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A customer buys shopping at a till in the Sainsbury's flagship store in the Nine Elms area of London, Monday, April 30, 2018. Sainsbury's has agreed to buy Walmart's U.K. unit, Asda, for 7.3 billion pounds ($10.1 billion) in cash and stock in a deal that would create Britain's largest supermarket chain and marks a profound shift in the country's grocery market. (AP Photo/Matt Dunham)

Detailhändler wie Sainsbury's warnen vor höheren Preisen bei einem ungeregelten EU-Austritt. Bild: AP/AP

Die Venezuela-Option: Ein No-Deal-Brexit wird teuer für die kleinen Leute

Im Streit um den britischen Austritt aus der EU ist keine Lösung in Sicht. Ein chaotischer Brexit wird wahrscheinlicher. Darunter leiden würden in erster Linie die Menschen im Königreich.



Sie versuchten gar nicht erst, ihre Differenzen zu verbergen. Mit steinerner Miene begrüssten sich die britische Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag in Brüssel. Es gab keinen von Junckers berüchtigten Küssen, nur einen kurzen Händedruck. 50 Tage vor dem Brexit sind die Positionen beider Seiten nach wie vor unvereinbar.

Die Diskussion zwischen May und Juncker seien «robust» gewesen, hiess ungewohnt deutlich. Nicht hilfreich war dabei die Aussage von EU-Ratspräsident Donald Tusk vom Vortag, es gebe einen «speziellen Platz in der Hölle» für jene Brexit-Befürworter, die keinen Plan für den Austritt gehabt hätten. Es war eine kalkulierte Provokation des Polen, der die britische Schwachstelle traf.

European Commission President Jean-Claude Juncker shakes hands with British Prime Minister Theresa May before their meeting at the European Commission headquarters in Brussels, Thursday, Feb. 7, 2019. (AP Photo/Francisco Seco)

Kurzer Händedruck, schlechte Stimmung: Theresa May zu Besuch bei Jean-Claude Juncker. Bild: AP/AP

Obwohl das Austrittsdatum am 29. März immer näher rückt, wirken die Briten nach wie vor planlos. EU-Beamte klagten, Theresa May habe in Brüssel keinen einzigen konkreten neuen Vorschlag gemacht. Hauptproblem bleibt der Backstop, der Notfallplan für eine offene Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordteil der Grünen Insel.

Zölle sollen teilweise fallen

Daneben werden die Konsequenzen eines No-Deal-Brexit für die britische Wirtschaft immer deutlicher. Kein Tag vergeht ohne alarmierende Meldung in dieser Hinsicht. Die Regierung in London hat daraus Konsequenzen gezogen. Sie will die Grenze für Lastwagen im Falle eines Austritts ohne Abkommen faktisch offen halten, um Versorgungsengpässe zu vermeiden.

Daneben erwägt die Regierung offenbar die Aufhebung sämtlicher Einfuhrzölle, was Experten als «Schnapsidee» bezeichnen. Der zuständige Handelsminister Liam Fox dementierte entsprechende Berichte keineswegs. Er bestätigte am Mittwoch vielmehr, dass dies eine «Möglichkeit» sei. Eine totale Aufhebung lehnt Fox ab, sie solle höchstens für einzelne Wirtschaftsbereiche gelten.

Nicht betroffen wäre die Landwirtschaft. Bei einem No-Deal-Brexit würden demnach auf die Einfuhr von Lebensmitteln aus der EU Zölle nach den Vorgaben der Welthandelsorganisation WTO fällig werden. Weil die Briten rund 30 Prozent ihres Bedarfs vom Kontinent beziehen, würden die Konsumenten dies im Laden oder im Restaurant zu spüren bekommen.

epa07032073 A view of the BMW Mini factory in Cowley, Oxford, Britain, 19 September 2018. Media reports state that BMW plans to shut its Mini plant for a month after Britain's official departure from the European Union, to minimise the impact of a no-deal Brexit that it fears would cause a shortage of parts.  EPA/NEIL HALL

Die Mini-Fabrik in Oxford: Der Export in die EU könnte sich bald verteuern. Bild: EPA/EPA

Mehrere grosse Detailhändler und Gastrounternehmen – darunter Sainsbury, Lidl, KFC und McDonald's – haben in einem Brief an das Unterhaus eindringlich vor diesem Szenario gewarnt. Es werde «unweigerlich» ein Druck auf die Lebensmittelpreise entstehen, nicht nur wegen Zöllen, sondern auch wegen höheren Transportkosten und einer möglichen Abwertung des britischen Pfund.

