International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Viagra und Botox kommen nicht zusammen: Milliardendeal von Pfizer geplatzt



A box of Pfizer drug Viagra and a bottle of Allergan product Botox are seen in a combination of file photos. Botox maker Allergan Plc and Pfizer Inc on Thursday said they were in early, friendly talks to create the world's largest drugmaker, a deal that would potentially set up Pfizer to take advantage of Ireland's lower tax rates.  REUTERS/Mark Blinch/Shannon Stapleton/Files

Bild: MARK BLINCH/REUTERS

Wegen einer Verschärfung der US-Steuergesetze ist die 160 Milliarden Dollar schwere Übernahme des irischen Botox-Herstellers Allergan durch den US-Pharmariesen Pfizer gescheitert. Durch die Transaktion hätte der weltgrösste Pharmakonzern entstehen sollen.

Die Entscheidung den Übernahmeprozess abzubrechen, hätten beide Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen getroffen, teilte der Viagra-Hersteller Pfizer am Mittwoch mit. Pfizer muss Allergan nun eine Entschädigung von 150 Millionen Dollar zahlen.

Pfizer wollte Steuersitz nach Irland verlegen

Hintergrund für das Scheitern des Deals sind neue Massnahmen des US-Finanzministeriums gegen Steuerflucht im Zuge von Firmenübernahmen. In den USA haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Konzerne nach Grossfusionen ihre Firmensitze ins Ausland verlegt, um Steuern zu sparen.

Diese als Inversion bezeichnete Taktik ist in Amerika ein Politikum geworden. Die geplante Übernahme von Allergan durch Pfizer stiess in der US-Politik denn auch auf Kritik. Pfizer hätte seinen Steuersitz nach der Übernahme in die Allergan-Heimat Irland verlegen wollen. In Irland ist die Steuerbelastung für Firmen deutlich geringer als in den USA.

Nach Bekanntwerden der härteren Gangart der US-Behörden war die Allergan-Aktie am Dienstag nach Börsenschluss um 22 Prozent eingebrochen. (whr/sda/reu)

Pornogami: Faltkunst für Erwachsene

Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 19.04.2016 06:43
    Highlight Highlight Ein Beispiel um was es wirklich geht. Profit und Gewinnoptimierung für Shareholder zu Lasten der Allgemeinheit durch Vermeidung von Sozial- und Steuerabgaben.

    Die hässliche, von fehlendem ethischen und moralischen Unrechtsbewusstsein geprägte, Seite des Kapitalismus in dem alles was nicht explizit verboten ist, als erlaubt angesehen wird.

    Nach diese Logik gilt: es ist weitgehend verboten jemanden zu erstechen, ihm aber sämtliche Lebensgrundlage zu entziehen und verhungern zu lassen ist nirgends verboten,
  • herschweizer 06.04.2016 14:05
    Highlight Highlight Botox hatte glaubs nie ein Patent und Viagra läuft Ende 2017 aus... die haben auch nichts weltbewegendes am Start

Die neuen Feindbilder

Weltweit gehen Behörden gegen die Techgiganten vor. Sie werden damit das Internet verändern.

Mit Verspätung müssen Google, Apple, Amazon und Facebook erkennen, was es auf sich hat mit dem berühmten Satz aus den Spiderman-Comics. «Mit grosser Macht kommt grosse Verantwortung», warnt Ben Parker seinen Superhelden-Neffen Peter. Die Internet-Giganten wollte viele Jahre lang niemand verantwortlich machen für ihr Tun. Nun wollen alle: Regierungen und Behörden rund um die Welt. Wenn Google & Co nicht Verantwortung übernehmen, wird ihnen ihre Macht genommen oder zumindest eingeschränkt.

Allein …

Artikel lesen
Link zum Artikel