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This handout photo provided by Vasiliy Ryabinin shows oil spill outside Norilsk, 2,900 kilometers (1,800 miles) northeast of Moscow, Russia, Friday, May 29, 2020. Russian authorities have charged Vyacheslav Starostin, the director of an Arctic power plant that leaked 20,000 tons of diesel fuel into the ecologically fragile region on May 29, 2020, with violating environmental regulations.  An investigation is ongoing Monday JUne 8, 2020, into the alleged crime, that could bring five years in prison if Starostin is found guilty. (Vasiliy Ryabinin via AP)

Der rot gefärbte Fluss in Norilsk ist nur eine der vielen Folgen des Permafrostes. Bild: keystone

«Zombie-Bakterien» aus dem ewigen Eis? Das Tauen von Sibiriens Böden ist eine Katastrophe

Durch rot gefärbtes Flusswasser sah es aus, als würde Sibiriens Natur bluten: Doch ein riesiges Dieselleck ist Symptom eines viel schlimmeren Leidens.

Lars Wienand / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Zuerst war nur ein Brand gemeldet worden um 12.45 Uhr Ortszeit aus der Stadt Norilsk in Sibirien. Ein Auto war in eine Kraftstofflache gefahren. Auf der Fahrbahn stand Diesel, weil dort aus einem instabil gewordenen Tank gerade 21'000 Tonnen ausgelaufen waren, die umliegende Flüsse rot färbten und immer noch Richtung Arktisches Meer schwappen.

Doch der Brand und die schlimmste Ölpest Russlands sind die Folge eines noch viel gewaltigeren Problems: Der Permafrostboden taut auf und lässt nicht nur Tanklager abrutschen. Für Russland bedeutet das Kosten von 100 Milliarden Dollar in den nächsten Jahren, für die Welt heisst es, dass der Klimawandel angeheizt und im Eis konservierte Krankheiten ausbrechen könnten.

epa08465320 A still image taken from a handout video footage made available 04 June 2020  by the Russian Investigative Committee shows investigators and rescues working at the site of the accident at a heat and power station operated by Norilsk-Taimyr Energy Company or NTEK  (Nornickel's subsidiary) in Norilsk, Russia. About 20,000 tonnes of oil products leaked on 29 May 2020 and soiled the waters of Ambarnaya and Daldykan rivers after an accident at a heat and power station, a Norilsk Nickel subsidiary, in the industrial city of Norilsk located above the Arctic Circle, reports state.  EPA/RUSSIAN INVESTIGATIVE COMMITTEE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Feuer am Lager: In der ersten Mitteilung ging es "nur" um einen Brand. Ein Auto war in den ausgelaufenen Treibstoff neben dem Tanklager gefahren, was ein Feuer ausgelöst hatte. Bild: keystone

Es gibt ein verwackeltes Video der ersten Minuten der Kraftstoff-Katastrophe. Ein Wasserfall ist zu sehen, aber was da schäumt und spritzt, ist der Diesel aus einem der Tanks an einem Kraftwerk in der sibirischen Stadt Norilsk.

Ein anderes Video zeigt, wie jemand einen Becher mit Flüssigkeit aus dem Fluss Ambarnaya schöpft. 15'000 Tonnen Treibstoff sollen es bis in den Strom geschafft haben und nicht vorher im Erdreich versickert sein. Der Mann in dem Video taucht ein Stück Papier in den Becher und hält ein Feuerzeug daran. Das nasse Papier brennt gut. Die Fracht auf dem Fluss abzufackeln, wurde auch als Lösung diskutiert, aber dann doch verworfen.

Jetzt dürfte es Jahre oder Jahrzehnte dauern, die Rückstände des Dieselunfalls aus dem Wasser zu bekommen. Fotos mit blutrotem Wasser gab es schon in der Vergangenheit aus der Gegend der 180'000-Einwohner-Stadt Norilsk, wo durch Schwefeldioxid auch die Luft so schlecht ist, wie kaum sonst wo in der Welt. Aber Hunderte Kilometer flussabwärts, hinter dem Pjassinosee, beginnt das Grosse Arktische Schutzgebiet, das grösste Naturschutzreservat Eurasiens.

Kraftwerksmanager in Untersuchungshaft

Norilsk Nickel, der Mutterkonzern des Kraftwerks, sieht die giftige Fracht im Fluss schon vor dem See gestoppt und belegt das mit Luftbildern, die ein Ende der Verfärbung an Barrieren zeigen. Die oberste Fischereibehörde erklärte dagegen der Zeitung «Kommersant», die Sperren hätten den grössten Teil des Diesels nicht aufhalten können. Die giftigsten Bestandteile Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylol seien ohnehin in Wasser löslich und könnten nicht in Auslegern gesammelt werden, so Alexej Knischnikow vom russischen WWF.

