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Die Russland-Geschichte sei nur eine Ausrede der Demokraten. Trump bei der Rede in West Virginia.
Die Russland-Geschichte sei nur eine Ausrede der Demokraten. Trump bei der Rede in West Virginia.
Bild: AP/The Messenger-Inquirer

Trump wettert gegen Demokraten: Russland-Affäre ist eine «totale Erfindung»

04.08.2017, 03:1204.08.2017, 05:26

Inmitten neuer Enthüllungen in der Russland-Affäre hat US-Präsident Donald Trump den Demokraten vorgeworfen, dass Thema politisch zu instrumentalisieren.

«Die Russland-Geschichte ist eine totale Erfindung», sagte Trump am Donnerstagabend bei einer Rede vor Anhängern im Bundesstaat West Virginia. Das Thema gebe den Demokraten eine Möglichkeit, «sich gut zu fühlen, weil sie nichts anderes haben, über das sie reden können».

Es sei nicht mehr als eine Ausrede für «die grösste Niederlage in der Geschichte der amerikanischen Politik».

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«Es gab keine Russen in unserem Wahlkampfteam. Das war niemals der Fall. Wir haben nicht wegen Russland gewonnen. Wir haben wegen Euch gewonnen», erklärte der Präsident. Für diese und andere Bemerkungen erntete er während der wahlkampfartigen Veranstaltung in Huntington begeisterte Zurufe. «Habt ihr hier irgendwelche Russen gesehen?», hatte der Präsident zuvor das Publikum gefragt. 

Sonderermittler weitet Untersuchung aus 

Zuvor hatte das «Wall Street Journal» berichtet, Sonderermittler Robert Mueller habe bei der Russland-Untersuchung eine sogenannte Grand Jury eingesetzt. Das gilt als gravierender Schritt.

Mueller untersucht eine mögliche Verstrickung von Trumps Wahlkampfteam in eine etwaige Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl durch Moskau. Trump hat diese Ermittlung wiederholt als «politische Hexenjagd» dargestellt und Absprachen mit Moskau bestritten.

Besorgnis wegen geleakter Trump-Telefonate
Neu aufgetauchte Protokolle vertraulicher Telefonate von US-Präsident Donald Trump haben am Donnerstag Irritationen und Besorgnis ausgelöst. Bei den Telefongesprächen handelt es sich um Dialoge mit den Regierungschefs von Mexiko und Australien. Die «Washington Post» veröffentlichte am Donnerstag die kompletten Mitschriften der Gespräche Trumps mit Mexikos Präsident und Regierungschef Enrique Peña Nieto und dem australischen Premier Malcolm Turnbull aus dem Januar. Sie lösten die Sorge aus, dass niemand mehr offen am Telefon mit Trump sprechen würde, wenn man sich der Vertraulichkeit nicht sicher sein könne.

Das Magazin «The Atlantic» schrieb, die Konsequenzen dieser Leaks hätten das Potenzial, internationale Beziehungen über Trumps Präsidentschaft hinaus zu belasten: «Wenn solche Gespräche durchgestochen werden, gilt das für jedes Gespräch. Kein Staatschef wird sich mehr trauen, etwas zum Präsidenten der USA zu sagen, wovon er danach lieber nichts zuhause in den Nachrichten lesen möchte.»

(sda/dpa)

Anzeige gehackt und mit Trump-Stichelei versehen

Video: reuters
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