International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this Aug. 31, 2018 photo, President Donald Trump gestures while speaking at the Harris Conference Center in Charlotte, N.C. President Donald Trump is escalating his attacks on Attorney General Jeff Sessions, suggesting the embattled official should have intervened in investigations of two GOP congressmen to help Republicans in the midterms. Trump tweeted Monday that “investigations of two very popular Republican Congressmen were brought to a well publicized charge, just ahead of the Mid-Terms, by the Jeff Sessions Justice Department.”   (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Bild: AP/AP

Trump warnt Russen und Iraner vor «schwerwiegendem humanitärem Fehler»

04.09.18, 01:28 04.09.18, 04:15


US-Präsident Donald Trump hat Russland und den Iran gewarnt, im Falle einer Schlacht um die syrische Rebellenhochburg Idlib in die Kämpfe einzugreifen.

«Die Russen und Iraner würden einen schwerwiegenden humanitären Fehler machen, falls sie bei dieser möglichen menschlichen Tragödie mitmachen», twitterte Trump am Montag (Ortszeit). Der syrische Präsident Baschar al-Assad dürfe die Provinz Idlib nicht unbesonnen angreifen.

«Hunderttausende Menschen könnten getötet werden. Lasst das nicht zu!», schrieb Trump. Wegen der fast drei Millionen Zivilisten in der Region warnen auch Hilfsorganisationen vor einer neuen humanitären Katastrophe.

Trump will ein Politikwechsel im Iran

Video: srf

Die Region um die Stadt Idlib im Nordwesten Syriens ist das letzte grosse Gebiet des Bürgerkriegslandes, das noch von Rebellen beherrscht wird. Dominiert werden diese von dem Al-Kaida-Ableger Haiat Tahrir al-Scham (HTS), der früheren Al-Nusra-Front. Syriens Regierung hat dort Truppen zusammengezogen und droht mit einem Angriff. Der Iran hatte bereits angekündigt, die syrische Führung bei ihrem erwarteten Grossangriff auf die Rebellenhochburg zu unterstützen.

Am Freitag wollen Russland und der Iran als Unterstützer der Regierung und die Türkei als Schutzmacht der Opposition über die Krise in Syrien beraten. Beobachter rechnen damit, dass sich dort das Schicksal Idlibs entscheiden könnte. (sda/dpa)

Reisereportage Iran

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Avocado ist keineswegs böse» – Experte räumt mit Mythen um die Teufelsfrucht auf

Simuliertes Wohnen – die Influencer-Welt ist um eine bizarre Geschäftsidee reicher

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

So verteidigt der Vater der Selbstbestimmungs-Initiative sein «Kind»

Der Küsche, der in den Tee pisste – und andere Militärerlebnisse der watson-User

Das musst du über die von Russland finanzierten Propaganda-Kanäle Redfish und Co. wissen