Während die Helfer an den Ölsperren arbeiten, präsentierten die Behörden in einer Art Käfig einen möglichen Verantwortlichen. Der Kraftwerksmanager bleibt zunächst bis zum 31. Juli wegen möglicher Umweltdelikte in Haft. Doch Schlamperei als Erklärung ist zu einfach. Russland hat es mit einem Gegner zu tun, der sich nicht hinter Gitter bringen lässt: dem Klimawandel.

epa08465277 A handout photo made available by the Investigative Committee of the Russian Federation shows a screenshot of video footage in which suspect Vyacheslav Starostin (L) â?? the former head of a boiler-and-turbine workshop at a heat and power station operated by the Norilsk-Taimyr Energy Company (NTEK), a subsidiary of the Russian mining company Nornickel â?? sits in a cage wearing a face mask while being interrogated by an official (R) at an undisclosed location in Russia (issued 04 June 2020). Starostin's interrogation came amid a criminal investigation into a severe oil spill near the city of Norilsk in the Arctic Circle. The spill occurred on 29 May 2020 and saw around 20,000 tons of petroleum products polluting the waters of the Ambarnaya and Daldykan rivers after an accident at the NTEK power station.  EPA/INVESTIGATIVE COMMITTEE OF RUSSIA HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine Festnahme: Ein technischer Leiter des Kraftwerks sitzt zumindest bis zum 31. Juli in Untersuchungshaft, weil eines der Tanklager mit 21.000 Tonnen ausgelaufen ist. Bild: keystone

Nun sind alle grösseren Lager in der Arktis ausserplanmässig zu überprüfen, «um eine ähnliche Situation bei besonders gefährlichen Strukturen in Gebieten zu verhindern, die zum Schmelzen von Permafrost neigen», wie der Generalstaatsanwaltschaft erklärte. Der Tank in Norilsk, zuletzt 2018 überprüft, war offenbar leicht gekippt und deshalb aufgerissen, weil Pfahlgründungen im aufweichenden Boden unstabil geworden waren.

Ein paar Tage vor dem Unglück war es am 23. Mai in Norilsk mit 23 Grad wärmer als im deutschen Freiburg. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen 30 Jahre liegt in diesem Teil Sibiriens eigentlich bei minus 4.8 Grad. In diesem Mai fiel das Thermometer nur stundenweise überhaupt mal unter null Grad.

Der Boden taut immer tiefer auf

Der Monat war weltweit der wärmste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, in Teilen Sibiriens lag die Temperatur sogar zehn Grad zu hoch. Und das nach dem Jahr 2019, welches das wärmste Jahr in Russland war. In Norilsk war der Boden im vergangenen Jahr an einer Messstelle bis in 113 Zentimeter Tiefe aufgetaut, 2005 nur bis in 81 Zentimeter Tiefe.

Der Klimawandel macht sich im Polarkreis doppelt so stark bemerkbar wie im weltweiten Mittel. Und Russland ist auf schmelzendem Untergrund gebaut. Permafrostboden macht fast zwei Drittel der Fläche des Landes aus. In diesen Landesteilen lebt zwar nur jeder 20. Russe, aber jeder sechste Rubel für Gebäude, Fabriken und Strassen ist dort investiert. In den Permafrostgebieten liegen 80 Prozent der Gasförderstätten, viele Ölquellen und weitere Bodenschätze. Um diese Standorte und Industrien sind Städte entstanden.

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Alarmstufe Rot in Sibiriens Arktis: Die Temperatur lag dort in den vergangenen Monaten oft sehr deutlich über dem Mittel der vergangenen Jahrzehnte. Der Klimawandel macht sich besonders stark dort bemerkbar, wo viel Kohlenstoff im Eisboden festgehalten ist. Bild: Copernikus/t-online.de

Russlands Präsident Wladimir Putin hat das Problem im Dezember in nie gekannter Deutlichkeit eingeräumt. Es war in Moskau mit rund 5 Grad so warm wie nie in einem Dezember seit Beginn der Aufzeichnung, als er das Thema bei seiner jährlichen Pressekonferenz vor fast 2'000 Journalisten ansprach. «Wenn die Permafrostböden auftauen, können Sie sich vorstellen, welche Folgen das haben kann. Das kann zur Verwüstung einiger Regionen führen, das betrifft uns alle», sagte er.

Fast zeitgleich kam eine Studie heraus, die die Folgen berechnet: Auf 106 Milliarden Dollar (94 Milliarden Euro) belaufen sich demnach die zu erwartenden Schäden an Infrastruktur bis zu den 2050er-Jahren, in einem mittleren Szenario. Für die Berechnung hat ein amerikanisch-russisches Forscherteam um Dimitri Streletzki von der George-Washington-Universität in Washington aus mehreren Klimamodellen den Mittelwert eines Szenarios genommen, das für Sibirien einen Anstieg der Temperatur um 3.8 Grad prognostiziert.

Der aufweichende Boden hat Schäden an Häusern zur Folge

Und schon 1.5 Grad können in der Stadt Jakutsk die Gründungen sämtlicher Gebäude verformen, so die Wissenschaftler. 1'000 Gebäude sind dort bereits beschädigt, sagte Bürgermeisterin Sardana Avksentieva, die Strassen und Bürgersteige ständig reparieren lassen muss.

Die Hälfte des russischen Permafrostbodens werde ihre Tragfähigkeit 2050 bis 2059 verloren haben, so die Forscher. In dem Szenario sind 54 Prozent aller Wohngebäude im Permafrostgebiet betroffen mit Schäden von 20.7 Milliarden Dollar. Bei einem Fünftel der Gewerbebauten wird es durch das Auftauen Schäden geben. Ebenso bei einem ähnlich hohen Anteil an Strassen, Leitungen und sonstiger Infrastruktur, zusammen 84.4 Milliarden Dollar.

