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Das waren die Emmys 2019: GoT stellt eigenen Rekord ein – Schweizerin geht leer aus



Bei der Verleihung der Emmy Awards in Los Angeles ist die Erfolgsserie «Game of Thrones» als beste Drama-Serie ausgezeichnet worden. Die abschliessende achte Staffel der Serie wurde am Sonntag in insgesamt zwölf Kategorien ausgezeichnet – und brach damit alle Rekorde.

Die Emmy-Gewinner 2019

Die Überraschung des Abends war die britische Serie «Fleabag»: Sie wurde als beste Comedy-Serie ausgezeichnet; zudem erhielt Macherin und Hauptdarstellerin Phoebe Waller-Bridge den Preis als beste Schauspielerin in einer Comedy-Serie.

Die im Mai nach acht Staffeln zu Ende gegangene Serie «Game of Thrones» gewann bei der Gala zwei Preise – beste Drama-Serie und bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie für Peter Dinklage – zusätzlich zu den zehn Trophäen, die sie bereits zuvor in Nebenkategorien eingesammelt hatte. Bereits 2015 und 2016 hatte die Serie je zwölf Auszeichnungen bekommen – Rekord.

Das Publikum feierte die Schauspieler der HBO-Serie, die in den Jahren zuvor bereits 38 Auszeichnungen eingesammelt hatte. «Wir haben nur geschwitzt und wir haben nur gelacht», sagte Darsteller Dinklage in seiner Dankesrede. «Ich würde es sofort wieder machen.»

Überraschung bei Komödien

Die Ehrenrunde eines weiteren Publikumslieblings misslang jedoch: Die bereits vielfach Emmy-prämierte Comedy-Serie «Veep» über eine skrupellose Spitzenpolitikerin mit unfähigem Team war im Mai nach sieben Staffeln zu Ende gegangen.

Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus hat für ihre Rolle als Präsidentin Selena Meyer bis 2017 schon sechs Emmys gewonnen. Sie hatte dann eine schwere Krebserkrankung überwunden und nach ihrer Genesung die nun zur Wahl stehende siebte und letzte Staffel abgedreht – aber bekam in der Kategorie der besten Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie zur grossen Überraschung vieler Beobachter in diesem Jahr keinen Emmy.

Anstelle dessen gewann Neuankömmling Phoebe Waller-Bridge, die mit ihrer Amazon-Comedy-Serie «Fleabag» der Konkurrenz von «Veep» gleich auch noch den Preis als beste Comedy-Serie wegschnappte. «Jetzt wird es aber wirklich albern», kommentierte Waller-Bridge in ihrer Dankesrede – nachdem sie insgesamt drei Trophäen, auch noch die für das beste Drehbuch, eingesammelt hatte.

Zu den weiteren Gewinnern gehörten die Serien «Chernobyl» und «The Marvelous Mrs. Maisel» und «Ozark». Billy Porter gewann als erster offen homosexueller Mann in der Kategorie bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie für seine Rolle in «Pose».

Zusammengezählt mit den Nebenkategorien sammelte der Premium-Kabelfernsehsenders HBO mit 34 die meisten Trophäen ein, dahinter folgte der Streamingdienst Netflix mit 27, Amazon mit 15, National Geographic mit 8 und der TV-Sender NBC mit 7.

Schweizerin geht leer aus

Die Schweizer Filmemacherin Lisa Brühlmann ging bei der Verleihung leer aus. Die 38-Jährige war für ihre Regiearbeit bei der Krimiserie «Killing Eve» für einen Emmy nominiert gewesen. Der Preis für die beste Regie in einer Dramaserie ging an Jason Bateman für «Ozark».

Die gebürtige Zürcherin war für die vierte Folge der zweiten Staffel von «Killing Eve» unter dem Titel «Desperate Times» nominiert. In der Kategorie hofften auch die Hitserien «Game of Thrones», «The Handmaid's Tale» und «Succession» auf einen Preis.

Die Schweizer Filmpreisträgerin inszenierte insgesamt zwei Folgen für die skurrile britische Spionage-Serie «Killing Eve». Die auf der Villanelle-Romanreihe von Luke Jennings basierende TV-Serie dreht sich um eine psychopathische Auftragskillerin und eine britische Geheimagentin, die beauftragt wird, sie zu jagen.

Die Emmys werden in rund 120 Kategorien von etwa 24'000 Mitgliedern der Television Academy vergeben. Bei der Gala stehen die Hauptkategorien im Mittelpunkt. Zum vierten Mal in der Emmy-Geschichte gab es bei der starbesetzten Gala keinen Moderator. (sda/afp/dpa)

Animated character Homer Simpson is projected on screen at the 71st Primetime Emmy Awards on Sunday, Sept. 22, 2019, at the Microsoft Theater in Los Angeles. (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)
Homer Simpson

Homer Simpson bei seinem Auftritt. Bild: AP

Einen launigen Auftritt hatte dafür Homer Simpson. Die legendäre gelbe Zeichentrickfigur gab am Sonntagabend bei der Emmy-Gala in Los Angeles auf der Leinwand einen Eröffnungsdialog zum Besten, kam aber nicht sehr weit: Als Homer davon erzählte, welch grosse Ehre es sei, Gastgeber der Verleihung zu sein, zerquetschte ihn ein Zeichentrick-Flügel. Anlass war der 30. Jahrestag der Erstausstrahlung der populären Serie «The Simpsons».

Die besten Fotos vom roten Teppich:

(mim/sda/dpa/ap)

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kopold 23.09.2019 15:54
    Highlight Highlight Pose und Succession sind absolut geil!
    Sehr verdiente Awards.
  • Drunken Master 23.09.2019 11:53
    Highlight Highlight Dass GoT als beste Dramaserie ausgezeichnet wurde liegt doch auf der Hand... keine andere Serie hat es geschafft bei seinen Fans so viel Drama auszulösen :-D
  • Tolstojewski 23.09.2019 11:02
    Highlight Highlight Über die Auszeichnung von GoT als beste Dramaserie mögen jetzt viele den Kopf schütteln. Aber wenn die 8. Staffel von GoT auch die schlechteste der Serie ist, erweist sie sich im Vergleich mit anderen Drama-Serien immer noch als überdurchschnittlich gut. Die Folge 2 (A Knight of the Seven Kingdoms) ist sogar herausragend. Und wer möchte bestreiten, dass Peter Dinklage für seine schauspielerische Leistung keinen Emmy verdient hat?
  • El Tirador 23.09.2019 10:59
    Highlight Highlight Danke an die Jury, dass sie D&D keinen Emmy gaben. Bleibt mir nach wie vor zwar ein Rätsel, wieso diese zwei überhaupt noch nominiert wurden. Schlechtes Writing, viele Plotholes und unnötig zerstörte charaktere...

    Bin nach wie vor nicht darüber hinweg gekommen, dass GoT kein würdiges und gutes Ende bekam...
  • Theor 23.09.2019 10:19
    Highlight Highlight Darum kann ich solche Preisverleihungen nicht ernst nehmen. Filmemacher bewerten und feiern sich selber, fernab jeglicher Vernunft und was "der Pöbel" zum ganzen sagt.

    GoT 8. Staffel hätte einen Rüffel verdient und sicher keine Nominierung oder sogar einen Preis.

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