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Former Starbucks CEO and Chairman Howard Schultz smiles as he is introduced during the kickoff of his book tour, Monday, Jan. 28, 2019, in New York. Democrats across the political spectrum lashed out at the billionaire businessman on Monday after he teased the prospect of an independent 2020 bid, a move Democrats fear would split their vote and all but ensure President Donald Trump's re-election. (AP Photo/Kathy Willens)

Bild: AP/AP

«Du Arschloch»: Ex-Starbuckschef überlegt US-Präsident zu werden – das gefällt nicht allen



Wer ist Howard Schultz?

Howard Schultz ist ehemaliger Chef der amerikanischen Café-Kette Starbucks. Der 65-Jährige trat im vergangenen Jahr von seinem Posten zurück. Er war seit 1982 für das Unternehmen tätig.

FILE - In this March 22, 2017, file photo, Starbucks CEO Howard Schultz speaks at the Starbucks annual shareholders meeting in Seattle. Schultz has told employees at an employee following the violence at the Aug. 12, 2017, white nationalist rally in Charlottesville, Virginia, that bigotry, hatred and senseless acts of violence against “people who are not white” cannot stand. (AP Photo/Elaine Thompson, File)

Das ist Howard Schultz. Bild: AP/AP

Er gilt als Architekt und Mastermind hinter dem rasanten Aufstieg von Starbucks, das innerhalb von vier Jahrzehnten von einem einzigen Laden in Seattle zu einem Kaffee-Imperium mit mehr als 28'000 Filialen weltweit expandiert ist. Er positionierte das Unternehmen in den USA betont liberal und weltoffen.

Schultz bezeichnet sich selbst als lebenslangen Demokraten und war auch schon politisch aktiv. Während des Wahlkampfs 2016 unterstützte er die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. Aufgefallen ist er immer wieder mit seiner scharfen Kritik an Trump.

Nach seinem Rücktritt bei Starbucks hatte er gesagt, er überlege nun, was er machen könne, um für die Zukunft der USA am nützlichsten zu sein. Schon damals gab es Spekulationen über eine politische Karriere.

Die Ankündigung

Der ehemalige Starbucks-Chef erwägt nun, bei der Präsidentschaftswahl in den USA als unabhängiger Kandidat gegen Donald Trump anzutreten. Er habe bereits mit den Vorbereitungen begonnen, um in allen 50 Staaten an der Wahl teilnehmen zu können.

Das sagte der 65-Jährige der «New York Times» am Sonntag. Er plane, das Land in den kommenden drei Monaten zu durchqueren, bevor er dann wirklich entscheide, ob er an dem Rennen 2020 teilnehme.

Coffee-Shop mit Knastaussicht:

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Video: srf

Warum tritt Schultz nicht als Demokrat an?

Schultz verband seine Ankündigung mit scharfer Kritik an beiden Parteien. «Wir haben ein kaputtes politisches System, in dem beide Parteien (Demokraten und Republikaner) grundsätzlich im Geschäft sind, um ihre eigene Ideologie zu bewahren, ohne Anerkennung und Verantwortung, die Interessen des amerikanischen Volks zu vertreten», sagte Schultz.

FILE - In this June 5, 2017 file photo, former Secretary of State Hillary Clinton speaks in Baltimore. A published report says President Donald Trump told his counsel’s office last spring he wanted to prosecute political adversaries Clinton and James Comey. The New York Times says the idea prompted White House lawyers to prepare a memo warning of consequences ranging up to possible impeachment (AP Photo/Patrick Semansky, File)

Howard Schultz unterstützte Hillary Clinton in ihrem Wahlkampf 2016.  Bild: AP/AP

Auf die Frage, ob er sich für die Nominierung der demokratischen Partei bewerben würde, erklärte er: «Ich glaube, wenn ich als Demokrat antreten würde, müsste ich unaufrichtig sein und Dinge sagen, an die ich nicht glaube, weil die Partei sich so weit nach links verschoben hat».

Was sagt Trump dazu?

Trump reagierte mit Spott auf die Ankündigung. Schultz habe nicht den Mut, zu kandidieren, schrieb der US-Präsident am Montag auf Twitter.

Schultz hatte zuvor am Sonntag in einem Interview des Senders CBS News gesagt, ihm sei seit langem bewusst, dass er nicht die klügste Person im Raum sei und dass er sich mit Menschen umgeben müsse, die schlauer seien als er, um grosse Entscheidungen über komplexe Probleme treffen zu können.