Die Rechnung ist noch unvollständig, sagen die Wissenschaftler: Man habe zwar einen schlechten Fall mit einer starken Erwärmung angenommen. Zunehmende Erosion an der Küste ist nicht eingerechnet, grosse Brände, Überflutungen und Dürre mit der Folge nicht beschiffbarer Flüsse ebenso nicht. «Die kombinierten wirtschaftlichen Kosten können die in dieser Studie vorgelegten Schätzungen erheblich erhöhen.» Reinigungskosten in Höhe von vielleicht Hunderten Millionen Dollar wie nach dem Dieselunfall von Norilsk dürften in der Rechnung auch nicht enthalten sein.

Ein Fluss verschlingt die Häuser der Yupik

Russland ist besonders, aber es ist nicht allein betroffen. Davon können etwa in Alaska die 380 Menschen des indigenen Volkes der Yupik ein Klagelied singen. Sie sind die Bewohner eines 1949 um eine neue Schule gegründeten Dorfes, das bald verschwunden sein wird. Sie werden umgesiedelt, weil sich dort ein immer breiterer Fluss bildet, wo ihre Häuser stehen.

Ihr Schicksal bekam weltweit Aufmerksamkeit, als beim World Press Photo Award 2020 eine Serie mit Bildern von dort mit einem dritten Platz geehrt wurde. Die Fotografin Katie Orlinsky dokumentiert in der Nordpolarregion Folgen des Klimawandels.

In Russland hat sie eines der eindrucksvollsten Bilder am Batagaika-Krater machen können. Seit den 1960er-Jahren tut sich hier ein immer grösseres Loch im Boden auf. Thermokarst nennt sich das Phänomen, wenn im Untergrund Eis schmilzt, das Wasser abfliesst und durch den Volumenverlust die Erde einbricht. Das setzt dann auch in tiefer liegenden Schichten Tau- und Zersetzungsprozesse in Gang, Zerstörungsprozesse verstärken sich selbst.

Am Batagaika-Krater hat das 2018 die vollständig erhaltene Eismumie eines Fohlens einer ausgestorbenen Wildpferdeart ans Licht gebracht. Wissenschaftler der Universität in Jakutsk schätzten ihr Alter auf 30'000 bis 40'000 Jahre. Ein Glücksfall für die Wissenschaft, und in Sibirien leben manche Glücksritter inzwischen von dem illegalen Handel mit Mammuts, die vor 10'000 Jahren in einem gemässigten Nordsibirien unterwegs waren und jetzt vielerorts auftauchen. 

«Zombie-Bakterien» aus dem ewigen Eis

Doch der riesige Eisschrank gibt auch weit gefährlichere Grüsse aus der Vergangenheit frei. 2016 starben ein Zwölfjähriger und seine Grossmutter an Milzbrand. Von «Zombie-Bakterien» war die Rede, denn als Auslöser gelten Rentiere, die vor fast 80 Jahren daran gestorben sind. 7'000 Kadaver sollen damals im eisigen Boden begraben worden sein.

Junger Krater: Nach Abholzungen hatte sich in den 1960er-Jahren der Batagaika-Krater gebildet. Seither ist er durch das Schmelzen des Permaforstbodens auf knapp einen Kilometer Länge und 86 Meter Tiefe gewachsen und vergrößert sich rapide weiter. Fotografin Katie Orlisnky gewann mit dem Bild zur Serie "The Carbon Threat" den dritten Platz der Kategorie Fotostory Umwelt beim World Press Photo Award.

In Alaskas Tundra haben Forscher in Massengräbern das Virus der Spanischen Grippe von 1918 gefunden. Auch Pockenerreger könnten nicht nur in wenigen Hochsicherheitslaboren eingefroren sein. Französische Forscher haben zudem ein vor 30'000 Jahren eingefrorenes Virus gefunden, das im Labor wieder Amöben angreift. Für den Menschen ist dieses Virus ungefährlich.

«Wir wissen nicht, was da im Eis liegt», erklärte Birgitta Evengard dem Sender NPR, Mikrobiologin der schwedischen Universität Umea, die ein Forschungsprojekt zu klimawandelbedingten Infektionen in der Arktis leitet. «Es ist die Büchse der Pandora.»

Und während der CO2-Anteil in der Atmosphäre bisher vor allem deshalb gestiegen ist, weil der Mensch den Kohlenstoff von vielen Jahrtausenden freisetzt, beginnt nun die Natur damit. In den obersten drei Metern Permafrostboden sind Tausend Milliarden Tonnen Kohlenstoff gespeichert, weil dort in der kurzen Vegetationsperiode zwar Pflanzen wuchsen, aber kaum Zersetzung stattgefunden hat. 

Grosse Mengen Methan und Kohlendioxid drohen freigesetzt zu werden

Doch wenn der Permafrost schwindet, führt das dazu, dass im Boden lebende Mikroorganismen die Tier- und Pflanzenreste zersetzen, die lange Zeit durch den Frost geschützt waren. Ein folgenreicher Prozess: Es «ist zu befürchten, dass dabei grosse Mengen Kohlenstoff aus den eingelagerten Substanzen vorrangig in Form von Methan, aber auch als Kohlendioxid emittieren», schrieb etwa 2006 das Umweltbundesamt. Durch Erwärmung werden Klimagase frei, die zu einer weiteren Erwärmung führen können.

thermokarst sibirien tundra permafrost schmelzen symbolbild

Folge des Tauens im Permafrostboden: Thermokarst-Seen in der Tundra. Bild: shutterstock

Das Problem war weithin bekannt, die genauen Ausmasse sind es bis heute noch nicht. Methan wird offenbar doch nicht in dem Ausmass freigesetzt wie zeitweise befürchtet, einen Teil des CO2-Ausstosses könnte die zunehmende Vegetation aufnehmen. Aber auch die Brände von Sibiriens Wäldern nehmen zu.

