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epa06756387 A rainbow appears in the sky above the M7 motorway after a heavy shower near Nagykanizsa, some 210 kms southwest of Budapest, Hungary, 22 May 2018.  EPA/Gyorgy Varga HUNGARY OUT

Bild: EPA/MTI

watson-User glauben weniger

20.06.18, 19:10


Im vorletzten Huber-Quiz versuchten wir euch mit einer Frage zur Religiosität von Herr und Frau Schweizer zu überlisten:

Die korrekte Antwort (also die falsche), ist die letzte der Auswahlmöglichkeiten. Es gibt in der Schweiz weit mehr Katholiken als Reformierte.

Und die Schweizer Katholiken dürfen sich freuen: Am Donnerstag weilt der Papst in Genf – was wir zum Anlass nahmen, den watson-Usern die Gretchenfrage zu stellen: «Wie hast du's mit der Religion?»

Die, man muss es betonen, nicht-repräsentative Umfrage zeigt: watson-User glauben weniger. Und zwar signifikant. Rund 3000 User beteiligten sich an der anonymen Umfrage.

Wahrend das Bundesamt für Statistik in einer Erhebung 2014 für die Schweiz 7 Prozent Atheisten und 5,5 Prozent Agnostiker erfasste, liegen diese Anteile bei watson-Usern deutlich höher. Das Resultat mag wenig überraschen, die Ausprägung hingegen schon. Die Atheisten stellen mit 33 Prozent unter den Umfrageteilnehmern die mit Abstand grösste Gruppe.

grafik: watson

Dementsprechend betfaul sind watson-User auch – 53 Prozent unserer Leser wenden sich nie «bewusst» einer höheren Macht zu, immerhin 12 Prozent beten täglich. Die Zahlen sind so nicht mit der Erhebung des BfS zu vergleichen.

2,879 Votes zu: Wie oft wendest du dich (zum Beispiel im Gebet oder in Gedanken) bewusst einer höheren Macht zu?

  • 12%täglich
  • 9%wöchentlich
  • 10%monatlich
  • 16%jährlich
  • 53%nie

watson.ch

Interessant aber ist: Im Schweizer Durchschnitt ist die Gruppe der «anderen evangelikalen Gemeinden» am frommsten. Rund ein Drittel der Katholiken betet mindestens einmal täglich – das ist mehr als bei den Protestanten und den Muslimen hierzulande. Die Muslime stellen ebenfalls einen hohen Anteil an Mitgliedern, die gar nie beten (40%). 

Dass der Papst die Schweiz besucht, ist den meisten watson-Lesern egal. Sehr kritsch hingegen sind sie Religionen gegenüber eingestellt. 62% finden, dass Religionen der Menschheit eher oder sehr schaden.

2,874 Votes zu: Dass der Papst die Schweiz besucht, ...

  • 9%... finde ich grossartig.
  • 19%... finde ich eher positiv.
  • 61%... ist mir egal.
  • 5%... stört mich ein bisschen.
  • 3%... finde ich schlimm.
  • 3%Ich will nur die Antwort sehen.

2,816 Votes zu: Grundsätzlich finde ich, dass ...

  • 9%... Religionen sehr wichtig für die Menschheit sind.
  • 18%... Religionen recht wichtig für die Menschheit sind.
  • 5%... Religionen für die Menschheit keine Rolle spielen.
  • 34%... Religionen der Menschheit eher schaden.
  • 28%... Religionen der Menschheit sehr schaden.
  • 6%Ich will nur die Antwort sehen.

(tog)

Engem Papst-Vertrauten wird der Prozess gemacht

Video: srf/SDA SRF

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 21.06.2018 02:28
    Highlight Aus statistischer Sicht wäre noch spannend gewesen, demografische Faktoren und die politische Sicht der Teilnehmer zu erfassen. Damit liessen sich konditionale Wahrscheinlichkriten errechnen.

    Der gesellschaftliche Wandel ist aber bemerkenswert. Vor 50 Jahren musste man sich rechtfertigen als Atheist, heute muss man sich als Christ rechtfertigen. Das Interessante: die Frage der Religion treibt die Menschen weiter extrem; man sehe nur wie viele Kommentare hier jeweils dazu geschrieben werden. Warum hat der Mensch stets der Glaube, dass sein Glaube der Richtige sein und alle ihm folgen sollten?
    12 0 Melden
    • will.e.wonka 21.06.2018 11:36
      Highlight du regst dich ja auch über flat-earthers auf?
      0 2 Melden
    • Ökonometriker 21.06.2018 11:54
      Highlight @will e wonka: nö, die flatearthers sind harmlos. Ich rege mich eher über fundamendalistische Religionsgruppen auf, die Menschen dazu bringen, sich nicht medizinisch behandeln zu lassen oder andere Menschen umzubringen.
      Aber ich sehe Deinen Punkt: jeder Mensch hat ein Sendungsbewusstsein. Auch ich. Auch wenn ich sicher nicht immer richtig liege.
      4 0 Melden
  • i-Aeglos 21.06.2018 00:15
    Highlight Ich finde, dass Glaube und Religion immer noch Privatsache sind.

    Ich bin selber gläubiger Katholik, somit stimmt meine Weltanschauung für mich. Mir ist aber vollkommen bewusst, dass es Andere nicht so sehen. Religion an sich ist eine gute Sache, sie kann Vertrauen und Kraft schenken. Das Problem sind die Leute, die alles mit dem Glauben relativieren und sich durch nichts und niemanden von ihrer versteinerten Position abbringen lassen.

    So lange jeder jedem seinen Glauben oder eben seinen "Nicht-Glauben" lässt und man auf einander Rücksicht nimmt, gibt es überhaupt keine Probleme damit.
    25 3 Melden
  • Hosenabe 20.06.2018 22:00
    Highlight Da frage ich mich doch glatt wwapd?!
    1 7 Melden
  • Bynaus 20.06.2018 21:49
    Highlight Wenn Kinder nicht mehr an den Samichlaus glauben (oder durchschaut haben, dass es nur der Götti oder der Nachbar ist), gilt das als ein Zeichen von Intelligenz und Reife. Genauso ist es mit der Menschheit und der Religion. Eines fernen Tages werden die Menschen nur noch ungläubig den Kopf schütteln darüber, wie wichtig sie mal war. Einige Menschen (und viele Watsonianer) sind schon heute an diesem Punkt, andere brauchen halt etwas länger.
    62 20 Melden
    • Froggr 21.06.2018 00:16
      Highlight Gefährliche Aussage. Glaube ich nicht. Viele oder gar die Meisten Menschen brauchen in schwierigen Situationen im Leben etwas an was sie glauben können, sich daran festhalten können.
      20 7 Melden
    • Wenzel der Faule 21.06.2018 07:19
      Highlight Im ersten Momet gibt der Glaube Kraft und Halt, doch dein Gott ändert nichts, du musst die Probleme selber lösen. Würden wir mehr handeln als beten und uns nicht mer von ein paar alten Geschichten etwas vorschreiben lassen, bin ich überzeugt, die Welt wäre ein besserer Ort.
      Die Zeit für Glauben ist vorbei..