In seinem Tweet stimmte Trump Schultz darin zu, dass er nicht die klügste Person sei. «Ich hoffe nur, dass Starbucks mir im Trump Tower immer noch Miete zahlt», fügte Trump hinzu.

Wie stehen seine Chancen?

Unabhängige Kandidaten müssen einige Hürden überwinden, um bei der Wahl antreten zu können. Sie müssen selbst sicherstellen, dass sie in allen 50 Staaten auf dem Stimmzettel stehen. Dafür ist es notwendig, jeweils eine bestimmte Zahl an Unterschriften von Wahlberechtigten zu sammeln. In einigen Staaten sind es nur 100 Unterschriften, in anderen ist die Zahl deutlich höher.

Bei der Wahl selbst haben unabhängige Kandidaten wiederum kaum Chancen, da Vertreter der Republikaner und Demokraten sie unter sich ausmachen. Sie können den Wahlausgang aber durchaus beeinflussen, indem sie anderen Kandidaten Stimmen wegnehmen.

Männer werden in Starbucks verhaftet – weil sie rumsassen:

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Video: Angelina Graf

Warum sind die Demokraten sauer?

Genau deshalb zog Schultz bereits Kritik von einigen Demokraten auf sich. Sie fürchten, eine Kandidatur des Unternehmers könne letztendlich Trump in die Hände spielen, weil Wähler von den Demokraten abwandern würden.

Die Demokraten selbst ermitteln ihren Kandidaten in Vorwahlen, die in einem Jahr beginnen. Es läuft alles darauf hinaus, dass das Bewerberfeld sehr gross sein wird. Schon jetzt gibt es acht Anwärter und mehr als einem Dutzend weiterer Politiker werden Ambitionen nachgesagt.

Ist sonst noch jemand sauer? 

Ja, absolut – und zwar aus demselben Grund wie die Demokraten. Während Schultz' Ankündigung tat ein Anwesender seine Meinung kund. Der Mann wurde darauf von Sicherheitskräften aus dem Saal geführt. 

«Helfen Sie Trump nicht, gewählt zu werden, Sie egoistisches Millionärs-Arschloch! (...) Gehen Sie zurück nach Davos mit der Milliardärs-Elite, die glaubt, die Welt zu kennen.» 

«Gehen Sie zurück nach Davos!»

(vom/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Oetjen 29.01.2019 11:53
    Highlight Highlight Die Demokraten sind zu weit links? Dabei krankt das System ja vor allem daran, dass es gar keine linke Kraft gibt in der amerikanischen Politik. Die Demokraten sind ja nach durchschnittlichen Massstäben eher in der Mitte anzusehen.
  • Albert J. Katzenellenbogen 29.01.2019 11:31
    Highlight Highlight In den USA stinkts auf beiden Seiten des politischen Spektrums. Egal welche Seite einem Topmanager oder entsprechenden Möchtegern nominiert, es ist Vorsicht geboten.
    Ausserdem fände ich ein jüngeres Model sollte vorgezogen werden. Sofern vorhanden.
  • Leider Geil 29.01.2019 11:18
    Highlight Highlight Ich finds gut, wenn er als Präsident Starbucks dazu bringt, ordentlich Steuern zu entrichten.

    An die Redaktion. Billionaire = Milliardär, nicht Millionär. Detail, aber halt um den Faktor 1000 daneben 😊

    Trumps k
    Kommentar... einfach nur 🙈wie immer.
  • Turi 29.01.2019 10:18
    Highlight Highlight Social Media: ist das das, wo man andere ungestraft und grundlos 'Arschloch' und 'Müll' nennen darf?
    • Magnum 29.01.2019 11:38
      Highlight Highlight Nein, bei der Lektüre des Artikels wird klar, dass die besagte Beleidigung an einer Buchlesung mit anschliessendem Interview geäussert wurde.

      Socialmedia ist der Kanal, auf dem sich der aktuelle US-Präsident als eitler Vollpfosten outet, der sich selbst für die smarteste Person Amerikas hält, während für unbefangene Beobachter klar ist, dass er sich in Sachen Intelligenz keineswegs über dem Durchschnitt bewegen dürfte.
  • El Vals del Obrero 29.01.2019 09:24
    Highlight Highlight Dann könnten ja die Demokraten einen oder zwei Fake-Kandidaten auf rechter Seite in's Spiel bringen, damit dort die Stimmen auch geteilt werden ... Doofes System.

