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President Donald Trump pauses as he speaks in the Oval Office of the White House in Washington, Friday, July 26, 2019. Trump announced that Guatemala is signing an agreement to restrict asylum applications to the U.S. from Central America.(AP Photo/Carolyn Kaster)
Donald Trump

Ist Trumps Temperament an der hohen Personal-Fluktuation schuld? Bild: AP

Diese Grafiken zeigen Trumps Personal-Verschleiss – wie sieht es bei den Vorgängern aus?



Die Personal-Fluktuation im Weissen Haus unter Donald Trump sorgt seit seinem Amtsantritt immer wieder für Schlagzeilen. Gefühlt wöchentlich liest man von einer Entlassung oder einem Rücktritt. Ein Vergleich mit anderen ehemaligen US-Präsidenten zeigt die Dimensionen seiner Personalpolitik.

Anzahl Abgänge aus dem «A-Team» pro Amtsjahr

Bild

Die Angaben sind in Prozent pro Amtsjahr. bild: the brookings institution

Das «A-Team» des Präsidenten besteht aus Mitgliedern des Exekutivbüros. Kabinettssekretäre sind daher nicht enthalten. Jede Position im «A-Team» wird nur einmal gezählt. Wenn mehrere Personen die gleiche Position innehaben und verlassen (z.B. Kommunikationsleiter), wird nur der erste Abgang für die Fluktuationsrate berücksichtigt. Zudem ist zu beachten, dass bei Trump das dritte Jahr noch nicht abgeschlossen ist.

Anzahl Abgänge von Ministern pro Amtsjahr

Im Gegensatz zur obigen Darstellung wurden hier alle Abgänge gezählt – auch wenn mehrere Personen dieselbe Position innehatten.

Was sagen die Grafiken aus?

Ihnen ist zu entnehmen, dass es unter Trump im Vergleich zu ehemaligen US-Präsidenten sehr viele Abgänge gegeben hat. Insbesondere beim Ministerium liegt Trump deutlich vor Reagan, Clinton und Co.

Zu bedenken ist zudem: Seine Fluktuationswerte sind bereits jetzt rekordmässig hoch, obwohl bei Trump noch über ein ganzes Amtsjahr in der Statistik fehlt. Bei den Vergleichspersonen wurden nämlich alle vier Amtsjahre berücksichtigt.

Zudem verfälscht die Messung beim «A-Team» Trumps Werte ein wenig: Beispielsweise kam es in der Kommunikationsdirektion zu drei Wechseln – gezählt wird es jedoch nur einmal.

Trump ist auf bestem Weg, sämtliche Rekorde in dieser Angelegenheit zu brechen. Hast du noch ein bisschen Zeit? Dann schau dir die bisher wichtigsten Entlassungen und Rücktritte an:

Das waren die bisherigen Rücktritte und Entlassungen unter Trump

Seit dem Amtsantritt von Donald Trump im Januar 2017 hat es im Apparat der US-Regierung viele Personalwechsel und Rücktritte gegeben. Mehrere Kabinettsposten in der Regierung sowie Posten in wichtigen Bundesbehörden sind derzeit nur geschäftsführend besetzt.

Auch Trumps Stabschef im Weissen Haus, Mick Mulvaney, ist auf Abruf auf seinem Posten. Die offizielle Besetzung des Postens des US-Botschafters bei den Vereinten Nationen zieht sich ebenfalls seit Monaten hin.

FILE- In this July 11, 2018, file photo Mick Mulvaney,  listens during a news conference at the Department of Justice in Washington. Top White House aid Mick Mulvaney on Sunday, July 28, 2019 defended President Donald Trump's disparaging tweets about Rep. Elijah Cummings and his Baltimore district as a justified response to the lawmaker's criticism of administration border policies. (AP Photo/Jacquelyn Martin, File)
Mick Mulvaney

Mick Mulvaney am vergangenen Wochenende. Bild: AP

(mim)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sapere Aude 30.07.2019 00:32
    Highlight Highlight Kommt dazu, dass viele Posten gar nicht oder überhaupt nicht besetzt wurden, beispielsweise im Aussenministerium.
  • TingelTangel 29.07.2019 20:33
    Highlight Highlight Es wollen nur Nieten bei dem Arbeiten und der Trottel stellt auch nur Nieten an. Also klar das es eine Grosse Fluktuation gibt.
  • Eskimo 29.07.2019 19:09
    Highlight Highlight Tja in der Politik hats halt keinen Platz mehr für Wohlfühlsesselhocker. Diese Zeiten scheinen endlich langsam vorbei...
    • swisskiss 30.07.2019 09:15
      Highlight Highlight Eskimo: Du hast vollkommen recht. Nur Mitarbeiter die sich wohlfühlen, leisten auch gute Arbeit und die Anschaffung von Sesseln ist bei solch kurzen Arbeitsverhältnissen doch eher Geldverschwendung.

      Zum Glück sind nun Zeiten angebrochen, dass nach der Einarbeitungszeit für solch komplexe Jobs, auch schon die Kündigung erfolgt. So darf Jeder mal das Gefühl spüren, zu "nur den Besten" zu gehören die Trump einstellt.

      Und diese Personalpolitik zeigt sich in der fantastischen Leistung die Trump mit diesen Drehtürenkandidaten erreicht. Aber lieber auf den Tisch, statt an die Stirn klopfen, gell?
  • AdvocatusDiaboli 29.07.2019 18:57
    Highlight Highlight Donald Trump ist ein ungewöhnlicher Mann im Leben und in der Politik, darum wurde er auch gewählt. Das Grafiken nun dies belegen ist nicht so überraschend.
  • Wander Kern 29.07.2019 18:44
    Highlight Highlight Welcher Schwachkopf hat eigentlich all die Nichtsnutze eingestellt?
  • Gummibär 29.07.2019 18:12
    Highlight Highlight Je mieser der Chef desto grösser der Personal-Verschleiß.
    und
    Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken
    • Sandro Lightwood 29.07.2019 18:31
      Highlight Highlight Kann ja noch verstehen, wenn man die unliebsamen Köpfe der vorherigen Administration loswerden will. Aber am Laufmeter die eigens ernannten Köpfe rollen lassen, ja da stinkt der Fisch definitiv vom Kopf an.
  • Bert der Geologe 29.07.2019 17:35
    Highlight Highlight Interessant wird die Graphik dann auch in der zweiten Amtsperiode. Wenn die Wirtschaft in den USA weiterhin brummt, wird der "Erste blonde FIFFI" (frei nach Helge Schneider) wieder gewählt werden.
  • COLD AS ICE 29.07.2019 16:16
    Highlight Highlight wayne.......absolut uninteressanter artikel. das ist doch absolut egal. wenn ich chef bin und mit einem mitarbeiter unzufrieden bin, dann muss er halt gehen.
    • TingelTangel 30.07.2019 09:12
      Highlight Highlight Jede Wette, bei einem Obama - es wäre ganz Schlimm.
  • c-bra 29.07.2019 15:44
    Highlight Highlight fake news, das A-Team besteht noch immer aus den selben Personen wie eh und je.

    Hannibal
    Face
    Murdock
    und B.A.



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