2019 erklärte das UN-Umweltprogramm UNEP das Auftauen der Permafrostböden zu einer von fünf drohenden und bisher unterschätzten Umweltgefahren. Das Kapitel dazu hat der Moorkundler und Paläoökologe Prof. Hans Joosten geschrieben. Er warnt auch vor der zusätzlich aufziehenden Gefahr gigantischer Torfbrände in trockenen Moorböden: Wo Eis im Untergrund kein isolierendes Schild mehr bildet, kann Wasser wegsickern. Wo es sich dagegen staut, beschleunigen Feuchtgebiete und Seen Tauvorgänge unter ihnen und wirken im Winter als Isolationsschicht. Der Boden darunter gefriert langsamer. Ein sich selbst verstärkender Prozess. 

Wie umkippende Dominosteine

Das Auftauen der Permafrostböden gilt inzwischen als ein Kipppunkt für das Klima. Entwicklungen, die andere Effekte nach sich ziehen, wie umfallende Dominosteine. «Mit dem Fortschritt der Wissenschaft müssen wir auch feststellen, dass wir die Risiken unumkehrbarer Veränderungen bislang womöglich unterschätzt haben, die zu einer sich selbst verstärkenden globalen Erwärmung führen können», erklärte im vergangenen Jahr Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), zu einer Studie zu den Kipppunkten. «Es könnte sehr schwierig oder sogar unmöglich sein, die ganze Reihe von Dominosteinen davon abzuhalten, umzukippen.»

Auch Russlands Präsident Putin hatte in seiner Pressekonferenz appelliert: «Wir dürfen nicht untätig bleiben, wir müssen alles tun, was wir können, um den Klimawandel zu stoppen.» Er könnte auch im eigenen Land anfangen: Russland steht zwar anders als die USA unter Trump zum Pariser Klimaabkommen, die Ziele sind aber bescheiden. Im Climate Change Performance Index mehrerer NGOs steht Russland, das für sechs Prozent des globalen CO2-Ausstosses verantwortlich ist, mit «sehr niedrigen» Anstrengungen auf dem 52. von 61 Plätzen. Vielleicht ist der Dieselunfall ein neuer Weckruf.

Verwendete Quellen:

Waldbrände wüten in Sibirien

In Russland breiten sich die Waldbrände in grossen Teilen Sibiriens und im äussersten Osten weiter aus. In drei Regionen des Gebiets Magadan am Ochotskischen Meer sei am Samstag der Ausnahmezustand ausgerufen worden, teilten die Behörden der Agentur Interfax zufolge mit. Nach Angaben des staatlichen Forstschutzdienstes Avialesochrana brennt in Russland eine Fläche von mehr als eine Million Hektar – das ist mehr als die Grösse Zyperns. Besonders betroffen sei die Teilrepublik Jakutien im fernöstlichen Teil Sibiriens. Dort herrscht Extremhitze samt grosser Trockenheit. (sda)

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91Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hoci 29.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Ok, von wegen ein paar Grad wärmer, es wird heiss es wird übel..
    Ich fürchte die wissenschaftler werden ihr pessimistischte Berechnung in Höhe und Tempo stark verschörfen müssen.
    Und ganz schlimm, die Dominosteine fallen, selbst wenn wir uns jetzt richtig einschränken wird das vergleichsweise wenug nutzen im Vergleich zu Vortrump.
    Usa + Trump haben einen gigantischen Anteil dran.
    Die usa hat schon immer am meisten Co2 in die Luft gepustet, aber nach Trump wurde es noch schlimmer.
    Hoffen wir das Biden es schafft das Steuer massiv umzuwerfen.
    Obwohl nur schon Vortrumpstand zu erreichen dauert.
  • Schneefrau77 28.06.2020 18:18
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Das ist guter Journalismus.
  • sa5 28.06.2020 17:41
    Highlight Highlight Schauen wir kurz in Schweiz. Nach einigen heissen Jahren endlich wieder ein grauer Juni.
    So ein Juni wie es ihn früher jedes Jahr gab:
    Temperatur kühl - stimmt
    Himmel grau - stimmt
    Nass und regnerisch - stimmt nicht.
    Oberflächlich betracht war der Juni so wie er sein sollte.
    In Realität aber, fehlt Regen und es ist in tieferen Bodenschichten trocken.
    Gegenüber den Folgen des langfristigen Austrocknens wirkt die Angst vor Convid-19 irrational.
  • MartinZH 28.06.2020 15:04
    Highlight Highlight Ein wirklich ausführlicher und interessanter Beitrag, den man hier lesen kann. Ich frage mich nur, warum man eine Headline mit «Zombie-Bakterien» wählt... 🤔

    Nicht nur, weil damit die Ernsthaftigkeit des Inhalts völlig ins Lächerliche gezogen wird, sondern auch weil der Fokus schwergewichtig ein völlig anderer ist. Einfach nur wegen den Klicks? Schade. 😩
    • sa5 28.06.2020 22:28
      Highlight Highlight Zombie passt auch irgendwie.
      Die Untoten die Nachts aus den Gräbern steigen und die Lebenden zur Rechenschaft ziehen.