    Verhältniswahlrecht hat zwar auch seine Nachteile (Ratespiel für die Wähler wer mit wem eine Koalition eingeht), aber die Verzerrungen sind doch geringer und es ist kein Gerrymendering etc. möglich.
  • Leckerbissen 29.01.2019 08:53
    Highlight Highlight Soll zuerst mal schauen, dass die Namen auf den Kaffeebechern korrekt geschrieben werden.
    • El Vals del Obrero 29.01.2019 11:25
      Highlight Highlight Dann würde Starbucks nur weniger auf Social Media erwähnt werden ... Die falsche geschriebenen Namen sind nur eine geschickte Marketingmassnahme.
  • Braunhilde von Rotzberg 29.01.2019 08:33
    Highlight Highlight Ist Starbucks nicht ein Unternehmen, welches in der Kritik steht eine schlechte Steuermoral zu haben? Ist ein ehemaliger Chef eines solchen Unternehmens, wirklich geeignet Präsident zu werden?
    Obwohl Trump hat es ja auch geschafft🤔😐
    • P. Silie 29.01.2019 11:50
      Highlight Highlight Wo ist das Problem? Starbucks hält sich an aktuelle Gesetze.. Sie wollen dass Starbucks mehr bezahlt? Dann müssen die Gesetze geändert werden.
    • Bort? 29.01.2019 13:02
      Highlight Highlight Geeignet? Ich wuerde fast schon sagen PRAEDESTINIERT ;-)
  • D(r)ummer 29.01.2019 08:14
    Highlight Highlight Jemand der solch eine Steuerpolitik im Unternehmen derart vorantrieb sollte gar nicht gehört werden. 2-Parteien-System hin oder her.
  • Madison Pierce 29.01.2019 08:12
    Highlight Highlight Statt sich aufzuregen, würde man die Zeit besser in die Einführung eines zeitgemässen Wahlsystems investieren.

    Sonst kommt es traurig raus: die Demokraten stellen -getrieben von der Jugend auf Facebook- eine sehr linke Kandidatin auf. Die gemässigten Wähler wählen einen unabhängigen Kandidaten, oder bleiben der Wahl gleich ganz fern, weil ihnen das Theater verleidet ist.

    Brav zur Urne gehen nur die Anhänger von Trump, weil der ihnen eine doppelt so hohe Mauer oder sonst irgendwas verspricht.
    • PaLve! 29.01.2019 09:41
      Highlight Highlight Du hast keine Ahnung von der Realität. Die Demokraten haben um jedenpreis Clinton gegen Sanders durchgeboxt, Sanders hätte gegen Trump eine viel grössere Chance gehabt.
    • balzercomp 29.01.2019 12:24
      Highlight Highlight Nein, hätte er nicht. Sanders ist, obwohl nach europäischen Massstäben Sozialdemokrat, für die Mehrheit in den USA viel zu links. Und Clinton hat die deutliche Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereint.
  • Nurmalso 29.01.2019 07:59
    Highlight Highlight Ja nur zu, jeder Bonze darf einmal...
  • frl_tschuessikowski 29.01.2019 07:37
    Highlight Highlight Der Präsident, der ein riesiges Land regiert, gibt auf Social Media Antworten, wie ein pubertierender Schulbube. Erbärmlich!
    • Bort? 29.01.2019 13:01
      Highlight Highlight Nicht nur ein riesiges Land, sondern eines mit dem mitunter groessten Atomwaffenarsenal...

      Erbaermlich triffts, genauso wie "bedenklich"...
  • rodolofo 29.01.2019 07:32
    Highlight Highlight So hilft "das Establishment" der extremen Rechten, indem sie der Mitte-Links-Opposition die entscheidenden Stimmen abzwackt, was sich im amerikanischen Wahlsystem(mit Mayorz-System und bewusster Polarisierung) verheerend auswirkt.
    Im Gegensatz zur demokratischen Multikulti-Regenbogen-Vielfalt bildet nämlich die Trump'sche Tea Party-Bewegung einen homogenen Block, mit einem uniformen Erscheinungsbild (alle sehen aus wie "Dave"), mit einem einfach gestrickten Weltbild des "Wir und Sie", untermauert mit Rassismus, Chauvinismus und Nationalismus.
    Dieses "Mauer-Drittel" könnte jetzt gewinnen...
  • Muselbert Qrate 29.01.2019 07:21
    Highlight Highlight Ich vermute der krasse Linksrutsch mit teils utopischen Ansätzen, Extremen Personen die plötzlich die Agenda in der Partei bestimmten, sowie der ganze Kindergarten gegen Trump rächt sich nun für die Demokraten.