      Amen
      7 3 Melden
    • jnaKhsx6 21.06.2018 08:57
      Highlight Ich vestehe was du meinst aber ist das nicht viel zu kurzsichtig. Wenn man an etwas glauben muss um durch schwierige Situationen zu kommen?
      Es geht ja um viel mehr, die Entstehung des Universums und die ''fortsetzung'' des Lebens.
      Und natürlich der Sinn... Ich würde meinen Sinn des lebens nicht auf etwas stützen was zu 0% bewiesen ist.
      3 0 Melden
    • Froggr 21.06.2018 17:49
      Highlight Ihr versteht mich falsch. Ich selbst bin absolut nicht gläubig. Abr ich verstehe, wenn Menschen an Gott oder wen auch sonst glauben.
      Was ich hedoch nicht verstehe, ist dass man sich wegen Religionen aufs Dach geben muss.
      So wie es jedoch in unseren Breitengraden (in der Regel) gelebt wird, finde ich es absolut unproblematisch. Denke nicht dass in dieser form in irgend einer Weise schadet.
      1 0 Melden
    • Bynaus 22.06.2018 08:40
      Highlight Ich habe nie verstanden, wie es in einer schwierigen Situation helfen soll, an etwas zu "glauben". Wenn's stürmt, will man sich doch an etwas Verlässlichen festhalten - also gerade nicht an einer flauschigen Wolke. Stattdessen würde es doch mehr bringen, sich z.B. (evtl. mit fremder, professioneller Hilfe) auf die eigenen Stärken zu besinnen, zu überlegen, welchen positiven Effekt man im Leben anderer Menschen hat, das Gute auch im Schlechten erkennen, etc.
      2 0 Melden
  • lilie 20.06.2018 21:48
    Highlight Es kann auch ein Stichprobeneffekt sein: Der Titel der Umfrage liess ja schon erahnen, dass das keine bierernste Angelegenheit wird - das zieht natürlich die Atheisten an wie die Schmeissfliegen. 😉
    18 122 Melden
  • TanookiStormtrooper 20.06.2018 21:36
    Highlight Datenkrake watson... 🦑😳
    18 2 Melden
  • Globidobi 20.06.2018 21:31
    Highlight Kann ich eigentlich die Kirchensteuer als Spende angeben, wenn ich diese als Atheist bezahle?
    19 0 Melden
    • MarZ 21.06.2018 09:07
      Highlight Tritt lieber aus und spende das Geld wirklich.
      4 1 Melden
  • will.e.wonka 20.06.2018 21:31
    Highlight ich behaupte, dass dieser umfrage ein grosser irrtum zugrunde liegt. die wikipediastatistik zur konfessionszugehörigkeit bewertet nach mitgliedschaft, die umfrage von watson jedoch nach glaube. ich kenne sehr viele menschen die mitglied der kirche sind aber trotzdem nicht gläubig sind. atheismus und konfessionslosigkeit sind nicht das gleiche.
    177 3 Melden
    • Oh Dae-su 20.06.2018 22:45
      Highlight Ging mir ähnlich. Hatte auch Mühe die Frage zu beantworten, da ich offiziell zwar evangelisch bin, aber überhaupt nicht an Gott glaube.
      16 0 Melden
    • Nate Summer-Cook 21.06.2018 07:50
      Highlight Bei mir genau andersrum. Bin zwar ohne Konfession, glaube aber trotzdem... Religion ist mir egal, der Glaube ist was persönliches... 🤷🏼‍♂️
      3 0 Melden
  • Ueli der Knecht 20.06.2018 20:58
    Highlight Ich behaupte, die These, "watson-User glauben weniger", stimmt nicht. Der Irrtum liegt darin, dass (watson und) die auffällig vielen 33% Atheisten glauben, dass sie nicht glauben. In Wirklichkeit glauben sie aber, dass Gott nicht existiert.

    Beweise haben sie keine. Trotzdem glauben sie es. Sie glauben sogar, es zu wissen. Ähnlich wie religiös Verblendete.

    Man liest dann allerlei abstruse Behauptungen, wie zB. man könne die Nichtexistenz von etwas nicht beweisen, ergo sei es bewiesen.

    Im Stamm-Blog sind Atheisten sehr hartnäckig. Nur noch die Gruppe der Veganer empfinde ich noch radikaler.
    38 100 Melden
    • midgo 20.06.2018 21:20
      Highlight Sorry aber das ist etwa die blödeste Argumentation die mir untergekommen ist. In etwa gleich wie wenn man sagt, 1+1 ist drei, denn wer sagt dass 2 das wort sein muss. Zuminst ähnlich abstrus, auch wenn ich noch etwas dran arbeiten sollte.
      43 9 Melden
    • Bynaus 20.06.2018 21:36
      Highlight Auch der Atheist hat keinen Beweis, dass es Gott nicht gibt, richtig (und ist sich dessen bewusst). Für einen Atheisten gibt es aber schlicht keinen Grund, einen Gott zu glauben, genauso wenig wie es (aus Sicht eines gläubigen Christen) einen Grund gibt, an Zeus, Shiva, den Samichlaus, den Osterhasen oder die Zahnfee zu glauben. Kannst du beweisen, dass es die Zahnfee nicht gibt? Natürlich nicht. Das heisst aber nicht, dass du deswegen einen ausgeprägten Zahnfee-Nichtglauben hast.
      79 2 Melden
    • Dumdidum 20.06.2018 22:02
      Highlight Lieber Ueli

      Aus meiner Erfahrung und vielen Gesprächen mit Atheisten kann ich dir nicht ganz beipflichten.

      Wohl gibt es auch diejenigen, die aus dem genannten Grund angeben, nicht zu glauben.

      Ich persönlich glaube, dass es mehr gibt, als wir Menschen können, was oder wer das ist, interessiert mich nicht und ich will auch keine Beweise.
      Ganz sicher glaube ich aber nicht an "den Gott" und noch viel weniger an sein Bodenpersonal.

      Darum denke ich, dass es vielen Leuten nicht um Gott geht, als eher um die Kirche. Wenn du dieser den Rücken kehrst wirst du nun mal ein Papierli-Atheist...
      13 3 Melden
    • Halb Wissen 20.06.2018 22:35
      Highlight Ich behaupte, dass viele bekennende Atheisten, in Wirklichkeit Agnostiker sind.
      23 7 Melden
    • Mermegil Schweiz 20.06.2018 22:49
      Highlight du verstehst da was falsch, vermutlich weil es überall wie ein mantra von gläubigen wiederholt wird.
      ein atheist glaubt nicht das gott nicht existiert, ein atheist glaubt nicht an gott.
      ein kleiner unterschied im satz kann die ganze bedeutung ändern.
      einem atheisten kann es egal sein ob gott existiert oder nicht ihm fehlt einfach der glaube an ihn.
      und wenn es eien beweiss gibt das gott existiert lannst du jeden atheisten zum theisten bekehren, abee der beweiss muss stichhaltig sein und nicht sowas wie der sonnenuntergang ist so schön darum gott.
      gruss ein atheist
      17 3 Melden
    • Ueli der Knecht 20.06.2018 23:05
      Highlight Okay, Bynaus. Das sind verschiedene Thesen.

      Natürlich kann ein Gläubiger nicht beweisen, dass Gott existiert. Daher ist er Gläubiger und nicht Wissender.

      Umgekehrt glaubt ein Atheist nicht an Gott sondern an die Nichtexistenz von Göttern. Das ist eine andere These.

      Auch er kann seine These nicht beweisen. Er ist kein Wissender, sondern auch nur Gläubiger. Er glaubt, es existiere kein Gott.