Roaming kehrt zurück

Am meisten darunter leiden würden die Geringverdiener, von denen es im Königreich nicht wenige gibt. Und die dem Brexit deutlich zugestimmt haben. Höhere Preise sind auch in anderen Bereichen zu erwarten. So müssen die Briten damit rechnen, dass die in der EU abgeschafften Roaminggebühren im Mobilfunk nach dem Austritt wieder eingeführt werden.

Der zuständige Kulturminister Jeremy Wright musste dies am Donnerstag im Unterhaus auf eine dringliche Anfrage der Labour-Partei einräumen: «Wenn wir die Europäische Union verlassen, wird es der britischen Regierung nicht möglich sein, Mobilfunkanbietern in der EU unsere Regeln und Erwartungen aufzuzwingen.» Ein entlarvender Satz, der die Misere auf den Punkt bringt.

Autos werden teurer

Denn auch für die wichtige Autoindustrie droht Ungemach. Die EU verhängt auf Autoimporte einen Zoll von zehn Prozent (ein zentraler Punkt im Handelsstreit mit den USA). Weil sie gemäss WTO-Regeln niemanden bevorteilen darf, wären britische Autos bei einem Austritt ohne Vertrag davon betroffen – ein massiver Nachteil gegenüber der europäischen Konkurrenz, denn die 40 Prozent der britischen Produktion gehen in die EU.

Emily und Oliver – unsere zwei Briten erklären den Brexit

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Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Luxushersteller wie Bentley oder Rolls-Royce können damit umgehen. Für jene, die den Massenmarkt beliefern, kann dies existenzielle Folgen haben. Es erstaunt nicht, dass in der britischen Autoindustrie Pläne für Stellenabbau oder Werkschliessungen kursieren. Leidtragende wären ebenfalls die «Little People», denn vom Autobau hängen Zehntausende Jobs ab.

Von der Säule zum Paria

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Bei einem «harten» Brexit würden automatisch alle Handelsverträge hinfällig, in die das Königreich als EU-Mitglied eingebunden war. Zum Beispiel das gerade in Kraft getretene Abkommen mit Japan, mit dem die grösste Freihandelszone der Welt entstanden ist. Grossbritannien müsste einen eigenen, neuen Deal anstreben.

Fast 50 Jahre Mitgliedschaft in der heutigen EU haben die britische Wirtschaft eng mit dem Kontinent verflochten. Die Vorstellung der Brexit-Hardliner, das einstige Empire werde nach dem Bruch mit der EU rasch Handelsverträge mit aller Welt abschliessen können und so einer glorreichen Zukunft entgegen gehen, stammt aus der Hogwarts-Zauberküche.

Das linke Magazin «New Statesman» bringt es auf den Punkt: «Es schien undenkbar, das aus einer tragenden Säule des Welthandels über Nacht ein ausgegrenzter Paria werden könnte. Genau dies aber wird von vielen unserer gewählten Abgeordneten propagiert.» Für das Chaos und Elend, das ein No-Deal-Brexit verursachen würde, gebe es nur einen passenden Namen: Venezuela-Option.

Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 09.02.2019 03:39
    Highlight Highlight Und bei uns wäre ja jede weitere Annäherung an die EU eine Katastrophe für alle mit kleinem Einkommen.
    • Eine_win_ig 10.02.2019 11:41
      Highlight Highlight Naja die Situation der Schweiz mit der von GB zu vergleichen ist halt schon nicht so einfach.

      Die Schweiz hat mit ihren Billateralen bisher einen sehr guten Deal gehabt. Dass dies nicht mehr so weitergehen wird, ist wohl klar. Aber das Rahmenabkommen wird es zeigen.

      GB ist gegenüber der Schweiz sowohl breiter wie auch tiefer in der EU integriert. Während die Schweiz bisher immer schön sagen konnte, wo man mitmachen will oder nicht, konnte das GB nur bedingt.

