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epa07260638 Liverpool's manager Juergen Klopp reacts after the English Premier League soccer match between Manchester City and Liverpool at the Etihad Stadium in Manchester, Britain, 03 January 2019.  EPA/PETER POWELL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications

Weiss nicht nur im Fussballgeschäft, was er will: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp. Bild: EPA/EPA

Jürgen Klopp hat sich gerade zum Brexit geäussert – und er war überaus deutlich

Der vielleicht beste Trainer der Gegenwart hat über Politik gesprochen – und ein bemerkenswertes Statement abgegeben. 



Es kommt relativ selten vor, dass sich Prominenz aus der Sportwelt zu Politik äussert. Wenn es trotzdem mal passiert, ist der Nachhall dafür umso lauter. Wir erinnern uns zum Beispiel an die Debatte, die Colin Kaepernick mit der Take-a-Knee-Bewegung ausgelöst hatte.

Der Football-Star setzte sich für mehr Inklusion in der US-Gesellschaft ein und löste Turbulenzen aus, die bis ins Weisse Haus zu spüren waren. Präsident Donald Trump fühlte sich derart provoziert, dass er die Football-Spieler, welche sich Kaepernicks Bewegung anschlossen, indirekt als «Hurensöhne» bezeichnete. 

FILE - In this Oct. 2, 2016 file photo, from left, San Francisco 49ers outside linebacker Eli Harold, quarterback Colin Kaepernick and safety Eric Reid kneel during the national anthem before an NFL football game against the Dallas Cowboys in Santa Clara, Calif. An arbitrator is sending Kaepernick's grievance with the NFL to trial, denying the league's request to throw out the quarterback's claims that owners conspired to keep him out of the league because of his protests of social injustice.  (AP Photo/Marcio Jose Sanchez, File)

Colin Kaepernick hat mit seiner Take-a-Knee-Bewegung Geschichte geschrieben. Bild: AP/AP

Klopp schaltet sich in Brexit-Debatte ein

Aufgeheizt ist die politische Stimmung derzeit nicht nur in den USA, sondern auch in Grossbritannien. Die Deadline des EU-Austritts rückt immer näher und nach wie vor herrschen grosse Meinungsverschiedenheiten darüber, wie die Scheidung über die Bühne gehen soll. Gibt es einen harten Brexit? Kann May trotz aller Schwierigkeiten einen Deal aushandeln? Oder gibt es am Ende gar ein zweites Referendum?

Inmitten all dieser Unsicherheiten hat sich nun ebenfalls eine prominente Sportsperson eingeschaltet. Sie stammt zwar nicht aus Grossbritannien, hat sich in den vergangenen Monaten aber sehr viel Respekt auf der Insel erarbeitet. Die Rede ist von Jürgen Klopp, dem deutschen Trainer des FC Liverpool.

Der 51-Jährige zählt zu den besten Coaches der Welt und führt mit seiner Mannschaft die Tabelle der Premier League an. Viele trauen dem charismatischen Trainer vom europäischen Festland zu, dass er die Reds zum ersten Mal seit 1990 zum Titel coachen wird. 

epa07221580 Liverpool's manager Juergen Klopp attends a press conference in Liverpool, Britain, 10 December 2018.  Liverpool FC will face Napoli FC in their UEFA Champions League group C soccer match on 11 December 2018.  EPA/PETER POWELL .

Jürgen Klopp ist auch neben dem Platz eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Bild: EPA/EPA

Klopp hat sich seinen Kultstatus nicht nur wegen seiner unbestrittenen fachlichen Klasse erarbeitet. Dank seiner kernigen Sprüche, seines trockenen Humors und seiner direkten Art sorgt der Deutsche auch abseits des Platzes immer wieder für Schlagzeilen. Klopp nimmt kein Blatt vor den Mund, was in der heute so durchgeskripteten Fussballwelt eine erfrischende Ausnahme ist. 