      Im Entlebuch sind viele Untote unterwegs.
      Arme Seelen die zu Lebzeiten des Nachts die Grenzsteine verschoben haben. Nun müssen sie Nacht für Nacht die Gemarkung abschreiten.
      Nicht zu vergessen diejenigen die des Nachts kopflos mit dem abgeschlagenen Kopf in der Hand umherirren.

      Vielleicht nicht sehr realistisch, aber als Allegorie sehr gut.
  • Meinung 28.06.2020 14:26
    Highlight Highlight Zombie-Bakterien...wohl zuviel im Kino gewesen. Das Thema ist wirklich sehr ernst zu nehmen, mit dieser Schlagzeile erreicht Ihr bestimmt nicht die richtigen. Total daneben.
  • Paddiesli 28.06.2020 12:52
    Highlight Highlight So viele Weckrufe...
    Aber die Menschheit pennt weiter.
    • rodolofo 29.06.2020 10:45
      Highlight Highlight Übermüdet vom vielen Rennen im Hamsterrad...
  • dmark 28.06.2020 12:32
    Highlight Highlight Die Erde im Wandel der Zeit...
    Vergessen wir auch nicht, dass wir im Innern eine Gluthitze und Unmengen an flüssigem Metallen, Gasse und Gestein vorfinden, die nur von der Kälte des Weltalls und dem Druck unserer Atmosphäre in Schach gehalten wird.
    Das Virus der Spanischen Grippe wurde übrigens erst noch im Labor, quasi wie ein Puzzle mühevoll zusammengesetzt, bevor es wieder aktiv werden konnte. Vielleicht wäre es besser gewesen, dies zu unterlassen?

    Ich habe mittlerweile mehr "Angst" vor dem unbändigen Forschungswillen der Menschheit, als vor irgend welchen Naturereignissen.
    • Dani B. 29.06.2020 00:33
      Highlight Highlight Sehr poetisch. Wirklich. --- Aber physikalisch gesehen Nonsense.
    • dmark 29.06.2020 10:50
      Highlight Highlight @Dani B.:
      Kurze physikalische Erklärung bzgl. Nonsense?
      Wir möchten alle lernen.
    • Hoci 29.06.2020 12:40
      Highlight Highlight Dmark die Technik und der Fortschrit inkl. Forschungswille verbunden mit extremegousmus und unvernunft hat es zum Ausbruch der Naturgewalt Klima kommen lassen.
      Diese Klimaerwärmung ist nicht natürlich.
  • Sälüzäme 28.06.2020 12:31
    Highlight Highlight Mir kommt dazu eine Karikatur in den Sinn: fliegt ein Komet an der Erde vorbei und sagt: Erde du siehst krank aus, was ist passiert?, antwortet die Erde: ich habe Mensch.

    Bilder aus China wo Leute von Hand Blüten bestäuben sind wohl nicht Warnung genug. Da geht es nicht um das Hobby Auto, sondern um etwas viel Elementareres: um Nahrung.

    Nur eines von unzähligen Beispielen.
    • Lienat 28.06.2020 19:49
      Highlight Highlight Hast noch die Pointe vergessen. Der Komet antwortet: "Nur keine Angst. Das geht vorbei."
  • Magenta 28.06.2020 11:23
    Highlight Highlight Umweltschutz ist das weit wichtigere UND dringendere Thema als Klimaschutz.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Beides gegeneinander aufzuwiegen ist vollkommen idiotisch.

      Beide sind extrem wichtig.
      Man kann die Umwelt noch so schützen, Gerät das Klima noch weiter ausser Kontrolle (ja, blöde Formulierung) gibt's bald keine Umwelt mehr zum schützen.