      Zahnfee und Osterhase existieren, denn sonst würde es keine Geschenke und versteckte Osternester geben. Samichläuse kann man sogar jeden 6. Dezember beobachten. Das sind andere Thesen, bzw. Geschichten.
      8 12 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 20.06.2018 23:30
      Highlight Hier werden die Atheisten und die Agnostiker mal wieder in einen Topf geworfen und durcheinander gemischt...
      Abgesehen davon lässt sich die entsprechende Frage als Agnostiker gar nicht korrekt beantworten, da man dann eigentlich zwei Möglichkeiten wählen müsste.
      Ein Agnostiker ist der Meinung, dass nicht geklärt (oder nicht klärbar) ist ob Gott existiert oder nicht. Unabhängig davon kann er daran glauben oder nicht.
      9 0 Melden
    • Ueli der Knecht 20.06.2018 23:50
      Highlight Dumdidum: Auf Papier bist du weder Atheist, noch konfessionslos, Zeuge Jehova oder Muslim, sondern nur "000" (http://bit.ly/2lqxtoh).

      "Eintragungen wie zum Beispiel Islam, Zeugen Jehovas, Methodisten, Baptisten, Neuapostolische usw. sind aufgrund der fehlenden gesetzlichen Grundlage unzulässig. Insbesondere ist auch „konfessionslos“ nicht zu führen, da diese Bezeichnung eine Aussage über die religiösen Ansichten einer Person macht und damit gegen Art. 3 lit. c DSG verstösst." (http://bit.ly/2toczd5)

      Deiner Einstellung entsprechend würde ich dich eher als Agnostiker statt Atheist bezeichnen.
      2 3 Melden
    • Ueli der Knecht 20.06.2018 23:58
      Highlight Halb Wissen: Ich schliesse mich deiner Behauptung an. In diesem Sinne behaupte ich ergänzend, dass die watson-Statistik nicht ausreicht für den daraus hergeleiteten watson-Titel.

      Mermegil Schweiz: Ein purer Atheist glaubt, dass kein Gott existiert.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus

      Der verwässerter Atheisten-Typ, den du beschreibst, ist vielmehr ein Agnostiker. Er weiss es nicht, und es ist im egal, ob Gott existiert oder nicht. Er kann weder das eine noch andere beweisen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus
      6 3 Melden
    • Ueli der Knecht 21.06.2018 00:02
      Highlight Ich glaub auch, dass du noch etwas dran arbeiten solltest, midgo. Ich habe nicht gesagt, dass 1+1 drei sei, und auch nicht, das 2 das Wort sei, was immer du damit meinst.

      Insofern verstehe ich den Zusammenhang zu meiner Argumentation nicht, ausser dass dass dein Vergleich auf mich tatsächlich schon etwas abstrus wirkt. ;)

      Aber ich krieg trotzdem irgendwie den Konnex zu meiner Argumentation nicht hin.
      5 2 Melden
    • Amateurschreiber 21.06.2018 00:03
      Highlight - Wer nicht an einen Gott glaubt ist ein A-theist
      - Wer glaubt, dass es keinen Gott gibt ist ein Anti-theist.

      Atheismus ist nicht "eine Art Glauben". Im Gegenteil, Atheisten sind eben genau die, die nichts glauben!
      10 4 Melden
    • bibaboo 21.06.2018 00:13
      Highlight @Halb Wissen: Ich behaupte, dass viele Gläubigen Agnostiker sind. Dein Argument funktioniert umgekehrt genauso.
      10 0 Melden
    • Snowy 21.06.2018 00:25
      Highlight Deswegen hab ich mein Kreuz auch bei „Agnostiker“ gemacht.

      6 1 Melden
    • lilie 21.06.2018 05:32
      Highlight @Amateurschreiber: "Atheismus ist nicht "eine Art Glauben". Im Gegenteil, Atheisten sind eben genau die, die nichts glauben!".

      Abgesehen davon, dass man diskutieren kann, ob es überhaupt möglich ist, an nichts zu glauben, ist das ein weiterverbreiteter - entschuldige das Wortdpiel - Irrglaube.

      Atheisten könnrn sehr wohl gläubig sein und auch religiös. Sie glauben rinfach nicht an einen Gott/Götter. Es gibt Strömungen im Hinduismus, die atheistisch sind. Den Buddhismus kann man wahlweise atheistisch praktizieren.

      Ich nehme an, dass es noch viele andere Beispiele gibt.
      6 22 Melden
    • lilie 21.06.2018 05:37
      Highlight @Bynaus: "Kannst du beweisen, dass es die Zahnfee nicht gibt? Natürlich nicht. Das heisst aber nicht, dass du deswegen einen ausgeprägten Zahnfee-Nichtglauben hast".

      Der Punkt von Ueli ist genau der: Es gibt keine ausgeprägten Zahnfee-Nichtgläubigen, aber es gibt sehr wohl ausgeprägte Atheisten, die regelmässig in verschiedenen Zusammenhängen postulieren müssen, dass es Gott nicht gibt/sie nicht an einen Gott glauben. Ähnlich eben wie gewisse Veganer, welche ihre Überzeugungen auch gelegentlich ungefragt zum besten geben und alle anderen "bekehren" wollen.
      5 40 Melden
    • Mermegil Schweiz 21.06.2018 06:39
      Highlight Ueli der knecht. du nimmst die definition des atheisten wie er vorallem von strenggläubigen gebraucht wird. aber wie Amateurschreiber oben geschrieben hat ist das der antitheist nicht der atheist
      die wörter theiist/atheist beschreiben einer der andie existenz glaubt bezieungsweise nicht an die existenz glaubt
      der gnostiker ist einer der weiss der agnosticker einer der nicht weiss.
      (a)gnostiker ist eher ein beschreib ein zusatz zum stand in der glaubensfrage
      ein gnostischer christ weiss das gott existiert und glaubt an ihn ein gnostischer atheist weiss das gott nicht existiert und glaubt...
      10 1 Melden
    • Mermegil Schweiz 21.06.2018 06:45
      Highlight teil 2
      auch nicht an einen gott. ebenso gibt es agnostische atheisten die wissen nicht ob gott existiert, aber sie glauben auch nicht an die existenz eines gottes.

      midgo, eine bessere analogie:
      agnostiker ist etwa glich sinn voll bei der umfrage als antwort wie wenn man mit grün auf die frage antwortet ob die gesehene form ein kreis oder ein viereck ist.
      den das sagt genau so wenig über die form aus, wie agnostik über (a)theismus
      1 0 Melden
    • Stichelei 21.06.2018 09:48
      Highlight Wer den Unterschied in den beiden Sätzen findet, hat begriffen, dass Atheismus eben kein Glaube ist:
      Der Atheist glaubt, dass es keinen Gott gibt.
      Der Atheist glaubt nicht, dass es einen Gott gibt.
      4 0 Melden
    • Snowy 21.06.2018 10:14
      Highlight Nothing more to add.

      1 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 21.06.2018 10:18
      Highlight Ihr seid total unbelehrbar. Warum müsst ihr ständig 'postulieren', dass Atheisten am gläubigsten sind?

      Agnostiker und Ahteisten glauben gleich stark an Gott, wie an die Zahnfee. Nur echte Theisten machen einen Unterschied.
      2 2 Melden
    • Snowy 21.06.2018 10:24
      Highlight Danke für die wissenschaftlich-korrekte Ausführung, Mermegli.

      Die meisten "Atheisten" sind eigentlich "Agnostiker".

      Wer glauben will, dass es einen Got gibt, und dass die von ihm gelebte Religion auf Erden diesen Gott unterstützt, der soll das tun.

      Er soll seinen Glauben einfach niemand anderem aufzwingen - erst recht nicht als Lehrer, Politiker, Vater/Mutter oder sonstige Autoritätsperson.