Deshalb hat Grossbritannien ganz genau hingehört, als sich Klopp in einem am Dienstag erschienen Interview mit BBC zur laufenden Brexit-Debatte äusserte. Ganz im Stile eines Sporttrainers vertrat der Liverpool-Coach die Devise: «Zusammen ist man immer stärker als alleine.» 

Jürgen Klopp über den Brexit.

Der Interviewer, Dan Rodan, dürfte wohl selbst überrascht gewesen sein, dass sich der Sportsmann derart ausführlich dem brisanten Thema widmete. Entstanden ist jedoch ein aussergewöhnlich dezidiertes Statement für die europäische Einheit, das in Erinnerung bleiben wird. 

Bitte sehr:

«Was wollen Sie denn? Eine nicht perfekte Situation allein oder eine nicht perfekte Situation als starker Partner in einer sehr starken Einheit.

Das ist nur gesunder Menschenverstand. Das ist nur gesunder Menschenverstand, denn die Geschichte lehrte uns, dass man, wenn man allein ist, schwächer ist als die Einheit.

Ich bin 51 Jahre alt und ich habe noch nie einen Krieg erlebt. Wir sind in unserer Generation wirklich gesegnet, aber die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass Europa ein viel sicherer Ort ist, solange starke Partner zusammen sind.

Wir leben in wunderbaren Umständen inmitten Europas. Ja, auch in Südeuropa. Ja, wir haben Probleme, aber lasst sie uns gemeinsam lösen.

Ich mag es nicht, dass es anfängt, sich wieder zu teilen. Wenn auch Frankreich und Italien anfangen, dann ist es immer der rechte Flügel, der raus will, und dieser wird dann davon profitieren. Wer will das schon?

Wir sollten uns beruhigen und zusammenhalten und aufhören damit, Menschen zuzuhören, die von rechts kommen und keine Ahnung haben. Das ist nie die richtige Lösung.

Ich hoffe immer noch, dass jemand am Ende den gesunden Menschenverstand einsetzt und die Situation nicht dazu benutzt, nur seine eigene Position zu verbessern.»

(cma)

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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 01.02.2019 16:34
    Highlight Highlight Ich habe den Klopp schon immer als klugen Mann gesehen. Dass er derart gut auch auf der politischen Bühne argumentiert, ohne jemandem weh zu tun, das ist dann doch über meinen Erwartungen: Kann nur sagen: Hut ab!
  • Saasi 01.02.2019 14:51
    Highlight Highlight Ich schätze Klopp sehr, seine Art einfach alles. Aber bei diesem Bericht sieht man wie auch ein Klopp sich um seinen Postet fürchtet. Dann muss er ja so was sagen. Ich kenne Klopp persönlich und wie er ist, ist rr gegen die EU. Guter Junge.
    Da wurden wieder mal Sätze im Kontext verdreht.
    • OmegaOregano 01.02.2019 16:10
      Highlight Highlight Witzig, ich war gerade gestern mit ihm und seiner Frau essen. Hat gar nicht erwähnt, dass er dich kennt.

      (halbsoernst)
    • Sophia 01.02.2019 16:44
      Highlight Highlight Er schätzt einfach alles an Klopp, aber dann doch nicht so alles! Diese Formel: Das ist ja gut aber... und dann der Verriss, ist doch schon zu stark ausgeleiert, als das man das noch ernst nehmen könnte.
      Aber um den Job fürchten muss so ein überaus geschätzter Trainer nicht, egal, was er zum Brexit sagt, das ist einfach Wunschdenken eines "Freundes"!
  • Kampfsalami 01.02.2019 10:56
    Highlight Highlight Wow!
    So was von direkt!
    Hut ab!
  • COLD AS ICE 01.02.2019 10:22
    Highlight Highlight ich bin ein grosser fan von klopp......aber seine meinung zum brexit finde ich doof. er hat vermutlich angst vor dem brexit weil es für ihn als deutscher unschöne folgen haben könnte.
  • ManuelSeiz 01.02.2019 07:04
    Highlight Highlight Partner sein kann man auch ausserhalb der EU. Ich kenne da ein gutes Beispiel, liebe Briten... 🇨🇭
  • dho 01.02.2019 00:30
    Highlight Highlight Hier sagt einer etwas Ähnliches (brilliant)... allerdings in englischer Sprache:

