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Palestinians protesters run from tear gas fired by Israeli troops in Israel Gaza border, Friday, June 8, 2018. (AP Photo/Ariel Schalit)

Die UNO macht Israel verantwortlich für Hunderte Verletzte und etliche Tote (Symbolbild).  Bild: AP/AP

UNO verurteilt Israel für Gewalt im Gazastreifen – USA scheitern mit Antrag

14.06.18, 00:22 14.06.18, 06:49


Die UNO-Vollversammlung hat mit grosser Mehrheit Israel für die jüngste Gewalt im Gazastreifen verurteilt. Von 193 Ländern stimmten am Mittwoch 120 für eine entsprechende von arabischen Staaten gestützte Resolution.

Acht Länder stimmten dagegen. Zudem gab es 45 Enthaltungen. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres wurde obendrein aufgefordert, Empfehlungen für einen «internationalen Schutzmechanismus» für die besetzten palästinensischen Gebiete zu erarbeiten. Als Vorschlag sei eine UNO-Schutzmission im Gespräch.

Die USA scheiterten zugleich mit einem Antrag, mit dem die radikalislamische Hamas für die Gewalt verurteilt werden sollte. Für eine Annahme wäre eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig gewesen. In dem Text wird aber auch der Abschuss von Raketen aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet verurteilt. Die Hamas, die das Palästinensergebiet kontrolliert, wird dabei aber nicht namentlich genannt.

Der Entscheid wurde in einer Krisensitzung der UNO-Generalversammlung getroffen. Die Resolution war schliesslich von Algerien und der Türkei auf Betreiben arabischer und muslimischer Länder eingebracht worden.

«Liebste politische Aktivität»

Die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, verurteilte die Resolution als «einseitig» und «voreingenommen» gegen Israel. Sie warf den arabischen Ländern vor, durch eine Verurteilung Israels bei der Uno innenpolitische Ziele zu verfolgen. «Für einige ist das Angreifen Israels die liebste politische Aktivität», kritisierte Haley.

U.S. Ambassador to the United Nations Nikki Haley speaks during a Security Council meeting on the situation between the Israelis and the Palestinians, Friday, June 1, 2018 at United Nations headquarters. (AP Photo/Mary Altaffer)

US-Botschafterin Nikki Haley verurteilt die Resolution. Bild: AP/AP

Die Resolution ähnelt nach Angaben von Diplomaten jener, die am 1. Juni im UNO-Sicherheitsrat am Veto der USA gescheitert war. Eine von Washington eingebrachte Resolution, die der radikalislamischen Hamas die Schuld für die jüngsten Auseinandersetzungen mit Israel zugewiesen hatte, scheiterte ebenfalls im Sicherheitsrat.

An der Gaza-Grenze kam es in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Seit Ende März sind dort nach palästinensischen Angaben mehr als 120 Menschen von israelischen Soldaten getötet worden. Tausende wurden verletzt. (sda/afp/reu/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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73
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73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lansky 15.06.2018 22:09
    Highlight Immer die gleichen Totschlag-Argumente, Sprüche und Phrasen gegen Israel. Man kann sie aus der Ferne oft wiederholen, deswegen werden sie aber noch lange nicht wahrer. In der Schweiz kriegt man (zurecht) das Nervenflattern, wenn ein Albaner irgendwo in eine Messerstecherei verwickelt ist. Man stelle sich nun vor, dass wäre Alltag und setze die Grausamkeitsmesslatte noch zwei, drei Stufen höher. Früher waren hier vermutlich die Germanen ansässig. Wie wäre es, wenn die Nachts in Kinderzimmer einsteigen und Familien im Schlaf töten. Und jeden Freitag brennende Drachen gen Schaffhausen schicken.
    2 3 Melden
  • Saraina 14.06.2018 19:31
    Highlight Unterdessen geht die Zerstörung palästinensischer Siedlungen weiter:

    https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/jun/14/israel-destroy-palestinian-village-khan-al-ahmar
    6 7 Melden
    • User0815 16.06.2018 09:47
      Highlight Tunnelanlagen der Hamas nicht vergessen ;)
      1 0 Melden
  • Waedliman 14.06.2018 13:31
    Highlight Wahrscheinlich sind die seit Jahrzehnten bekannten Bilder von hysterisch kreischenden palästinensischen Frauen und Männern, die steine- und Molotowcocktail-werfend auf israelische Siedlungen zurennen die Vorbilder für filmische Zombie-Invasionen.
    9 13 Melden
  • MitchMossad 14.06.2018 08:20
    Highlight Die bösen Israelis... Schämt euch..🤔
    22 59 Melden
    • Juliet Bravo 14.06.2018 19:19
      Highlight Billige Propaganda bringt niemanden weiter. Thats all.
      10 6 Melden
    • Juliet Bravo 14.06.2018 22:05
      Highlight Das Bild ist Propaganda und hat auf CH Medien nichts zu suchen.
      5 6 Melden
    • swisskiss 15.06.2018 08:15
      Highlight Bennn: Fakt ist, dass israelische Truppen nicht nur Führer der Hamas liquidieren, was ich als absolut legitim betrachte in diesem asymmetrischen Krieg mir dieser Terrororanisation, sondern zerstören auch Wohn- und Geschäftshäuser der Angehörigen und Familien dieser Führer. Das widerspricht klar der Genfer Konvention. Es sind auch die Israelis, die unbeteiligte Zivilisten ins Visier nehmen, nicht nur die Hamas oder Hisbollah.
      6 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • User0815 14.06.2018 07:11
    Highlight Doppelmoral wenn ein Land wie die Türkei sowas einbringt . Wird hier vom Thema Afrin abgelenkt ? Seltsam das die Opfer in Israel keine Stimme haben. Das spiegelt halt die Einseitigkeit wieder.
    24 17 Melden
    • Saraina 14.06.2018 10:31
      Highlight Es gab eben während seit Beginn der Unruhen keine Opfer in Israel. Aber mehrere gut dokumentierte gezielte Schüsse auf Zivilisten, die entweder gut als medizinisches Personal oder als Presse gekennzeichnet waren, und die in keiner Art und Weise eine Gefahr für die Scharfschützen oder andere Israeli waren.
      20 12 Melden
    • Saraina 14.06.2018 17:18
      Highlight Für dich, Bennn. Zum Ausdrucken

      https://www.hrw.org/print/318970
      2 3 Melden
    • Saraina 14.06.2018 17:29
      Highlight Bennn, unterstelle mir nicht eine Meinung, die ich nie geäussert habe. Merkst du nicht, dass diese Verdrehung von Aussagen und die absurde Logik keinerlei Sympathie generiert?

      „Six of the witnesses HRW interviewed said they were 200 to 300 meters from the two parallel fences, that in most places separate Gaza’s eastern periphery and Israel, on May 14 when Israeli forces shot them or people close to them with live ammunition. The victims include journalists, civil defense workers, and volunteers trying to evacuate the wounded, and a child running away from the fences.“
      4 6 Melden
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  • gianny1 14.06.2018 06:49
    Highlight Jedes Land hat das Recht seine Grenzen zu schützen, nur die Juden nicht? Die UNO ist zur Antisemiten-Show von den Arabern geworden..... unglaublich!
    29 88 Melden
    • swisskiss 14.06.2018 07:06
      Highlight gianny: Da war doch was... Da fordete ein eurpäischer Politiker dessen Namen ich nicht nennen will ( sonst heisst es wieder, das faschistoide Nationalisten doch nur ihr Land lieben) dass bewaffnete Sicherheitskräfte an der Grenze im Notfall auch mit scharfer Munition auf Flüchtlinge schiessen dürfen.