      Man kann das Klima noch so schützen, ohne eine intakte Umwelt wird's uns auch nicht mehr lange geben.
    • Notabik 28.06.2020 16:06
      Highlight Highlight Umweltschutz ist Klimaschutz und Klimaschutz ist Umweltschutz. Diese beiden Lebensadern sind untrennbar miteinander verbunden.
    • Gubbe 28.06.2020 16:56
      Highlight Highlight Notabik
      Ein wenig irrst du dich schon. Der Abfall auf und neben den Strassen hat mit Klima sehr wenig zu tun.
      Magneta hat da eher den richtigen Riecher. Das Klima werden wir nie unter Kontrolle kriegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 28.06.2020 08:37
    Highlight Highlight Die Selbstregulierung des Planeten Erde ist also voll im Gange.
    Und die Selbstregulierung läuft offenbar darauf hinaus, den menschlichen "Naturbeherrscher" abzuwerfen, wie einen tollkühnen Rodeoreiter, der einem wild gewordenen Rodeoross noch die Sporen in die Seiten rammt...
    Bin gespannt darauf, wie Putin schaut, wenn seine ganzen Ölförderungsanlagen im sibirischen Sumpf des aufgetauten Permfrosts versunken sein werden!
    Der schaut ja schon heute meist griesgrämig...
  • Gubbe 28.06.2020 08:36
    Highlight Highlight Zombievieren/Bakterien gibt es nicht. Da werden Mamuts aus dem Boden gegraben, die Forschung übernimmt sie und ich habe von keinem gelesen, der mutiert wäre. Nahezu jede Tiergattung die hunderttausende von Jahren alt war, ist ausgestorben. Gleiches gilt auch heute. Alles Andere ist Angstmacherei und wird wieder sogenannte Experten hervorbringen die nicht mehr wissen als ich - nämlich nichts.
    • De-Saint-Ex 28.06.2020 10:24
      Highlight Highlight Schön zu lesen, dass Du ein „gesundes“ Ego besitzt...
    • Nik G. 28.06.2020 11:31
      Highlight Highlight Schön dass du wenigstens zugibst nichts zu wissen.
    • exeswiss 28.06.2020 14:02
      Highlight Highlight der Dunning-Kruger effekt ist stark in Gubbe...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 28.06.2020 08:21
    Highlight Highlight Wir müssen die Welt und unsere Systeme neu denken. Offensein was da passiert. Die Dimension aller weltweiten Bestrebungen die stattfinden müssen ist gigantisch. In der Schweiz neigen wir zum Mikromanagement. Dabei könnte unser Wissen und unsere Fähigkeit Lösungen zu entwickeln weltweit sehr gefragt sein. Die CH setzt 0.1% vom weltweiten CO2 frei. Wenn wir unseren Ausstoss um stolze 20% verringern, sind das 0.02%. Wir müssen der Welt helfen, da wo die grossen Prozesse ablaufen. Das rettet das Leben von Morgen und gibt uns Arbeit und Wohlstand.
    • RicoH 28.06.2020 09:09
      Highlight Highlight Von was schreibst du hier?
      Ausgerechnet die Schweiz, die sich mit Klimazielen schwer tut und jahrelang hinter diesen Zielen hinterher hinkt, soll jetzt den Grossen was genau vormachen?
    • Zeit_Genosse 28.06.2020 09:32
      Highlight Highlight RicoH, ich spreche nicht von politischen, sondern technologischen Massnahmen. Wir haben Top Hochschulen und Universitäten, die wir auf Umwelttechnologie ausrichten sollten, die besten Entwickler, Forscher und Erfinder ins Land holen müssen, um ein Cluster für Umwelttechnologie zu bilden. Das ganze müsste politisch abgestützt sein und man muss viel Geld investieren. Ein Masterplan. Wenn das nicht gelingt, können wir weiterhin im Promillebereich rumwursteln. Das mag ein gutes Gefühl geben, der Welt nützt es nicht. Das Klima ist global. Da müssen wir ansetzen, wenn man substanziell etwas tun will
    • Thoro Z 28.06.2020 09:35
      Highlight Highlight Wenn die Schweiz selber nicht vorangeht, können uns alle anderen als Ausrede benutzen, so nach dem Motto „nicht mal die reiche Schweiz kann sich mehr Klimaschutz leisten“
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 28.06.2020 08:07
    Highlight Highlight Mit der Zerstörung der Umwelt wird sich der Mensch selbst vernichten.
    • Froggr 28.06.2020 13:18
      Highlight Highlight So ein Quatsch. Das glaubst du doch nicht wirklich? Der Mensch ist extrem anpassungsfähig. Er hat sich an Eiszeiten und Hitzeperioden angepasst. Der Mensch wird NIEMALS wegen dem untergehen. Möglicherweise geht er gestärkt aus der Krise heraus.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.06.2020 17:42
      Highlight Highlight Träum weiter du Schwätzer.🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
      Kleiner Tipp: Geld kann man nicht essen oder trinken.
  • Dave1974 28.06.2020 07:55
    Highlight Highlight Dazu kann ich eine Doku empfehlen, die zwar auf die ersten Minuten gesehen etwas esoterisch daherkommt, dann aber mit Handfesterem auftrumpft.
    Interessant dabei auch die Ansichten anderer Protagonisten und auch die Einstellung gegenüber der Genetik von ausgerechnet "so einem".

    Sibirien - Die Helden der Urzeit (ARTE Reportage)
    Play Icon
  • Herbibi 28.06.2020 05:46
    Highlight Highlight Informativer und gut verständlicher Artikel. Aber auch beängstigend. Hoffentlich lesen den auch ein paar Klima-Skeptiker bis zum Schluss.
  • K1aerer 28.06.2020 05:44
    Highlight Highlight Erdölförderung sollte man jetzt endlich mal stoppen bzw. einen Termin ansetzen. Danach jede Abbaustelle, die ebenso umweltschädlich ist, verbieten. Die Industrien werden sicher Alternativen finden, um ihre Produkte herzustellen.
    • Tschowanni 28.06.2020 08:04
      Highlight Highlight Stimmt, wir werden andere Recourcen bis zum Excess abbauen Bin Mal neugierig wie lange es dauert bis die Menschheit begreift das wir erstens; im Überfluss leben und zweitens; zuviele sind
    • Kolo 28.06.2020 08:24
      Highlight Highlight Haha, du bist gut! Man schafft es ja nicht mal einfachste gemeinsame Verlautbarungen zu formulieren, unverbindliche Ziele festzulegen oder zumindest mal einen Menschen verursachten Klimawandel anzuerkennen. Leider haben anti-Demokraten, Autokraten und Sonstiges gesockse in fast allen relevanten Gremien Vetorechte.

