DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
1 / 17
Schiesserei in Gay-Nachtclub in Orlando
quelle: x02008 / steve nesius
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

FBI: Todesschütze von Orlando nicht in internationaler Terrorgruppe

13.06.2016, 19:3414.06.2016, 08:34

Der Todesschütze von Orlando war nach Erkenntnissen der US-Bundespolizei FBI nicht Teil eines internationalen Terrornetzwerks. «Es gibt starke Anzeichen dafür, dass er radikalisiert wurde, zum Teil über das Internet», sagte FBI-Direktor James Comey am Montag. Und: «Wir haben aber bisher keine Anzeichen, dass die Tat von ausserhalb der USA gesteuert wurde.»

Ähnlich hatte sich zuvor bereits US-Präsident Barack Obama geäussert. Die Motivlage sei weiterhin unklar, sagte der FBI-Direktor. Der Mann habe bei drei Telefonkontakten mit der Polizei während des Attentats mehrere Terrororganisation angegeben, für die er Sympathien hege. Zum Teil stünden diese sich aber in tiefer Feindschaft gegenüber, die Angaben passten nicht zueinander.

Er habe sich neben dem IS sowohl solidarisch erklärt mit den al-Kaida-nahen Attentätern vom Boston Marathon im Jahr 2013 und einem Selbstmord-Attentäter aus Florida, der mit der Nusra-Front in Verbindung steht. Al-Nusra und der IS bekämpfen sich gegenseitig.

Laut Comey war der Attentäter 2013 für zehn Monate unter Beobachtung des FBI. Der Fall sei jedoch geschlossen worden. Damals hatte der Mann Kollegen gegenüber geäussert, er habe Sympathien für die Hisbollah – eine Terrororganisation die ebenfalls ein erbitterter Feind des IS ist. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Schlimmste Dürre in Spanien und Portugal seit Jahrzehnten

Eine seit Monaten anhaltende schwere Dürre macht Spanien und Portugal immer mehr zu schaffen.

Zur Story