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A ship under the the Kerch bridge blocks the passage to the Kerch Strait near Kerch, Crimea, Sunday, Nov. 25, 2018. Russia and Ukraine traded accusations over an incident at sea Sunday near the disputed Crimean Peninsula, increasing tensions between both countries and prompting Moscow to block passage through the Kerch Strait. (AP Photo)

Ein russisches Schiff blockiert die Passage zwischen Schwarzem und Asowschem Meer. Bild: AP/AP

Kommt's zum Krieg zwischen Ukraine und Russland? – Was du wissen musst



Update: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat überraschend seinen zuvor veröffentlichten Erlass über die Verhängung des Kriegsrechts abgeändert. «Ich werde dem Parlament vorschlagen, das Kriegsrecht für 30 Tage zu verhängen», sagte er am Montag in einer TV-Ansprache in Kiew.

Der Streit zwischen Russland und der Ukraine hatte am Wochenende bedrohliche Formen angenommen. Die russische Küstenwache verweigerte ukrainischen Militärschiffen die Durchfahrt durch die Meerenge von Kertsch. Diese befindet sich vor der von Russland annektierten Halbinsel Krim. Eines der Schiffe war gerammt worden, dabei gab es auch mehrere Verletzte. Die Boote wurden zusammen mit 23 Besatzungsmitgliedern nach Kertsch gebracht.

Hier befindet sich Kertsch

Links befindet sich die Krim, rechts russisches Festland. Dazwischen ist die Brücke von Kertsch.

Wie reagierte die Ukraine?

Nach dem Aufbringen mehrerer ukrainischer Marineschiffe durch Russland hat Kiew seine Streitkräfte in volle Kampfbereitschaft versetzt. Der Befehl sei gegeben worden, nachdem der Sicherheitsrat des Landes die Verhängung des Kriegszustands empfohlen habe, teilte das Verteidigungsministerium am Montag mit.

«Wir fordern, dass sie (die Matrosen) zusammen mit den Schiffen sofort der ukrainischen Seite übergeben werden», sagte Präsident Petro Poroschenko. Die «brutale» Festnahme verstosse gegen internationales Recht.

Hier wird das ukrainische Schiff gerammt:

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat angesichts des Konflikts mit Russland im Asowschen Meer das Kriegsrecht für die nächsten 60 Tage verhängt. Den Erlass nahm er später zurück und schlug vor, das Kriegsrecht für 30 Tage zu verhängen. Er wolle nicht, dass dies dem Beginn des Wahlkampfes für die anstehenden Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 2019 schade. 

Das Kriegsrecht soll nach Poroschenkos neuen Angaben ab kommendem Mittwoch 9.00 Uhr Ortszeit (8.00 Uhr MEZ) gelten. Das Parlament muss jedoch noch den Erlass bestätigen. Die Debatte dauerte am Montagabend noch an.

Die Verhängung des Kriegsrechts bedeute jedoch nicht, dass die Ukraine offensive Operationen unternehmen wolle, betonte Poroschenko. Es gehe dabei «ausschliesslich um den Schutz unseres Territoriums und die Sicherheit unserer Bürger».

Wie reagiert Russland?

Russlands Aussenminister Sergej Lawrow rief den Westen auf, die Ukraine vor einer weiteren Eskalation zu beruhigen. «Die westlichen Unterstützer Kiews sollen dort jene zur Vernunft bringen, die aus Kriegshysterie politischen Profit schlagen wollen.»

Russian Foreign Minister Sergey Lavrov listens for a journalist's question during a joint news conference with his Dominican Republic counterpart Miguel Vargas following their talks in Moscow, Russia, Monday, Nov. 26, 2018. Regarding the incident where a Russian coast guard fired on three Ukrainian boats Sunday and then seized them along with the crews Lavrov said Monday that Ukraine has violated international law and provoked Russia by sending its navy vessels through the Kerch Strait without permission. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Russlands Aussenminister Sergej Lawrow will eine Eskalation verhindern (Archivbild). Bild: AP/AP

Mit einer möglichen Verhängung des Kriegsrechts wolle man versuchen, eine Verschiebung der Präsidentenwahl im Frühjahr zu erreichen oder andere Ereignisse in der Ukraine zu beeinflussen.

