Umwelt
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In this undated photo released by Akademi Komunitas Kelautan dan Perikanan Wakatobi (Wakatobi Marine and Fisheries Community Academy or AKKP Wakatobi), researchers collect samples from the carcass of a beached whale at Wakatobi National Park in Southeast Sulawesi, Indonesia. The dead whale that washed ashore in eastern Indonesia had a large lump of plastic waste in its stomach, including drinking cups and flip-flops, a park official said Tuesday, causing concern among environmentalists and government officials in one of the world's largest plastic polluting countries. (Muhammad Irpan Sejati Tassakka, AKKP Wakatobi via AP)

Toter Pottwal an der Küste Sulawesis: In seinem Magen befanden sich fast 6 Kilogramm Plastikabfälle. Bild: AP/AKKP Wakatobi

Erschütternde Bilder aus Indonesien – toter Wal hat 1000 Plastik-Stücke in seinem Magen



An der Küste Indonesiens soll ein toter Wal mit knapp sechs Kilogramm Plastik im Magen angespült worden sein. Unter anderem seien 115 Plastikbecher, 25 Plastiktüten und mehr als 1000 weitere Plastikteile gefunden worden. Auch zwei Flip-Flops sollen sich im Magen des Säugers befunden haben. 

Das berichtet der Deutschlandfunk unter Berufung auf den Nationalpark Wakatobi. Demnach wurde das Tier am Montag gefunden.

Noch sei die Todesursache des Pottwals nicht geklärt, sagte Dwi Supatri von WWF. «Aber die Fakten, die wir sehen, sind erschreckend.» Der im Magen gefundene Plastik hatte insgesamt ein Gewicht von 5.9 Kilogramm. 

Indonesien gilt neben China und den Philippinen als einer der grössten Verursacher von Plastikverschmutzung in den Ozeanen. Der Insel-Staat produziert 3.2 Millionen Tonnen Kunststoffabfall pro Jahr, der nicht richtig entsorgt wird. Davon landen 1.29 Millionen Tonnen im Meer.

Die Regierung in Indonesien versucht nun, den Plastikverbrauch bis 2025 um 70 Prozent zu reduzieren. (cma/sda/dpa)

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • broccolino 22.11.2018 14:27
    Highlight Highlight Dass Indonesien einer der grössten Plastikabfallverursacher ist, erstaunt mich traurigerweise nicht. Wasser gibt's dort in Minibechern à ca 1,5dl zu kaufen. Mit Plastikdeckel und in Plastik verschweisstem Röhrli. Das wird dann halt rasch getrunken und am Boden entsorgt. Von vielen anderen Dingen ganz zu Schweigen, aber das hat mich schon schockiert. Vor allem, dass dies zu Hause auch so getrunken wird, anstatt einen 5L-Bidon zu kaufen.
  • Hopsala 20.11.2018 21:32
    Highlight Highlight Mir wird übel bei diesem Filmchen. Unglaubliche Tragik in diesen Bildern.
    Versuche schon länger, mit möglichst wenig Plastik auszukommen.
  • Merlin.s17 20.11.2018 17:38
    Highlight Highlight Und trotzdem wird nichts wirklich Wirkungsvolles unternommen.
    Sehr traurig diese Begebenheit.

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