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Er macht einfach weiter: Trump-Anwalt Giuliani ist zurück in der Ukraine

Donald Trump muss um sein Amt fürchten. Doch trotz der Untersuchungen treibt sein persönlicher Anwalt die Kampagne gegen den Rivalen Joe Biden weiter voran.



Er ist eine der Schlüsselfiguren in der Ukraine-Affäre: Rudy Giuliani, persönlicher Anwalt von Donald Trump. Nun ist erneut für seine angeblichen Ermittlungen gegen Trumps Rivalen Joe Biden in die Ukraine gereist. Die «New York Times» und Korrespondenten anderer US-Medien berichteten, Giuliani sei zurück in der Ukraine.

Rudy Giuliani bei eine Wahlkampfveranstaltung im August 2019 in Manchester, N.H.

Unterwegs für Donald Trump: Rudy Giuliani Bild: keystone/ap/watson

Ziel der Reise sei eine sogenannte TV-Dokumentation, in der Giuliani die Vorwürfe gegen Trump im Zuge der Impeachment-Untersuchung entkräften wolle, so die «New York Times».

«Wie jeder gute Anwalt sammele ich Beweise, um meinen Mandanten gegen falsche Anschuldigungen zu verteidigen.»

Rudy Giuliani

Dem Bericht zufolge reiste Giuliani am Dienstag zunächst in die ungarische Hauptstadt Budapest und am Mittwoch weiter in die ukrainische Hauptstadt Kiew, um ehemalige ukrainische Staatsanwälte zu treffen, von denen mehrere aufgrund von Korruptionsvorwürfen ihre Posten räumen mussten.

In Budapest kam er demnach mit dem früheren ukrainischen Generalstaatsanwalt Juri Lutsenko zusammen. Mit den Vorgängen vertraute Kreise sagten der «New York Times», Giuliani werde auch Lutsenkos Vorgänger Viktor Shokin treffen.

Zu den Treffen befragt sagte Giuliani: «Wie jeder gute Anwalt sammele ich Beweise, um meinen Mandanten gegen falsche Anschuldigungen zu verteidigen.»

Giuliani wird vorgeworfen, mithilfe mehrerer Trump-Vertrauter eine Schattendiplomatie in die Ukraine aufgebaut zu haben: Mit ihr sollten offizielle US-amerikanische Machtmittel genutzt werden, um Trumps persönliche politische Kampagne gegen Biden voranzutreiben. Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses hat dazu diese Woche seinen Bericht veröffentlicht. (t-online/mlu)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • imposselbee 06.12.2019 07:21
    Highlight Highlight Aha, wird jetzt von Defcon Schattenregierung auf Defcon Schattendiplomatie gewechselt. Giuliani wird jetzt wohl sämtliche Beweise vernichten oder/und er bekämpft tatsächlich die Korruption in der Ukraine. Es könnte ja sein, dass jetzt plötzlich alle notgedrungen das Richtige machen.
    Giulianis Aufgabe wird es jetzt sein, alle von einer lebenslangen Haft zu bewahren (wegen Landesverrat).
    Es arbeitete sich viel konzentrierter mit einem Schwert über dem Kopf.
  • Gondeli 05.12.2019 14:22
    Highlight Highlight Warum muss der POTUS um sein Amt fürchten? Spätestens der Senat setzt diesem Kindergartenspiel ein Ende.

    Und jetzt stellen Sie sich mal vor Herr Giuliani findet in dieser Zeit tatsächlich noch "Dreck" gegen Biden...
    • Bruuslii 05.12.2019 17:59
      Highlight Highlight was sollte das ändern?
  • Magnum44 05.12.2019 13:42
    Highlight Highlight Wie umfassend ist Giuliani durch seine Anwaltsverhältnis eigebtlich geschützt? Wenn er denn will, kann er wohl sehr weit gehen?
  • Butzdi 05.12.2019 13:21
    Highlight Highlight Jedem vermuteten Kleinkriminellen wäre mindesten der Pass entzogen worden, der hochkriminelle Giuliani dagegen darf rumfliegen und Spuren verwischen. Das Department of Justice scheint auf das Gesetz zu spucken und offensichtlich stehen manche im Umfeld Tяumps über dem Gesetz.
  • Bruuslii 05.12.2019 12:25
    Highlight Highlight kleine frage: hat er auch den rückflug gebucht? 🤷🏻‍♂️
  • Fairness 05.12.2019 12:19
    Highlight Highlight Er muss denen doch Anweisungen geben, was sie zu sagen haben.
    • bebby 05.12.2019 16:58
      Highlight Highlight Nein, er muss bei Putin Instruktionen abholen, seine Leute sind ja nebenan...
      Giuliani hat schon eine dicke Haut.
  • Therealmonti 05.12.2019 11:54
    Highlight Highlight Flucht nach vorne. Oder Angriff ist die beste Verteidigung. Mal sehen, ob das für Giuliani und seinen Klienten im Weissen Haus auf längere Sicht die richtige Strategie ist.
  • Linus Luchs 05.12.2019 11:31
    Highlight Highlight Aufgrund der Zeugenaussagen an den Hearings wäre für Giuliani der folgerichtige Aufenthaltsort die Gefängniszelle. Stattdessen arbeitet er in der freien Wildbahn weiter an seinen mafiösen Intrigen. Der US-Rechtsstaat ist auf der Kippe.
    • Noblesse 05.12.2019 12:22
      Highlight Highlight Genau! Und wenn Pence, Pompeo und Bolton reden, müsste der Rechtsstaat wirken. Diese drei Herren wissen noch nicht von ihrem Glück!!
  • DieFeuerlilie 05.12.2019 10:58
    Highlight Highlight «Wie jeder gute Anwalt sammele ich Beweise, um meinen Mandanten gegen falsche Anschuldigungen zu verteidigen.»

    Genau.
    Aber wie wir alle wissen, tun gute Anwälte auch alles, um ihre Mandanten gegen wahre Anschuldigungen zu verteidigen.

    Grundvoraussetzung für jeden Anwalt ist ja, Gewissen und Moral komplett über Bord werfen zu können, spätestens bei Erhalt des Anwaltspatents.
  • Count Suduku 05.12.2019 10:50
    Highlight Highlight Donald Trump muss um sein Amt fürchten.

    Schon der erste Satz zeigt, da versteht jemand den Sachverhalt nicht ganz. Ich sage ja nicht es sei unmöglich aber es ist sehr sehr sehr unwahrscheinlich, dass die Republikaner im Senat ihn seines Amtes entheben.
    • Nilda84 07.12.2019 10:17
      Highlight Highlight Gem. einem ehemaligen Rep. Senator (hab den Namen vergessen) ist es nicht unbedingt unwahrscheinlich.

      Bis jetzt haben sich die meisten Senatoren mit Aussagen zurückgehalten (Ausnahme Sen. Kennedy, der sich lächerlich gemacht hat).

      Ich bin auch nicht ganz hoffnungslos, da das Intelligence Committee des Senats den Bericht veröffentlicht haben in dem klar gestellt wird, das Russland und nicht die Ukraine sich in die Wahlen eingemischt haben. Somit werden sie nicht auf diese haltlosen Vorwürfe zurückgreifen. Und andere Theorien gibt‘s nicht.

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