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

25
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fabio Ray Rüegsegger 04.09.2018 22:15
    Highlight Dass die Regierung Syriens und ihre Verbündeten die letze Stadt im blutigen Bürgerkrieg einnehmen und somit diesen beenden wollen ist logisch. Der Aufruf Trumps sollte an die "Rebellen" gehen, die Waffen niederzulegen und nicht sinnlos Zivilisten für einen verlorenen Krieg zu opfern. Oder aber an die Türkei, die ohne UN-Mandat in das Land eingefallen ist, wobei die USA natürlich dort auch nichts zu suchen hatten.
    1 1 Melden
  • Olmabrotwurst 04.09.2018 11:41
    Highlight „Und wenn der Karneval
    vorbei ist, maskieren wir
    uns wieder richtig“
    4 1 Melden
  • Imfall 04.09.2018 11:23
    Highlight trump hat seine eigene humanitäre katatrophe, um die er sich kümmern könnte...
    4 1 Melden
    • swisskiss 04.09.2018 19:53
      Highlight Imfall: Trump IST eine humanitäre Katastrophe. Aber da kommt jede Hilfe zu spät.
      4 0 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 04.09.2018 09:27
    Highlight Setzt sich jemand wiedermal für die Terroristen ein? Als hätte sich die USA je um Zivilisten geschert.
    10 3 Melden
    • Gähn 04.09.2018 11:50
      Highlight Ich nehm dir die Kritik an Trump nicht ab.
      3 3 Melden
  • Gubbe 04.09.2018 09:26
    Highlight «Die Russen und Iraner würden einen schwerwiegenden humanitären Fehler machen, falls sie bei dieser möglichen menschlichen Tragödie mitmachen und in so kaltes Wasser gehen». Trump zeigt einen neue, humanitäre Seite. Aber ganz ehrlich, ich weiss wirklich nicht mehr, wer gegen wen und wer ist eigentlich der Gute.
    7 1 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 12:44
      Highlight Der Gutmensch ist der Gute!
      Nur hat der es besonders schwer in dieser vermaledeiten Supermacho-Region, mit Frauen, die wie Taggeister unter einem schwarzen Leintuch herum huschen...
      4 4 Melden
  • Klaus0770 04.09.2018 09:24
    Highlight Ist dass der gleiche Trump der von einem humanitären Fehler spricht, der bei Einwanderer die Kinder von den Eltern trennt?
    14 2 Melden
    • Richu 04.09.2018 16:33
      Highlight Ich finde auch sehr schlecht, dass in den USA Kinder von den Eltern getrennt wurden.
      Aber bei deinem Kommentar hättest du deine Stellungnahme in Vergangenheit schreiben müssen, weil inzwischen die USA die Kinder der Einwanderer nicht mehr trennt. Zudem hätte man auch erwähnen müssen, dass die Trennung der Kinder von den Eltern bei illegal eingewanderten Eltern vorgenommen wurde.
      2 5 Melden
    • Besorgter Bürger 04.09.2018 18:06
      Highlight "... dass die Trennung der Kinder von den Eltern bei illegal eingewanderten Eltern vorgenommen wurde." Und das sollte das Vorgehen entschuldigen?
      3 2 Melden
    • swisskiss 04.09.2018 20:01
      Highlight Richu: Du hättest schreiben müssen, dass diese Praxis erst auf richterliche Anordnung eingestellt wurde, diese Trennung als illegal taxiert wurde, auf richterlichen Beschluss die Administration Trump angewiesen wurde, alle Kinder ihren Elten innert 14 Tagen zuzuführen und bis heute mehr als 300 Kinder immer noch von ihren Eltern getrennt sind.
      2 1 Melden
  • tagomago 04.09.2018 09:23
    Highlight Es ist wichtig, dass Amerika und Israel bei ihrem Vorhaben, sich das Öl des Irans einzuvernehmen gestoppt werden. Syrien ist der Weg nach Iran. Deshalb muss man wohl oder übel auf Russland, Iran und Assad hoffen auch wenn diese auch schlimme Regierungen haben. Das Öl gehört aber den Iranern allein und die können damit machen, was sie wollen.
    10 2 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 04.09.2018 09:03
    Highlight Nachdem die USA einen Bürgerkrieg angezettelt haben kümmern Sie sich um die Zivilisten, ich bin Verwirrt.

    8 3 Melden
  • rodolofo 04.09.2018 08:50
    Highlight Auch wenn es Trump wohl zuletzt um die dort lebenden Menschen geht.
    ER HAT RECHT!
    Ich glaube, dieses einmalige Erlebnis sollte gefeiert werden!
    7 4 Melden
  • Gawayn 04.09.2018 08:17
    Highlight Ist wie verhext. Syrier greifen Syrier an. Das nennt sich Rebellion.

    Das passiert wohl nur, wenn ein Volk nicht zufrieden ist.
    Aber anstatt diesen Assad zur Raison zu bringen, liefert man Waffen und Soldaten.

