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Police appear to setup a remotely operated robot during a stand off with a gunman barricaded inside a van at a Jack in the Box restaurant at Interstate 45 and Dowdy Ferry Road, Saturday, June 13, 2015, in Hutchins, Texas. The gunman allegedly attacked Dallas Police Headquarters. (AP Photo/Brandon Wade)

Solch ein Roboter wurde auch gegen den Heckenschützen von Dallas eingesetzt – allerdings: Er deponierte Sprengstoff zur Tötung des Täters. Bild: AP

Die Robo-Bombe von Dallas: Einsatz von C4-Sprengstoff gegen Täter wirft Fragen auf



Es sei nicht anders gegangen, sagt die Polizei, als Micah Johnson in Dallas mit einem Roboter zu töten. Wohl erstmals wurde diese Technik so eingesetzt. Experten haben nicht nur moralische Bedenken.

Ferngesteuerte Technikkästen, die auf Rädern oder Ketten in die Gefahrenzone fahren und verdächtige Pakete untersuchen oder Bomben unschädlich machen: Das kennt man. Ein funkgesteuertes Gerät aber, das Sprengstoff heranrollt, um einen Verbrecher ausser Gefecht zu setzen, das ist neu.

«Ich kann mich nicht erinnern, dass Polizisten so ein Gerät als Liefermechanismus tödlicher Gewalt eingesetzt hätten», sagt Jusprofessor Seth Stoughton von der Universität South Carolina, ein früherer Polizist, dem «Atlantic». «Dies ist eine neue Dimension für Polizeitechnologie. Sie wirft einige Fragen auf.»

Weitere Storys zum Heckenschützen von Dallas:

Ferngesteuerte Gewalt wird in den Kriegen und Konflikten der Gegenwart zwar immer wieder moralisch und rechtlich hinterfragt, sie ist in Gestalt von grossen oder kleineren Drohnen aber gang und gäbe. Die Polizei in den USA nutzt ferngesteuerte Geräte für die Aufklärung per Kamera, das Ausbringen von Tränengas und sogar zur Rettung Verwundeter, wie das «Policemag» berichtet. Betritt die Polizei mit der Robo-Bombe Neuland?

Methode rechtlich irrelevant

Nicht unbedingt, meint Professor Stoughton. Würden Polizisten unmittelbar bedroht, werde der Einsatz von Gewalt seitens des Gewaltmonopols also in einem ersten Schritt gerechtfertigt, sei die Frage nach der Art der Gewalt nur noch zweitrangig. «Wenn jemand auf die Polizei schiesst, können sie ihn eliminieren, indem sie ihn niederschiessen, mit einem Messer erstechen oder mit einem Fahrzeug überrollen. Ich halte die Methode rechtlich für irrelevant.»

«The Verge» berichtet, mit einem ferngesteuerten Roboter habe die Polizei einen Mann vom Suizid abgehalten: Sie brachte ihm Pizza und ein Telefon. 2014 setzte die Polizei in New Mexico einen kleinen Roboter ein, um einen Verdächtigen in einem Motel unschädlich zu machen. Das Gerät fuhr in das Zimmer, eine Kartusche chemischer Munition wurde gezündet, fertig. Aber ist das so einfach?

C4-Sprengstoff im Einsatz

Als Dallas' Polizeichef David Brown ruhig erklärt, dass man das Drama nicht anders habe beenden können als mit dem Sprengstoff liefernden Roboter, sagte er nicht, was genau die Polizei eingesetzt habe. Blendgranaten und Türöffner kennt man auch aus Filmen. Aber, sagt Jurist Stoughton: «Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Polizei irgendwas zur Hand hätte, was sie als Waffensprengstoff einsetzen würde.»

«The Verge» vermutete, es sei Sprengstoff, der für die Sprengung grösserer Bomben eingesetzt werde. Am Abend bestätigte Dallas' Bürgermeister Mike Rawlings genau das: Es war C4-Sprengstoff. Man habe den Mann vor eine Wahl gestellt, und er habe sich entschieden.

Der Einsatz neuer Polizeitechnik werfe seit jeher Fragen auf, sagt Jurist Stoughton: Von Schusswaffen selbst bis zu modernen Elektroschockpistolen (Taser) habe sich noch jedes Mal die Frage angemessenen Einsatzes gestellt. «Ich glaube, wir werden ähnliche Gespräche über Roboter haben, die den Tod bringen.»