    Play Icon
  • Y. Pony 31.01.2019 22:38
    Highlight Highlight Hat sich schon jemand getraut, die 20-Minuten-Community zu informieren? 😬
  • salamandre 31.01.2019 20:48
    Highlight Highlight All die Jenigen die sich alleine stark genug fühlen, sollen einfach mal vorpreschen!
  • Don Alejandro 31.01.2019 20:23
    Highlight Highlight Europa wird in seine Einzelteile zerfallen, ein gefundenes Fressen für die anderen globalen Player aus Fernost, Ost und West. Dies soll nicht den Wasserkopf in Brüssel schützen, aber wo Klopp recht hat er recht.
  • plaga versus 31.01.2019 20:02
    Highlight Highlight Lustig, wie alle Klopp huldigen. Wir sind zwar Teil Europas, aber nicht von seiner Europäischen Union, das er sich vorstellt.

    Wir sind verkappte Rosinenpicker, wie die Briten.
    • Sir Konterbier 31.01.2019 20:47
      Highlight Highlight Was für ein Seich. Man muss ja nicht Mitglied sein um ein Partner zu sein. Ich glaube Klopp möchte die Politiker dazu ermahnen, eine einvernehmliche Lösung zu suchen, auch wenn man dazu über den eigenen Schatten springen muss.

      Ich persönlich bin ein überzeugter Europäer aber ich möchte auch keine EU-Mitgliedschaft, da ich die direkte Demokratie und die Konkordanz in der Schweiz sehr schätze. Das hindert uns aber meiner Meinung nach nicht daran, freundschaftlich mit dem Rest Europas zusammenzuarbeiten um gemeinsam für Wohlstand, Sicherheit und Freiheit zu sorgen.
    • Ohniznachtisbett 31.01.2019 21:38
      Highlight Highlight Gut gesagt herr konterbier
    • plaga versus 31.01.2019 22:25
      Highlight Highlight Was für ein Seich. Du meinst, mit lottrigen, halbgeheime Abkommen mit anderen Staaten ist uns gedient? Je mehr Staaten den gleichen Regeln folgen, die noch dazu transparent wären, wäre viel gerechter. Überall diese Freihandels-, Forschungs-, Sicherheits-, Migrationsabkommen und dergleichen mehr, dienen zur Sicherung des Fortbestehens des eigenen Nationalstaates und nicht dem Frieden und Prosperität der Kulturen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 31.01.2019 19:53
    Highlight Highlight Gute Musiker und gute Sportler sollte man nicht allzu ernst nehmen, wenn sie sich in die Politik einmischen. Habe einmal per Zufall ein Interview mit Keith Richards mitbekommen, wo der Interviewer auf den absurden Gedanken gekommen ist, ihm eine Frage zur Politik zu stellen. Es war einfach nur lustig 😆

