International
Schweiz

Silvester: Willkommen im Jahr 2026 – Hunderttausende feiern in Europa

Willkommen im Jahr 2026 – Hunderttausende feiern in Zürich, Paris, London

31.12.2025, 15:4601.01.2026, 03:34
  • Die Welt rutscht ins Jahr 2026. Den Anfang machte um 11 Uhr Schweizer Zeit Kiribati im Pazifischen Ozean.
  • Um 14 Uhr liess es Sydney mit einem grossen Feuerwerk krachen.
  • In der Schweiz waren ebenfalls zahlreiche Feuerwerke geplant.
  • Wenn du wissen willst, ob du in deiner Gemeinde Feuerwerk zünden darfst, dann hilft dir diese Übersicht.
Schicke uns deinen Input
3:32
Hunderttausende feiern Jahreswechsel auf Champs-Élysées
Hunderttausende Menschen haben in Paris den Jahreswechsel wieder auf den Champs-Élysées gefeiert. Am Arc de Triomphe gab es eine Lichterschau und um Mitternacht ein grosses Feuerwerk. Die Prachtstrasse war für die grosse Silvesterparty für den Autoverkehr gesperrt. Das Spektakel, das neben Hauptstadtbewohnern auch viele Touristen anlockte, verlief nach einer ersten Bilanz weitgehend friedlich.

Rund 10'000 Polizisten waren in Paris mobilisiert, um für einen ruhigen und sicheren Jahreswechsel zu sorgen. Die Sorge vor Terrorismus ist in Frankreich weiterhin gross. Ein auf den Champs-Élysées am Silvesterabend eigentlich geplantes Konzert wurde auf Anordnung der Polizei schon weit vor dem Jahresende untersagt. Zu gross war die Sorge, dass sich die Bewegung der grossen Mengen an Menschen nicht kontrollieren lässt. Für den Zugang auf die Champs-Élysées gab es strikte Kontrollen. (sda/dpa)

3:31
Zehntausende begrüssen 2026 mit Mega-Feuerwerk in London

Mehr als Hunderttausend Menschen
haben zum Glockenschlag von Big Ben in London den Jahreswechsel gefeiert. Bei eisigen Temperaturen versammelten sich die Feiernden in einem abgesperrten Bereich am Themseufer gegenüber vom Riesenrad London Eye, um das Feuerwerk anzuschauen. Für die Neujahrsfeier im Londoner Bezirk Westminster wird schon seit Jahren ein Ticket benötigt.

Das 15-minütige Spektakel soll laut dem öffentlichen Rundfunksender BBC mit 12'000 Feuerwerkskörpern das grösste in Europa gewesen sein. Londons Bürgermeister Sadiq Khan, der im vergangenen Jahr häufig zur Zielscheibe verbaler Attacken von US-Präsidenten Donald Trump wurde, bezeichnete es als Gelegenheit, «unsere grossartige Stadt» Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zu präsentieren. Trump hatte erst kürzlich in einem Interview gesagt, die Stadt sei nicht mehr wiederzuerkennen, und hatte Khan dafür die Schuld gegeben.

In Schottlands Hauptstadt Edinburgh begann die Feier schon Stunden vorher mit dem traditionellen Strassenfest Hogmanay. Das Fest hat in dem nördlichsten britischen Landesteil eine besondere Bedeutung. Weihnachten hingegen war lange Zeit von der presbyterianischen schottischen Kirche als heidnisch geächtet. Im vergangenen Jahr musste Hogmanay wegen starker Winde ausfallen. Aus Schottland stammt auch die in der gesamten angelsächsischen Welt verbreitete Tradition, zum Neujahr das Volkslied «Auld Lang Syne» zu singen. (sda/dpa)

2:27
Zürich startet mit nebelfreiem Feuerwerk ins neue Jahr
Zehntausende sind in Zürich mit grossem Feuerwerk ins neue Jahr gestartet – dieses war im Gegensatz zum Vorjahr dieses Mal bestens sichtbar. Damals hüllte dichter Nebel das eigentlich farbenfrohe Spektakel ein. Von drei Booten aus wurden etwa 10'000 Raketen abgefeuert.

Wie jedes Jahr drängten sich geschätzt 150'000 Zuschauerinnen und Zuschauer ums Seebecken, um das Silvesterfeuerwerk mitzuerleben. Um exakt 19 Minuten nach Mitternacht wurden sämtliche Beleuchtungen ausgeknipst, damit die Raketen gut zu sehen waren.

Nebel gab es in diesem Jahr keinen – im Gegensatz zu Silvester 2024, als das Feuerwerk nur noch zu erahnen war. Die Schaulustigen sahen damals nur farbiges Licht, begleitet vom Lärm der Raketen.

