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U.S. President Donald Trump, left, and Russian President Vladimir Putin leave a press conference after their meeting at the Presidential Palace in Helsinki, Finland, Monday, July 16, 2018. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Donald Trump (links) und Wladimir Putin erinnern gemeinsam an ein historisches Ereignis. Bild: AP/AP

Trump und Putin erinnern mit gemeinsamer Erklärung an den «Elbe Day»



Kremlchef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump haben in einer seltenen gemeinsamen Erklärung an den 75. Jahrestag der historischen Begegnung amerikanischer und sowjetischer Truppen am Ende des Zweiten Weltkrieges erinnert. Das Ereignis, der sogenannte Elbe Day, sei ein Beispiel dafür, wie beide Länder ihre Differenzen für ein gemeinsames Ziel beiseite legen und zusammenarbeiten können.

Die Erklärung veröffentlichten der Kreml und das Weisse Haus am Samstag zeitgleich. «Während wir heute den grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gegenüberstehen, zollen wir dem Heldentum und dem Mut all jener Respekt, die gemeinsam kämpften, um den Faschismus zu besiegen.»

Mit dem «Elbe Day» wird jedes Jahr an das Aufeinandertreffen amerikanischer und sowjetischer Soldaten auf der zerstörten Elbe-Brücke am 25. April 1945 erinnert. Diese Begegnung markierte symbolisch das nahe Ende des Zweiten Weltkrieges. Die eigentlich geplanten grossen Feierlichkeiten zum «Elbe Day» in Torgau in Sachsen wurden wegen der Corona-Pandemie abgesagt. An einer Kranzniederlegung ohne Gäste nahmen am Samstag Oberbürgermeisterin Romina Barth (CDU) und Regionalbischof Johann Schneider teil.

Zuletzt vermehrt Kontakt

Das Verhältnis zwischen den beiden Atommächten Russland und USA ist seit Jahren wegen zahlreicher Streitthemen zerrüttet. Auch die Verlängerung des New-Start-Vertrags zur Begrenzung strategischer Atomwaffen steht zunehmend auf der Kippe. Trump und Putin hatten in der Coronakrise wieder etwas mehr Kontakt, die Staatschefs hatten mehrmals miteinander telefoniert. Russland hatte den USA sogar Hilfe im Kampf gegen die Corona-Pandemie geschickt.

Zu der ursprünglich für den 9. Mai geplanten Militärparade in Moskau zum 75. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland war Trump eingeladen. Trump sagte jedoch ab; wegen der Krise wurde die Parade schliesslich auf unbestimmte Zeit verschoben. (dab/sda/dpa)

Das wurde aus der Führungsriege des «Dritten Reiches»

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