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Experten rätseln über die Ursache der Massenstrandung.  Bild: screenshot twitter/MichaelFieldNZ

145 Grindwale qualvoll verendet – Massenstrandung bleibt Rätsel



Auf einer neuseeländischen Insel sind mehrere Dutzend Grindwale gestrandet und teils qualvoll verendet. Insgesamt wurden übers Wochenende bis zu 145 Tiere an einem einsamen Strand von Stewart Island an Land getrieben, der südlichsten Insel des Pazifikstaates.

Nach Angaben der Umweltschutzbehörde DOC vom Montag war etwa die Hälfte der Wale schon tot. Die anderen mussten eingeschläfert werden. Über den Grund für die Massenstrandung wird gerätselt.

Die Herde war am Samstagabend von einem Wanderer entdeckt worden, der in der einsamen Küstenregion unterwegs war. Anfangs wurde versucht, die noch lebenden Wale zurück ins offene Meer zu bugsieren – jedoch ohne Erfolg. Schliesslich entschloss man sich, auch die restlichen Tiere zu töten. Experten vermuten, dass ein Leittier verletzt oder krank wurde, seinen Orientierungssinn verlor und die anderen ihm dann folgten. Möglicherweise gerieten die Wale aber auch in eine Strömung oder wurden von Haien angegriffen.

Grindwale – auch Pilotwale genannt – werden bis zu acht Meter lang und erreichen ein Gewicht von bis zu drei Tonnen. In Neuseeland kommt es immer wieder vor, dass sich Wale an Strände verirren. Im Februar vergangenen Jahres waren sogar mehr als 300 Wale gestrandet. (sda/dpa)

Zwei Orcas besuchen Surfer in Norwegen:

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Video: srf

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hades69 26.11.2018 06:30
    Highlight Highlight Kein Wort darueber, dass sich die Wale nach dem Erdmagnetfeld orientieren und wir dieses mit unseren Strahlen stoeren. Lieber den Haien die Schuldigen geben. Peinlich.
    • Supermonkey 26.11.2018 07:43
      Highlight Highlight 🤦
    • Ahab Dent 26.11.2018 08:09
      Highlight Highlight what?..die Erdmagnet Umpolung ist ein natürlicher Vorgang.
    • El Vals del Obrero 26.11.2018 08:43
      Highlight Highlight Wenn schon geht es eher um Sonare und Unterwasserlärm.

      Strahlen, die das Magnetfeld der Erde verändern können, gibt es wohl kaum.
    Weitere Antworten anzeigen

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