Diskussion über Robo-Technik

Im Militär gibt es eine komplizierte und intensive Debatte über die Möglichkeiten von Robo-Technik, weit über Drohnen hinaus. Aber die Experten verweisen auf einen zentralen Unterschied: Sinn und Zweck des eingesetzten Militärs ist die Dominanz über den Gegner. Die Polizei dagegen sei für den Schutz der Bevölkerung da, sagt Stoughton. Und so schwer das zu erklären sei, schliesse das Menschen ein, die Böses tun. «Was es nicht einschliesst, ist der Einsatz tödlicher Gewalt, wenn es möglich ist, sie zu vermeiden.»

Die Polizei von Dallas fällte die Entscheidung, dass ihr Einsatz nicht zu vermeiden war. Die Entscheidung fällten Menschen. Das Gerät war der Lieferant. (sda/dpa)

Proteste gegen Polizeigewalt in den USA

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    Alle Leser-Kommentare
  • Malu 81 10.07.2016 03:41
    Highlight Highlight Es wird einfacher, Leute aus dem Weg zu räumen. Roboter haben keine Gefühle, wieder
    sprechen nicht und haben kein Gewissen.
    Es wird immer alltäglicher Leute ohne Gerichtsverhandlung zu bestrafen. Wenn
    dabei noch ein paar zufällig anwesende
    Menschen und Kinder in der Zielnähe sind,
    so ist das halt Kollateralschaden.
  • Sir Jonathan Ive 09.07.2016 19:26
    Highlight Highlight Ich verstehe ja, dass die USA ein sehr unglückliches Verhältnis mit Terrorismus hat, aber diese Aktion der Polizei ist auf keine Art und Weise zu tolerieren.
    Das war ausschliesslich Rache. Der Terrorist tötet meinen Kollegen -> Ich sprenge ihn in die Luft.
    Absolut unakzeptabel.
    Wenn die Gesellschaft sich an "Auge um Auge" orientiert, sind am Ende einfach alle Blind.
    • Ingenieur 09.07.2016 21:38
      Highlight Highlight Wo ist der Unterschied zu einem Scharfschützen der Polizei, der dem Täter den finalen Rettungsschuss verpasst? Der Täter war zu dem Zeitpunkt nicht ausser gefecht gesetzt, oder?
    • Anam.Cara 10.07.2016 12:06
      Highlight Highlight @Ingenieur
      Ich finde schon, dass es einen Unterschied gibt.

      Ein Scharfschütze hat wenigstens die Möglichkeit, den Täter ausser Gefecht zu setzen ohne ihn zu töten. Damit kann der Täter vor Gericht gestellt und von der Justiz bestraft werden. Das hilft vielleicht den Angehörigen der Opfer, den Verlust besser zu verarbeiten.

      Bei einer Sprengung scheidet diese Möglichkeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aus.
    • Ingenieur 10.07.2016 21:49
      Highlight Highlight @Anam.Cara Der finale Rettungsschuss ist per Definition eine tödliche Schussabgabe, final eben.
  • Der Rückbauer 09.07.2016 17:05
    Highlight Highlight Die Militarisierung der US-Polizei hat gefährliche Dimensionen angenommen, vielleicht kommt's noch zur Fusion mit der Armee. Achja, die USA haben noch eine Revolution zugut...die wird sicher kommen, fragt sich wie und wann.
  • Dä Brändon 09.07.2016 15:39
    Highlight Highlight Überall auf der Welt ist es möglich, solche, die sich verschanzen, zu überführen. Nur in den USA nicht, dort spielen sie lieber real-life-GTA.
    • Sir Jonathan Ive 09.07.2016 19:22
      Highlight Highlight Ich will das Verhalten der Polizei in keiner Weise verteidigen, aber real-life GTA wurde eindeutig vom Schützen gestartet, als dieser mit einer Scharfschützen Waffe von einem Parkhaus aus auf Polizisten schoss.
      In GTA V gibt es sogar exakt diese Mission...
  • What’s Up, Doc? 09.07.2016 14:08
    Highlight Highlight Es wird jetzt viele ankotzen das zu lesen aber es ist einfach Tatsache dass der Täter so oder so durch eine fremde Hand getötet worden wäre, entweder in der Garage oder durch den Henker in Huntsville. Eine Person die soviele Polizisten erschiesst bekommt in Texas, auch wenn er sich schuldig bekennt, nicht lebenslänglich sondern die Todesstrafe. Welcher Tod jetzt der "humanere" ist kann uns wohl keiner genau sagen. Die Tragik ist das es überhaupt soweit kommen musste.
    • Madison Pierce 09.07.2016 16:55
      Highlight Highlight Durch die schnelle Liquidierung hat man dem Staat das Recht genommen, den Täter zu bestrafen. Bei der Todesstrafe ist ja nicht der Tod die Strafe, sondern das jahrelange Warten darauf. Man achtet ja auch darauf, dass sich die Verurteilten nicht vor der Hinrichtung selbst das Leben nehmen.