    Äh...nein...Gölä ist kein guter Musiker.
    • Spooky 31.01.2019 21:42
      Highlight Highlight Siehe auch Xhaka mit seinem doofen Doppeladler. Voll daneben. Nur lustig 😂 (okay, immerhin etwas).
    • kupus@kombajn 01.02.2019 08:07
      Highlight Highlight Gerade im Bezug auf Musiker hast du sowas von Unrecht! Aber auch bei Sportlern sollte man nicht alles in einen Topf schmeissen! Zugegeben: wenn ich mir einige Sportler in Interviews so anhöre, kann ich mir nicht vorstellen, dass da im Bezug auf Politik was Gscheites kommen könnte, aber da gibt es durchaus auch andere. Sportler sind nicht automatisch doof.
    • paddyh 01.02.2019 08:34
      Highlight Highlight Soll das heissen du nimmst Göläs politische Meinung ernst? 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mynamesjeff 31.01.2019 19:31
    Highlight Highlight Klopp for President
  • Ratchet 31.01.2019 19:31
    Highlight Highlight Ich hab bei "der vielleicht beste Trainer der Gegenwart aufgehört zu lesen".
    • Gebietsvertreter 31.01.2019 20:53
      Highlight Highlight selber schuld..
    • Blutgrätscher 31.01.2019 21:11
      Highlight Highlight Mhm der Erfolg läuft ihm halt einfach zufällig nach...🙄🙄🙄
    • Honk Honk! 31.01.2019 22:19
      Highlight Highlight Ich habe aufgehört zu lesen als ich auf watson.ch gelandet bin...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 31.01.2019 19:27
    Highlight Highlight Wenn ich einen Fussballtrainer über politische und gesellschaftliche Themen reden hören will, lausche ich lieber Christian Streich.
  • I_am_Bruno 31.01.2019 19:25
    Highlight Highlight Er spricht etwas wichtiges an. Bei den Problemen rund um die EU werden immer nur wirtschaftliche und finanzpolitische Aspekte angesprochen. Dass aber die EU Stabilität und Sicherheit nach Europa brachte, die es so noch nie zuvor gegeben hat, wird oft vergessen. Zu selbstverständlich ist das (zum Glück!!!) heute.
  • Füdlifingerfritz 31.01.2019 19:24
    Highlight Highlight Jeder soll seine Meinung äussern dürfen. Mich interessiert es allerdings kein bisschen was ein Fussballtrainer zum Brexit zu sagen hat. Vielleicht äussern sich ja auch noch Helene Fischer, David Hasselhoff und das aktuelle Playmate des Monats.
    • es isch wies isch (Frühlings-Edition) 31.01.2019 20:59
      Highlight Highlight Sind ja alles auch durchwegs Hohlköpfe ...































      im Gegensatz zu dir?
    • Blutgrätscher 31.01.2019 21:13
      Highlight Highlight Der echte Zenit des Uninteressanten wäre es eigentlich, wenn Füdlifingerfritz seine Meinung dazu öffentlich präsentieren würde.
    • Füdlifingerfritz 31.01.2019 21:49
      Highlight Highlight @es isch
      Ihre Interpretation, nicht meine.
      @blutgrätscher
      Da haben Sie wohl recht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 31.01.2019 19:02
    Highlight Highlight Lest mal die Kommentare in dem Twitter Beitrag. Das ist ja erschreckend und verstörend zu gleich
    • RandyRant 01.02.2019 00:00
      Highlight Highlight Briten erlauben sich eine andere Meinung als die erlauchten Watson Leser? Da müsste sich doch die UN einschalten...
  • dho 31.01.2019 18:52
    Highlight Highlight Never walk alone.
  • Muselbert Qrate 31.01.2019 18:44
    Highlight Highlight Und plötzlich ist ein Multimillionär-Abzocker der Held bei den Linken... Ach herrje wie der Wind doch kehren kann..