«Die westlichen Unterstützer Kiews sollen dort jene zur Vernunft bringen, die aus Kriegshysterie politischen Profit schlagen wollen.»

Aussenminister Lawrow

Moskau beantragte zudem die Einberufung einer Sondersitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Russland habe um diese Sondersitzung am Montagmorgen (Ortszeit) unter dem Tagesordnungspunkt «Erhalt von internationalem Frieden und Sicherheit» gebeten, zitierte die Agentur Tass den russischen Uno-Vertreter Dmitri Poljanski. 

Russland warf der Ukraine unerlaubtes Eindringen in russische Gewässer vor. Als Reaktion darauf hätten sie die ukrainischen Schiffe beschlagnahmt.

Unterdessen öffnete Russland am Morgen die Meerenge von Kertsch vor der Halbinsel Krim wieder für den Verkehr. Seit 4.00 Uhr dürften Schiffe sie wieder passieren, berichteten russische Medien unter Berufung auf die Behörden der Krim.

Was macht der Westen?

Auch die Nato wird sich mit dem Konflikt befassen. Auf Bitte des ukrainischen Präsidenten sei eine Sondersitzung der Nato-Ukraine-Kommission einberufen worden, teilte das Militärbündnis mit. Bei dem Treffen soll die aktuelle Situation diskutiert werden. Die Sitzung werde am Nachmittag stattfinden.

epa07145001 NATO Secretary General Jens Stoltenberg speaks during a joint press conference with Afghanistan President Mohammad Ashraf Ghani (not pictured) in Kabul, Afghanistan, 06 November 2018. Stoltenberg arrived in Afghanistan for meeting with Afghan leadership to share views on the security situation.  EPA/JAWAD JALALI

Nato-Generalsekretär Stoltenberg setzt mit der Einberufung einer Sondersitzung ein symbolisches Zeichen (Archivbild).  Bild: EPA/EPA

Nach Angaben aus Nato-Kreisen ist die Einberufung des Treffens vor allem ein symbolisches Zeichen der Unterstützung. Dass sich die Nato direkt in den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland einschaltet, gilt derzeit als ausgeschlossen, da die Ukraine nicht Mitglied des Verteidigungsbündnisses ist.

Stoltenberg hatte vor der Einberufung des Treffens mit Poroschenko telefoniert. Das Militärbündnis unterstütze uneingeschränkt die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine, liess er im Anschluss mitteilen. Dazu gehörten auch die Schifffahrtsrechte in den Hoheitsgewässern.

Der Europarat warnte ebenfalls vor einer Zuspitzung der Lage. «Es ist von allergrösster Wichtigkeit, jede weitere Eskalation in der Region zu vermeiden», erklärte der Generalsekretär des Europarats, Thorbjørn Jagland, am Montag.

Die freie Durchfahrt für Schiffe durch die Meerenge von Kertsch sei durch ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine seit 2004 garantiert. Dieses Abkommen müsse respektiert werden, forderte Jagland. Sowohl die Ukraine als auch Russland sind Mitgliedstaaten des Europarats.

Die seerechtliche Lage im Asowschen Meer

Russland und die Ukraine haben das Asowsche Meer 2003 in einem Vertrag zu einem gemeinsam genutzten Territorialgewässer erklärt. Das flache Binnenmeer, mit 39'000 Quadratkilometern etwas kleiner als die Schweiz, ist nur durch die Meerenge von Kertsch mit dem Schwarzen Meer verbunden. Die Seegrenze sollte extra festgelegt werden.

Handels- wie Kriegsschiffe beider Länder dürfen dem Vertrag zufolge das Asowsche Meer wie auch die Meerenge frei benutzen. Handelsschiffe anderer Staaten können ukrainische und russische Häfen anlaufen. Für Besuche ausländischer Marineschiffe in einem Land ist aber die Zustimmung des jeweils anderen Landes erforderlich.

Schwierig ist die Lage, seit Russland 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektiert hat. Früher gab es mehrere Lotsendienste, jetzt nur noch einen russischen Dienst im Hafen von Kertsch auf der Krim. Mit der Eröffnung der neuen Brücke auf die Krim hat Russland den Zugriff auf das Nadelöhr der Schifffahrt ausgedehnt. Auch kleinere Schiffe dürfen jetzt nur mit russischen Lotsen passieren.

