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ARCHIV: Russian President Dmitry Medvedev, left, and Prime Minister Vladimir Putin, right, walk after laying a wreath at the Tomb of the Unknown Soldier, just outside the Moscow Kremlin, Russia (Foto vom 23.02.11). Der russische Praesident Dimitri Medwedew hat Wladimir Putin als Praesidentschaftskandidat fuer die Wahl 2012 vorgeschlagen. Medwedew aeusserte sich am Samstag (24.09.11) auf dem Parteitag der Regierungspartei Einiges Russland in Moskau. (zu dapd-Text) Foto: Ivan Sekretarev/AP/dapd

Sieht die Beziehungen zwischen EU und Russland als «verdorben»: Der russische Regierungschef Dmitri Medwedew.
Bild: AP

Konferenz in München: Medwedew spricht von neuem Kalten Krieg



Der russische Regierungschef Dmitri Medwedew hat die Beziehungen zwischen Moskau und Westeuropa als «neuen Kalten Krieg» bezeichnet. «Wir sind in eine neue Periode des Kalten Kriegs hineingeraten», sagte Medwedew am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

«Die Beziehungen zwischen Europäischer Union und Russland sind verdorben, in der Ukraine tobt ein Bürgerkrieg.»

«Praktisch jeden Tag werden wir zur der grössten Bedrohung erklärt, mal für die NATO insgesamt, mal für Europa, mal für die USA», sagte Medwedew. Die Welt brauche «die Zusammenarbeit und nicht die Konfrontation».

Russland will einheitlichen syrischen Staat

Er sei zuversichtlich, dass die Welt heute «weiser, erfahrener und verantwortungsbewusster» sei als in den 60er Jahren, als ein Atomkrieg gedroht habe.

Russland werde weiter an der Umsetzung der Friedensinitiative für das Bürgerkriegsland Syrien arbeiten, beteuerte Medwedew. «Wir müssen einen einheitlichen syrischen Staat erhalten.» Der Zerfall des Landes dürfe nicht zugelassen werden. Die Welt könne sich «kein weiteres Libyen» leisten.

Medwedew forderte einen entschlossenen Kampf gegen den Terrorismus. Die Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») müsse «ohne Zwischentöne» bekämpft werden. Der «IS» folge einem «Tierinstinkt», um zu zerstören und zu töten. «Der Terrorismus ist ein zivilisatorisches Problem. Entweder wir oder sie. Das müssen alle verstehen, ohne Detail und Halbtöne, ohne Aufteilung in Freunde, Radikale und angeblich Gemässigte.»

Russland unterstützt in Syrien die Regierungstruppen in ihrem Kampf gegen die Rebellen. Die Führung in Damaskus bezeichnet alle Regierungsgegner als «Terroristen». Die US-geführte Allianz wirft Moskau vor, zur Stabilisierung von Assads Regierung auch mit dem Westen verbündete gemässigte Rebellen zu bekämpfen. Russland weist dies zurück. (sda/afp)

Lese hierzu auch:

Krieg in Syrien: Russland fliegt weiter Luftangriffe >>

Streit über Balkanroute: Osteuropa rebelliert gegen Merkel >>

Syrien vor dem Krieg

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 14.02.2016 14:18
    Highlight Highlight Diese Russischen Machthaber haben schon so oft gelogen, dass ich schon so weit gekommen bin, immer das Gegenteil von dem anzunehmen, was sie sagen...
    Aber da sie raffinierte Machtmenschen sind, werden sie vielleicht bald dazu übergehen, so zu tun, als ob sie -wie immer- lügen würden, dabei aber die Wahrheit sagen.
    Wie auch immer. Mir ist es total gleichgültig, was diese Leute sagen. Sie sind mächtig und spielen wieder "Grossmacht".
    Aber sie sind für mich völlig wertlos und lassen mich kalt.
    Das sind autoritäre Menschen ohne Autorität.
    Mir tut die Russische Bevölkerung leid, mit solchen Repräse
  • who cares? 13.02.2016 22:02
    Highlight Highlight Ui ui ui, da sind die Russland-Trolle wieder in der Kommentarspalte unterwegs.

    In Russland wird die Opposition eingesperrt oder ermordet, das reicht für mich schon, um zu sehen, dass ich gerne auf der Seite des Westens stehe.
    Peace
    • The Destiny // Team Telegram 14.02.2016 14:14
      Highlight Highlight Erkläre mir doch bitte: Warum ist E.Snowden in Russland?
    • äti 14.02.2016 16:39
      Highlight Highlight @Destiny: die Ausnahme bestätigt die Regel und eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Und RU war zuunterst auf seiner Liste.
  • laska 13.02.2016 18:05
    Highlight Highlight @La Paillade, die Kommentare von "The Desting", "Beobachter 24" und "Datsyuk" entsprechen genau meiner Ansicht und Meinung. Ich hoffe nicht, dass dieser Konflikt der Ausgangspunkt für den 3. Weltkrieg bildet, es wäre dann nämnlich mit hoher Wahrscheinlichkeit der letzte.
  • Tepesch 13.02.2016 18:04
    Highlight Highlight An der ganzen Miesere trägt Russland genauso viel Mitschuld wie Europa und die USA...
  • Maett 13.02.2016 18:01
    Highlight Highlight Gerade Spiegel, Zeit und Welt besucht, heute haben alle drei mit 3-4 Artikeln über Russland und/oder Putin aufgewartet. Alle mit demselben Tenor: Russland ist schuld und muss bekämpft werden.