      Ergo: Viel grösserer Einfluss auf GB als auf die Schweiz.
  • Münz 08.02.2019 22:58
    Highlight Highlight Ich freue mich sehr, als Daytrader weiss ich die politischen Entscheide um Schwerstgewichte bestens zu Nutzen. Die No Deal Brexit Welle wird gigantische Tsunami ähnliche Bewegung in allem was Wert reflektiert auslösen. Die Anleger Herdentiere sind jetzt schon sehr nervös. Mit den entsprechend gehebelten Derivaten lässt sich da gut leben. Das Pfund dürfte sich gegenüber allen härteren Währungen in schier nicht mehr aufhörende Schwindsucht begeben.
  • Randalf 08.02.2019 22:32
    Highlight Highlight Bei jungen Leuten verstehe ich ja dass sie mal so ohne Plan Entscheidungen treffen. Je älter mensch wird und je mehr Leute von den Entscheiden betroffen sind, desto mehr könnte mensch erwarten dass da zumindest ein Plan vorhanden ist. Besser wäre auch noch ein Plan B.
    Mir tun die Menschen leid welche darunter leiden werden und ich bin sicher das es loser geben wird. Die Zeit wird es zeigen.
    • Alice36 09.02.2019 06:33
      Highlight Highlight Die alten Briten träumen noch immer von ihrem Empire. Das habe ich erlebt als ich in Grossbritanien gearbeitet habe. Sie funktionieren da ähnlich wie die alten Russen die Stalin nachtrauern. Die Jungen Briten sind froh wenn's günstiges Bier gibt und man von Freitag bis Sonntag durchmachen kann. Das Abstimmungen auch Konsequenzen haben das kennen sie nicht da sie zum grossen Teil noch keine erlebt haben. Ob wenigsten das Bier günstig bleibt sehen wir dann nach dem Brexit.
    • Juliet Bravo 09.02.2019 16:50
      Highlight Highlight Die Jungen haben Mehrheitlich für den Verbleib in der EU gestimmt und für billiges Bier.
  • Posersalami 08.02.2019 22:24
    Highlight Highlight „Am meisten darunter leiden würden die Geringverdiener, von denen es im Königreich nicht wenige gibt.“

    Ihr hattet es in der Hand und für denkende Menschen war von Anfang an klar, dass „leave“ eine blöde Wahl wäre. Insofern gibts von mir kein Mitleid. Kein Mitleid auch für den Viertel, der den Urnen fern geblueben ist. Ihr habt den Karren so richtig gegen die Wand gefahren. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass in der „Freiheit“.
    • nödganz.klar #161 08.02.2019 23:00
      Highlight Highlight Bin ja schon deiner Meinung. Nur - genau diese Verlierer, werden dann mit populistischen und nationalistischen Ködern abgeholt. Denn nein, natürlich sind nicht die Parteien, welche ständig nach unten treten, an ihrer Situation schuld, sondern wahlweise die Ausländer, die EU, die Linken, die Gutmenschen oder die Sozialfälle. Einfach alles, was nicht ins eigene, oft sehr beschränkte, Raster passt.

      Divide and Conquer. Business as usual.
  • 7immi 08.02.2019 21:54
    Highlight Highlight Die EU wird schon wieder verhandeln. Niemand, nicht einmal die EU, hat Interesse an einem Untergang GBs. Die Briten sind gute Kunden von Rohstoffen, speziell in Deutschland. Die EU zögert alles hinaus, um Nachahmer einzuschüchtern, dann wird man doch noch verhandeln und betonen, dass dies der ultimative Goodwill sei und nur bei GB gemacht werde. Durch die Unsicherheit schwächt man GB etwas, kann ein Bizzli eine Exempel statuieren aber verliert nur wenig Geld, denn darum geht es ja schlussendlich, ums Geld. Auch Juncker, wie man aus seiner Vergangenheit weiss...
    • Hierundjetzt 08.02.2019 22:23
      Highlight Highlight Es gibt eben nicht diese „EU“ bestehend aus 1 Person 😏


