Leben
Best of watson

Darum lohnt es sich, den neuen Marvel-Film «Eternals» zu schauen

eternals
«Eternals» ist der neuste Film des MCU.Bild: walt disney

5 Gründe, warum es sich lohnt, Marvels «Eternals» zu schauen – und 1, warum nicht

Diese Woche kommt der neue Marvel-Film «Eternals» ins Kino. Auf der Leinwand zu sehen sind aber nicht die klassischen Superhelden wie Thor oder Spiderman, sondern die sogenannten Ur-Superhelden.
31.10.2021, 19:0201.11.2021, 12:24

Dieser Artikel enthält keine Spoilers zu «Eternals»!

Ich liebe Marvel. Und ich liebe die neue Ära; von der vierten Phase bin ich richtig begeistert. Wir kriegen so viele Serien und Filme von Charakteren, die bisher nur kleinere Rollen spielten. Dass wir mit «Eternals» gleich so viele neuen Charaktere bekommen, war anfangs überwältigend. Aber auch toll. Darum kommen hier gleich fünf Gründe, warum es sich lohnt, den neuen Blockbuster schauen zu gehen.

Grandiose Schauspielerinnen und Schauspieler

Richard Madden, Gemma Chan, Kit Harington, Salma Hayek und Angelina Jolie: Marvel fährt bei «Eternals» mit einem Staraufgebot auf. Und es funktioniert, denn sie stehlen sich nicht gegenseitig die Show, sondern harmonieren miteinander.

Diversität mit Gebärdensprache

Lauren Ridloff spielt Makkari, eine gehörlose Superheldin. Sie kommuniziert mit ihren Kolleginnen und Kollegen per Gebärdensprache. Diversität im Film ist wichtig. Genauso wichtig ist, dass die Schauspielenden ebenso divers sind. Marvel erfüllt das in «Eternals»: Lauren Ridloff ist auch im echten Leben gehörlos, was ihrem Charaktere Authentizität verleiht.

Ein weiterer Pluspunkt für Diversität: Schauspieler Haaz Sleiman, der in «Eternals» eine Nebenrolle hat und in einer homosexuellen Beziehung ist, lebt auch im echten Leben offen homosexuell.

Wunderschöne Szenerie

Chloé Zhao führte Regie. Das zeigte sich bei der Szenerie, welche in den Marvel-Filmen oft zu kurz kommt und worauf bisher nicht wirklich Wert gelegt wurde. Das ändert sich nun mit Zhao. Auch wenn die Landschaften grösstenteils nur zweitrangig sind, geben sie dem Film das gewisse Extra. Zukünftige Marvel-Regisseure können sich eine Scheibe von Zhao abschneiden.

Du brauchst (fast) keine MCU-Kenntnisse

Thanos und die Avengers werden zwar erwähnt, grundsätzlich brauchen die Zuschauenden aber keine Kenntnisse über das MCU, um «Eternals» zu schauen und zu verstehen.

Gut. Oder doch Böse?

Unsere Gesellschaft hat ein klares Verständnis, was gut und was böse ist. Wer der Held, und wer der Bösewicht ist. In nur einer einzelnen Szene fordert «Eternals» diese Vorstellungen aber heraus und regt zum Nachdenken an. Sind die Guten wirklich die Guten?

Und warum nicht:

Als Marvel-Fan, der zwar alle MCU-Filme gesehen hat, aber nicht mit den Comics vertraut ist, war es am Anfang schwierig, mitzuhalten. In «Eternals» wird eine komplett andere Geschichte erzählt, was Zeit fordert, um sich einzuleben und die neuen Charaktere kennenzulernen. Dafür lässt der Film anfangs aber wenig Zeit, es springt von Szene zu Szene, von Babylon ins Mittelalter.

Wer also nicht überzeugter Marvel-Fan ist, muss sich die Frage stellen, ob er/sie sich diese Verwirrung am Anfang des Filmes antut oder auf einen epischen Film verzichtet.

Trailer zu «Eternals»

«Eternals» läuft ab dem 3. November in den Schweizer Kinos.

Wirst du «Eternals» schauen gehen?
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
28 Heldinnen und Helden des Marvel Cinematic Universe
1 / 31
29 Heldinnen und Helden des Marvel Cinematic Universe
Doctor Strange (gespielt von Benedict Cumberbatch) ist ein Zauberer, der seine Kräfte nach einem Unfall erlernt.
quelle: marvel/disney
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Von wegen Netflix & Chill! So sieht es in Wirklichkeit aus
Video: watson
«Es ist eine Zumutung, was Eltern machen müssen, um ihr Kind zu schützen»
In sadistischen Online-Netzwerken treiben Täter jugendliche Opfer bis in den Suizid – auch in der Schweiz. Welche Warnzeichen Eltern und Bezugspersonen erkennen und was sie besser lassen sollten.
Recherchen von SRF und des Tagesanzeigers zeigen, dass in mehreren Kantonen Verfahren wegen digitaler Gewaltnetzwerke laufen oder gelaufen sind: Haben auch Sie Meldungen dazu erhalten?
Regula Bernhard Hug: Bei unserer Beratungs- und Meldestelle sind mehrere Fälle eingegangen, bei denen wir den Verdacht hatten, dass ein Gewaltnetzwerk im Spiel ist. In einem Fall ging es etwa darum, dass jemand eine Person verprügeln und dies filmen sollte. Wenn wir den Eindruck haben, dass Druck ausgeübt wird und eine Gruppierung dahintersteht, übergeben wir die Fälle an die Polizei.
Zur Story