DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05919251 French Gendarmerie officers pay tribute to the French policeman killed at the Champs Elysee avenue in Paris, France, 21 April 2017. A police officer the previous day was killed along with the attacker in a terror attack on the Champs Elysees. A total of three police officers were shot at on the city's famous boulevard, with their suspected attacker killed by security forces.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

Der Tatort auf den Champs-Elysées. Bild: CHRISTOPHE PETIT TESSON/EPA/KEYSTONE

Möglicher Komplize des Paris-Attentäters von Ende April gefasst



Die französische Polizei hat einen möglichen Komplizen des Paris-Attentäters von Ende April gefasst. Die DNA des 23-Jährigen wurde nach Angaben der Ermittler vom Samstag auf der Kalaschnikow gefunden, mit der der Angreifer auf den Champs-Elysées einen Polizisten tötete, bevor er selbst erschossen wurde.

Der Festgenommene ist der erste mögliche Komplize, der formell beschuldigt wird. Die Justiz wirft ihm die Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe und das unerlaubte Tragen von Waffen vor. Seine DNA wurde auf dem Griff der Kalaschnikow gefunden.

Bekennerschreiben des «IS»

Der junge Mann bestreitet, dass er den Attentäter kannte. Im Laufe der Ermittlungen hatten die Behörden bereits mehrere Menschen aus dem Umfeld des Täters in Gewahrsam genommen, aber nach Befragungen wieder freigelassen.

Der mehrfach vorbestrafte Franzose Karim Cheurfi hatte am 20. April mit der Kalaschnikow das Feuer auf einen Polizeiwagen auf den Champs-Elysées eröffnet. Er tötete einen Beamten und verletzte zwei weitere, einen davon schwer. Eine deutsche Passantin wurde zudem am Fuss verletzt. Polizisten töteten den Attentäter.

In Cheurfis Auto fanden die Ermittler eine Pumpgun und zwei grosse Messer sowie Munition. In der Nähe seiner Leiche wurde zudem ein Zettel mit einem handschriftlichen Bekenntnis zur Terrormiliz IS gefunden. Diese beanspruchte den Anschlag vor der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl für sich. (viw/sda/afp)

Attentäter in Frankreich – Extremisten aus Europa

1 / 12
Attentäter in Frankreich – Extremisten aus Europa
quelle: epa belgian federal police / belgian federal police/handout
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

NSO Group erneut am Pranger: Wie eine israelische Firma weltweit Staatsterror ermöglicht

Eine internationale Recherche zeigt, dass Smartphones von Journalisten und Oppositionellen mit der mächtigen Spionagesoftware «Pegasus» ausgespäht werden. Das Erschreckende: Die Firma lässt sich nicht stoppen.

Ein internationales Journalistenkonsortium hat neue Vorwürfe gegen den israelischen Überwachungssoftware-Anbieter NSO veröffentlicht. Es geht einmal mehr um Pegasus. Das ist eine 2016 entdeckte Cyberwaffe, mit der sich iPhones und Android-Smartphones unbemerkt ausspionieren lassen und die von Unrechtsstaaten weltweit eingesetzt wird.

IT-Experten fanden den Berichten zufolge auf 37 Smartphones von Journalisten, Menschenrechtlern, deren Familienangehörigen und Geschäftsleuten Spuren von Angriffen …

Artikel lesen
Link zum Artikel