International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Democratic presidential candidate and former New York City Mayor Michael Bloomberg, right, talks with supporters during a campaign stop in Sacramento, Calif., Monday, Feb. 3, 2020. (AP Photo/Rich Pedroncelli)
Michael Bloomberg

Statt in Iowa war Mike Bloomberg am Montag in Kalifornien unterwegs, wo es viele Delegiertenstimmen zu holen gibt. Bild: AP

Ein «Abwesender» ist der grösste Profiteur des Iowa-Debakels

Das Auszähl-Chaos in Iowa ist ein Desaster für die Demokraten. Für einen Kandidaten aber ging die Rechnung auf: Michael Bloomberg hat Iowa ausgelassen und will nun Vollgas geben.



Wenn die US-Demokraten beweisen wollten, dass sie es nicht können, dann ist es ihnen in Iowa grandios gelungen. Mit dem Chaos bei der Auszählung aufgrund einer fehlerhaften App haben sie einen monströsen Fehlstart ins Wahljahr 2020 hingelegt. Nun liegen Pete Buttigieg und Bernie Sanders klar vorne, aber über der Legitimität des Ergebnisses liegt der Schatten des Zweifels.

Freuen kann sich Präsident Donald Trump, den die Demokraten aus dem Amt jagen wollen. Er rieb ihnen das Debakel genüsslich unter die Nase. Er ist jedoch nicht der einzige Profiteur. «Ein demokratischer Präsidentschaftskandidat ging als Sieger aus dem Iowa-Chaos hervor, bevor die Ergebnisse bekannt wurden – obwohl er nie einen Fuss in den Staat gesetzt hat», schrieb Politico.

Precinct captain Carl Voss, of Des Moines, Iowa, holds his iPhone that shows the Iowa Democratic Party's caucus reporting app Tuesday, Feb. 4, 2020, in Des Moines, Iowa. (AP Photo/Charlie Neibergall)

Die App des Anstosses, die für das Chaos in Iowa verantwortlich ist. Bild: AP

Gemeint ist Michael «Mike» Bloomberg, der ehemalige Bürgermeister von New York. Er stieg erst im letzten November und damit ziemlich spät ins Rennen ein. Die ersten vier Vorwahlen im Februar lässt Bloomberg aus. Er konzentriert sich auf den Super Tuesday am 3. März in 15 Bundesstaaten und Territorien. Politbeobachter beurteilten diese Strategie als riskant.

Kein «Iowa Bounce»?

Nun kann sich Bloomberg zurücklehnen, denn nach dem Resultate-Chaos scheint es fraglich, ob Buttigieg oder Sanders vom «Iowa Bounce» profitieren können. Gemeint ist der Schub, den der Sieger in Iowa für den weiteren Verlauf des Vorwahl-Marathons in der Regel erhält. Vorteilhaft für Bloomberg ist auch der Absturz von Joe Biden, der ebenfalls die moderate Wählerschaft umwirbt.

Der Medienunternehmer fackelte jedenfalls nicht lange. Am Dienstag wies Bloomberg sein Wahlkampfteam an, die Ausgaben für Fernsehwerbung zu verdoppeln und die Zahl der Mitarbeiter auf über 2000 aufzustocken, berichtete die «New York Times». Dabei handelt es sich nicht um Peanuts. Bloomberg hat laut Politico schon mehr als 315 Millionen Dollar für Werbung ausgegeben.

Sein Vermögen wird auf 60 Milliarden Dollar geschätzt. Da kann er locker ein paar 100 Millionen aus dem Ärmel schütteln. Bloomberg war der einzige Demokrat, der Trump bei den superteuren Super-Bowl-Spots Paroli geboten hat. Im Vorfeld der «State of the Union»-Rede am Dienstag platzierte er einen Anti-Trump-Clip auf MSNBC, Fox News, CNN und Youtube.

abspielen

Der Anti-Trump-Clip zur State of the Union. Video: YouTube/Mike Bloomberg

Seine Vorwahl-Strategie zielt auf die grossen Staaten, in denen viele Delegiertenstimmen für den Parteikonvent im Juli zu holen sind. So wird am Super Tuesday unter anderem in Kalifornien und Texas gewählt, den Nummern Eins und Zwei im Bevölkerungs-Ranking. «Es ist viel effizienter, in die grossen Staaten und in die Swing States zu gehen», sagte Bloomberg der «New York Times».

