International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - This Wednesday, April 11, 2018 file photo shows attorney Michael Cohen in New York. The Treasury Department’s internal watchdog says it’s investigating how detailed allegations about the banking records of President Donald Trump’s personal lawyer became public.  (AP Photo/Mary Altaffer)

Die Schlinge um seinen Hals wird immer enger. Wie lange kann sich Michael Cohen noch halten? Bild: AP/AP

Was die Novartis mit einem Pornostar gemein hat – 5 Fragen zum Sumpf des Trump-Anwalts

Die Novartis hat mit Cohen, Cohen hat mit Trump und Trump hat mit Daniels? Ach, ist das kompliziert! Aber nicht verzagen: Wir erklären euch das Wichtigste vom neusten Skandal um den Trump-Anwalt Schritt für Schritt. 



Micheal Cohen, enger Vertrauter und Anwalt von US-Präsident Trump, kommt nicht aus den Schlagzeilen. Neusten Anschuldigungen zufolge soll er Geld von einem russischen Oligarchen eingestrichen haben. Ausserdem hat ihm der Schweizer Pharmariese Novartis 1,2 Millionen Dollar bezahlt. Und irgendwie ist auch die Pornodarstellerin Stormy Daniels in die Angelegenheit verwickelt. Verwirrt? Wir klären auf.

Was ist passiert?

Die Vorgeschichte dürfte allen klar sein: Im Januar machte die Pornodarstellerin Stormy Daniels publik, eine Affäre mit Donald Trump unterhalten zu haben. Kurz vor dessen Wahl zum Präsidenten habe sie einen Vertrag unterzeichnen müssen, der über die Affäre Stillschweigen vereinbarte. Ausserdem habe sie 130'000 Dollar Schweigegeld vom Anwalt Micheal Cohen erhalten. Donald Trump streitet die Affäre bis heute ab, gab aber vergangene Woche zu, die 130'000 Dollar seinem Anwalt Michael Cohen zurückbezahlt zu haben.

Nun behelligte Michael Avenatti, der Anwalt von Stormy Daniels, die Öffentlichkeit mit neuen brisanten Informationen zu Geldflüssen zu Trump-Anwalt Cohen.

Michael Avenatti, Stormy Daniels' attorney, talks to reporters outside of federal court in New York, Thursday, April 26, 2018. (AP Photo/Seth Wenig)

Michael Avenatti. Bild: AP/AP

So sagte Avenatti, Cohen habe kurz nach Trumps Wahlsieg 2016 von einem russischen Oligarchen aus dem Umfeld von Präsident Wladimir Putin eine Zahlung von 500'000 Dollar erhalten. Ausserdem sei Geld von der Novartis, von dem US-Telekomkonzern AT&T und von Korea Aerospace Industries an Cohens Firma Essential Consultants geflossen.

Was hat es mit diesen Zahlungen auf sich?

Avenatti erklärte, das Geld des russischen Oligarchen sei über eine Firma von Viktor Vekselberg an Cohen gezahlt worden. Der Name Vekselberg ist in der Schweiz wohlbekannt: Der Russe besitzt mehrere Rohstoffhandelsunternehmen und hält grosse Beteiligungen an traditionellen Schweizer Industrieunternehmen wie Sulzer, OC Oerlikon oder Schmolz + Bickenbach. Sein Wohnsitz lieg im steuergünstigen Kanton Zug

ZUM AKTUELLEN VERKAUF DER DIVISION METCO VON SULZER AN OC OERLIKON STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die Transaktion bewertet Sulzer Metco mit einem Wert von 1 Mrd. Franken. --- Der Russische Investor Viktor Vekselberg am Freitag, 17. September 2010 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Ein Freund von Putin: Viktor Vekselberg. Bild: KEYSTONE

Einem von Avenatti veröffentlichten Dokument zufolge überwiesen Vekselberg und sein Cousin Andrew Intrater Cohen «ungefähr 500'000 Dollar» in acht einzelnen Zahlungen. «Herr Cohen hat diese Zahlungen unerklärlicherweise angenommen, als er der persönliche Anwalt des Präsidenten war», heisst es in dem Dokument.

Und was hat die Novartis damit zu tun?

Die «New York Times» berichtete, mehrere andere Unternehmen hätten ebenfalls hunderttausende Dollar an Cohens Firma Essential Consultants geleistet. Darunter die Tochterfirma der Novartis, die Novartis Investments S.A.R.L.