    Diese konzentrieren sich lieber darauf das Land stillzulegen und Trump möglichst Steine in den Weg zu legen anstatt das Land vorwärts zu bringen und die Sicherheit zu erhöhen. Das ist keine Politik die zu politischem Erfolg führen wird.

    Schultz hat anscheinend erkannt, dass man als Demokrat keine Präsidentenwahl gewinnen wird. Ich stimme ihm zu.
    • Shabaqa 29.01.2019 09:20
      Highlight Highlight Quatsch, der hat erkannt, dass die Demokraten ihn nie nominieren würden. Die Chancen, den Amtsinhaber zu schlagen, sind 2020 so hoch wie schon lange nicht mehr. Das kann dann paradoxerweise zu Kandidaturen führen, die den Amtsinhaber wiederum stärken. Fraglich ist, was rechts passiert, z. B. ob Kasich als Unabhängiger antritt.
    • Leider Geil 29.01.2019 11:33
      Highlight Highlight @Muselbert Qrate. Kindergarten gegen Trump? Trump legt nicht nur die Steine in den Weg, nein er will ganze Mauern bauen und wenn die andern da nicht mitmachen, legt er das Land grundlos lahm, wie ein Erpresser. Jetzt hat er aufgegeben aber droht damit, Notstand auszurufen. Erpressung eben. Mit erpressern wird sonst nicht verhandelt.
      Oder: ich seh's halt andersrum und ich denke ich bin da nicht alleine 😊
    • FrancoL 29.01.2019 12:33
      Highlight Highlight Wer genau legte das Land still?
      Wer genau möchte den Notstand ausrufen?
      Und ja die Politik die das Land still legt sollte nicht zum Erfolg führen, da hast Du recht. Das ist aber die Politik Deines Lieblings.
  • chnobli1896 29.01.2019 07:19
    Highlight Highlight Er hat absolut Recht mit dem kaputten politischen System. Trotzdem wäre seine Kandidatur wohl eher schädlich kurzfristig gesehen. Langfristig könnte sie jedoch etwas ins Rollen bringen um das 2 Parteien System zu durchbrechen..
    • Vertigo 29.01.2019 09:39
      Highlight Highlight Die Frage ist nur, wenn das alles so weiter geht, wieviel Zeit haben wir noch auf eine “langfristige” Änderungen zu warten?
  • Conflux 29.01.2019 06:58
    Highlight Highlight Wie kann man als Präsident solche tweets schreiben. Der typ ist einfach unfassbar.
  • Swisslord 29.01.2019 06:51
    Highlight Highlight "Bei der Wahl selbst haben unabhängige Kandidaten wiederum kaum Chancen, da Vertreter der Republikaner und Demokraten sie unter sich ausmachen"

    Das ist nicht der Grund sondern die Folge, davon, dass das System aktiv gegen unabhängige arbeitet. Z. B. die TV-Anstalten, welche nur Kanditaten mit mind. 10% Zustimmung zur Debatte zulässt. Daher finden diese Kandidaten überhaupt nicht in der Öffentlichkeit statt und haben auch keine Chancen

    Abgesehen davon, wer die Starbucks-Doku auf Arte gesehen hat, will diesen Mann niemals als Präsident der USA.
  • FranzXaver 29.01.2019 06:45
    Highlight Highlight Ein steinreicher Manager, dessen Ex-Unternehmen alles versucht um Steuern zu sparen. Darauf hat Amerikas Mittelstand gewartet. Niemand braucht den Typen.
    • winglet55 29.01.2019 10:53
      Highlight Highlight Ich als Privat-Person, versuche auch Steuern zu sparen (blöd nur, gelingt mir nicht), zudem welches Unternehmen versucht nicht mit allen Mitteln Steuern zu sparen. Die Einen sind halt kreativer als die Andern.
      Es dünkt mich scheinheilig ein Unternehmen (oder den CEO) nur wegen der Steuer-Optimierung anzuklagen, weil dann müsste man Migros & Coop auch anfeinden.
  • Pana 29.01.2019 06:42
    Highlight Highlight Perle aus Trump's Tweet:

    "America already has that"

    Er meint damit als "the smartest person" natürlich sich selber. Lol.
    • Unagi 29.01.2019 07:35
      Highlight Highlight Was für es niveau 🤦🏻‍♂️
    • FranzXaver 29.01.2019 08:54
      Highlight Highlight Wenn er damit einen superreichen Selbstdarsteller ohne politische Erfahrung meint, hat Trump damit recht. Das letzte das die USA brauchen ist ein weiterer Reicher der für sich und seine Freunde Vorteile herrausholt.

Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

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