Three Ukrainian ships are seen as they docked after been seized ate Sunday, Nov. 25, 2018, in Kerch, Crimea, Monday, Nov. 26, 2018. The Ukrainian parliament is set to consider a presidential request for the introduction of martial law in Ukraine following an incident in which Russian coast guard ships fired on Ukrainian navy vessels. (AP Photo)

Von Russland beschlagnahmte Schiffe der ukrainischen Marine in Kertsch. Bild: AP/AP

Das Abkommen von 2003 garantiere die «wechselseitige Durchfahrtsfreiheit» durch die Meerenge von Kertsch, weil beide Staaten den Zugang zu ihren Küstenstädten bräuchten, sagte der Seerechtsexperte Alexander Proelss der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Eine Sperrung der Meerenge durch Russland verletze zwangsläufig die Souveränität der Ukraine, sagte der Professor der Uni Hamburg.

Seit mehreren Monaten hat der russische Grenzschutz auch die Kontrollen bei der Ein- und Ausfahrt in die Strasse von Kertsch sowie im Asowschen Meer verstärkt. Nach ukrainischen Angaben sind hunderte Schiffe, die Häfen in der Ukraine anlaufen wollten, über Tage oder Stunden festgehalten worden.

Die Ukraine hat russische Fischkutter von der Krim festgesetzt, weil sie deren Heimathäfen als ihr Staatsgebiet ansieht. Moskau zog mit gleichen Massnahmen nach.

(jaw/sda/dpa/afp)

US-Aufklärungsflugzeug über Schwarzem Meer abgefangen

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Video: watson

Das grösste Nato-Manöver seit dem Kalten Krieg

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81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 27.11.2018 09:38
    Highlight Highlight Die Ukraine ist zwischen die Fronten der USA und Russland geraten. Eines ist sicher: Die Verlierer sind nicht die Politiker sonden die Zivilbevölkerung der Ukraine. Es ist Zeit zu verhandeln! Verhandlungsbereitschaft ist aber gerade bei der Ukraine nicht sichtbar und angesichts der Drohungen Richtung Russland die Krimbrücke zu sprengen, ist die russische Anspannung mehr als nachvollziehbar.
  • Leon1 26.11.2018 20:00
    Highlight Highlight „As Ukraine considers introducing martial law a reminder that Presidential elections are due in 4 months time and the current President Poroshenko is doing miserably in the polls“

    Quelle: Kiew-Korrespondent der BBC

    Ein Schelm wer böses denkt...
    • Toerpe Zwerg 26.11.2018 20:22
      Highlight Highlight Ach ne. Die Abriegelung der Meerenge ist also durch Poroschenko inszeniert? Interessant. Nicht.
    • Juliet Bravo 26.11.2018 22:04
      Highlight Highlight Die Russische Marine hat 3 Ukrainische Schiffe gestoppt und die Besatzungen festgenommen.
    • Leon1 26.11.2018 22:19
      Highlight Highlight @Toerpe
      Das wäre dann eine Verschwörungstheorie.

      Sagen wollte ich, dass man an die Rechtstaatlichkeit und die Demokratie in der Ukraine kaum höhere Ansprüche stellen kann als in Russland. Gilt eben auch für den ehemaligen pro-westlichen Posterboy Poroshenko.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 26.11.2018 19:55
    Highlight Highlight Die Russische Propaganda ist so absurd wie die militärische Taktik dahinter durchsichtig. Nach Annexion und Brückenbau wird die Falschmeldung geplanter NATO Manöver mit der Ukraine im Asowschen Meer in die Welt gesetzt, um die lange geplante Abriegelung desselben halbbatzig zu rechtfertigen.