    Deutsche finden die EU toll, das ist so. Sie haben es sich richtig schön eingerichtet. Alles Geld und alle Macht ist bei ihnen. Aber das findet ihr ja auch toll.
    • TanookiStormtrooper 31.01.2019 21:16
      Highlight Highlight Multimillionär-Abzocker?
      Klopp sitzt ja nicht als CEO in einem Konzern und kassiert auch Bonis, wenn er diesen an die Wand fährt. Im Fussballgeschäft ist er bei einem Misserfolg den Job ziemlich schnell mal los. Ausserdem hat er seine Meinung auch ziemlich gut begründet, im Gegensatz zu den ganzen zu den Brexit-Verantwortlichen, die sich ja inzwischen alle feige aus dem Staub gemacht haben.
    • Makatitom 31.01.2019 21:51
      Highlight Highlight Ist "Trump-Versteher" eigentlich schon ein Schimpfwort?
    • Tenno 31.01.2019 22:11
      Highlight Highlight Tanooki ist ein bisschen blauäugig deine Aussage.
      Ein Fussballtrainer wird weiterhin bezahlt oder bekommt zumindest eine Abfindung falls man sich einigen kann. Ist also kein Unterschied zu einem CEO.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeatBox 31.01.2019 18:38
    Highlight Highlight Mal eine andere Ansicht zum Brexit: Man arbeitet in einer Firma und versucht konstruktive Neuerungen und Verbesserungen einzubringen. Diese werden aber im Koloss einer grossen Firma immer wieder abgewendet oder ignoriert. Ist es nun gut oder schlecht wenn man genug hat davon und sich Selbständig macht? Es kommt ja da auch nicht nur schlechtes heraus... es bietet auch wieder Potenzial zu positiven Neuerungen.
    • bebby 31.01.2019 19:19
      Highlight Highlight Um bei diesem speziellen Vergleich von BeatBox zu bleiben: bisher war Grossbritannien Teil des Managementteams in dem alle Beschlüsse einstimmig gefasst werden. Selbst wenn man nun aus dem Management ausscheidet, bleibt die Firma der grösste Kunde und man ist nur noch ein kleiner Zulieferer. Und den Kunden kann man sich nicht aussuchen in diesem Fall.
    • watsinyourbrain 01.02.2019 07:50
      Highlight Highlight Wenn das Volk von GB im Mngmt gewesen wäre, dann würde ich dir zustimmen...so war es aber nicht. Es waren Stellvertreter, die über alle Köpfe wegredeten. So läuft das bei einem solchen Konstrukt. Die einzelne Stimme versinkt im Grosskollektiv. Das meint Beatbox. Da ist eine Unzufriedenheit vorprogrammiert.
    • kupus@kombajn 01.02.2019 08:09
      Highlight Highlight Touché!
  • Magenta 31.01.2019 18:30
    Highlight Highlight Hätte er sich für den Brexit ausgesprochen, würde er hier wohl in der Luft zerrissen und es würde ihm angeraten, als Fussballtrainer in Sachen Politik gefällig die Schnauze zu halten. Richtig?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 31.01.2019 18:40
      Highlight Highlight Es geht für Klopp durchaus ums ganze.
      Harter Brexit und dann?
      Darf seine Mannschaft GB verlassen? Darf er raus oder kommt er nicht mehr so einfach rein?

      Muss er vieleicht sogar raus?