      Es ist ja eigentlich so simpel...

      1 1 Melden
    • lilie 21.06.2018 10:43
      Highlight @You will not: Wir "postulieren" es nicht, wir stellen es fest und wundern uns.

      Ich halte es auch für unwahrscheinlich, dass die Bezeichnung "Atheist" für diese Subgruppe überhaupt uutreffend ist. "Religionskritisch" würde es vermutlich besser treffen, da sie meist den Wert jeder Religion (auch der nicht-theistischen) in Frage stellen.

      Was im übrigen ja auch legitim ist. Aber man kann ja jenen, die ihren Glauben sozialverträglich ausleben, ihren Glauben lassen, das tut ja niemandem weh!
      3 2 Melden
    • Ueli der Knecht 21.06.2018 11:00
      Highlight Stichelei: Gemeinsam ist deinen beiden Sätzen das Verb "glauben": "Der Atheist glaubt..." - Demnach sind sowohl der eine wie auch der andere gläubig. Auch wer glaubt, dass er nicht glaubt.

      Ywnbatuyrc: "am gläubigsten" habe ich nicht postuliert.

      Offenbar besteht Begriffswirrwarr.

      lilie: "Abgesehen davon, dass man diskutieren kann, ob es überhaupt möglich ist, an nichts zu glauben"

      Ich meine, an nichts zu glauben ist wie an Gott zu glauben. Denn nichts verändert sich nicht, ist daher ewig und überall nichts, mächtiger als alles andere. So wie Gott. Es gibt kein Nichts. Ausser Nichts.
      3 3 Melden
    • Stichelei 21.06.2018 11:00
      Highlight @lilie: Es gibt aber noch mehr Gläubige, die mir tagtäglich ihren Glauben ungefragt aufs Auge drücken, indem sie in der Öffentlichkeit ihre religiösen Symbole zur Schau stellen wie Kreuze, verschiedene, religiös begründete Kopfbedeckungen, Frisuren etc.
      0 3 Melden
    • Stichelei 21.06.2018 12:01
      Highlight Ueli: Den Test ganz klar nicht bestanden. Semantik ist halt ein anspruchsvolles Gebiet. Nach deiner Lesung wäre eben einer, der keinen Sport treibt auch ein Sportler, halt ein nicht-Sportler.
      2 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 21.06.2018 12:15
      Highlight Aber Atheisten tun postulieren gell, nämlich die waghalsige Theorie, dass es keinen Gott gibt. Nur ihr beiden Agnostiker, ohne Glauben an die Zahnfee, ihr postuliert nichts.

      Insbesondere wollt ihr uns nie eure krude Definition von Atheismus näherbringen. Alles klar.

      Wir sind Atheisten, euere Gedankenwelt ist stark vom Theismus geprägt, ihr könnt uns nicht unsere Selsbstbezeichnung erklären.
      0 3 Melden
    • Mermegil Schweiz 21.06.2018 13:16
      Highlight @lilie, ich find es nur komisch das ihr feststellt das wir mehr glauben als theisten wo doch genau uns der glaube fehlt
      hier noch mals vereinfacht, die definition eines atheisten:
      ein atheist ist einer der kein glaube an einen, oder mehrere götter hat.
      sprich uns atheisten "fehlt" der glaube.

      dann zu behaupten wir glauben ist komplett falsch, den dann wären wir ja Theisten und nicht Atheisten.

      wäre an der zeit das theisten jeglichen glaubens dies verstehen und nicht immer versuchen die definition zu ignorieren und eigene als fakt darzustellen.
      3 1 Melden
    • Ueli der Knecht 21.06.2018 13:23
      Highlight Stichelei: Semantik ist mein Spezialgebiet. Dein Sportler-Vergleich lenkt nur ab, und füttert weiter nur den Begriffswirrwarr, welcher auch Ywnbatuyrc gefällt.

      Ich stelle in Abrede, dass es möglich sei, nicht zu glauben, mit der Behauptung, man könne höchsten glauben, nicht zu glauben, glaubt dann aber trotzdem, eben nicht zu glauben.

      Das komplementäre Gegenteil von Glauben wäre nicht "nicht glauben", sondern Wissen. Wissen ist aber sehr begrenzt, und basiert i.d.R. auf Glauben. Zur semantischen Einordnung empfehle ich dir die Lektüre von Wittgensteins Tractatus (http://bit.ly/2FVjJKe).
      3 1 Melden
    • Ueli der Knecht 21.06.2018 15:16
      Highlight Mermegil: "ein atheist ist einer der kein glaube an einen, oder mehrere götter hat.
      sprich uns atheisten 'fehlt' der glaube."

      Deine Definition von Atheist kann ich teilen, aber ich meine, dass deine Folgerung aus der Luft gegriffen, resp. falsch ist.

      "Atheismus bezeichnet die Abwesenheit oder Ablehnung des Glaubens an Gott bzw. Götter (Theismus)" (Wikipedia), aber nicht die Abwesenheit oder Ablehnung von Glauben an sich.

      Man kann glauben, dass Gott nicht existiert, und wäre ein gläubiger Atheist. Oder man kann glauben, dass Trump eine Echse ist, und wäre auch dann ein gläubiger Atheist.
      2 1 Melden
    • Stichelei 21.06.2018 15:33
      Highlight Also Ueli. Versuchen wir's nochmals mit anderen Worten: Es gibt für mich keinerlei Evidenz für die Existenz eines Wesens, Prinzips, Phänomens oder wie immer du das (als Semantik-Crack) anstelle von "Gott" benennen willst. Aus diesem Grund ist dieses Etwas für mich und die Gestaltung meines Lebens völlig irrelevant.

      Im Übrigen denke ich, dass du trotz deiner Semantik-Meisterschaft fälschlicherweise die Begriffe Glaube und Vermutung vermischst. Glaube belegt etwas Nicht-beweisbares mit einem Wahrheitsanspruch, Vermuten dagegen ist ergebnisoffen.
      2 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 21.06.2018 16:06
      Highlight > Ich stelle in Abrede, dass es möglich sei, nicht zu glauben

      Tja wie gesagt, das ist eine sehr intolerante Haltung. Weil du diese nicht hinterfragen willst, bleibst du in deiner Interpretation der Wörter gefangen und kannst leider überhaupt nicht verstehen, was Atheisten sagen.

      Ich empfehl dir, deine Definition der Wörter nicht zu wichtig zu nehmen. Du vermischst das alltägliche Vermuten und unsicher sein mit einer spirituellen Weltanschauung.
      1 0 Melden
    • lilie 21.06.2018 16:34
      Highlight @Mermegil: "die definition eines atheisten: ein atheist ist einer der kein glaube an einen, oder mehrere götter hat. sprich uns atheisten "fehlt" der glaube".

      Das ist falsch. Eine Atheist glaubt nicht an nichts, sondern nicht an Gott. So wie Vegetarier nicht keine tierischen Produkte essen, sondern nur kein Fleisch. Sonst ist es ja ein Veganer.

      Alle Veganer sind zwar Vegetarier, aber einer, der sich Vegetarier nennt, in Wirklichkeit aber Veganer ist, stiftet reichlich Verwirrung.

      Wenn man einen Fachbegriff für "nichts glauben" bemühen wollte, müsste man vermutlich den Nihilismus nehmen.
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    • You will not be able to use your remote control. 21.06.2018 16:49
      Highlight Du meinst, ein Katholik, der nichts von Vishnu hält ist ein ungläubiger Theist?