      Aber aus menschlicher Sicht habe ich Verständnis für das Vorgehen der Polizei. Eine Verhaftung hätte die Leben weiterer Polizisten gefährdet.
    • Gaspadin 09.07.2016 17:28
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, ob der Todesstrafe richtig sei, oder welche Todesart humaner.
      Wesentlich ist, dass ein Gericht über die Schuld und die Sühne eines Verbrechens urteilt. Nicht von ungefähr ist es eine weise Errungenschaft eines jeden aufgeklärten Rechtstaates, die Gewalt des Staates zu trennen. Hier in Polizei (Gewalt über die Ermittlung und Sicherstellung von Beweisen und Verdächtigen) und Gericht (Gewalt über die Schuldzuweisung und die Strafe).
      Eine Polizei, die gleichzeitig Richter und Henker ist, untergräbt die Fundamente eines gerechten, frieldlichen Staatswesen rasend schnell.
    • What’s Up, Doc? 10.07.2016 13:50
      Highlight Highlight @Madison Pierce & Gaspadin, ich behaupte doch in meinem Text auch nicht dass ich damit einverstanden bin dass es der Justiz nicht mehr möglich war ihrer Aufgabe nachzukommen. Ich sage bloss dass am Ende, egal in welchem Szenario, immer der Tod gewartet hätte. Mein letzter Satz ("Die Tragik ist das es überhaupt soweit kommen musste") sollte Eure und viele andere Meinungen einschliessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 09.07.2016 13:24
    Highlight Highlight Es wäre doch ganz bestimmt auch möglich mithilfe des Roboters ein Schlafgas oder auch Tränengas an den Amokläufer zu bringen. Dann könnte man den Täter immerhin noch befragen und vor Gericht stellen. Aber die Amerikaner sind einfach dem wilden Westen noch nicht entwachsen, sie verwechseln den Strafvollzug mit Rache. Wer Rache will der fackelt nicht lange sondern schiesst, sprengt oder tötet sonst wie. Soweit sind die Positionen zu den Islamisten nicht auseinander.
    Das die Welt in der Angst vor Rache nicht besser wird zeigen eindrücklich die Gegenden wo Blutrache noch allgegenwärtig ist
  • Stachanowist 09.07.2016 13:23
    Highlight Highlight Der Terrorist hat mit Bombenanschlägen mittels bereits platzierter Sprengsätze gedroht. Die Polizei hatte also die Wahl, sein Leben zu retten und zu hoffen, dass die Bomben eine leere Drohung sind - oder ihn zu töten und so sicherzugehen, dass er nicht per Fernzünder Dutzende Unschuldige ermordet.

    Für mich fällt die Güterabwägung in diesem Fall ziemlich eindeutig aus.
    • Gerald Balzer 09.07.2016 14:47
      Highlight Highlight Nein, wenn es Bomben mit Zeitzünder gewesen wären, war das die beste Methode um sie garantiert zu zünden. Das Vorgehen ist eine typische Wild-West-Methode.
  • Gaspadin 09.07.2016 12:27
    Highlight Highlight Die Polizei hat dem Mörder einen Gefallen getan und ihm eine lebenslange Haftstrafe erspart.

    Es fragt sich, ob andere Herangehensweisen nicht sinnvoller gewesen wären. Der Täter war lokalisiert und isoliert. Man hätte in seiner Schussweite alle Menschen warnen und evakuieren können und dann mit ihm verhandeln, bis er aufgibt. Länger als 96 Std. hält keiner durch. Warum konnte die Polizei kein Narkosegas einsetzen (Stichwort Nord-Ost)?