Der Pharmakonzern streitet die Zahlungen nicht ab. In einem Statement wurde erklärt, Novartis habe kurz nach der Amtseinführung von Trump einen Vertrag über 1,2 Millionen Dollar mit dem Anwalt Cohen abgeschlossen. Dies, nachdem sich Trump Gesundheitsthemen zugewandt hätte.

epa06465808 Global Head Drug Development and Chief Medical of Swiss multinational pharmaceutical company Novartis, Vasant Narasimhan, attends a meeting with French President Emmanuel Macron, during the 'Choose France' summit, at the Chateau de Versailles, outside Paris, France, 22 January 2018. Macron is hosting 140 world business leaders in a bid to convince them to invest and hire in France, and to persuade the French themselves of the merits of his economic policies.  EPA/THIBAULT CAMUS / POOL MAXPPP OUT

Novartis-Chef Vasant Narasimhan. Bild: EPA/AP POOL

Konkret heisst das: Die Novartis erhoffte sich mit dem Vertrag Einblicke in die Gesundheitspolitik der neuen Regierung. Im Statement aus Basel hiess es: «Novartis war der Ansicht, dass Michael Cohen das Unternehmen dahingehend beraten könnte, wie die Trump-Administration bestimmte gesundheitspolitische Fragen in den USA angeht.» 

Doch offenbar war die Novartis mit dem Deal nicht zufrieden. Im Februar sei der Vertrag mit Cohens Essential Consultants ausgelaufen. 

Wie ist Sonderermittler Mueller involviert?

Robert Mueller hat in beiden Fällen, in jenem um den russischen Oligarchen wie auch in dem um die Novartis, Befragungen angestellt. Mueller ermittelt zur mutmasslichen russischen Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf.

FILE - In this June 21, 2017, file photo, special counsel Robert Mueller departs after a meeting on Capitol Hill in Washington.  Mueller’s team considers President Donald Trump a subject, not a criminal target, in the wide-ranging Russia investigation. The designation, first reported by The Washington Post and confirmed by The Associated Press, has raised questions about what legal threat Trump personally faces from the special counsel and whether it has any impact on his decision to sit for an interview with prosecutors.  (AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

Sonderermittler Mueller. Bild: AP/AP

Der Sender CNN berichtete, dass der Oligarch Vekselberg und sein Cousin vom Team um Sonderermittler Mueller befragt wurden.

Im Fall der Novartis räumte das Unternehmen am Mittwoch ein, im November 2017 vom Büro des US-Sonderermittlers kontaktiert worden zu sein. Dabei sei es um den Vertrag mit Essential Consultants gegangen. Man habe umfänglich mit den Ermittlern kooperiert und betrachte den Fall als abgeschlossen. 

Was hat Pornostar Daniels mit all dem zu tun?

Eigentlich nicht viel. Der einzige Verbindungspunkt von Stormy Daniels und den Zahlungen an Anwalt Cohen ist Essential Consultants. Das Schweigegeld an die Pornodarstellerin soll ihren Angaben zufolge über ebendiese Firma abgewickelt worden sein. 

FILE - In this Feb. 10, 2008 file photo, adult film star Stormy Daniels arrives at the 50th Annual Grammy Awards in Los Angeles. CBS News President David Rhodes says that a

Stormy Daniels. Bild: AP/A-PIZZELLO

Wie Daniels und ihr Anwalt Avenatti an die Dokumente gelangten, die all die Zahlungen dokumentieren, ist nicht bekannt. Ebenfalls ungewiss ist zu diesem Zeitpunkt, inwiefern Cohen für die Unternehmen als Türöffner für die Agenda des Präsidenten fungiert hat. Das Weisse Haus bezog dazu keine Stellung.

Mit Material von der sda.

Trump auf dem Titel

Das könnte dich auch interessieren:

Danach suchen Schweizer und Schweizerinnen auf Pornhub am meisten

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

Netflix' zweite deutsche Original-Serie ist da – und ein riesiger Fail

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

28
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 11.05.2018 06:14
    Highlight Highlight Man kann selbstverständlich den "Sumpf trockenlegen" indem man einfach Mist draufhäuft.

    Ob dieser Scheisshaufen das gewünschte Resultat ist, dass man den US Wählern versprochen hat, ist doch eher zu bezweifeln.

    Es hat den Anschein, dass es mit dem Präsidenten der luschen Deals, ein Umfeld an die Macht gespült hat, dass noch unverfrorener die Eigeninteressen befriedigt, als alle Administrationen zuvor.