      Ein Atheist hat keinen 'Glauben' an irgendeine transzendente Idee. Dieser religiöse 'Glaube' lehnen wir in jeder Form ab.

      Die Behauptung, man muss an nicht transzendente Philosophien glauben, um zu überleben, die kannst du behalten.
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    • Ueli der Knecht 21.06.2018 17:01
      Highlight Ywnbatuyrc: "Weil du diese nicht hinterfragen willst" - da unterstellst du mir einfach mal etwas, aber deine auf falschen Annahmen (bzw. Unterstellungen) basierenden Folgerungen sind daher entsprechend willkürlich und falsch, ohne sachliche Grundlage.

      "Ich empfehl dir, deine Definition der Wörter nicht zu wichtig zu nehmen."

      Naja, die Mathematik, die Logik und die Philosophie nimmt es aber sehr genau mit Symbolen und Ausdrücken. Gerade wenn man beginnt, die Dinge zu hinterfragen, scheint es mir wichtig, die Sachen genau zu nehmen und Sachverhalte möglichst präzise auszudrücken.
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    • Ueli der Knecht 21.06.2018 17:18
      Highlight Einverstanden, Stichelei: "Es gibt für mich keinerlei Evidenz für die Existenz eines Wesens"

      Trotzdem erscheinst du mir irgendwie als Wesen. Ich habe das Gefühl, dass ich als Wesen existiere. Auch das Universum, das ich als Wesen wahrnehme, scheint zu existieren.

      Die Quantenphysik zeigt, dass es keine Teilchen gibt, bevor sie nicht von einem wahrnehmenden Wesen beobachtet werden. Wellen manifestieren sich erst durch Beobachtung (sogar rückwirkend) zu Teilchen, resp. zum sichtbaren Universum. Es ist dabei reichlich irrelevant, ob wir nur dran glauben, zu existieren, oder das nur vermuten.
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    • You will not be able to use your remote control. 21.06.2018 17:49
      Highlight Also ich und Stichelei sind uns glaubs einig, dass deine Definition von Glaube nicht sehr klar ist und du unter dem Begriff gerne ganz verschiedene Dinge vermischst.

      Den Hinweis, diese Vermischung zu hinterfragen, ignorierst du zum wiederholten Mal.
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    • lilie 21.06.2018 18:05
      Highlight @Ueli: Boah, du bist ja ein echter Philosoph!

      Deine Betrachtungen zur Austauschbarkeit von Gott und Nichts sowie der Abhängigkeit der Materie von Bewusstsein sind unbestechlich. 👌

      Ich oute mich als Fan! 😃✌
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    • You will not be able to use your remote control. 21.06.2018 19:19
      Highlight > Boah, du bist ja ein echter Philosoph!

      nicht glauben := An das Nichts glauben
      Gott := das Nichts

      => Atheisten tun an Gott glauben.

      qed (oder besser papperlapapp)

      > Abhängigkeit der Materie von Bewusstsein

      Physik geht vom Materialismus aus, sie kann den Idealismus nicht beweisen. Der beschriebene radikale Idealismus basiert in keiner Weise auf den Resultaten der Physik. Er dient einzig dem Zweck, Gott ins Spiel zu bringen.
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    • lilie 21.06.2018 20:41
      Highlight @You will not: Siehst du, das ist das Problem mit den vergifteten Atheisten (oder wie immer man korrekt sagen soll): Ihr wertet eine völlig neutrale Aussage sofort als persönlichen Angriff, nur weil das Wort "Gott" in einem Satz drin vorkommt.

      Du hättest aus meiner und Uelis Aussage auch lesen können: In dem Fall hat "Gott" das Universum gar nicht erschaffen, sondern es ist aus "Gott" (= dem Nichts) entstanden.

      Ganz zu schweigen davon, welche Erkenntnisse man aus dem Doppelspaltexperiment noch hatte ziehen können.

      Aber du fühlst dich lieber persönlich angegriffen.
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    • Stichelei 21.06.2018 20:58
      Highlight Ueli: Sätze zu Ende lesen hilft meistens. Ich habe nicht gesagt, dass mir die Evidenz für die Existenz irgendeines Wesen fehlt, lediglich für die Existenz von „Gott“. Bitte künftig meine Kommentare nicht ungefrsgt kürzen.
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    • Ueli der Knecht 21.06.2018 21:23
      Highlight Danke lilie, ich fühle mich geehrt. ;)

      Ywnbatuyrc: Du machst ein Durcheinander. Das hilft nicht aus dem Begriffswirrwarr.

      "nicht glauben := An das Nichts glauben"

      Das sagte ich nicht. Ich sagte
      "nicht glauben" geht nicht;
      das Gegenteil von Glauben wäre Wissen;
      wenn schon wäre "nicht glauben":="wissen";
      und dass Wissen eng begrenzt ist.

      "=> Atheisten tun an Gott glauben."

      Das sagte ich nie.

      "> Abhängigkeit der Materie von Bewusstsein"

      Das ist Quantenphysik. Ich sprach nicht von Bewusstsein; nur von Beobachtung; von einem wahrnehmenden Wesen, das beobachtet.

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    • Ueli der Knecht 21.06.2018 21:38
      Highlight Stichelei: Ich habe deinen Satz inkl. dem Nebensatz gelesen.

      Der Satz:
      "Es gibt für mich keinerlei Evidenz für die Existenz eines Wesens."

      Der Nebensatz umschreibt den Begriff "eines Wesens":
      "Prinzips, Phänomens oder wie immer du das (als Semantik-Crack) anstelle von "Gott" benennen willst."

      Ich habe dir daraufhin Beispiele genannt, wie ich dieses "Prinzip, (...) anstelle von Gott"-Wesens benennen könnte:

      • Du erscheinst mir als Wesen.
      • Ich habe das Gefühl, ein Wesen zu sein.
      • Das Universum scheint als Prinzip zu existieren.

      Hast du das auch zu Ende gelesen? Ich zweifle daran.
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    • lilie 21.06.2018 21:50
      Highlight @Ueli: Freut mich! Ich mag deine Denke. Sie ist frei.

      "=> Atheisten tun an Gott glauben."

      Das sagte ich nie".

      Nein, das habe ich abgeleitet: Gott ist ewig, allgegenwärtig, allwissend, allmächtig.

      Da nichts diese Kriterien erfüllt, ist Gott - nichts.

      "Ich sprach nicht von Bewusstsein; nur von Beobachtung; von einem wahrnehmenden Wesen, das beobachtet".

      Wahrnehmung ohne Bewusstsein ist nicht möglich. Deshalb geht man davon aus, dass ein Stein kein Bewusstsein hat. (Obwohl das logisch nicht ganz lupenrein ist).

      Ich bin Psychologin, in mein Fachgebiet lass ich mir nicht dreinreden. 😉
      4 0 Melden
    • Ueli der Knecht 21.06.2018 23:27
      Highlight Natürlich möchte ich nicht in dein Fachgebiet pfuschen, lilie. Ich wollte mich nur nicht auf die Äste hinaus wagen und sprach daher von "beobachten" und "wahrnehmen". Ich mied den Begriff "Bewusstsein", um weiteren Komplikationen auszuweichen.

