Hochnebel-1°
DE | FR
4
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
Schweiz

Brutale Vergewaltigung in der Schweiz: Syrischer Ex-Diplomat in Frankreich aufgespürt

Brutale Vergewaltigung in der Schweiz: Syrischer Ex-Diplomat in Frankreich aufgespürt

Ein ehemaliger syrischer Dipomat, inzwischen politischer Flüchtling, ist am Dienstag im französischen Versailles verhaftet worden. Der heute 54-Jährige war 2001 in Genf wegen Vergewaltigung und Folterung einer 60-jährigen Frau verurteilt worden.
15.12.2016, 11:2015.12.2016, 16:36

Spät, aber doch noch: Ein ehemaliger syrischer UN-Diplomat, der 2001 in der Schweiz wegen Vergewaltigung verurteilt worden war, wurde am Dienstag in Frankreich verhaftet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch unter Berufung auf die Genfer Staatsanwaltschaft. Der Mann hatte unter falscher Identität als Flüchtling in Versailles gelebt.

Der Fall geht auf das Jahr 1997 zurück: Der damals 39-Jährige hatte eine 60-jährige Frau in Genf in einem Spa getroffen, sich als «Eddy» vorgestellt und sich schliesslich mit der Frau zum Abendessen verabredet. Nach dem Abendessen begleitete er sein Opfer nach Hause. Als sie ihn abwimmeln wollte, rastete er aus, schlug sie zusammen und schleppte sie in ihre Wohnung. Gemäss Staatsanwaltschaft fesselte und knebelte er sie dort, verbrannte ihr mit Zigaretten am ganzen Körper die Haut, vergewaltigte und penetrierte sie mit Flaschen.

In Versailles lokalisierte die Spezialeinheit der Genfer Polizei den Gesuchten.google maps

Es folgte ein Tauziehen zwischen den Behörden: Die Schweiz forderte die Aufhebung der diplomatischen Immunität, doch der Mann wurde stattdessen nach Syrien zurückbeordert. Ein Gericht verurteilte ihn daraufhin in Abwesenheit wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung zu 13 Jahren Haft. Als er schliesslich auch in Syrien seine Immunität verlor, floh er nach Frankreich, wo er als politischer Flüchtling mit neuer Identität lebte. Er wird als Nächstes in die Schweiz ausgeliefert, wo er seine Strafe verbüssen muss. (dwi)

Aktuelle Polizeibilder: Beim Einfahren auf die A3 kollidiert

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Der Beukelark
15.12.2016 11:40registriert Januar 2016
schön zu wissen, dass gerechtigkeit in manchen fällen noch wirkt.
581
Melden
Zum Kommentar
4
Einweg-Vapes: So sollen sie künftig fleissiger recycelt werden
So farbenfroh die Einweg-Vapes aussehen, so düster sind ihre Folgen für die Umwelt. Eine Branchenlösung soll jetzt sicherstellen, dass sie öfter recycelt werden.

Strawberry Ice, Blue Razz Lemonade oder Cola – die Einweg-Vapes (E-Zigaretten) mit Geschmack haben die Schweiz in Windeseile erobert. Das Problem: Nach nur 600 Zügen landet das Ding im Abfall. Dabei gehört es dort eigentlich gar nicht hin.

Zur Story