Die Präsidentschaft erkaufen

Als seine Kontrahenten am Montag in Iowa um die letzten Wählerstimmen buhlten, war er folglich in Kalifornien unterwegs. Dort begann an diesem Tag das Early Voting. Am Dienstag folgte ein Auftritt in Detroit, bei dem er über das Iowa-Schlamassel spottete («Dort soll gestern etwas passiert sein. Oder auch nicht. Keine Ahnung.»). Den Abend verbrachte er gemäss Politico in Pennsylvania.

Bis zur Nomination muss Mike Bloomberg einige Hürden nehmen, denn seine Kandidatur ist umstritten. Vielen stösst die Tatsache sauer auf, dass er sich die Präsidentschaft mit seinem immensen Vermögen faktisch erkaufen will. Und von der Tatsache profitiert, dass der Oberste Gerichtshof solche Praktiken als Ausdruck der freien Meinungsäusserung geschützt hat.

«Mehr Geld von den Reichen wie mir»

Bloomberg wird deswegen vor allem von links scharf kritisiert. Er konterte am letzten Samstag mit der Forderung nach einem gerechteren, progressiveren Steuersystem, «das von reichen Amerikanern wie mir mehr Geld einfordert». In zehn Jahren sollen so rund fünf Billionen Dollar für den Ausbau der Krankenversicherung und eine bessere Infrastruktur eingenommen werden.

A protestor holds up a sign as presidential candidate Michael Bloomberg speaks at a campaign event at the Dollarhide Community Center in Compton, Calif., Monday, Feb. 3, 2020. Bloomberg kicked off his

«Milliardäre sollten keine Wahlen kaufen»: Protest während Bloombergs Auftritt am Montag in Compton/Kalifornien. Bild: AP

Umstritten sind auch Bloombergs politische «Seitensprünge». Er war ursprünglich ein Demokrat, trat bei seiner Wahl zum New Yorker Bürgermeister 2001 aber als Republikaner an, weil er bei diesen keine Konkurrenten hatte. Später war er parteilos, erst 2018 kehrte er zu den Demokraten zurück. Ausserdem hat er wie Pete Buttigieg ein Problem bei Schwarzen und Latinos.

Verfassungswidrige Polizei-Methode

Der Grund ist die während seiner Zeit als Stadtpräsident praktizierte Methode des «Stop and frisk», die als verfassungswidrig eingestuft wurde. Kurz vor der Bekanntgabe seiner Kandidatur entschuldigte sich Bloomberg in einer afroamerikanischen Kirche in Brooklyn: «Viel zu viele unschuldige Menschen wurden dabei gestoppt, die Mehrheit davon Schwarze und Latinos.»

Gleichzeitig bemüht er sich um die Unterstützung von schwarzen Politikern, vorab Oberhäuptern anderer grosser Städte. Und das nicht ohne Erfolg. Mit Muriel Bowser (Washington) und London Breed (San Francisco) haben sich die beiden prominentesten schwarzen Stadtpräsidentinnen des Landes für ihn ausgesprochen, nicht zuletzt wegen seines Einsatzes für schärfere Waffengesetze.

Nächste Woche wird Mike Bloomberg 78, womit er altersmässig zwischen Bernie Sanders und Joe Biden liegt und somit alles andere als taufrisch ist. Das Ende der Trump-Präsidentschaft hat für ihn oberste Priorität. Er kündigte an, seine Finanzkraft bis zu den Wahlen im November auch dann einzusetzen, wenn die Demokraten Sanders oder Elizabeth Warren nominieren sollten.

Donald Trump nimmt den Rivalen aus seiner Heimatstadt jedenfalls nicht auf die leichte Schulter, er verspottet den mit ca. 1,7 Metern eher kurz geratenen Ex-Bürgermeister als «Mini Mike». Dieser bleibt ihm nichts schuldig. Als der Sender CBS Bloomberg am Montag fragte, ob die Menschen am Kampf zweier Milliardäre interessiert seien, antwortete er: «Zwei Milliardäre? Wer ist der andere?»