      Es gibt da noch ein Durcheinander zwischen "an nichts glauben" und "nicht glauben". Ersteres griff ich bei dir auf ("ob es überhaupt möglich ist, an nichts zu glauben"), letzteres bei Ywnbatuyrc. Das sind für mich zwei verschiedene Diskursstränge, und ich komme auch auf verschiedene Ergebnisse (nicht glauben geht nicht; an nichts glauben ist Glauben).
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    • Rabbi Jussuf 21.06.2018 23:30
      Highlight Ueli
      Tut mir leid, dass ich hier auch noch mitmischen muss. Du behauptest: "Ein purer Atheist glaubt, dass kein Gott existiert.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus"
      Das sind schon wieder Fakenews.
      Begreifst du nicht einmal so einfache Sätze wie folgenden aus wiki (das du ja extra zu zitieren meintest:
      "Atheismus.... bezeichnet die Abwesenheit oder Ablehnung des Glaubens an Gott bzw. Götter (Theismus)."

      Ist doch was ganz anderes als deine Behauptung, gell?

      Damit ist dein ganzes nachfolgendes Geschreibe für die Katz.
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    • Ueli der Knecht 22.06.2018 09:16
      Highlight Jussuf: Du übersiehst 1a) das adjektiv "pur" in meinem Beitrag, sowie 1b) dass die Wikipedia-Definition weiter gefasst ist, und ausserdem 2) den nächsten Absatz, wo ich der Definition des "puren" die des "verwässerten Atheisten" gegenüberstelle, und 3) dass diese beiden Definitionen sich ergänzen und dann mit der Wikipedia-Definition ziemlich deckungsgleich sind.

      Ich habe schon mehrmals gesagt, dass ich nichts dafür kann, dass du nur verstehen kannst, was in dein Weltbild passt, und alles andere ausblendest. Ich mag nicht mit dir ständig über deine Verblendung streiten. Das ist dein Problem!
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    • Stichelei 22.06.2018 10:24
      Highlight @ueli: Nach der Semantik nun die Grammatik. Mein Satz, den du so sezierst, hat gar keinen Nebensatz. (Ein Komma kann eben auch zur Aufzählung und nicht nur zur Einleitung eines Nebensatzes verwendet werden). So, und nun zu etwas Sinnvollerem als deiner ewigen Wortklauberei ohne praktischen Wert.
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    • Ueli der Knecht 22.06.2018 11:10
      Highlight Stichelei: Es sind grammatikalisch ein Satz und ein Nebensatz. Sätze bestehen i.d.R. aus Subjekt, allenfalls einem Objekt, und einem Prädikat.

      Also im ersten Satz ist
      Subjekt: "Es";
      Objekt: "keinerlei Evidenz für ein Wesen";
      Prädikat: "gibt".

      Im Nebensatz ist
      Subjekt: "Du";
      Objekt: bezieht sich auf das Objekt im ersten Satz, was mit der Aufzählung "Prinzips, Phänomens oder wie immer du das anstelle von 'Gott'" verbunden wird;
      Prädikat: "nennen willst".

      In Sachen unnötiger Wortklauberei, spule einfach an Anfang zurück und schau, wer damit angefangen hat und wer es nicht sein lassen kann.
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    • lilie 22.06.2018 12:08
      Highlight @Ueli: War nicht so bierernst gemeint mit dem "Dreinreden". ;)

      "Nicht (an Gott) glauben"/"nichts glauben" sehe ich wie du.

      ME fängt es schon damit an, dass man überhaupt definieren müsste, was der Begriff "Gott" eigentlich bezeichnet. Das Klischee zeigt einen bärtigen Mann in den Wolken.

      Ich persönlich kenne keine gläubige Person, die sich Gott so vorstellt. Nur die vergifteten Atheisten beharren darauf und lehnen somit den Glauben daran als naiv ab.

      Ich würde nicht einmal voraussetzen, dass Gott ein Wesen zu sein braucht. Denn wie wäre dieses Wesen denn entstanden? Das ergibt keinen Sinn.
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    • You will not be able to use your remote control. 22.06.2018 13:56
      Highlight "nicht glauben":="wissen"

      Diese Definition von 'nicht glauben' ist falsch. Man kann etwas unbeantwortet lassen: 'Ich weiss nicht welche Haarfarbe du hast. Ich kann es nicht wissen und werde auch nicht raten.'

      'Ich weiss nicht woraus/wie/warum das Universum entstatnden ist. Gott bemühen, wäre raten.'

      > das ist das Problem mit den vergifteten Atheisten

      Ich antworte auf diesen unsinnigen Beleidigungsversuch: 'die auffällig vielen 33% Atheisten glauben, dass sie nicht glauben'.

      > Verblendung

      Das Argument von Rabbi wollten dir schon vielen Leute, viele Male näherbringen.
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    • Ueli der Knecht 22.06.2018 16:00
      Highlight Das tut mir leid, wenn du dich durch meine Behauptung, wonach die 33% Atheisten glauben, dass sie nicht glauben, beleidigt fühlst, Ywnbatuyrc. Das war bestimmt nicht meine Absicht. Ich finde das ehrlich gesagt auch etwas mimimi.

      "Das Argument von Rabbi wollten dir schon vielen Leute, viele Male näherbringen."

      Das ist doch gerade bestes Zeugnis für meine Aussage, dass viele Atheisten bezüglich ihres Glaubens sehr starrköpfig sind, und ich diese Leute, so wie zB. auch Jussuf, als ziemlich radikal empfinde.
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    • lilie 22.06.2018 17:02
      Highlight @You will not: Gute Beispiele.

      Es ist aber ein Unterschied, ob ich sage: "Ich weiss nicht, welches deine Haarfarbe ist/wie das Universum entstanden ist" und "ich glaube nicht, dass du rothaarig bist/dass Gott das Universum erschaffen hat".

      Im ersten Fall gebe ich mein Nicht-Wissen zu.

      Im zweiten Fall drücke ich eine Vermutung darüber aus, was ich ausschliesse, aber ohne es mit Sicherheit zu wissen. Also einen Glauben.
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    • Rabbi Jussuf 22.06.2018 19:31
      Highlight Ueli
      Schon wieder versuchst du dich rauszuschwatzen. Semantik sei dein Spezialgebiet? Wohl ganz besonders im falsch lesen und verkehrtes Zeug den Leuten andrehen wollen. da ist ja ein Gemüseraspelverkäufer glaubhafter.

      Und Nein, dein "pur" macht in deinem Satz in zweifacher Hinsicht keinen Sinn. (von wegen Semantik!)
      1. Steht da nur dein Satz darunter der wikilink. Fertig. Das sieht dann zwingend so aus, als ob deine Behauptung bei wiki wieder zu finden sei.
      "Pur" macht hier keinen Sinn, weil nirgendwo in diesem Abschnitt ein Gegenstück beschrieben wäre.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.06.2018 19:35
      Highlight 2. Geht bei wiki um die DEFINITION des Begriffes, da wäre das "pur" davor unnötig/sinnlos, weil man in diesem Kontext immer davon ausgehen muss, dass der reine Begriff gemeint ist und nicht eine Spintisiererei von Ueli.
      Solange du den Satz bei wiki nicht begriffen hast und danach deine "Thesen" oder "Theorien" verworfen oder mindestens angepasst hast, macht es keinen Sinn weiter mit dir zu diskutieren.
      Leider werde ich (und andere) dich noch sehr oft zurechtweisen müssen, wenn du schon wieder Unsinn erzählst.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.06.2018 19:42
      Highlight lilie
      "Ich persönlich kenne keine gläubige Person, die sich Gott so vorstellt. Nur die vergifteten Atheisten beharren darauf und lehnen somit den Glauben daran als naiv ab."
      Wenn es überhaupt vorkommt dann kommt das daher, dass der Begriff "Gott" nicht fassbar ist und zwar weil sehr viele Gläubige sehr widersprüchliche Vorstellungen davon haben. Das und selbst der einzelne Gläubige hat widersprüchliche Vorstellungen, wenn er überhaupt eine hat.
      Da dies darum für einen (atheistischen) Gesprächspartner eben auch nicht fassbar ist, versucht er einzugrenzen, wobei der bärtige Alte nur ein Bild ist
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    • Rabbi Jussuf 22.06.2018 19:51
      Highlight Lilie
      Ein anderer Punkt: wenn man glaubt, dann macht man auch gewisse Handlungen und Reden (Gebet, etc). Das geht aber nur, wenn "Gott" eine Person ist, sonst machen die religiösen Handlungen keinen Sinn. Zu einem Gott Spinozas betet man nicht. Es gibt keinen Grund dazu. Man kann nur glauben, dass es einen solchen umfassenden Gott gibt, aber man kann nicht AN diesen Gott glauben.
      Ein Gott, AN den man glauben kann, muss eine Person/Wesen sein. Mindestens muss "Gott" ein Wesen sein, dass sich vom Rest der Welt unterscheidet.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 22.06.2018 23:02
      Highlight Jussuf: "Solange [blablabla], macht es keinen Sinn weiter mit dir zu diskutieren."

