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Abraham Poincheval musste zeitweilig seinen Sitz verlassen, um das Küken schlüpfen zu lassen.
Abraham Poincheval musste zeitweilig seinen Sitz verlassen, um das Küken schlüpfen zu lassen.
Bild: screenshot livecam

Die «menschliche Henne» hat es geschafft – das erste Küken ist da! 

19.04.2017, 08:4419.04.2017, 11:20

Der französische Aktionskünstler Abraham Poincheval hat drei Wochen auf zehn Eiern sitzend zugebracht und am Dienstag das erste Küken ausgebrütet. Er musste seinen Platz am Nachmittag vorübergehend verlassen, um das Küken schlüpfen zu lassen.

Er hatte sich am 29. März in ein Plexiglasgehäuse im Pariser Museum Palais de Tokyo begeben, um als «menschliche Henne» bei einer Temperatur von 37 Grad Hühnereier auszubrüten.

Der in eine dicke Decke gehüllte Poincheval sitzt auf einem Stuhl mit einer Kuhle, in der die Eier liegen. Das Plexiglasgehäuse, in dem Essen und Trinken bereitstehen, darf er jeden Tag nur für eine halbe Stunde verlassen. Poincheval will es vor den Augen der Museumsbesucher so lange aushalten, bis alle Küken geschlüpft sind. Erst dann will er nach Hause zurückkehren – zu seinen beiden menschlichen Sprösslingen.

Die Küken sollen später auf dem Bauernhof von Poinchevals Vater in der nordfranzösischen Normandie leben. «Sie werden nicht auf dem Tisch enden», sagte Christian Poincheval lachend.

Vor der «Eier-brüt-Aktion» sass der Extremkünstler eine Woche lang in einem Felsen.
Vor der «Eier-brüt-Aktion» sass der Extremkünstler eine Woche lang in einem Felsen.
Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Bei seiner letzten spektakulären Performance hatte sich der 44-jährige Poincheval im Februar eine Woche lang in einen tonnenschweren Felsen einsperren lassen. In dem ebenfalls im Palais de Tokyo ausgestellten Felsbrocken war eine kleine Höhle eingearbeitet, die in leicht vergrösserter Form Poinchevals Sitzhaltung nachzeichnete. Das Publikum konnte Poincheval nur dank einer Infrarotkamera beobachten.

Der Extremkünstler machte in der Vergangenheit bereits mehrfach durch ausgefallene Aktionen von sich reden. Unter anderem lebte er zwei Wochen lang im Inneren eines ausgestopften Bären. (sda/afp)

Sitzen kann er gut: Wie zum Beispiel hier, als er sich für sechs Tage auf eine 20 Meter hohe Plattform vor dem Gare de Lyon setzte.
Sitzen kann er gut: Wie zum Beispiel hier, als er sich für sechs Tage auf eine 20 Meter hohe Plattform vor dem Gare de Lyon setzte.
Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE
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