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Frontmann von 3 Doors Down Brad Arnold gestorben

Der Frontmann der amerikanischen Rockband 3 Doors Down, Brad Arnold, wurde nur 47 Jahre alt.
Der Frontmann der amerikanischen Rockband 3 Doors Down, Brad Arnold, wurde nur 47 Jahre alt.Bild: Shutterstock

Frontmann von 3 Doors Down: Brad Arnold mit 47 Jahren verstorben

Der Frontmann der US-Rockband 3 Doors Down, Brad Arnold, ist tot.
07.02.2026, 23:0608.02.2026, 04:24

Er starb am Samstag im Alter von 47 Jahren friedlich im Schlaf «nach seinem tapferen Kampf gegen Krebs», wie sein Management der Deutschen Presse-Agentur in einem offiziellen Statement mitteilte. Seine geliebte Frau und seine Familie seien an seiner Seite gewesen.

Der Sänger hatte seine Krebs-Diagnose im vergangenen Jahr in einer Videobotschaft auf Instagram bekanntgegeben. Die Ärzte hätten Nierenkrebs im Stadium 4 festgestellt, der sich schon bis in die Lunge ausgebreitet habe, teilte er damals mit. Er habe aber keine Angst. Die Rockband 3 Doors Down sagte daraufhin auch eine geplante Sommertournee in den USA ab.

Arnold hatte die Band Mitte der 1990er Jahre im US-Bundesstaat Mississippi mit seinen High-School-Freunden Matt Roberts und Todd Harrell in seinem Heimatort Escatawpa gegründet. Sie wurden international durch ihre Debüt-Single «Kryptonite» (2000) bekannt. Im Jahr 2001 mit dem American Music Award als bester neuer Künstler ausgezeichnet machte sich 3 Doors Down in weltweit vor allem mit der Single «Here Without You» einen Namen. Weitere Hits hatte die Band mit Songs wie «When I'm Gone», «Let Me Go» oder «It's Not My Time».

Arnold schrieb Debüt-Single mit 15 im Mathe-Unterricht

Die Debüt-Single «Kryptonite», die auch für einen Grammy nominiert wurde, erreichte Platz 3 der Billboard Hot 100 und wurde in den USA acht Millionen Mal verkauft oder gestreamt. Arnold habe den Hit im Mathematikunterricht geschrieben, als er gerade einmal 15 Jahre alt gewesen sei, hiess es in der Mitteilung, die die Band auch über Instagram verbreitete. Der Song wurde zuerst über lokale Radiosender populär, bevor er die Aufmerksamkeit von renommierten Plattenlabels erregte.

Als Gründungsmitglied und Sänger, der als Schlagzeuger der Band startete, habe Arnold dazu beigetragen, Rockmusik neu zu definieren. Er habe dabei emotionale Songtexte und lyrische Themen verbunden. «Seine Musik hallte weit über die Bühne hinaus», hiess es in dem Statement. Sie habe Momente der Verbundenheit und Freude und gemeinsame Erfahrungen geschaffen, die weit über die Auftritte hinausreichten. Über Arnold hiess es: «Er wird sehr vermisst werden und für immer in Erinnerung bleiben.» (sda/dpa/con)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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____BOB____
08.02.2026 02:13registriert Juni 2025
Es gibt Bands, die man nicht verteidigt und nicht diskutiert – sie waren einfach da.
3 Doors Down lief bei Herzschmerz, Autofahrten und stillen Nächten.
Brad Arnolds Stimme war kein großes Versprechen, sondern ehrliche Begleitung.
Manchmal ist genau das genug. Ruhe in Frieden.
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Darkside
08.02.2026 02:09registriert April 2014
Rock in Peace. 🙏🏻Kryptonite ist immer noch ein geiler Song.
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Amazing Horse
08.02.2026 00:26registriert August 2014
Seine Songs haben mir oft bei Herzschmerz in meiner Jugend geholfen. Ruhe in Frieden und Danke für alles.
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Wie bitte? Diese Autos sind jetzt ... EIN HALBES JAHRHUNDERT alt?
Ach, du magst dich an diese Göppel erinnern? Damals, als du ein Kind warst? Glückwunsch – du bist ein alter Sack!
Kaum zu glauben, aber es ist ein halbes Jahrhundert her seit der Markteinführung des Ford Fiesta. Oder des Honda Accord. Oder des Lotus Esprit. Ja, richtig: Genau jenes James-Bond-Autos, das selbst heute noch futuristisch aussieht.
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