      [blablabla] sind einfach unsinnige Jussuf-Unterstellungen und Ultimaten:
      • du den Satz bei wiki nicht begriffen hast
      • und danach deine "Thesen" oder "Theorien" verworfen
      • oder mindestens angepasst hast.
      Also nichts wirklich Sachliches; und schon gar nicht anständig, sondern einfach nur streitsüchtig.

      Lieber Jussuf: Wenn es keinen Sinn macht, dann BITTE lass es doch künftig einfach sein! Ich würde das wirklich sehr begrüssen. Danke!
      0 3 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 22.06.2018 23:24
      Highlight @Lilie: mit deinem Unterschied hast du völlig recht. "Ich weiss nicht, wie das Universum entstanden ist" ist eine agnostische Sichtweise, "Ich glaube nicht, dass Gott das Universum erschaffen hat" eine atheistische. Und man kann durchaus beide Meinungen gleichzeitig vertreten, oder eben nicht.
      2 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 22.06.2018 23:51
      Highlight lilie:
      > Im zweiten Fall drücke ich eine Vermutung darüber aus, was ich ausschliesse

      Wenn du behauptest Ueli hat natürlich grünes Haar, dann fordere ich eine für mich vertrauenswürdige Beobachtung. Wenn du das einfach hier behaupten würdest, täte ich dir *nicht* glauben, du weisst ja nicht einmal, ob er Haare hat.

      Atheisten glauben *nicht* an Geschichten über transzendente Sachen, die andere Leute erzählen.

      ueli:
      > Atheisten bezüglich ihres Glaubens
      <*)))><
      Atheisten haben keinen Glauben. Du bist starrköpfig.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 23.06.2018 02:00
      Highlight lilie: Gemäss Moses/Levitikus kann man vom biblischen Gott kein Bild machen. Die Bärtige-Mann-Bilder kolportieren daher eher Ungläubige; "vergiftete Atheisten" wie zB. Michelangelo. ;)

      Gott ist für mich Platzhalter für etwas ewiges, allmächtiges, unvorstellbares. Eine Variable, die sich bestenfalls im Verlauf weiterer Überlegungen eliminieren lässt. Stichelei nannte es u.a. Prinzip. Es könnte auch das Universum sein, ein Stein, nichts, oder alles uvm. Insofern irrt Jussuf, wenn er glaubt, Gebete zB. ans Universum, an einen Stein oder einen Baum seien sinnlos, weil das keine Personen seien.
      1 0 Melden
    • lilie 23.06.2018 05:51
      Highlight @Rabbi: Der Unterschied zwischen einem (vernünftigen) Gläubigen (so wie die meisten Gläubigen, die ich kenne) und jenen Atheisten, von denen wir hier sprechen, ist mE, dass Gläubige über eine Erfahrung sprechen und Atheisten über ein Konzept.

      Und da Gläubige alle verschiedene Erfahrungen machen mit Gott und diese Erfahrungen sich im Laufe des Lebens auch ändern, wirkt das natürlich für einen Aussenstehenden reichlich konfus.

      Es beten übrigens auch nicht alle Gläubigen zu Gott. Was Gott für einen selber bedeutet, muss jeder für sich rausfinden (oder es eben lassen).
      2 0 Melden
    • lilie 23.06.2018 07:06
      Highlight @Rabbi: Und ich glaube, es gibt es viele Beispiele, wo Menschen Handlungen ausführen, die nicht an ein Wesen gerichtet sind, obwohl sie so tun, als wäre es ein Wesen. Leute schimpfen mit ihrem Auto oder schreien den Computer oder den Fernseher an. Oder sie reden mit ihrem Hund, als wäre es ein Mensch.

      Völlig witzlos, aber eben sehr menschlich.

      Das Gleiche kann mit Gott passieren. Man redet oder handelt einem Prinzip gegenüber so, als wäre es ein Wesen. Weil uns das halt so am nächsten ist.
      3 0 Melden
    • lilie 23.06.2018 08:26
      Highlight @RpS: Sieht für mich folgerichtig aus.

      @You will not: Wenn ich behaupte, Ueli hat grüne Haare, forderst du einen Beweis.

      Wenn du aber behauptest, Ueli hat KEINE grünen Haare, soll ich dir glauben?

      Und nochmals zum Mitschreiben: Es gibt jede Menge Atheisten, die an transzendente Prinzipien glauben. Etwa Teile der Hinduisten, die an Atman, die Weltenseele glauben, oder (meist westliche) Buddhisten, die an Karma und die Wiedergeburt glauben, aber nicht an die buddhistischen Götter.

      Nur weil man eines von viele Glaubenskonstrukten ablehnt, heisst das nicht, dass man alle ablehnt.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.06.2018 09:03
      Highlight Reziprok
      Eine kleine Präzisierung für die atheistische Position:
      "Ich glaube nicht, dass - ein - Gott das Universum erschaffen hat."

      "ein" im Sinne von "irgendein".
      3 0 Melden
    • Ueli der Knecht 23.06.2018 10:05
      Highlight Ywnbatuyrc.: "Atheisten haben keinen Glauben. Du bist starrköpfig."

      Von mir aus darfst du das glauben. Es steht zwar im vielzitierten Wikipedia, " Im engeren Sinne bezeichnet er die Überzeugung, dass es Gottheiten nicht gibt", wobei "Überzeugung" nur Synonym für Glauben ist.

      Wir haben hier zB. zwischen "puren", "verwässerten" oder gar "vergifteten" Atheisten differenziert, wobei dann aber einige hier ausflippten, und sich von jeglicher inhaltlichen, sachlichen Auseinandersetzung verabschiedeten, um mir ihre engere Sichtweise von Atheismus als einzig(!) wahre und richtige aufzudrängen.
      1 1 Melden
    • lilie 23.06.2018 10:25
      Highlight @Ueli: "Ungläubige wie Michelangelo", haha, du bist köstlich! 😅🤗

      Zum Gotteskonzept haben wir grad parallel das Gleiche geschrieben.

      Zum Bilderverbot: Das bezog sich ja eigentlich nur auf Götzenbilder. Damals hat man sich keine Bilder an die Wand gehängt, der einzige Grund für Kunst war sakral.