      Der Zweck heiligt die Mittel. Tolle Rechtfertigung.
      35 12 Melden
    • mrmikech 14.06.2018 07:28
      Highlight Israel ist nicht "das land der Juden". Israel hat viele christliche und muslimische einwohner.
      41 13 Melden
    • gianny1 14.06.2018 07:33
      Highlight @Swisskiss... zwischen Flüchtlingen und Terroristen, die gewaltsam die Grenze stürmen wollen gibt es aber schon grossen Unterschied!
      22 21 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black hat (minus hat) 14.06.2018 05:36
    Highlight ... und die Hamas ist derweil "stolz auf ihre Märtyrer".
    29 25 Melden
    • swisskiss 14.06.2018 12:32
      Highlight Black hat (minus hat): Und das ist das Tragischste an der ganzen Situation,

      Das radikale Oranisationen soviel Zulauf haben, weil die Bewohner im Gatastreifen nichts mehr zu verlieren haben. Wer keine Zukunft und Perspektive hat, radikalisiert sich und kämpft gegen die Zustände ( was auch ein Hauptgrund des "homegrown terrorism" in europäischen Grossstädten und Vororten ist)

      Israel kann ganze Generationen junger Palästinenser töten. Aendert nichts am Kampf der Palis für ihre Rechte.

      Und das Persverse daran ist, das jeder tote Palästinenser als Erfolg im Kampf gegen Israel betrachtet wird.
      13 7 Melden
    • Saraina 14.06.2018 13:14
      Highlight Die Mütter, Väter, Geschwister, Frauen und Kinder der Getöteten betrauern unterdessen die Erschossenen, leiden mit denjenigen, denen Glieder amputiert werden mussten, sehen und hören das Leiden der Verletzten. Wie diese Politik weitere Wut, Verzweiflung und Radikalisierung verhindern soll, erschliesst sich mir nicht.
      7 9 Melden
    • Smeyers 14.06.2018 16:27
      Highlight Juden wurden auf der ganzen Welt jahrhunderte lang unterdrückt aber Sie haben NIE ihre Kinder zu KINDERSOLDATEN oder zu Terroristen erzogenen. Es gibt keine Entschuldigung für die Hamas und die Palästinensischen Eltern.
      7 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 14.06.2018 02:47
    Highlight Ich kann das nicht ernst nehmen. Israel hat seine Grenzen verteidigt. Tausende wollten das Land stürmen, um den Juden „das Herz aus dem Leib zu reissen.“ Einfach mal abwarten war keine Option. Es gab zahlreiche Tote. Das stimmt. Das ist schrecklich. Hätte aber eine starke Armee wie die IDF ein Massaker gewollt, hätte es Hunderte Tote gegeben. Arabische Armeen hätten im umgekehrten Fall ganz anders dareingeschlagen. Israel hat seine Bevölkerung beschützt. Darum würde es verurteilt. Das ist absurd.
    39 114 Melden
    • Ursus ZH 14.06.2018 04:48
      Highlight Ehrlich gesagt, wenn ich, meine Familie und mein Volk Jahrzehnte lang von einer Besatzungsmacht in einem menschenunwürdigen Gefängniscamp festgehalten würde ohne Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen, sozusagen ausgehungert würde, und täglich dem Hass, der Brutalität und Menschenverachtung des Besatzers ausgesetzt wäre, würde ich aus Verzweiflung als letztes Mittel wahrscheinlich auch Steine werfen. Für einmal hat die Vollversammlung ein kleines aber notwendiges Zeichen gesetzt gegen die Apartheidspolitik Israels.
      74 23 Melden
    • bruce 14.06.2018 05:48
      Highlight Absurd ist der gesamte Konflikt in dem beide Seiten auf ihrem Recht beharren. Es wäre ähnlich Absurd wenn Frankreich auf die Gebiete die von Napoleon erobert wurden beharren würde... Beide Seiten klammern sich ohne nachzugeben an solche Gegebenheiten aus längst vergangenen Tagen und niemand wird je mit letzter Sicherheit beweisen können an was der erste Siedler der Region geglaubt hat... Ist aber ein gutes Geschäft für etliche Waffenlieferanten.
      32 5 Melden
    • giguu 14.06.2018 06:10
      Highlight Ich kann deinen Kommentar auch nicht ernst nehmen... Das ist keine Grenze, das ist illegal annektiertes Gebiet.
      53 23 Melden
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