    Dass der Polizistenmörder nicht von einem Richter, sondern von der Polizei zum Tode verurteilt wurde, ist ein Makel im Rechtsstaat USA.
  • fenxi 09.07.2016 11:46
    Highlight Highlight Diese Pseudoempörung verstehe ich nicht. Töten ist Töten, und nie human, egal ob mit einem Messer, Revolver, Roboter, Klapperschlange oder x was. Diese Kriegsroboter werden eh kommen wie auch das selbstfahrende Auto. Zu hause am Compi sitzend kann man easy so etwas verurteilen, wenn man selbst involviert ist sieht es anders aus.
  • Froggr 09.07.2016 11:30
    Highlight Highlight Sehe das Problem überhaupt nicht. Er hat 6 Polizisten getötet. Dabei schoss er ihnen in Kopf und Rücken. Weiteren Schaden wollte man um jeden Fall verhindern, also ist es sinnlos in die Garage, in welcher er sich verschanzt hat, reinzustürmen und weitere Opfer auf Seiten der Polizisten zu riskieren.
    Pls: Wäre dieser Artikel auch geschrieben worden, wenn der Täter weiss gewesen wäre? Ich weis es nicht aber wäre noch interessant zu wissen.
    • Thecaptainsolo 09.07.2016 12:19
      Highlight Highlight Wieso sollte dieser artikel nicht geschrieben worden sein wenn er weiss gewesen wäre??? Die hautfarbe spielt denke ich hier überhaupt keine rolle
    • Ismiregal 09.07.2016 13:03
      Highlight Highlight Im Artikel geht es darum dass man das erste mal einen Roboter eingesetzt hat um einen Menschen zu töten und nicht ob der Täter schwarz oder weiss ist.
    • Froggr 09.07.2016 13:19
      Highlight Highlight Selbstverständlich handelt der Artikel darum. Zumindest im steht dies im Vordergrund. Aber man sollte eben nicht immer nur das sehen, was auf Anhieb zu sehen ist, sondern auch etwas tiefgründiger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 09.07.2016 10:31
    Highlight Highlight Eine gezielte Tötung, ohne das Geiseln vorliegen? Der Mann sass in der Falle, war offenbar umstellt und eingekesselt und man jagt ihn in die Luft?
    Ich sage nicht, dass man ihn nicht mit grösster härte bestrafen soll, aber das schreit förmlich nach Selbstjustiz der Polizei.
    • 3sixty 09.07.2016 12:09
      Highlight Highlight Die Polizei hat ihm ja die Wahl gegeben sich zu ergeben; Er wollte nicht und wusste was auf ihm zu kam. Wo liegt der unterschied ob man ihn jetzt in die Luft jagt oder ob man ihn 3 Kuglen verpasst. Das eine ist einfach sicherer für die Polizeibeamten...
    • Momos 09.07.2016 12:23
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass dieser Mann verhaftet und vor einem Gericht angeklagt gehört hätte. Sogar ein Breivik wurde verhaftet und nicht einfach erschossen. Justiz funktioniert so und das finde ich richtig! Der Staat und seine Beamten haben nicht zu töten.

      Die Realität Amerikas sieht aber so aus, dass die Polizei die Garage gestürmt hätte, um ihn da zu erschiessen. Defacto ist die Bombe, aus der Perspektive der Polizei, das geeignetere Mittel da der Tot des Mannes sowieso festgelegt war und so das Leben von weiteren Polizisten nicht gefährdet wurde - macht es aber nicht richtiger!

  • Mafi 09.07.2016 09:46
    Highlight Highlight Ich finde es ehrlich gesagt gut - im Sinne von besser als ihn zu erschiessen, schliesslich kommen dabei nicht andere in Gefahr. Zudem kann man den Täter vor vollendete Tatsachen stellen, vielleicht gibt er auf. Besser fände ich jedoch noch eine Betäubungs-Bombe die den Täter ausser Gefecht setzt. Weiss aber nicht inwiefern das möglich ist.

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Nach dem offiziellen Ende der Kundgebung teilten die Behörden auf Twitter mit, es habe keine Festnahmen gegeben, der Platz vor dem Kapitol habe sich geleert.

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