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epa06514704 (FILE) - A torn African National Congress (ANC) election poster shows the face of ANC president Jacob Zuma, revealing that not all South African's want the ANC to remain in power, Soweto, South Africa, 20 April 2009.(reissued 11 February 2018). The country is waiting for updates on the negotiations taking place between President Zuma and ANC President Cyril Ramaphosa which are expected to see President Zuma's departure from office.  EPA/KIM LUDBROOK

Der Lack ist ab: Wegen einer Korrputionsaffäre soll Zuma zurücktreten..  Bild: EPA/EPA

Knall in Südafrika – ANC lässt Präsident Zuma fallen



Die südafrikanische Regierungspartei ANC hat die Absetzung von Präsident Jacob Zuma beschlossen. Drei unabhängige örtliche Medien berichteten am frühen Dienstag, das Exekutivkomitee der Partei habe nach 13-stündigen Beratungen beschlossen, Zuma «abzuberufen».

Den Berichten zufolge lehnte Zuma zuvor einen Rücktritt ab. Eine offizielle Stellungnahme lag zunächst nicht vor, der ANC war für eine Bestätigung zunächst nicht zu erreichen.«Es hat 13 brutale Stunden gedauert, aber das nationale Exekutivkomitee des ANC hat beschlossen, Präsident Jacob Zuma als Staatsoberhaupt abzuberufen», berichtete die Zeitung «Times» unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen.

Zuma hält an Amt fest

Das 107-köpfige Exekutivkomitee hatte seit dem Nachmittag in einem Hotel in Pretoria hinter verschlossenen Türen beraten. Es kann den Präsidenten «abberufen», indem es ihn zum Rücktritt zwingt. Zuma muss dem jedoch nicht Folge leisten. Der nächste Schritt ist dann ein Misstrauensvotum im Parlament.

Zuma selbst hatte zuvor an seinem Amt festgehalten. Berichte, wonach dieser einem Rücktritt zugestimmt habe, seien Falschmeldungen, sagte sein Sprecher, während die Sitzung der Partei noch im Gange war. Parteichef Cyril Ramaphosa hatte den 75-jährigen Zuma im Dezember an der Parteispitze abgelöst. Offiziell läuft Zumas Amtszeit noch bis Mitte 2019.

Zuma, der sein Amt 2009 übernahm, sieht sich seit langem Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. Unter anderem geht es um ein milliardenschweres Rüstungsgeschäft während seiner Zeit als Vizepräsident in den 90er Jahren. (sda/afp/reu)

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