    Waffen und Soldaten lösen das Problem des Landes nicht.
    Aber es bringt eine Menge Kohle ein.
    Darum geht es den Ländern.

    Selten bin ich mit Trumpel einverstanden.
    Nur geht er das Problem wie immer falsch an.
    Nicht drohen. Reden!
    6 3 Melden
  • Dong 04.09.2018 07:45
    Highlight Das gefährliche an der Situation ist m.E., dass die "Rebellen" ("Al Qaida-Söldner" wäre passender) wohl nirgendwohin mehr abziehen können - ich gehe nicht davon aus, dass die Türkei ihre (ehemaligen?) Verbündeten aufnehmen will.
    Da sie nun mit dem Rücken zur Wand stehen ist die Gefahr gross, dass sie bis zum bitteren Ende und mit allen Mitteln kämpfen.
    Die Ansage von Trump war aus meiner Sicht eher zurückhaltend, keine Rede von konkreten Interventionen.
    7 1 Melden
  • kesla 04.09.2018 07:16
    Highlight Und für wie viele unschuldige Opfer sind die USA verantwortlich?....
    10 1 Melden
  • Skeptischer Optimist 04.09.2018 06:42
    Highlight Dier Amerikaner unterstützen nun also offiziell Al-Kaida.

    Ueberraschend? Nein, nicht wirklich.
    56 30 Melden
    • Anam.Cara 04.09.2018 07:31
      Highlight Eigentlich hab ich das anders gelesen. Trump will verhindern, dass die Zivilisten zwischen die Fronten geraten.
      Das ist vielleicht die erste vernünftige und staatsmännische Aussage, den ich von ihm gehört habe.
      53 18 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 08:57
      Highlight Was ist mit den Zivilisten?
      Sind die vernachlässigbar?
      Was wird sein, wenn sich weitere Millionen Syrer auf den Weg machen nach Zentral-Europa?
      Nach Russland wollen die ja sicher nicht!
      In Russland gibt es vor allem Mangel und Traurigkeit fürs duldsam leidende Volk, das unter dem Imperialen Ehrgeiz seiner Regierungs-Kaste mit den neureichen Parteibonzen zu leiden hat.
      Darum bleibt die Russische Volksmusik traurig und melancholisch und klingt nach tiefstem Winter.
      Wer die Russische Volksmusik hört, der glaubt, er habe es mit Verwandten der ewig geknechteten und verfolgten Kurden zu tun...
      3 6 Melden
    • swisskiss 04.09.2018 08:58
      Highlight Anam.Cara: Wohl eher nicht. Sonst würden die USA für sichere Korridore zur Flucht der Zivilisten sorgen. Hier geht es doch um die Rechtfertigung für die Anwesenheit der USA und Koalition auf syrischem Gebiet. Wird schwierig den Kampf gegen Terrorismus anzuführen, wenn keine Terroristen zum bekämpfen mehr vorhanden sind.

      Dazu kommt, dass es Russland und den Iran stärken würde, wenn der Kampf in Syrien nicht mehr soviele Kräfte absorbieren würde.

      Dieses fürchten die USA und nicht das Wohl der Zivilisten, die die USA wie die Russen, als Kollateralschaden im Kampf gegen Terror in Kauf nahmen.
      10 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Entscheiden diese drei Männer über das Los der syrischen Stadt Idlib?

Zum Auftakt des Syrien-Gipfels in Teheran hat es der iranische Präsident Hassan Ruhani am Freitag als «unvermeidbar» bezeichnet, den «Terrorismus» in der letzten syrischen Rebellenhochburg Idlib zu bekämpfen.

Nur so könnten «Frieden und Stabilität» wieder Einzug halten, sagte er bei seinem Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Zugleich betonte Ruhani, dieser Kampf dürfe «nicht zum Leiden der Zivilisten oder einer Politik der …

Artikel lesen