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Neun der 14 Buckelwal-Arten haben sich wieder so weit vermehrt, dass sie nicht mehr als gefährdet angesehen werden müssen.
Neun der 14 Buckelwal-Arten haben sich wieder so weit vermehrt, dass sie nicht mehr als gefährdet angesehen werden müssen.Bild: REED SAXON/AP/KEYSTONE

Good News: Buckelwale sind nicht mehr gefährdet – und sie bleiben geschützt

07.09.2016, 04:2707.09.2016, 08:04

Jahrelange Bemühungen zum Schutz der Buckelwale zeigen offenbar Wirkung. Die Population der Meeressäuger hat sich nach dem weitgehenden Ende des Walfangs dermassen erholt, dass die meisten Buckelwal-Arten von der Liste der bedrohten Tierarten gestrichen wurden.

Die Ozeanexpertin der US-Meeresschutzbehörde NOAA, Eileen Sobeck, sprach bei der Bekanntgabe der Entscheidung am Dienstag in Washington von einer «wirklichen ökologischen Erfolgsgeschichte». Die Behörde hatte 2010 eine grosse Untersuchung zur Lage der Buckelwale gestartet. Die Studie habe ergeben, dass sich neun der 14 Buckelwal-Arten wieder so weit vermehrt haben, dass sie nicht mehr als gefährdet angesehen werden müssten, teilte die NOAA mit.

Ein Buckelwal taucht ab – in Alaska.
Ein Buckelwal taucht ab – in Alaska.Bild: AP/National Oceanic and Atmospheric Administration

In den 1970-er Jahren hatten die USA alle Buckelwal-Arten als bedroht eingestuft, weil die Zahl der Tiere durch den kommerziellen Walfang stark zurückgegangen war. Dass die Behörde die meisten Arten nun nicht mehr als bedroht betrachtet, ändert aber nichts an deren Schutzstatus.

Die NOAA wies darauf hin, dass das US-Gesetz zum Walschutz weiterhin in Kraft sei und Anwendung finde. Das Gesetz verbietet die Tötung von Walen in US-Hoheitsgewässern. Es untersagt zudem US-Bürgern den Walfang auch auf hoher See. Auch dürfen keine Walprodukte in die USA eingeführt werden.

Bis zu 15 Meter lang

Zudem hatte die Internationale Walkommission 1982 ein weltweites Walfang-Moratorium verhängt, das bis heute in Kraft ist. Das Moratorium habe erheblich zur Erholung der Buckelwal-Populationen beigetragen, erklärte die NOAA.

Buckelwale leben oft in Küstennähe und können bis zu 15 Meter lang werden. Die meisten davon leben um Afrika, Australien und Südamerika herum. Im Pazifik, nahe Grönland und nahe der arabischen Halbinsel gebe es jedoch noch vier vom Aussterben bedrohte und eine gefährdete Population. (trs/sda/afp/dpa)

Auf diese Wale haben es die Walfänger besonders abgesehen

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Tschaesu
07.09.2016 06:21registriert Dezember 2015
Wir haben diesen Sommer in Ilulissat auch ganz viele (oder immer die selben) Buckelwale gesehen. Ich denke, jeder der diese Wale mal live gesehen hat, kann eh nicht verstehen, warum so viele davon getötet werden..
Good News: Buckelwale sind nicht mehr gefährdet – und sie bleiben geschützt
Wir haben diesen Sommer in Ilulissat auch ganz viele (oder immer die selben) Buckelwale gesehen. Ich denke, jeder der diese Wale mal live gesehen hat, kann eh nicht verstehen, warum so viele davon getötet werden..
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Illuminati
07.09.2016 06:54registriert März 2015
Zuerst die Pandas und jetzt die Buckelwale, Good News!!
Aufh wenn es natürlich immernoch viel zu machen gibt...
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lilie ❤ Bambusbjörn
07.09.2016 08:00registriert Juli 2016
Eine tolle Nachricht. Ich habe selber Buckelwale in freier Wildbahn beobachten können, und das ist ein unvergessliches Erlebnis, das auch zukünftige Generationen erleben dürfen sollten.

Es zeigt auch, dass engagierte und konsequente Schutzmassnahmen tatsächlich etwas bringen - ein guter Grund, weiterhin Tier- und Umweltschutz voranzutreiben.
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