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Pete Butterteig, Buttiger, Boot-Edge-Edge oder wie?

Play Icon

US-Wahlen 2020

Mission possible: So können die Demokraten gegen Trump gewinnen

Link zum Artikel

Das Ende seiner Karriere? Nach zwei Vorwahlen steht Joe Biden mit dem Rücken zur Wand

Link zum Artikel

Stell dir vor, es sind Wahlen – und Bernie wird Präsident!

Link zum Artikel

watson zu Gast bei den Demokraten – Teil 2: So ticken Sanders und Klobuchar

Link zum Artikel

Nach New Hampshire ist klar: Diese Frau kann Trump schlagen

Link zum Artikel

Demokraten gegen Trump: Der Formcheck vor der ersten Vorwahl

Link zum Artikel

Ok, Bloomer – Mike Bloomberg revolutioniert den US-Wahlkampf mit Memes

Link zum Artikel

Wie Geld und Hass die US-Demokratie korrumpiert haben

Link zum Artikel

watson zu Gast bei den Demokraten – Teil 1: So ticken Warren, Biden und Buttigieg

Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

Link zum Artikel

Warum die Evangelikalen in Kansas für Trumps Wiederwahl beten

Link zum Artikel

Diese App ist schuld: So kam es zum Resultate-Chaos in Iowa

Link zum Artikel

Wir haben den Experten gefragt, wie links Sanders wirklich ist. Das ist seine Antwort

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

US-Wahlen 2020

Mission possible: So können die Demokraten gegen Trump gewinnen

56
Link zum Artikel

Das Ende seiner Karriere? Nach zwei Vorwahlen steht Joe Biden mit dem Rücken zur Wand

12
Link zum Artikel

Stell dir vor, es sind Wahlen – und Bernie wird Präsident!

309
Link zum Artikel

watson zu Gast bei den Demokraten – Teil 2: So ticken Sanders und Klobuchar

14
Link zum Artikel

Nach New Hampshire ist klar: Diese Frau kann Trump schlagen

257
Link zum Artikel

Demokraten gegen Trump: Der Formcheck vor der ersten Vorwahl

46
Link zum Artikel

Ok, Bloomer – Mike Bloomberg revolutioniert den US-Wahlkampf mit Memes

83
Link zum Artikel

Wie Geld und Hass die US-Demokratie korrumpiert haben

187
Link zum Artikel

watson zu Gast bei den Demokraten – Teil 1: So ticken Warren, Biden und Buttigieg

17
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

Warum die Evangelikalen in Kansas für Trumps Wiederwahl beten

27
Link zum Artikel

Diese App ist schuld: So kam es zum Resultate-Chaos in Iowa

32
Link zum Artikel

Wir haben den Experten gefragt, wie links Sanders wirklich ist. Das ist seine Antwort

56
Link zum Artikel

US-Wahlen 2020

Mission possible: So können die Demokraten gegen Trump gewinnen

56
Link zum Artikel

Das Ende seiner Karriere? Nach zwei Vorwahlen steht Joe Biden mit dem Rücken zur Wand

12
Link zum Artikel

Stell dir vor, es sind Wahlen – und Bernie wird Präsident!

309
Link zum Artikel

watson zu Gast bei den Demokraten – Teil 2: So ticken Sanders und Klobuchar

14
Link zum Artikel

Nach New Hampshire ist klar: Diese Frau kann Trump schlagen

257
Link zum Artikel

Demokraten gegen Trump: Der Formcheck vor der ersten Vorwahl

46
Link zum Artikel

Ok, Bloomer – Mike Bloomberg revolutioniert den US-Wahlkampf mit Memes

83
Link zum Artikel

Wie Geld und Hass die US-Demokratie korrumpiert haben

187
Link zum Artikel

watson zu Gast bei den Demokraten – Teil 1: So ticken Warren, Biden und Buttigieg

17
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

Warum die Evangelikalen in Kansas für Trumps Wiederwahl beten

27
Link zum Artikel

Diese App ist schuld: So kam es zum Resultate-Chaos in Iowa

32
Link zum Artikel

Wir haben den Experten gefragt, wie links Sanders wirklich ist. Das ist seine Antwort