      Erst müssen die Wähler welteweit einsehen, das an der Urne die Voraussetzungen geschaffen werden müssen, dass solche Vorhaben (im kleinen) Chancen haben angemacht zu werden. Wir sind vermutlich einfach am arsch.
    • rodolofo 28.06.2020 08:44
      Highlight Highlight Russland hat ja mit seiner Waffenindustrie eine Alternative zur Öl- und Gasindustrie!
      Mehr Waffen erhöhen ja auch die Sicherheit!
      (Achtung: Dieser Beitrag enthält eine Sarkasmus-Menge, die den von russischen Behörden vorgegebenen Grenzwert massiv überschreitet!)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nurmalso 28.06.2020 00:40
    Highlight Highlight Wie gesagt...

    Der Abend ist so lange lustig bis der Kellner die Rechnung bringt.
    • Froggr 28.06.2020 13:19
      Highlight Highlight Die Frage: Kommt die Rechnung überhaupt?
    • Nurmalso 28.06.2020 17:20
      Highlight Highlight Schon mal irgendwas konsumiert ohne das du oder ein anderer bezahlen werden musste ?

    • Firefly 28.06.2020 18:56
      Highlight Highlight @Froggr In einem geschlossenen System kommt die Rechnung immer. Das kann auch Generationen dauern. Aber sie kommt. Und wenn man Glück hat kann man in Raten zahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.06.2020 23:10
    Highlight Highlight Da kommt einem immer wieder die Galle hoch. Und morgen, nein, auch jetzt gerade sind sämtliche Tankstellen gut besucht und es wird angezapft, als ob's kein Morgen gäbe. Der Flug in die nächsten Instagram-kompatiblen Ferien ist auch längst gebucht...

    Und wie ticken die meisten Wohlstandsverwahrlosten?Genau: "Fuck the Umwelt. Jetzt lebe ICH und ICH will Spass!".
    • Janorian 28.06.2020 16:20
      Highlight Highlight Wenn sie bezahlbar ist, gehts.
  • Zyniker haben es leichter 27.06.2020 22:36
    Highlight Highlight Es wird Zeit das Thema Umweltschutz von den Klimahysterikern zurückzuerobern. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe, die Überschneidungen sind kleiner als mancher zu glauben scheint. Unsere Klimabestrebungen sind für die Katz, wir sollten uns auf lokalen Umweltschutz und die Vorbereitung auf diese globalen Veränderungen konzentrieren. Dazu gehört Kernenergie, Wasserspeicher, Landwirtschaftskonzepte und auch eine Armee. Das führt mit höherer Wahrscheinlichkeit zum Erfolg als Greta...
    • Samurai Gra 28.06.2020 13:18
      Highlight Highlight Kernenergie? "Sichere" Reaktoren der neusten Generation werden erst in Jahrzehnten einsatzfähig sein.

      Eine Armee?
      Ausgerechnet die mitunter schlimmsten Umweltsünder?
    • rodolofo 29.06.2020 08:05
      Highlight Highlight Du hast die entspannende Auflösung (Ironie OFF) zu setzen vergessen.
  • Huckleberry 27.06.2020 22:27
    Highlight Highlight Das auftauen des Permafrosts (im Ausmass wie es in den letzten Jahren zu beobachten war) und Temperatururen wie man sie dieses Jahr in Sibirien erlebt, hat die Wissenschaft eigentlich für Ende dieses Jahrhunderts vorhergesehen!
    Die Klimaberichte des IPCC sind jeweils viel zu konservativ und in relation zu den neuesten Wissenschaftlichen Studien immer mindestens ein Jahr zurück!

    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.06.2020 23:17
      Highlight Highlight Wie wahr. Und das Tragische an der Sache ist, dass man selbst als Laie mit den vorhandenen Daten aus der Wissenschaft die wahre Timeline offenbar besser abschätzen kann, als die Profis. Aber man kann's ihnen nicht verübeln, wollen sie doch nicht als Radikale hingestellt werden. Lieber halten sie sich zurück und korrigieren später - was im dümmsten Fall aber schwerwiegende Folgen hat, weil man die Sache viel lange zu wenig ernst nimmt.

      Rasche Lösung mit exponentiell nachhaltiger Wirkung: Antinatalismus.
  • Oshikuru 27.06.2020 22:24
    Highlight Highlight Sollte das wirklich ein Weckruf gewesen sein und Russland nimmt das ganze endlich ernst, würde das sehr positive Signale an andere Länder senden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.06.2020 23:26
      Highlight Highlight So lange der Verbraucher nach Rohstoffen verlangt, wird sich gar nichts ändern.

      Nicht Russland muss das ernst nehmen, sondern Leute, wie die 8.6 Millionen Einwohner der Schweiz. Russland tut nichts anderes, als die Rohstoffnachfrage der Verbraucher zu befriedigen. Wenn's Russland nicht tut, tun's andere. Aber das tun sie sowieso, ob Russland auftaut oder nicht.
    • Hans Jürg 28.06.2020 08:18
      Highlight Highlight Eher gefriert die Hölle, als dass das Putin-System sich ändert.
    • Froggr 28.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Antinatalist: Klar: Ab jetzt keine Ressourcen mehr verbrauchen. Das macht Sinn und wird ungefähr 1 Stunde gut gehen bis alles zusammenbricht.
  • 45rpm 27.06.2020 22:03
    Highlight Highlight Guet Nacht am 6!