Die Grünen forderten daraufhin, dass das Feuerwerk bei Nebel künftig abgesagt werden solle, respektive der Stadtrat die Bewilligung für das Abfeuern nur noch «unter Vorbehalt» erteilen solle. Der Stadtrat fand diesen Vorschlag jedoch schwierig umzusetzen und wollte den Entscheid bis auf Weiteres den Organisatoren überlassen.

Der Verein Silvesterzauber liess das Thema Nebel neu in das Sicherheitskonzept einfliessen, wie es dort auf Anfrage hiess. Ob die Organisatoren das Feuerwerk bei dichtem Nebel aber wirklich abgesagt hätten, liessen diese offen. (con/sda)

23:10
Guten Rutsch ins neue Jahr
Auch bei uns in der Redaktion werden nun zum letzten Mal in diesem Jahr die Lichter gelöscht. Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch und ein grossartiges 2026!
23:00
Spektakuläre Silvester-Show an Wolkenkratzer in Dubai
Mit einem spektakulären Feuerwerk und einer Licht- und Lasershow am höchsten Gebäude der Welt hat die arabische Metropole Dubai den Start ins neue Jahr gefeiert. Die Fassade des Wolkenkratzers Burdsch Chalifa in den Vereinigten Arabischen Emiraten leuchtete in wechselnden Farben auf, während Pyrotechnik die Besucher staunen liess. «Frohes neues Jahr» und «2026» war in Leuchtschrift am Gebäude zu lesen. Die gesamte Show dauerte etwa zehn Minuten.

Mit 828 Metern ist der Burdsch Chalifa das höchste Gebäude der Welt. Zur Silvestershow an dem Wolkenkratzer kommen jedes Jahr massenhaft Schaulustige, die das Spektakel von unterschiedlichen Orten in der Innenstadt verfolgen. Auch an anderen Orten in den Emiraten gab es zum Jahreswechsel grosses Feuerwerk und Drohnen-Shows am Nachthimmel. (sda/dpa)


20:37
Jahreswechsel: Papst kritisiert Aufteilung der Welt durch Grossmächte
Papst Leo XIV. hat zum Jahresende die Pläne der Grossmächte zur Aufteilung der Welt nach ihren Interessen kritisiert. Bei einem Gottesdienst im Petersdom sagte er am Silvesterabend, die heute weltweit dominierenden Pläne seien «Strategien, die darauf abzielen, Märkte, Gebiete und Einflussbereiche zu erobern».

Es handle sich um «bewaffnete Strategien, die sich in heuchlerische Reden verhüllen, in ideologische Parolen und in falsche religiöse Beweggründe».

Dem stellte der Papst die Botschaft von der Geburt Christi gegenüber und sagte: «In unserer Zeit spüren wir das Bedürfnis nach einem weisen, wohlwollenden und barmherzigen Plan. Nach einem Vorhaben, das frei ist und frei macht, das Friede verheisst und treu ist», so wie es die Geburt Christi durch Maria gewesen sei.

Er führte aus, die Welt werde vorangebracht von der Hoffnung «vieler einfacher Menschen, unbekannt, aber nicht Gott unbekannt, die trotz allem an ein besseres Morgen glauben, weil sie wissen, dass die Zukunft in den Händen dessen liegt, der ihnen die grösste Hoffnung schenkt».
17:36
Hongkong startet ohne Hafen-Feuerwerk ins neue Jahr
Hongkong hat das neue Jahr ohne das traditionelle Silvester-Feuerwerk über dem Victoria-Hafen begrüsst. Stattdessen wurde eine grosse Countdown-Veranstaltung mit Lichtinstallationen und Sänger-Auftritten organisiert. Die Absage des Feuerwerks erfolgte aus Rücksicht auf die Opfer und Angehörigen einer schweren Brandkatastrophe im Stadtteil Tai Po, bei der Ende November 161 Menschen in der chinesischen Sonderverwaltungsregion ums Leben gekommen waren.

China feiert gross im Februar
Auf dem chinesischen Festland begann das neue Jahr im Vergleich zu vielen westlichen Ländern ruhiger. Zwar gab es auch hier Feiern und Zusammenkünfte. Der eigentliche Höhepunkt steht aber erst Mitte Februar an, wenn China nach dem traditionellen Mondkalender das neue Jahr begrüsst.