56
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

23
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hamlet_HRH 06.02.2020 14:17
    Highlight Highlight Da freut sich Hamlet auf die Fernsehduelle; Bloomberg ist der einzige der Trump in einer offenen Feldschlacht in den Senkel stellen kann. Beispiel: auf einen Trump-Twitter Feed hat sein Wahlkampfsprecher schon mal die Tonlage durchgegeben: "das einzige was man bei Trump im Hirn findet ist ein Golfball, ein Cheeseburger und ein Porn-Movie". Leider leider ist das der einzige Weg wie man Trump schlagen kann. Gut finden muss das niemand. Der zweite Punkt ist sehr schwierig zu vermitteln, Wähler zu überzeugen dass die gute Wirtschaftslage nicht wegen, sondern, trotz Trump besteht (stimmt sogar).
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 06.02.2020 08:54
    Highlight Highlight „Medienunternehmer“ in der Politik. Gibt es irgend ein positives Beispiel ohne Populismus? Ich kenne keins.
  • Cpt. Jeppesen 06.02.2020 08:53
    Highlight Highlight Nicht Bloomberg ist Profiteur des Iowa-Debakels, sondern Buttigieg. Bloomberg profitiert von seinem 60 Milliarden Vermögen. Er kann es sich erlauben mittlerweile 500 Millionen Dollar und 2000 Mitarbeiter für seinen Wahlkampf aus eigener Tasche zu finanzieren. Er muss auf keinerlei Interessen Rücksicht. Obwohl sein Budget komplett den Rahmen sprengt, kommt er nation wide auf gerade mal 14%. Der Mann ist 78 und hat Geld ohne Ende, klar kauft er sich jetzt mal schnell noch die Präsidentschaft. So einer wird sicher die Interessen der normalen Bürger vertreten, mol mol.
    Play Icon
  • El Vals del Obrero 06.02.2020 08:48
    Highlight Highlight Bloss nicht. Das käme ja noch schlechter raus als bei Clinton.

    Genau wegen solchen Spielchen wollen es die Leute "denen da oben mal zeigen" und wählen so Leute Trump, in der irrigen Meinung das damit tun zu können.
    • bebby 06.02.2020 09:01
      Highlight Highlight Aber gleichzeitig wollen viele Amerikaner lieber einen Geschäftsmann anstatt einen Politiker. Die Wirtschaft kommt in den USA weit vor der Politik. Deshalb auch die Angst vor Leuten wie Warren, die sich mit der Wirtschaft anlegen wollen.
    • El Vals del Obrero 06.02.2020 09:10
      Highlight Highlight Jene, die lieber einen Geschäftsmann und ungezügelten Kapitalismus über allem wollen, werden ohnehin Trump wählen.

      Es ist einfach selten ein Erfolgsmodell die eigenen (auf Demokraten bezogen) Stärken aufzugeben nur um ein Abklatsch des Konkurrenten zu werden.

      Aber in einem Zweiparteiensystem ist ohnehin alles verknorzt.
  • yoh 06.02.2020 08:45
    Highlight Highlight Merci für den informativen Artikel, der Hintergrund von Bloomberg ist wohl den wenigsten bekannt.

    Unwählbar und (sorry) chancenlos.
    Die meisten die sich bis jetzt in den Umfragen für Ihn entscheiden sind wenig informierte wähler die Ihn (bis jetzt) als einzigen im TV sehen.

    Mike hat sich übrigens 2004 für Bush ausgesprochen.

    • neoliberaler Raubtierkapitalist 06.02.2020 10:56
      Highlight Highlight Genau dies könnt ihm zum Sieg verhelfen, wenn ihn die Demokraten aufstellen. Als Extremist kann man keine Wahlen gewinnen.
  • Peter R. 06.02.2020 08:33
    Highlight Highlight Wenn überhaupt ein Kandidat der Demokraten Erfolg gegen Trump haben kann - ist es Bloomberg.
  • N. Y. P. 06.02.2020 07:55
    Highlight Highlight Als der Sender CBS Bloomberg am Montag fragte, ob die Menschen am Kampf zweier Milliardäre interessiert seien, antwortete er: «Zwei Milliardäre? Wer ist der andere?»

