International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Nov. 26, 2017 file photo released by the state-run Saudi Press Agency, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman speaks at a meeting of the Islamic Military Counterterrorism Alliance in Riyadh, Saudi Arabia. A criminal court in Saudi Arabia sentenced a columnist to five years in prison for insulting the royal court, the official body that represents the king and crown prince, according to state-linked media on Thursday, Feb. 8, 2018. It’s the latest case targeting critics of Saudi Arabia’s Crown Prince Mohammed bin Salman, who in September oversaw the arrest of dozens of prominent Saudi figures, including moderate clerics, for not publicly supporting or criticizing his domestic and foreign policies. Rights groups have described the 32-year-old prince’s crackdown on dissent as authoritarianism. (Saudi Press Agency via AP, File)

Kronprinz Mohammed bin Salman ist die treibende Kraft hinter den Wechseln. Bild: AP/Saudi Press Agency

Frischer Wind in Saudi-Arabien: König setzt Armeespitze ab



In einem umfangreichen Personalumbau hat der saudische König Salman zahlreiche hohe Ämter in Armee und Staat neu besetzt. So wechselte der Monarch am Montagabend unter anderem die Chefs des Generalstabs, des Heeres, der Luftwaffe und der Luftabwehr aus.

Das berichtete die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA. Betroffen von dem Personalumbau sind SPA zufolge auch hohe Positionen im Aussen-, Innen- und Verteidigungsministerium, in mehreren Provinzen sowie Berater des Königs. Eine Begründung für die vielen Neubesetzungen gab es nicht.

Prinz als treibende Kraft 

Treibende Kraft hinter den Personalwechseln dürfte der 32 Jahre alte Kronprinz Mohammed bin Salman sein, der als der eigentlich starke Mann im sunnitischen Königreich gilt. Als Verteidigungsminister ist er auch für den Militäreinsatz Saudi-Arabiens im Bürgerkrieg im benachbarten Jemen verantwortlich.

Mohammed bin Salman hatte in den vergangenen Monaten zahlreiche gesellschaftliche Reformen durchgesetzt. So dürfen Frauen künftig in dem streng islamisch-konservativen Königreich Autofahren. Im November waren zudem dutzende Prinzen und andere führende Persönlichkeiten unter Korruptionsverdacht festgenommen worden. Beobachter sahen darin den Versuch des Kronprinzen, seine Macht zu abzusichern. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Moderna will Zulassung für Impfstoff in EU beantragen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

UN-Sicherheitsrat beschäftigt sich erstmals mit Spannungen in Äthiopien

Der UN-Sicherheitsrat beschäftigt sich erstmals mit den Spannungen in Äthiopien. Das Treffen des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen findet am Dienstag hinter geschlossenen Türen in New York statt und wurde unter anderem von den afrikanischen Staaten im Rat – Südafrika, Niger und Tunesien – beantragt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend (Ortszeit) aus Diplomatenkreisen. Ein Beschluss wird nicht erwartet.

Äthiopiens Regierung hatte nach Monaten der Spannungen zwischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel