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Zahl der Toten nach Unwettern in Spanien bei 219

epa11705664 A view of a destroyed area in the flood-hit city of Catarroja, Valencia, Spain, 06 November 2024. The devastating floods in Valencia and neighboring provinces have caused at least 216 fata ...
Mehr als eine Woche liegt die Zahl der Toten mit der Bergung weiterer Leichen bei nunmehr 219.Bild: keystone

Zahl der Toten nach Unwettern in Spanien bei 219

07.11.2024, 10:0107.11.2024, 10:01

Mehr als eine Woche nach dem sogenannten Jahrhundert-Unwetter im Osten und Süden Spaniens liegt die Zahl der Toten mit der Bergung weiterer Leichen bei nunmehr 219.

Dies gab Innenminister Fernando Grande-Marlaska am Mittwochabend im Radiosender Cadena Ser nach dem Fund zweier Leichen in der Region Kastilien-La Mancha bekannt. Die Bergungsarbeiten gehen derweil auch heute unter Volldruck weiter. Immer noch sind Orte von Schlamm bedeckt, Tiefgaragen vollgelaufen oder Gebäude durch Autos und Hausrat blockierte Strassen nicht zugänglich. Dutzende Menschen gelten weiter als vermisst.

In dem am schlimmsten betroffenen Gebiet in der Region Valencia westlich und südlich der gleichnamigen Grossstadt wächst nun die Sorge vor dem Ausbruch von Infektionskrankheiten, etwa durch noch nicht abgeholten organischen Abfall. Gesundheitsministerin Mónica García sagte dem Radiosender, es bestehe eindeutig ein Risiko. Es gebe jedoch noch keine Infektionsherde.

Viele Tote noch nicht identifiziert

93 Menschen gelten weiter als vermisst, wie Cadena Ser unter Berufung auf jüngste Daten der Behörden in Valencia berichtete. 54 der geborgenen Leichen seien allerdings noch nicht identifiziert, sodass sich einige der von Angehörigen und Freunden als vermisst gemeldeten Menschen unter den bisher bestätigten Toten befinden könnten.

Die meisten Todesopfer der schweren Unwetter vom Dienstag vor einer Woche gab es in der Region Valencia mit bisher 211. In Kastilien-La Mancha stieg die Zahl der Toten mit den beiden Leichenfunden auf mittlerweile sieben, ein weiterer Mensch kam in der Region Andalusien im Süden Spaniens ums Leben. (sda/dpa)

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