Mit dem Übergang vom Jahr der Schlange zum Jahr des Pferdes beginnt dann die grösste Reisewelle des Jahres. Hunderte Millionen Menschen machen sich zum Frühlingsfest auf den Weg in ihre Heimatorte, um mit ihren Familien zusammenzukommen und bei festlichen Mahlzeiten das wichtigste Fest des Jahres zu begehen. (sda/dpa)
14:37
Sydney trotzt dem Terror mit Mega-Feuerwerk im Hafen
Sydney trotzt dem Terror: Die australische Metropole hat zwei Wochen nach dem blutigen Anschlag am Bondi Beach mit einem spektakulären Feuerwerk vor traumhafter Kulisse das neue Jahr eingeläutet. Auf der in weisses Licht getauchten Harbour Bridge erstrahlten bereits vor Mitternacht während einer Schweigeminute die Worte «Peace» (Frieden) und «Unity» (Einheit) sowie eine Menora.

Der siebenarmige Leuchter ist ein zentrales religiöses Symbol des Judentums. Tausende hielten Kerzen und andere Lichter in den Händen.




Am berühmten Bondi Beach hatten am 14. Dezember zwei Attentäter - ein Vater und sein Sohn - beim jüdischen Lichterfest Chanukka auf eine Menschenmenge geschossen. 15 Menschen starben. Die traditionellen Silvesterfeiern an dem Strand wurden abgesagt.

Kaskaden aus Licht


Stolze neun Tonnen Pyrotechnik und atemberaubende Spezialeffekte liessen Schaulustige im Hafenviertel und Zuschauer rund um die Erde mehr als zwölf Minuten lang vor den Bildschirmen staunen. Von der Harbour Bridge flossen Kaskaden aus Licht, auch rund um das Sydney Opera House erleuchteten bunte Flammen und Feuerwerkskörper den Himmel. Mehr als eine Million Menschen hatten sich schon seit dem Morgen die besten Plätze gesichert.

Bewacht wurden das Spektakel und andere Hotspots in der Stadt von Tausenden Polizisten. Die Sicherheitskräfte sollten teilweise auch Langwaffen mitführen, was für die Polizei des Bundesstaates unüblich ist. (sda/dpa)
14:07
Das lange Warten hat ein Ende
Seit Stunden warten die Menschen in Sydney auf das grosse Feuerwerk. Um 14 Uhr Schweizer Zeit ist es dann so weit: Mit einem gigantischen Spektakel läutet die Millionenmetropole da neue Jahr ein.
12:37
Lichtspektakel in Singapur und Bangkok
Spektakuläre Lichtshows sind in vielen asiatischen Städten geplant, so etwa in der Glitzermetropole Singapur, wo wieder viele Menschen das Feuerwerk an der Marina Bay mit Blick auf die Skyline bewundern werden. In Bangkok steht traditionell der mächtige Fluss Chao Phraya im Zentrum, in dem sich die Lichter des Mega-Feuerwerks spiegeln. Viele Thais und Touristen feiern auf Party-Booten, um die Show aus nächster Nähe zu erleben.
12:39
Feuerwerke in Auckland
In Auckland, Neuseeland, wird mit Feuerwerken ins Neue Jahr gestartet.
12:12
Teile von Neuseeland starten ins 2026
15 Minuten nach Kiribati ging es weiter auf den zu Neuseeland gehörenden Chatham Islands, bevor dann um 12:00 Uhr Schweizer Zeit Neuseeland selbst den Jahreswechsel mit einem grossen Feuerwerk am Sky Tower in der grössten Stadt Auckland feierte. Auch Tonga und Samoa starteten schon in 2026.
11:00
Das erste Land startet ins Jahr 2026
Mit der Insel Kiribati ist das erste Land ins Jahr 2026 gestartet.
Kiribati ist ein Inselstaat, der im Pazifik liegt.
9:06
Noch 5 Stunden bis zum neuen Jahr in Sydney
In der australischen Stadt Sydney versammeln sich die Menschen bereits, um sich den besten Platz zu sichern, um Mitternacht das Feuerwerk zu schauen.
Die Bewohner sind mit Decken, Picknick und Tücher ausgestattet, um sich auf der Wiese für die nächsten fünf Stunden bequem zu machen.
Die Stadt Sydney organisiert jährlich ein grosses Feuerwerk zu Neujahr. (nib)

Feuerwerk brannte seine Wohnung nieder – dieser Mann verlor an Silvester in Berlin alles

Video: watson/lucas zollinger
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
31 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
31
Der etwas andere Jahreswechsel – 39 historische Bilder vom Silvesterzauber der Schweiz
Und wieder ist ein Jahr vorbei. Gerne blicken wir in solchen Momenten ja zurück. Dieses Mal aber nicht auf das aktuelle Jahr, sondern grad einige Jahre und Jahrzehnte. Viel Spass auf der Zeitreise!
An Silvester wird in verschiedenen Regionen der Schweiz mit alten Traditionen gefeiert. Einige dieser Traditionen sind mittlerweile leider verschwunden, andere lebendiger denn je.
Zur Story