    Das Auftauen wird nachhaltige Folgen fürs Klima haben. Mögliche Zombiviren gibts noch als i-Tüpfeli gratis dazu. Da ist Corona eine Kindermahlzeit...
    • rodolofo 28.06.2020 08:40
      Highlight Highlight Wenn so viel Diesel ungenutzt und verschwenderisch in Flüsse ausläuft, versteht der durchschnittliche SUV-Fahrer auch nicht mehr, warum er "der Umwelt zuliebe" auf ein kleineres, Benzin sparendes Modell umsatteln soll...
    • Samurai Gra 28.06.2020 13:19
      Highlight Highlight @rodolfo: dann ist diesen Leuten nicht mehr zu helfen
    • rodolofo 28.06.2020 15:04
      Highlight Highlight @ Samurai Gra
      Ich versuchte mich nur mal ins Denken eines SUV-Fahrers einzufühlen.
      Ich selber bin natürlich keiner!
  • schuelhuusgspängschtli 27.06.2020 21:41
    Highlight Highlight Ach komm 2020, jetzt ist dann mal gut.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.06.2020 23:21
      Highlight Highlight 2020 ist auch nur die Ernte der Saat der Vergangenheit.

      Als ob davor nie was war, wie?
    • sowhat 28.06.2020 08:38
      Highlight Highlight Das weiss man ja schon länger. 2020 hat es nur in den Vordergrund gerückt.
    • Samurai Gra 28.06.2020 16:32
      Highlight Highlight Ich fürchte es wird nur noch schlimmer.

      Die Meerestemperaturen steigen und so geben die Meeresböden massiv Methan frei, die Sibirische Tundra taut und so werden ebenfalls gigantische Mengen Methan freigegeben....

      Wir sind wahrscheinlich schon am Point of no Return vorbei.

      Die rechten Xenophoben Klimaleugner dürfen sich freuen, dank Klimawandel werden Abermillion Menschen aus den Küsten- und Äquatorgebieten vor Katastrophen, Trockenheit, Dürre und Hunger fliehen während bei uns sich die Trockenheit zuspitzen wird.

      Ab dem Zeitpunkt kann uns niemand mehr helfen, die Spirale dreht abwärts
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  • Lupe 27.06.2020 20:50
    Highlight Highlight Kommen die "Zombiebakterien", könnte das wohl sehr schlecht sein und VIEL schlimmer als Corona. Mit der Pest damals als man nicht wusste, um was es sich handelte, kam die halbe, damalige Weltbevölkerung ums Leben, mit Corona weiss man ja auch noch nicht viel und kommt was ganz Schlimmes na dann "Prost", der Natur ist es aber egal wenn Milliarden Menschen sterben.
    • Karl24 28.06.2020 04:37
      Highlight Highlight Ach, die armen Menschen!
    • rodolofo 28.06.2020 08:52
      Highlight Highlight "Egal" ist noch sehr diplomatisch gesagt.
      Die Natur würde JUBELN!
      Und sie würde gedeihen und aufblühen.
      Der selbstherrlich und übermütig gewordene Mensch ist zur Plage für die Mitwelt geworden, zum brutalen und gefühllosen, eisklat berechnenden Sklavenhalter und Sklaventreiber.
      Der Rassismus gegenüber "Schwarzen" ist dabei nur die Spitze des Eisberges.
      Der Rassismus gegenüber Tieren und Pflanzen sprengt heute alle Dimensionen.
      Das müsste nicht so sein:
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  • banda69 27.06.2020 20:25
    Highlight Highlight Und die umweltfeindliche SVP so:

    "Klimawandel? Alles linke Hysterie, Lasst uns die Steuern senken und Kriegsflugzeuge kaufen!"
    • Ökonometriker 28.06.2020 07:54
      Highlight Highlight Ah, da hat man ja schon den Schuldigen. Dann kann man ja wieder beruhigt jeden Monat neue Kleider kaufen und im Sommer in die Ferien fliegen.

      Wenn es doch nur so einfach wäre...
    • Albert Stpeck 28.06.2020 08:19
      Highlight Highlight @ Ökonometriker
      Banda69 hat nicht unrecht. Wir brauchen Gesetze - keine als SJW verhöhnten Einzelkämpfer.
    • Kolo 28.06.2020 08:26
      Highlight Highlight Watson, macht was gegen die Blitz-bots. Sonst verliert ihr an Glaubwürdigkeit. SVP im Text und schon hat ein kommentar soviel blitze wie alle anderen Kommentare Herzen und Blitze zusammen 🤔
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Frachter vor Mauritius verliert Öl – Umweltkatastrophe droht

Der Küste des Urlaubsparadieses Mauritius droht eine Umweltkatastrophe. Ein Frachter sei vor rund zwei Wochen vor dem Inselstaat auf Grund gelaufen und verliere nun Öl, sagte die Exekutivdirektorin der Mauritian Wildlife Foundation, Deborah de Chazal, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Bislang sei rund ein Viertel der 4000 Tonnen Öl ausgelaufen. Man befürchte eine Umweltkatastrophe, sagte sie. «Wir sind sehr besorgt über die Auswirkungen des Ölaustritts auf Meeres- und andere Ökosysteme.»

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