    Der hybride Krieg, welchen Russland gegen die Ukraine führt, wird in mehr oder weniger kleinen Schritten laufend verschärft. Die Nachbarn der pseudologischen Kreml Kleptokratie schauen hin. Russland ist in der Eskalationsspirale gefangen. Ausser einer leidlich schlägkräftigen Armee hat es nada anzubieten.
    • Echo der Zeit 26.11.2018 20:17
      Highlight Highlight Über die zwei Häfen der Ukraine im Asowschen Meer geht der gesamte Stahl Export.
      Im Echo - David Nauer im Gespräch mit dem deutschen Russland- und Ukraine-Experten Eberhard Schneider.
      https://www.srf.ch/play/radio/sendung/echo-der-zeit?id=28549e81-c453-4671-92ad-cb28796d06a8
    • P. Silie 26.11.2018 21:30
      Highlight Highlight @ Toerpe: Ja, komma aber... Poroshenko gehört weg! Die Korruption wurde NICHT bekämpft sondern wurde seit 2014 sogar schlimmer. Ich habe so viel auf Saakashvili gesetzt, dass er in Odessa aufräumen möge wie er es in Georgien tat. Leider wurde er von ganz oben frühzeitig abgesägt. Ich habe über Jahre in einer ehemaligen unter russischem Einfluss stehenden Sowjet-Republik gelebt um die Realitäten zu erkennen. Sie wollen dort aufräumen? Dies geht nur über eine Revolution und das absägen der korrupten Beamten, Oligarchen etc. Siehe 2004 Georgien. Nur so kann man vorwärts kommen.
    • Leon1 26.11.2018 22:23
      Highlight Highlight Was soll denn geboten werden?
      Typisch westliche Arroganz, davon auszugehen dass überall auf der Welt alle Völker stets nach dem Angelsächsischen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell streben.

      Mir gefällts persönlich ja hier im Westen, aber ich weiss ja nicht wie die Russische Volksseele tickt. Gemessen an Putins Zustimmung finden nicht alle Russen Russland schlecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 26.11.2018 17:28
    Highlight Highlight Russland befindet sich im Krieg mit der Ukraine - aber die Ukraine nicht mit Russland.
  • Loeffel 26.11.2018 16:29
    Highlight Highlight Aha die haben noch gar keinen Krieg? Echt jetzt?
    • SeineEminenz 26.11.2018 16:44
      Highlight Highlight Ist eher ein lokaler Konflikt als ein Krieg. Die Russen zündeln bisschen mit einpaar Milizen, stell dir vor die setzen Ihre ganze Militärmaschinerie ein.
    • Watsianer 26.11.2018 16:52
      Highlight Highlight Nein Löffel, das waren ja nur militante, rechtsradikale Ukrainer mit russischen Sturmgewehren und Berufstätigkeit im russischen Militär ;)
    • Toerpe Zwerg 26.11.2018 20:20
      Highlight Highlight Zündeln? Also so mit Annexiönchen?
  • Alter-Sack 26.11.2018 16:10
    Highlight Highlight Wenn die wahren Kriegstreiber sich Russland gegenüber so edel zeigen würden wie gegenüber Saudi-Arabien und Israel, wäre über der Ukraine der Himmel voller Friedenstauben!
    • Toerpe Zwerg 26.11.2018 16:40
      Highlight Highlight Russischer Tauben.
    • Juliet Bravo 26.11.2018 19:07
      Highlight Highlight Saudi Arabien ist ein Unrechtsstaat. Darum gehts aber nicht im entfertesten. Auch nicht um Israel oder wen auch immer. Russland. Asowsche See, Mariopol, die Ukraine und die Krim.
      Wovor lenkst du ab?
    • P. Silie 26.11.2018 21:32
      Highlight Highlight @ Juliet Bravo: Mit alten Sowjetkommunisten konnte man noch intellektuelle Grundsatzdebatten führen, mit modernen russischen Nationalisten geht das nicht mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • däsäbdet 26.11.2018 16:00
    Highlight Highlight welches Boot in dem video ist russisch und welches ukrainisch? erkenne keine Flagge
    • NikolaiZH 26.11.2018 19:32
      Highlight Highlight es hat eben keine, was eigentlich alle fragen beantwortet - ein unbekanter, sich den bewefelen zuwidersetzender kriegsschiff im eigenen gewässer wird apriori versenkt oder gekappert
    • DonChaote 27.11.2018 01:06
      Highlight Highlight @NikolaiZH
      Was auch immer sie sagen wollten: das war mal so richtig unklar ausgedrückt. Danke
  • DonChaote 26.11.2018 15:20
    Highlight Highlight Mal die meerenge blockieren (trotz gegenseitiger durchfahrtsgarantie seit 2004) und eine (wahrlich übertriebene) reaktion provozieren... der poroschenko hat doch auch innerukrainisch schon das messer am hals... jetzt ihm auch noch einen grund zum kriegsrecht geben, was dann bestimmt ständig verlängert wird, bis man zur wiederwahl bereit ist. Und dies als gegenseite dann genüsslich auszuschlachten und weitere russen von der ukraine befreien.