    Ich mache mir Sorgen, ist das Kriegsvorbereitung? Ich weiss dass das was Russland tut grausam ist, aber das betrifft alle Konfliktteilnehmer in gleichem Masse, wobei ich beim besten Willen nur in der russischen Strategie ein Ende des Krieges absehen kann.

    Natürlich nur, wenn die USA, die NATO und die EU (Sanktionen etc.) stillhält. Was ja anscheinend nicht zu erwarten ist. Sehr traurig für uns alle.
  • Beobachter24 13.02.2016 14:02
    Highlight Highlight "Die Beziehungen zwischen Europäischer Union und Russland sind verdorben."
    Oh ja!
    Zwischen 1989 und 2014 haben sich Russland und Westeuropa - besonders DE - einander sukzessive angenähert zum Wohle der Ökonomie Russlands und Deutschlands (um mal die wichtigsten zu nennen).
    Nach dem "Putsch" in der Ukraine wurden diese Bande innert weniger Monaten wieder zerstört.
    Das hatte negative Auswirkungen nicht nur für die russische sondern auch für die deutsche und die schweizerische Ökonomie.
    Spätestens seit George Friedman ist klar, dass Streit zwischen RU und DE sehr im Interesse der USA ist.
    • Maett 13.02.2016 17:49
      Highlight Highlight @Beobachter24: die Frage ist, was Russland hätte anders machen können. Akzeptieren dass die Ukraine mittelfristig in die EU und NATO fällt (was mit dem Verlust des grössten Marine-Stützpunktes einhergegangen wäre)? Der Regime-Change (wenn auch in der Light-Version) in Kiew hat ja weder der Bevölkerung noch dem Frieden genützt.

      In Syrien dasselbe, hier droht Russland der Verlust von zwei Basen.

      Schlussendlich will Russland sein Einflussgebiet nicht verkleinert sehen (wer will das schon), denn selber hat es nicht expandiert. Erst mit der NATO- und EU-Osterweiterung fing dieser Konflikt an.
    • rodolofo 14.02.2016 14:28
      Highlight Highlight Ja, aber demokratische Reformen will Russland ebenso wenig, weder in Russland, noch in den Staaten der GUS!
      Solange die Russischen Machthaber in der Demokratie ein "Werk des Teufels" sehen, werden wir Russland als ein "Reich des Bösen" behandeln!
      Denn die Faschisten halten alle Menschen, die nicht ihrer Meinung sind, für "Terroristen".
      Je mehr Demokratie wir in Russland sehen, desto weniger Sanktionen sind nötig.
      Ganz einfach und konsequent!
      Wenn Russland einen kalten Krieg will, dann bekommt es diesen.
      Wenn Russland Frieden und Kooperation will, bekommt Russland Frieden und Kooperation!
    • The Destiny // Team Telegram 14.02.2016 17:33
      Highlight Highlight "Je mehr Demokratie wir in Russland sehen, desto weniger Sanktionen sind nötig."

      Anderen seinen Willen aufzuzwingen ist nicht Zielführend. Schon mal daran gedacht dass nicht alle Menschen in einer Demokratie leben möchten ?
      Das die Demokratie für andere Ethnien nicht das Mass der Ding eist ?

      Ich find die Demokratie nur akzeptable so wie sie hier in der Schweiz praktiziert wird, alles andere ist nur Fassade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 13.02.2016 13:35
  • penetranz 13.02.2016 12:50
    Highlight Highlight ich sehe böse Zeiten auf Europa zukommen.
    Putin steht schon in den Startlöchern.
    • Sandokan 13.02.2016 21:50
      Highlight Highlight Die Nato und der Westen haben Russland nach Strich und Faden verarscht und dies schon immer. Die Mainstreammedien die für die Elite, Industrie,Wirtschaft und den militärischen Industriekomplex schreiben um die Menschen zu manipulieren und in Laune zu halten tragen ihres bei. Ich bin mir sicher das wir einem 3 Weltkrieg zusteuern. Wie immer muss der kleine Mann dafür büssen.

      „Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“

      Albert Einstein
    • rodolofo 14.02.2016 14:30
      Highlight Highlight @ Sandokan
      Für wen ergreifen denn die (gleichgeschalteten) Russischen Medien Partei?
      Was ist das für ein "stream"?
      Der "Mafia-sidestream"?
  • laska 13.02.2016 11:40
    Highlight Highlight Auch wenn das Engangement der Russen in Syrien ebensowenig aus Gutmenschentum erfolgt wie dasjenige des Westens oder der Türken, ganz zu schweigen von den Golfstaaten, steht doch das Völkerrecht ganz eindeutig auf der Seite der Russen. Wäre interessant, die Reaktion zu sehen, wollte man der Türkey oder den Saudis ein Teil Land abzwacken und sog. gemässigte mit Waffen etc unterstützen.
    • Olaf 13.02.2016 11:52
      Highlight Highlight Völkerrecht auf Seiten Russlands? Aber Russland hat doch einen Teil der Ukraine abgezwackt, nämlich die Krim-Halbinsel.
    • laska 13.02.2016 12:29
      Highlight Highlight Es geht doch jetzt hier um Syrien und nicht die Ukraine. Sonst müsste man zuerst den Kosovo erwähnen, der wurde doch auch den Serben abgezwackt und erst noch verdammt blutig.
    • LaPaillade #BringBackHansi 13.02.2016 12:41
      Highlight Highlight @Isaka: Warum gehst du davon aus, dass das Völkerrecht auf der Seite von Russland steht? Kannst du das bitte weiter ausführe?
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