    Tja, Vorbildfunktion und " der Fisch beginnt am Kopf zu stinken"
  • Chili5000 10.05.2018 21:44
    Highlight Highlight Da hatte wohl jemand die Finger tief drin... 🧐
  • Vanessa_2107 10.05.2018 16:39
    Highlight Highlight SE Mueller muss Cohen doch einfach dazu bringen gegen Trump auszusagen, der weiss als Fixer doch alles über Trump. Was da nun täglich neu herauskommt über ihn, da müsste er sicher einige Jahre ins Kittchen, sicher kommt noch mehr ans Tageslicht.. Was auch nicht normal ist, dass Trump seine Steuern immer noch geheim hält. Sicher käme u.v.a. heraus, dass er gar nicht so reich ist. Bei Trump wurden von Anfang an
    andere Massstäbe gesetzt auch seine Weekendausflüge nach Florida, z.B. bei einem anderen Präsidenten wäre das ganz anders kritisiert worden.
  • Phrosch 10.05.2018 12:48
    Highlight Highlight Eine Firma wie Novartis hat seit Jahren Regeln, welche Zahlungen an wen unter welchen Umständen möglich sind. Und eine grosse Abteilung von Spezialisten, die für deren Einhaltung sorgen (sollten). Zahlungen wie diese gehören mit Sicherheit nicht dazu. Warum reitet Novartis sich selbst regelmässig in den Dreck 🤔
  • roger.schmid 10.05.2018 10:51
    Highlight Highlight Wenn Trump nun Ärger wegen Schmiergeldzahlungen kriegt, wäre dies wieder einmal eine riesen Leistung.. Die Gesetze bezüglich Wahlkampfspenden sind in den USA so unglaublich lasch, Bestechung ist dört eigentlich legal (wie in der Schweiz übrigens, aber in den USA muss man es immerhin noch deklarieren) - da braucht es schon einiges, um dagegen zu verstossen.
    Stupid Watergate..
    • Ueli der Knecht 10.05.2018 14:57
      Highlight Highlight Irrtum, roger.schmid: Bestechung ist weder in der Schweiz noch in der USA legal.

      Aus einer Informations-Broschüre des Staatssekretariat für Wirtschaft SECO:

      "Bestechung im Ausland ist in der Schweiz strafbar."
      https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/25352.pdf

      Insofern scheinen mir die Zahlungen von Novartis und Veckselberg nicht legal zu sein, und ich erwarte eine entsprechende Strafuntersuchung.
    • roger.schmid 10.05.2018 20:52
      Highlight Highlight Schon klar, Ueli der Streber ;-) es ging mir mir darum, dass man das ganze einfach als Wahlkampfspende hätte deklarieren können, dann wäre wohl nichts passiert. Aber dann hätte man die Zahlungen offen legen müssen und den Verwendungszweck nicht frei wählen können - das war dann offenbar schon zu viel für die Trumpbande.
    • Ueli der Knecht 10.05.2018 23:01
      Highlight Highlight Okay, Roger, es ist eben nicht klar, wer wirtschaftlich Berechtigter dieses Essential Consultants-Konto ist. Trump sagte erst, es sei Cohen, dann kam Rudy und meinte, dass sei Trumps Privatsache, und jetzt neuerdings behauptet Rudy, dass Cohen gar nicht Trumps Anwalt sei. Trump und Rudy tischen täglich neue Geschichten auf.

      Ich finde jedenfalls merkwürdig, dass Novartis und Veckselberg einem Anwalt soviel Geld bezahlen, der in seinem Footer stolz schreibt, "Personal Attorney to President Donald J. Trump". Angesichts des jüngsten Sulzer-Persilscheins scheint mir die Bestechung offensichtlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reconquista's creed 10.05.2018 10:24
    Highlight Highlight Insinktsicher machen wir Schweizer bei jedem krummen Ding mit auf dieser Welt....
    FIFA, IOC, Nestle, Novartis, UBS...
    • winglet55 10.05.2018 16:29
      Highlight Highlight Es geht in der Schweiz ja auch nicht um Moral, sonder um den Kontostand.
  • lilie 10.05.2018 09:19
    Highlight Highlight Es ist ja irgendwie schön, dass es einen formellen Vertrag gab zwischen Novartis und der Cohen-Firma, aber das Ganze stinkt immer noch nach Bestechung und Korruption. 😣
    • p4trick 10.05.2018 11:15
      Highlight Highlight Bitte! Wir wollen doch nicht das böse Wort Korruption nennen. Nennen wir es Lobbyismus, da fliest tagtäglich Geld und findet auch im Bundeshaus statt.
    • FrancoL 10.05.2018 11:25
      Highlight Highlight Das nennt man dann wohl „saubere Bestechung oder saubere Korruption“.
    • lilie 10.05.2018 13:55
      Highlight Highlight @P4trick: Also, Lobbyieren nenne ich es dann, wenn kein Geld fliesst - sonst muss ich schon das böse K-Wort verwenden...

