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FILE - In this Jan. 23, 2005 file photo, a humpback whale leaps out of the water in the channel off the town of Lahaina on the island of Maui in Hawaii. The federal government is proposing removing most of the world's humpback whale population from the endangered species list. National Oceanic and Atmospheric Administration Fisheries announced on Monday, April 20, 2015 that they want to reclassify humpbacks into 14 distinct populations, and remove 10 of those from the list. (AP Photo/Reed Saxon, file)

Neun der 14 Buckelwal-Arten haben sich wieder so weit vermehrt, dass sie nicht mehr als gefährdet angesehen werden müssen. Bild: REED SAXON/AP/KEYSTONE

Good News: Buckelwale sind nicht mehr gefährdet – und sie bleiben geschützt



Jahrelange Bemühungen zum Schutz der Buckelwale zeigen offenbar Wirkung. Die Population der Meeressäuger hat sich nach dem weitgehenden Ende des Walfangs dermassen erholt, dass die meisten Buckelwal-Arten von der Liste der bedrohten Tierarten gestrichen wurden.

Die Ozeanexpertin der US-Meeresschutzbehörde NOAA, Eileen Sobeck, sprach bei der Bekanntgabe der Entscheidung am Dienstag in Washington von einer «wirklichen ökologischen Erfolgsgeschichte». Die Behörde hatte 2010 eine grosse Untersuchung zur Lage der Buckelwale gestartet. Die Studie habe ergeben, dass sich neun der 14 Buckelwal-Arten wieder so weit vermehrt haben, dass sie nicht mehr als gefährdet angesehen werden müssten, teilte die NOAA mit.

This Sept. 7, 2005 photo released by National Oceanic and Atmospheric Administration shows a humpback whale diving among an aggregation of short-tailed shearwaters in Cape Cheerful, near Unalaska, Alaska. The federal government is proposing removing most of the world's humpback whale population from the endangered species list. National Oceanic and Atmospheric Administration Fisheries announced on Monday, April 20, 2015 that they want to reclassify humpbacks into 14 distinct populations, and remove 10 of those from the list. (Brenda Rone/National Oceanic and Atmospheric Administration via AP)

Ein Buckelwal taucht ab – in Alaska. Bild: AP/National Oceanic and Atmospheric Administration

In den 1970-er Jahren hatten die USA alle Buckelwal-Arten als bedroht eingestuft, weil die Zahl der Tiere durch den kommerziellen Walfang stark zurückgegangen war. Dass die Behörde die meisten Arten nun nicht mehr als bedroht betrachtet, ändert aber nichts an deren Schutzstatus.

Die NOAA wies darauf hin, dass das US-Gesetz zum Walschutz weiterhin in Kraft sei und Anwendung finde. Das Gesetz verbietet die Tötung von Walen in US-Hoheitsgewässern. Es untersagt zudem US-Bürgern den Walfang auch auf hoher See. Auch dürfen keine Walprodukte in die USA eingeführt werden.

Bis zu 15 Meter lang

Zudem hatte die Internationale Walkommission 1982 ein weltweites Walfang-Moratorium verhängt, das bis heute in Kraft ist. Das Moratorium habe erheblich zur Erholung der Buckelwal-Populationen beigetragen, erklärte die NOAA.

Buckelwale leben oft in Küstennähe und können bis zu 15 Meter lang werden. Die meisten davon leben um Afrika, Australien und Südamerika herum. Im Pazifik, nahe Grönland und nahe der arabischen Halbinsel gebe es jedoch noch vier vom Aussterben bedrohte und eine gefährdete Population. (trs/sda/afp/dpa)

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