    Also, Mike, der ist gut !

    Also, setz deine geballte Finanzkraft ein, um diesem Trump so richtig weh zu tun.

    Bin ja eigentlich kein Fan, mit Geld Wahlen zu kaufen. Bei diesem Präsidenten ist aber alles erlaubt, um ihn aus dem Amt zu jagen. Alles. Nachdem die Rechstaatlichkeit beerdigt wurde, sowieso.
  • Snowy 06.02.2020 07:52
    Highlight Highlight Who‘s the second one?

    😃😎

    1:0 für Mike.
    Das muss Trump ganz, ganz stark getroffen haben!
    • just sayin' 06.02.2020 11:15
      Highlight Highlight ich muss zugeben: der spruch war gut :-)
  • Gattaca 06.02.2020 07:48
    Highlight Highlight Bloomberg: Zwei Milliardäre ? Wer ist der andere ? 😂😂
  • Dirk Leinher 06.02.2020 07:38
    Highlight Highlight Bloomberg hat einen grossen Unterschied zu Trump, die Medien werden ihn lieben, denn fiese gehören ohm ja auch. Das kann man bei Trump nicht behaupten.
  • felixJongleur 06.02.2020 07:38
    Highlight Highlight Her Blunschi, "Shadow" die App Entwicklerfirma hinter dem Iowa Debakel wäre sonst auch noch einen Artikel wert. Wer diese finanziert etc.

    Betreffend Bloomberg und dem DNC welcher für diesen gegen Geld die Regeln anpasst, hier der Kommentar von Michael Moore:

    Play Icon
  • Majoras Maske 06.02.2020 07:14
    Highlight Highlight Wenn sooo offensichtlich nicht Ideen oder Argumente zählen, sondern einzig die Finanzkraft, dann muss man sich nicht wundern, wenn die Leute nicht mehr an die Demokratie glauben.
    Bloomberg oder Biden können gar nicht die Antwort auf Trump sein, auch wenn gewisse Kreise die so wollen.
    • G. Mächlicher 06.02.2020 07:50
      Highlight Highlight Eine Antwort auf Trump? Selbst keine Antwort ist besser als Trump.
    • Beobachter 06.02.2020 07:52
      Highlight Highlight Es fällt einfach schwer zu glauben, dass sich ein Bloomberg tatsächlich zum Wohl der Sache engagiert. Stellt sich dann einfach die Frage, ob es zielführend ist, einen Egozentriker/Narzissten durch den Nächsten zu ersetzen. Natürlich sind die politischen Positionen der beiden sehr unterschiedlich. Aber am Ende tun sie es beide nur für ihr persönliches Ego. Und das ist schon mal grundsätzlich die falsche Motivation.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 06.02.2020 10:54
      Highlight Highlight Trump hat es gezeigt, dass man auch mit einem tieferen Wahlkampfbudget gewinnen kann. Dass man sich eine Wahl kaufen könnte, ist eine Illusion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdvocatusDiaboli 06.02.2020 06:51
    Highlight Highlight Bloomberg hat es alleine mit Werbung bezahlen locker auf den vierten Platz geschafft. Jetzt wo er selber noch etwas Hand anlegt sollte sich Bernie warm anziegen, "Stop & Frisk Mike" kommt!
  • Jacques #23 06.02.2020 06:39
    Highlight Highlight He is the man!

Paukenschlag bei der Credit Suisse: CEO Tidjane Thiam tritt ab

Erdbeben bei der Credit Suisse: CEO Tidjane Thiam tritt per 14. Februar zurück. In seine Fussstapfen tritt Thomas Gottstein, der derzeitige CS-Schweiz-Chef.

Der Verwaltungsrat habe in einer Sitzung am Donnerstag einstimmig den Rücktritt von Thiam angenommen und Gottstein zum neuen CEO der Credit Suisse Group AG ernannt, teilte die Bank am Freitag mit. Am 13. Februar werde Thiam noch die Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2019 präsentieren, danach werde er die Credit Suisse verlassen.

Der …

Artikel lesen
Link zum Artikel