      Hey da gehts für sehr viele um die Existenz, hüben wie drüben
    • ThomasHiller 31.01.2019 18:54
      Highlight Highlight @Magenta: Na ja, er hat ja seine Ansicht über das Thema Brexit hinaus geäußert.
      Wenn er ähnlich knapp aber inhaltlich schlüssig für den Brexit argumentiert hätte, hätte mir das vielleicht nicht gefallen.
      Aber - Brexit hin oder her - die EU lebt ja auch nicht davon, daß alle die gleiche Meinung haben sondern sich auch mal kritisch äußert. "Sich mal kritisch äußern" ist aber auch der wesentliche Punkt. Um was es den Brexitiers geht, nämlich zum Großteil um das eigene Ego, hat er ja schlüssig erläutert.
      Es ist also nicht immer nur eine Sache von "pro" und "contra" oder a"alles oder nichts".
    • SeboZh 31.01.2019 18:56
      Highlight Highlight Als hätten uk teaems vor der EU nie international gespielt. Ebenfalls gab es schon ausländische Arbeitnehmer In uk vor der eu
    Weitere Antworten anzeigen
  • MilfLover 31.01.2019 18:20
    Highlight Highlight Bravo.
  • uth 31.01.2019 18:07
    Highlight Highlight Hallo Leute, falls es euch nicht aufgefallen ist, das Statement gilt auch für die Schweiz. Einverstanden?
    • alessandro 31.01.2019 18:54
      Highlight Highlight Die Schweiz ist quasi in der EU. Die Verträge sind so engmaschig, dass sich die Situation weniger mit einem harten Brexit vergleichen lässt.
    • bebby 31.01.2019 19:20
      Highlight Highlight Ich hoffe sehnlichst, dass die Schweiz nicht denselben Fehler begeht und sich ins Abseits manövriert.
  • häxxebäse 31.01.2019 18:02
    Highlight Highlight Best as usual...🤗😍
  • Winschdi 31.01.2019 17:58
    Highlight Highlight Klopp FTW!!
  • Eagle21 31.01.2019 17:45
    Highlight Highlight Super Statement und toll dass er sich das getraut. Nur leider war die Mehrheit der Leute in UK anderer Meinung, und ich finde, das gilt es genauso zu respektieren - selbst wenn die meisten davon wohl keine Profi-Fussballtrainer sind.
    • samy4me 31.01.2019 18:14
      Highlight Highlight *Die Mehrheit der Abstimmenden
    • Ueli_DeSchwert 31.01.2019 18:36
      Highlight Highlight Das ist in der Demokratie immer so eine Sache: Ist 50.1% der Wille der Mehrheit? Oder ein Zufall? Wie sollte in einem solchen Fall gehandelt werden?
    • Eagle21 31.01.2019 18:51
      Highlight Highlight @ueli_deschwert: Erstens; diese Abstimmung war deutlicher - und das obwohl die Gegenseite viel mächtiger war. Zweitens: Ich sage nicht, dass Demokratie die perfekte Form der Beschlussfassung ist, aber ich frage Dich: Was ist besser? Fändest Du es etwa gut, wenn man den Entscheid Jürgen Klopp ueberträgt? Und fändest Du das immer noch gut, wenn Jürgen Klopp jetzt zufällig gerade anderer Meinung wäre, also einen harten Brexit befürworten würde?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randalf 31.01.2019 17:38
    Highlight Highlight Hut ab vor dem Klopp. Ja, es ist selten, dass sich Sportler zur Politik äussern und wenn man verschiedene Statments von Sportlern hört ist das auch sicher gut so. Jürgen Klopp ist da eine wohltuende Ausnahme. Danke.
    • *sharky* 31.01.2019 18:40
      Highlight Highlight Na dann hast Du noch kein Statement von Christian Streich gehört. Immer sehr pointiert, authentisch, emaphisch und mit mehr Fleisch am Knochen...
      Aber klar, so wie ihm der Schnabel gewachsen ist... und sowieso Hut ab auch vor Klopp!

      Ein Beispiel von vielen (gibt sicher noch bessere)..:
      Play Icon
    • Spaten 31.01.2019 20:21
      Highlight Highlight Genau das ist doch das Problem.
      Kaum kann sich jemand nicht gut ausdrücken oder hat eine andere Meinung als die eigene, bevorzugt man lieber nicht zuzuhören.
      Andere Meinungen nicht anzuhören zeugt von grosser Intoleranz.
      Nicht zu merken, dass nich alle Leute eine gute Ausbildung geniessen konnten, zeugt von grosser Ignoranz.
      Beides ist Gift für ein Gemeinschaft!
  • FrancoL 31.01.2019 17:33
    Highlight Highlight Grossartig und zeigt das mit wenigen Worten eine Linie aufgezeigt werden kann. Er findet nicht alles gut aber er ist richtigerweise der Meinung dass man es gemeinsam meistern kann.
    Super und Danke an den Sportsmann.
  • Merlin.s17 31.01.2019 17:04
    Highlight Highlight Der wird mir immer Sympathischer 😍

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