International
USA

Drohnen-Krieg: Die USA haben bei drei Angriffen im Jemen 13 al-Kaida-Kämpfer liquidiert

Drohnen-Krieg: Die USA haben bei drei Angriffen im Jemen 13 al-Kaida-Kämpfer liquidiert

07.09.2016, 09:4907.09.2016, 10:04

Bei mehreren Drohnenangriffen haben die USA im Jemen in den vergangenen Wochen insgesamt 13 mutmassliche al-Kaida-Kämpfer getötet.

Wie das US-Militärkommando Centcom am Dienstag mitteilte, wurden die drei Luftangriffe zwischen dem 24. August und dem 4. September geflogen. Wo die Kämpfer der Extremistengruppe al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) attackiert wurden, teilten die USA nicht mit.

Die Angriffe auf AQAP erhielten den Druck auf das Terrornetzwerk aufrecht und hinderten die Gruppe daran, «Angriffe auf US-Bürger, unsere Nation und ihre Verbündeten vorzubereiten und auszuführen», erklärte Centcom. Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel sei eine «immense Bedrohung für die Region, die USA und darüber hinaus».

2015 war das Jahr der Drohnen

1 / 34
2015 war das Jahr der Drohnen
Auf dem Internet-Portal dronestagram werden Drohnen-Aufnahmen gesammelt. Hier eine aus Dhaka, Bangladesh. Q: dronestagram
quelle: zayed hassan
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Auch die jemenitischen Sicherheitskräfte hatten an den genannten Tagen von getöteten al-Kaida-Kämpfern berichtet und bereits die Vermutung geäussert, dass sie durch US-Drohnen starben. Die USA betrachten die im Jemen angesiedelte Gruppe als gefährlichsten Ableger des Terrornetzwerks und gehen immer wieder mit Drohnenangriffen gegen die Extremisten vor.

Im Jemen wütet zugleich ein Bürgerkrieg zwischen den schiitischen Huthi-Rebellen und den Truppen von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Seit der Militärintervention einer von Saudi-Arabien angeführten Koalition im März 2015 wurden in dem Konflikt nach UNO-Angaben mehr als 6600 Menschen getötet, die meisten davon Zivilisten.

(sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
US-Stützpunkte: Deutschland hat mehr Macht über Trump als gedacht
Donald Trump zieht Truppen aus der Bundesrepublik ab. Doch was wäre, wenn Deutschland den Spiess umdrehen und selbst Standorte schliessen würde?
Donald Trump macht seine Drohung wahr und will innerhalb eines Jahres 5'000 US-Soldaten aus Deutschland abziehen. Betroffen ist offenbar die sogenannte Stryker-Brigade im oberpfälzischen Vilseck. Zu den 5'000 US-Soldaten könnten noch weitere hinzukommen. Der US-Präsident erklärte zeitweise, er wolle noch «weit mehr» Truppen aus Deutschland abziehen.
Zur Story