International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06321335 Members of the Single Workers Union (CUT) protest in Rio de Janeiro, Brazil, 10 November 2017. Hundreds of demonstrators protested in several cities in Brazil against the labor reform, approved by the National Congress six months ago and sanctioned by the Government of President Michel Temer.  EPA/Marcelo Sayao

Allein in São Paulo demonstrierten nach Schätzungen eines Reporters rund 10'000 Menschen. Bild: EPA/EFE

Tausende Brasilianer demonstrieren gegen neues Arbeitsgesetz

11.11.17, 01:48 11.11.17, 06:33


Tausende Brasilianer sind am Freitag gegen eine Reihe von Sparmassnahmen der Regierung auf die Strasse gegangen. Unter den Massnahmen sind ein neues Arbeitsgesetz und eine Rentenreform.

Allein in der Wirtschaftsmetropole São Paulo demonstrierten nach Schätzungen eines Reporters der Nachrichtenagentur AFP rund 10'000 Menschen, weitere Proteste gab es in Rio de Janeiro und Brasília.

Das neue Arbeitsgesetz tritt am Samstag in Kraft. Es sieht flexiblere Arbeitsverträge vor und hebt Pflichtzahlungen an die Gewerkschaften auf. Die Regierung von Präsident Michel Temer plant zudem eine Erhöhung des Rentenalters und längere Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung. (viw/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

So (böse) freuen sich Eltern, dass die Kinder wieder in die Schule müssen

In Liverpool muss Schnäppchen-Shaqiri beweisen, dass er der Königstransfer ist

Blutgräfin Báthory, die ungarische Serienmörderin

Aufgepasst, Männer! So vermeidet ihr «mansplaining»

Ronaldo verzückt die neuen Teamkollegen: «Es ist gar nicht möglich, mit ihm mitzuhalten»

Bauern wie zu Gotthelfs Zeiten? Per Initiative ins landwirtschaftliche Idyll

Nach Rausschmiss von «Guardians of the Galaxy»-Regisseur: Darsteller droht Disney

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Hipster-Bärte bedrohen die Rasierklingen-Industrie

Wie die Migros das Label-Chaos beseitigen will – und dafür kritisiert wird

So viel Geld macht Ferrari pro Auto – und so viel legt Tesla drauf

Die Erde ist bei Google Maps keine flache Scheibe mehr – das ist wichtiger, als du denkst

18 lustige Fails, die dich alles um dich herum vergessen lassen

Scheidungen sind out – und das hat seine Gründe

«Ich habe keine devote Ausstrahlung»: Tonia Maria Zindel über MeToo, Tod und Rätoromanisch

Wie das Geschwür am Hintern des Sonnenkönigs zum Trend wurde

Das sagt Osama Bin Ladens Mutter über ihren Sohn, den Terrorfürsten

Sie waren vor 10 Jahren unsere grössten Hoffnungen – das wurde aus ihnen

Die 8 grössten Kraftwerke zeigen das riesige Potential von erneuerbaren Energien

7 Mehrtageswanderungen, die sich richtig lohnen 

präsentiert von

Endlich «Weltklasse»: Wie Schalkes Max Meyer bei Crystal Palace statt Barça landete

Bruthitze und Megadürre –  Die Katastrophe von 1540 war schlimmer als der Hitzesommer 2003

Die Frau, die weltbekannt wurde, ohne es zu wissen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Redly 11.11.2017 07:59
    Highlight Pflichtzahlungen an Gewerkschaften 🤦‍♂️
    Ja, zumindest empirisch lässt sich zeigen, dass Gesellschaften mit flexiblen Arbeitsgesetzen schneller höheren Wohlstand erreichen. Und zwar für mehr Menschen.

    3, 2, 1 lässt Blitze regnen..., auch wenn die Fakten so sind.
    12 7 Melden
    • _kokolorix 11.11.2017 09:51
      Highlight Brasilien ist knochenkorrupt. Regierung, Polizei, Militär, Wirtschaft, Medizin, ohne Gefälligkeiten geht gar nichts. Wieso sollen Gewerkschaften da anders sein?
      Auch mit noch so flexiblen Arbeitsgesetzen wird sich daran nichts ändern und darum der Wohlstand nur für eine dünne Oberschicht erreichbar sein.
      Frankreich z.B. hat auch mit rigiden Arbeitsgesetzen einen beachtlichen Wohlstand erreicht und trotz laufender Flexibilisierung wird er nicht besser.
      Deine 'Fakten' sind eine zufällige Korrelation, mehr nicht.
      Rechtssicherheit, Frieden und ein funktionierendes Staatswesen sind wichtig
      3 2 Melden
    • pedrinho 11.11.2017 12:10
      Highlight blitze regnen, nach dieser journalistischen meisterleistung einer mitteilung ?

      die gewerkschafter fuerchten um ihre pfruende, ebenso die "nichtsnutzigen" angestellten welche nun ersetzt werden koennen, das neue gesetz ist nicht viel anders als alles was z.b. in der schweiz
      laengst ueblich ist.
      Die revision des pensionrechts ist mehr als dringend, gute 80% des staatshaushaltes muessen heute dafuer eingesetzt werden.
      Man stelle sich vor die ahv zahlt nach 15 jahren beitragrenten ohne obergrenzen.
      1 1 Melden

Warum Portugal das bessere Deutschland ist

In Lissabon wurde die Austeritätspolitik über Bord geworfen – die Wirtschaft boomt. Berlin hat wegen der Austeritätspolitik gigantische Handelsüberschüsse – und schlittert deswegen in einen Handelskrieg mit den USA.

Vergesst Barcelona, Rom oder Paris. Die In-Destination in diesem Sommer heisst Lissabon. Die portugiesische Hauptstadt wird von Besuchern aus aller Welt geradezu überrannt. Die Touristen sind ein wichtiger Grund, weshalb sich die Zahl der Arbeitslosen halbiert hat.

Nicht nur Touristen haben Portugal entdeckt. «Im Beato-Quartier von Lissabon entsteht aus den Trümmern eine alten Militärfabrik ein riesiger Campus für Start-ups», meldet die «New York Times». «Bosch, Google und Mercedes-Benz …

Artikel lesen