    Die russen scheinen mal wieder zu demonstrieren, dass sie bessere schachspieler sind als „unsere“ hier im westen...
    • Hierundjetzt 26.11.2018 19:40
      Highlight Highlight Da die Krim immer noch Ukrainisch ist, verstehe ich Deine Argumentation nicht wirklich. Help?
    • P. Silie 26.11.2018 21:35
      Highlight Highlight Das hat leider nichts mit Schachspielen zu tun. Vergleichen Sie die Situation mit dem zweiten Weltkrieg und Chamberlain. Und der Vergleich mit Hitler und dem Sudetenland ist nicht weit hergeholt. "Ein Appeaser ist jemand der das Krokodil füttert, in der Hoffnung als letzter von ihm gefressen zu werden" (Winston Churchill)
    • DonChaote 27.11.2018 00:49
      Highlight Highlight @hierundjetzt
      Wer hat im moment auf der krim das sagen? Ist egal, wie sie oder ich das sehe. Die realität ist halt nun so.

      @P. Silie
      Schach ist das kriegsspiel. Daher hat eigentlich jeder beginnende krieg mit schach zu tun. Wissen welcher zug der gegner als nächstes machen muss. Und dies mit der eigenen aktion schon vorgängig zu verhindern bzw. ihn in die eigene richtung zu lenken. Wenn sie dies nicht sehen, dann haben sie entweder schach oder krieg nicht verstanden. Ich persönlich habe immer die hoffnung, dass jemand den anderen matt setzen kann, bevor die konflikte wirklich eskalieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watcher 26.11.2018 14:58
    Highlight Highlight Kinder hätten das Kriegsbeil längst niedergelegt...
    • Juliet Bravo 26.11.2018 15:10
      Highlight Highlight Und sich aus der Krim zurückgezogen?
    • Slavoj Žižek 26.11.2018 15:25
      Highlight Highlight Wurde da nicht abgestimmt? War doch beim Kosovo ähnlich, nicht?
    • LibConTheo 26.11.2018 15:44
      Highlight Highlight Kinder hätten das Kriegsbeil gar nicht ausgegraben, resp. Janukowytsch nicht "ersetzt" mit Poroschenko.

      Ergo müssten wir vorhandenes Szenario mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nicht diskutieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watsianer 26.11.2018 14:41
    Highlight Highlight Russland scheint alles daran zu setzen, die Entschlossenheit der NATO, im Bezug auf die Unterstützung der Ukraine, zu prüfen.

    Wie werden die Russland Trolls nun argumentieren? Alles nur inszeniert und gephotoshopt?

    • Pasch 26.11.2018 15:05
      Highlight Highlight Kann ich dir nicht beantworten aber die Russland-Basher sind sofort zur Stelle!
    • bebby 26.11.2018 15:20
      Highlight Highlight Putins Zustimmungswarte ist unter 60% gefallen, da „musste“ er ja handeln...
    • Liselote Meier 26.11.2018 15:30
      Highlight Highlight Da gibt es schon Gegenargumente, wie z.B. die Ankündigung NATO-Manöver im Asowschen Meer durchführen zu wollen, sowie die Kaperung eines Fischerkutters (von der Krim) im Aswoschen Meer durch das ukrainische Militär im April. Der Kutter wurde vor ein paar Wochen versteigert ein Teil der Crew ist immer noch in Kiew festgesetzt nach deren Entführung.


    Weitere Antworten anzeigen
  • The Origin Gra 26.11.2018 14:34
    Highlight Highlight Der Kalte Krieg droht Heiss zu werden 😕
    • Pasch 26.11.2018 14:48
      Highlight Highlight Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird!
    • Watsianer 26.11.2018 15:05
      Highlight Highlight Dafür gibt es schliesslich Tabasco Sauce *.*
    • Hierundjetzt 26.11.2018 18:54
      Highlight Highlight Herzig das mit Deiner Kriegssehnsucht. Doch nein, es ist ein regionaler Konflikt. Seit 5 Jahren. Nix Krieg à la N24 / NTV. Sorry.
    Weitere Antworten anzeigen

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