      27 Staaten müssen der Kommission ein neues Verhandlungsmandat geben
      27 Staaten müssen danach dem geänderten Vertrag zustimmen
      27 Staaten müssten Ihrer Bevölkerung erklären, dass die EU nicht verhandeln kann

      7immi, das alles geht Jahre, nicht Wochen. Ganz einfach auch darum, weil es nur die UK ist, die Chaos veranstalter und extrem grossspurig daherkommt und keine Sau lust zur Nachverhandlung hat (ausser die UK)
    • Posersalami 08.02.2019 22:32
      Highlight Highlight Die EU wird das durchziehen. Knickt sie ein, kann sie sich auflösen weil sie jede Glaubwürdigkeit verloren hat. Ausserhalb der Grundschule macht eine Drohung nur Sinn, wenn man bereit ist sie umzusetzen.

      Ist das gleiche im Umgang mit uns. Schwer nachvollziehbar, wenn man sich nicht in andere hineinversetzen kann, ich weiss. Aber die EU kann bei grundlegendem nicht nachgeben..
    • Münz 08.02.2019 23:09
      Highlight Highlight Sicher werden Verhandlungen geführt werden nach Brexit.
      Beispiel Schweiz zeigt, rund 20 Jahre verhandeln für die bilateralen I und II.
      Da wird schon mancher Brite sich streiten mit den jetzt schon zahlreichen Armen an der Themse um Schlafplatz auf Bänkli etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luigi M. Gallo 08.02.2019 21:29
    Highlight Highlight Ich habe nur ein Wort für die verlogenen Brexiteers und ihre Anhänger: “Enjoy!”
  • Maranothar 08.02.2019 20:40
    Highlight Highlight Die sollen diese Schnappsidee endlich abblasen.
  • R. Peter 08.02.2019 20:29
    Highlight Highlight Wie können Länder nur obne die EU überlebt haben...

    Gemäss Blunschi gibts wohl keine andre Möglichkeit als EU...
    • Maranothar 08.02.2019 21:48
      Highlight Highlight War knapp, dauernd Kriege, die schlimmsten davon sind zu Weltkriegen augeartet.

      Einige Länder gibts noch nichtmal so lange.
    • Hierundjetzt 08.02.2019 22:25
      Highlight Highlight Peter: wir hatten 2‘000 Jahre lang permanent (!) Krieg in Europa. Das erste mal (!) in der Geschichte Europas dauert der Frieden nun 80 Jahre. Seit der Gründung der EG / EU

      Das alleine ist reicht absolut aus.
    • Áfram GC Unihockey 08.02.2019 22:39
      Highlight Highlight Es ist ein deutlicher Untwerschied, ob es eine Organisation wie die EU gibt oder nicht. Als es die EU noch nicht gabe, ging es natürlich ohne (mit dem Nachteil, dass es viel mehr Kriege in Europa gab).
      Nun gibt es aber die EU, was dazu führt, dass praktisch jedes Land in Europa zumindest wirtschaftlich von ihr abhängig ist. Auch die Schweiz und die ehemalige Weltmacht auf der Insel. Als noch Mitglied ist Grossbritannien besonders eng mit ihr verknüpft.
      Man muss kein Fan von der EU sein, aber heutzutage führt in Europa wirklich nahezu kein Weg an ihr vorbei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 08.02.2019 19:00
    Highlight Highlight Panik, Panik, Panik. Die Welt geht unter (siehe Jahr 2000)...
    Reality Check: FTSE 100 - wichtigster UK Index zur Wirtschaft - wird wohl zukünftige Entwicklung soweit abschätzbar etwas vorwegnehmen.

