International
Drogen

US-Angriff auf angebliches Drogenboot im Pazifik: 2 Tote

Zwei Tote bei US-Angriff auf Boot im Pazifik

24.01.2026, 08:2524.01.2026, 08:25

Das US-Militär hat im östlichen Pazifik erneut ein mutmasslich mit Drogen beladenes Boot angegriffen. Zwei Menschen seien dabei am Freitag getötet worden, eine Person habe überlebt, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Southcom) auf der Plattform X mit.

Nach dem Angriff sei direkt die US-Küstenwache informiert worden, um Such- und Rettungsbemühungen für die überlebende Person zu aktivieren, hiess es. Wozu das geführt hat – also ob die Person von der Küstenwache gerettet wurde oder nicht – ging aus auch von Pentagon-Chef Pete Hegseth geteilten Post nicht hervor.

Das angegriffene Boot sei von als terroristisch eingestuften Organisationen betrieben worden und auf einer bekannten Route von Drogenschmugglern unterwegs gewesen, teilte Southcom mit.

Es handelt sich um den ersten offiziell bekannten Angriff der USA auf ein mutmasslich mit Drogen beladenes Boot seit dem Sturz des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro. US-Spezialkräfte hatten ihn und seine Frau am 3. Januar in Caracas festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll ihnen wegen angeblicher Verwicklungen in den Drogenhandel der Prozess gemacht werden.

Zuvor hatten US-Streitkräfte seit Anfang September unter Berufung auf angebliche Geheimdiensterkenntnisse immer wieder Schnellboote angegriffen, die mit Rauschgift beladen sein sollen. Dabei wurden offiziellen Angaben zufolge mehr als 100 Menschen getötet. Die US-Regierung bezeichnet die Opfer durchweg als Drogenschmuggler und «Terroristen», wird für die aussergerichtlichen Tötungen aber heftig kritisiert. Experten argumentieren, die Angriffe seien völkerrechtlich nicht zulässig. (sda/dpa)

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US-Angriff auf Schmugglerboot vor Venezuela
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31 Kommentare
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31
Liebe Manosphere-Männer, ihr habt Recht, aber ...
Nach dem Anschauen der «Inside the Manosphere»-Doku habe ich gemerkt, was ich wirklich für die Männer darin empfinde. Und was wir dagegen unternehmen können.
«Meine Frau nenne ich meine Spülmaschine», «Ich f*cke so viele Frauen, wie ich will, aber meine Ehefrau berührt keinen anderen Mann» oder «Ich bestimme, wann ich meinen Sch*anz in sie stecke»: Das sind Aussagen, die Manosphere-Influencer mit einem Millionenpublikum in der neuen Dokumentation «Inside the Manosphere» von Louis Theroux gemacht haben. Die Dok sorgt gerade weltweit für Entsetzen und zeigt Theroux beim Versuch, die Welt der «Red Piller» besser zu verstehen. Bei mir hat die Dokumentation aber ein ganz unerwartetes Gefühl ausgelöst.
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