      @FrancoL: Jaaaa, wenn schon bestechen, dann bitte sauber! 😂

      Nein, im Ernst, irgendwie beruhigt es mich, dass es einen Vertrag gibt. Das stellt das Ganze doch auf eine wie auch immer geartete juristisch nachvollziehbare Grundlage - zumindest ist festgehalten, was vereinbart wurde.

      Aber noch mehr erleichtert bin ich schon, dass der Vertrag nun ausgelaufen ist und Novartis (hoffentlich) seine Lektion gelernt hat...
    Weitere Antworten anzeigen
  • icarius 10.05.2018 08:44
    Highlight Highlight Novartis zahlt also 1.2 mio an einen amerikanischen Anwalt der keinerlei Hintergrund im Gesundheitswesen hat um mehr über die “Prioritäten” der neuen Regierung zu erfahren. Nicht per se illegal aber sehr ungewöhnlich.
    • Töfflifahrer 10.05.2018 10:58
      Highlight Highlight Zeigt diese Episode nicht, dass Firmen wie Novartis durchaus sehr flexibel sein können um mögliche regulatorische Bestimmungen frühzeitig zu antizipieren.
      Man bezahlt wohl 2 bis 3 stellige Millionen für Lobbying und Informationen aus Regierungen. Zahlen tun das wir über die überhöhten Preise. Der BR sollte einfach mal Eier zeigen und entsprechend eingreifen. Weiter will ich künftig auch wissen welche Parlamentarier mit welchen Lobbyisten verhandelt sind.
      Nebenbei:
      Für 1.2 Mio. würde ich Novartis auch verraten wie ich bei der nächsten Abstimmung bei der es um Gesundheit geht abstimmen würde.
  • pistolpete 10.05.2018 08:32
    Highlight Highlight Wie im Kino - mit viel Fantasie, doch ohne Oscars🏺🏺🏺. Einen schönen Feiertag Euch allen
  • N. Y. P. D. 10.05.2018 07:52
    Highlight Highlight Sonderermittler Mueller hat vielleicht eine andere Taktik, als gemeinhin angenommen.

    Vermutlich kann er keine Verbindung Trump - Russland beweisen.

    Da er aber über umfassende Instrumente und Vollmachten verfügt, ist es ihm möglich, den trumpschen Kloakendeckel soweit hochzuheben, dass Trump freiwillig zurücktreten wird, wenn Mueller am Tag X seine Abschlussbericht präsentiert.

    Persona non grata.
    • mr-marple 10.05.2018 12:42
      Highlight Highlight Diese neusten Informationen bzw. Anschuldigungen stammen nicht von Mueller. Stormys Anwalt hat Dokumente erhalten (wahrscheinlich Leaks), die er dann veröffentlicht hat.
    • Nevermind 11.05.2018 15:05
      Highlight Highlight @Bombenjunge:
      Das Erscheinungdatum für den Abschlussbericht hängt vermutlich mit der Tiefe des Sumpfs um Trump zusammen. Anscheinend wurde Novartis vor einem halben Jahr zu der Zahlung befragt. So wie es aussieht gibt es noch mehr zu graben.

      „Drain the swamp! Drain the swamp!“
  • walsi 10.05.2018 07:38
    Highlight Highlight So kompliziert ist es eigentlich nicht. Die Firmen haben sich durch Cohen Zugang zum Präsidenten erhofft. Cohen hat seine Beziehungen zu Präsidenten ganz bewusst so vermarktet und den Firmen versprochen den Präsidenten in ihrem Sinne zu beinflussen. Das ist ganz normales Lobbying. Rechtlich wird das sehr wahrscheinlich alles korrekt abgelaufen sein. Ist es moralisch korrekt? Who cares? Cohen wollte aus seiner Beziehung zum Präsidenten einfach möglichst viel Profit herausschlagen.
    • roger.schmid 10.05.2018 10:37
      Highlight Highlight @walsi: du hast aber nicht ernsthaft das Gefühl, das ganze Geld habe Cohen eingesackt und Trump habe nichts davon abgekriegt?
    • Mario Conconi 10.05.2018 11:25
      Highlight Highlight Trump hasst es wenn sich Leute dank ihm berreichern!
      Wenn auch nur ein Teil des gezahlten Geldes an Trump weiter floss, ist es kein Lobbying mehr sondern definitiv Bestechung....
      Trump versucht sein Mögliches, um die US Sanktionen gegen Russische Obliarchenü so gering wie möglich zu halten...
      Bricht sein Wahlversprechen gegen die hohen Medikamentenpreise vorzugehen...
      Siehst du auf was es hinausläuft?
    • FrancoL 10.05.2018 11:29
      Highlight Highlight Ich den Walsi möchte dies gerne so sehen. Alle im Sumpf nur der Trumpel nicht.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article