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Amok-Schütze in Texas kurz vor der Tat vom Arbeitgeber entlassen



Odessa Police Chief Michael Gerke, left, arrives for a news conference with other officials Monday, Sept. 2, 2019, in Odessa, Texas. The gunman in a spate of violence after a traffic stop in West Texas had just been fired from his job and called both police and the FBI before the shooting began, authorities said. (AP Photo/Sue Ogrocki)
Michael Gerke

Die Polizei informiert nach dem Amoklauf in Texas. Bild: AP

Der Amok-Schütze von Texas ist nach Angaben der Polizei kurz vor der Tat von seinem Arbeitgeber entlassen worden. Der 36-Jährige sei am Samstag bei dem Unternehmen Journey Oilfield Services zur Arbeit erschienen, «nicht sehr lange geblieben und entlassen worden».

Das sagte Polizeichef Michael Gerke bei einer Pressekonferenz am Montag (Ortszeit). Nach der Entlassung riefen demnach sowohl der spätere Amok-Schütze als auch der Arbeitgeber bei der Polizei an, weil es «Meinungsverschiedenheiten» über die Entlassung gab.

Die Entlassung des 36-Jährigen durch den Arbeitgeber wurde von der Bundespolizei FBI bestätigt. Zugleich sagte der FBI-Agent Christopher Combs, dass die Entlassung nicht die Ursache des Amoklaufs gewesen sei. Vielmehr sei der 36-Jährige bereits in einem «sehr aufgewühlten» Zustand bei der Arbeit erschienen, sagte Combs.

Crime scene tape surrounds the home of Seth Aaron Ator, the alleged gunman in a West Texas rampage Saturday, on Monday, Sept. 2, 2019, near Odessa, Texas. Officers killed 36-year-old Ator on Saturday outside a busy Odessa movie theater after a spate of violence that spanned 10 miles (16 kilometers), killing multiple people and injuring around two dozen others. (AP Photo/Sue Ogrocki)

Bild: AP

Insgesamt sieben Menschen im Alter zwischen 15 und 57 Jahren wurden bei dem Amoklauf getötet, 22 weitere verletzt. Der Angriff begann laut Polizei bei einer Verkehrskontrolle.

Der Verdächtige griff zu einem Sturmgewehr und eröffnete das Feuer, als Polizisten ihn auf einer Autobahn im Westen von Texas zwischen den Städten Odessa und Midland stoppen wollten. Anschliessend flüchtete er, schoss aber auf der Flucht auf weitere Menschen. Seine Flucht endete schliesslich auf einem Parkplatz vor einem Kino, wo er bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet wurde. (aeg/sda/afp)

Mit Maschinengewehr und GoPro in die Polizeistation

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Glenn Quagmire 03.09.2019 12:11
    Highlight Highlight Und wieder ein Fall wo die Waffen nicht getötet haben, sondern der Mensch....oder wie sagt die NRA jeweils?

    Was für ein toller Arbeitgeber schmeisst einen Mitarbeiter einfach raus, weil er "sehr aufgewühlt war"....?

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