    Ich hol mir 🍿, wenn alle schon wissen, wie‘s wird.
    Lasst blitzen.
    Ach ja: Pessimismus kommt im Alter häufiger vor.
    Benutzer Bild
    • swisskiss 08.02.2019 20:11
      Highlight Highlight Redly: Lol, den Footsie als Abbild der wirtschaftlichen Realität. Ein Drittel der im FTSE gelisteten Firmen haben Verlagerungen und Gründung von Tochterfirmen in der EU angekündigt. Alleine die im FTSE gelisteten Banken, haben den Abbau von rund 12 bis 25 000 Stellen in Aussicht gestellt, abhängig wieviele Clearingbanken nach Paris oder Frankfurt wechseln. Optimismus ist ein häufiger Wesenszug der Menschen, die nicht die Konsequenzen einschätzen können.
    • bokl 08.02.2019 20:14
      Highlight Highlight Das entscheidende Teil ist "soweit abschätzbar". Die Spekulanten - btw überwiegend gegen Brexit - gehen einfach davon aus, dass die Regierung nicht einfach dilletantisch über die No-Deal-Klippe strauchelt ...
    • Juliet Bravo 08.02.2019 20:14
      Highlight Highlight Wie deutest du die Marktentwicklung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 08.02.2019 18:49
    Highlight Highlight Wenn Gross Britannien heruntergewirtschaftet ist, können es die Chinesen ja aufkaufen!
    So werden sich die Chinesen schliesslich für die erlittene Schmachdurch das British Empire während dem Opium-Krieg rächen, indem sie die verelendeten Briten mit ihrer Billigwahre süchtig machen.
    Die Überwachungskameras sind im Zuge des Kampfes gegen den Terror auch schon überall installiert worden!
    Für diese Vorarbeit werden die Chinesen dankbar sein und rätselhaft lächeln...
    Ja die Britinnen werden vielleicht einmal mit Sehnsucht an ihre gute alte Zeit in der EU zurückdenken.
    Und wir in der Schweiz?
    • Rumbel the Sumbel 08.02.2019 20:20
      Highlight Highlight Also ich habe keine Sehnsucht nach der EU!
    • Mayo 08.02.2019 21:40
      Highlight Highlight @Rumbel the Sumbel: Ich schon. Jedes Mal alle Jahre wieder über unsere Eutopastrategie streiten und der Souverinitätsverlust nerven mich auch. Nachvollzug haben wir heute statt in Brüssel am Tisch zu sitzen und endlich mitzuentscheiden und als Europäer mitzuentscheiden wie der Laden laufen soll. Gibt genug Gründe um mitzumachen.
    • Rumbel the Sumbel 08.02.2019 22:22
      Highlight Highlight Hasst du wirklich das Gefühl, dass die Schweiz bei einer Mitgliedschaft was gross mitzuentscheiden hat? Die Machtverteilung resp Entscheidungskraft bleibt wie sie schon heute in der EU ist. Und ausser der Geldbeutel und unsere Wirtschaft intressiert die Schweiz die EU keinen Deut. Der Herr Juncker kann da noch lange Knutschen und an Haaren herumwursteln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 08.02.2019 18:46
    Highlight Highlight Ich bin gespannt. Wäre denn Mays Deal keine annehmbare Option für die Mehrheit der Bevölkerung? Könnten sie darüber eine Abstimmung machen? Optionen:
    - Mays Plan
    - Hard Brexit ohne Vertrag
    - No Brexit at all
    • äti 08.02.2019 19:05
      Highlight Highlight Das wäre allerdings spannend. Aber jene 'Parteien' die bei der Abstimmung verlieren würden, würden viel mehr verlieren als bloss diese Abstimmung. Denke, sowas verhindern wohl alle.

      Vielleicht ist das Positive, dass man gelernt hat, "Initiativen ohne machbaren Realisierungsplan" vorsichtig zu beurteilen.
  • Slavoj Žižek 08.02.2019 18:42
    Highlight Highlight Die Angstmacher Kampagne der Remainer trägt hoffentlich keine Früchte.
    • Juliet Bravo 08.02.2019 20:46
      Highlight Highlight Das glaub ich nicht. Die werden schon austreten denk ich - in ihrem derzeitigen Rausch an Unverwunbarkeitsglaube und Nationalismustaumel ziehen sies durch ohne Rücksicht auf Verluste. Ich wünschte persönlich, dass sie in der EU bleiben. Aber Resende soll man ja bekanntlich nicht aufhalten.
    • Fabio74 09.02.2019 07:18
      Highlight Highlight Wünsche Spass mit Durchhalteparolen und Schönreden
      Und wenns nicht hilft schafft Dolchstosslegenden wer Schuld ist ausser der bösen EU
  • Echo der Zeit 08.02.2019 18:37
    Highlight Highlight Los geht's Liebe Engländer - Jetzt wird wieder in die Hände Gespukt !

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