      Die Juden haben viel vom Baalkult abgekupfert, der damals in Kaanan praktiziert wurde. Die hatten einen Gott, dessen Name nicht genannt werden durfte und der deswegen "Baal" (d.h. "Herr") genannt wurde.

      Die Juden haben das übernommen und noch ein Bilderverbot draufgepackt, so nach dem Motto:
      2 1 Melden
    • lilie 23.06.2018 10:30
      Highlight @Ueli: "Du darfst deinen Gott nicht beim Namen nennen, aber WIR dürfen nicht einmal ein Bild von ihm machen - take that, you losers!!!".

      Jungs eben. 🙄

      (Nicht beleidigt sein, nur ein Witzli ;).

      Die Christen haben dann das wieder ein wenig gelockert, aber zumindest so, dass das Bildnis selber nicht Gott war, sondern eben nur ein Bild.

      Auch die Christen haben fleissig vom Judentum abgekupfert (Taufe, Vater unser etc.), aber gleichzeitig gewisse Aspekte abgelehnt (z.B. die ganzen Regeln aus Levitikus).
      5 0 Melden
    • lilie 23.06.2018 10:37
      Highlight @Ueli: Und die selbsternannten Atheisten tun genau das Gleich: Sie übernehmen die einen Aspekte des christlichen Glaubens, die anderen lehnen sie ab.

      Gott lehnen sie ab.

      Aber sie beharren darauf, dass der christlich-jüdische Gott der einzige sei und dass es keine anderen Götter gebe.

      Sie beharren darauf, dass der christliche Glaube der einzige Glaube sei, dass einzig die Bibel die Beziehung des Menschen zu Gott definiere und dass die Kirche und ihre Anhänger die einzig wahre Interpretation der Bibel liefern würden.

      Auch ich bin geprägt vom reformierten Glauben. Das legt man nicht mehr ab.
      3 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.06.2018 10:42
      Highlight > Wenn du aber behauptest, Ueli hat KEINE grünen Haare, soll ich dir glauben?

      Das behaupte ich nicht. Ich sehe, dass du deine Behauptung nicht belegen kannst und verwerfe daher deine These.

      > Atman, die Weltenseele ... Karma und die Wiedergeburt

      Es ist den Atheisten egal, wie Theisten ihre Götter nennen.

      Wir drehen uns im Kreis. Wir haben das alles schon zig mal besprochen.

      Ihr WEIGERT euch Atheismus zu akzeptieren, das heisst ihr BEHARRT darauf, dass auch Atheisten glauben. Das ist per Definition total INTOLERANT. Eure Beleidigungen vergiften die Disskusion.
      0 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.06.2018 10:50
      Highlight > wobei "Überzeugung" nur Synonym für Glauben ist

      ><(((*>

      > Von mir aus darfst du das glauben.

      <*)))><

      Wenn du weiter behauptest, ich glaube irgendwas, dann gibts von mir nur noch Fisch.

      > jeglicher inhaltlichen, sachlichen Auseinandersetzung

      Du hast die Auseinandersetzung mit einer Beleidigung angestossen und verlangst von uns Sachlichkeit?

      <*(((><
      1 0 Melden
    • lilie 23.06.2018 11:33
      Highlight @Ueli: Im reformierten Glauben gibt es keine Autorität, welche die Bibel interpretiert. In der Predigt sagte dann der Pfarrer, nachdem die Bibelstelle vorgelesen worden war: "Also, ich verstehe das so...". Und dann erklärte er, was es für ihn bedeutete und welche Schlüsse er daraus zog. Aber das war nicht sakrosankt. Jeder konnte was anderes darüber denken.

      Dann wirds spannend. Wusstest du z.B., dass in der Bibel Menschen vorkommen, die NICHT von Gott erschaffen wurden? Dass gemäss Bibel einst Riesen auf der Erde gelebt haben? Dass Jesus vielleicht an die Wiedergeburt glaubte? Etc.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 23.06.2018 12:05
      Highlight RpS:
      «"Ich weiss nicht, wie das Universum entstanden ist" ist eine agnostische Sichtweise, "Ich glaube nicht, dass Gott das Universum erschaffen hat" eine atheistische. Man kann durchaus beide Meinungen gleichzeitig vertreten»

      Ich meine, es ist ziemlich gleichartig,
      • wenn man weiss, dass man nicht weiss, wie das Universum entstand, aber gleichzeitig nicht glaubt, dass es Gott schuf,
      • wie wenn man trotz seines wissentlichen Unwissens daran glaubt, dass Gott es schuf.

      Es sind beides religiöse Sichtweisen (i.S.v. http://bit.ly/2MSdXOe). Auch die erste, atheistische Sichtweise: religiös! ;)
      0 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.06.2018 12:15
      Highlight PS: Ueli, du hast dich von der 'sachlichen Auseinandersetzung verabschiedetet', als du einfach überlesen hast, dass deine Grundannahmen, von der du alles ableitest, nicht haltbar ist:

      Nicht glauben =/= wissen
      1 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 23.06.2018 15:32
      Highlight Mein Aquarium für dich wurde leider Gelöscht, aber du willst anscheinend wirklich nur provozieren:

      > Es sind beides religiöse Sichtweisen (i.S.v. http://bit.ly/2MSdXOe).

      'Religiosität bezeichnet (im deutschen Sprachraum) die aus tiefer Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt entstehende, universale menschliche Empfindung, dass alles letzten Endes auf einer ganzheitlichen, jedoch transzendenten (nicht erklär- oder beweisbaren) Wirklichkeit beruht.'

      Atheismus ist das Gegenteil davon. Atheisten glaube nicht an eine ganzheitliche transzendente Wirklichkeit.
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    • lilie 23.06.2018 15:39
      Highlight @You will not: Richtig, wir drehen uns im Kreis. Hauptsächlich, weil du dich weigerst, die Wörter gemäss ihrer Definition zu benutzen.

      Klar kannst du sagen, ich bin Atheist, ich glaube nicht an Gott und Gott = alles an was ich nicht glaube (christlicher Gott, sonstige Götter, die Wiedergeburt, Karma, Chemtrails, UFOs, Homöpathie) und kannst umgekehrt alle, die an irgendwas davon glauben als Theisten bezeichnen.

      Nur ist das 1. nicht die Definition 2. ein Zirkelschluss 3. einfach deine egozentrische Weltsicht.

      Ich jedenfalls glaube nicht ;), dass das noch irgendwo hinführt und bin daher raus.
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    • Ueli der Knecht 23.06.2018 15:48
      Highlight Ywnbatuyrc.: Das Gegenteil von Wissen ist, wissen, nichts zu wissen, oder glauben, etwas nicht zu wissen. Das Gegenteil von Glauben ist, wissen, nichts zu wissen, oder glauben, etwas zu wissen. In diesem Sinne verstehe ich "nicht glauben" und "wissen" als gegenteilig und auch als komplementär. Ich kann nichts dafür, wenn du dieser Argumentation nicht folgen kannst oder willst.

      "Du hast die Auseinandersetzung mit einer Beleidigung angestossen und verlangst von uns Sachlichkeit?"

      Ja! Ich habe den Diskurs nicht mit einer Beleidigung angestossen. Das ist eine religiös motivierte Unsachlichkeit.
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  • Paddiesli 20.06.2018 20:40
    Highlight Wusst ich's doch! Watson missbraucht unsere Daten und spioniert uns aus! Skandal!
    (Ich mach nur es pseudo-empörts Witzli, im Fall.) 😉
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    • schuldig 20.06.2018 20:55
      Highlight keis witzli! Ich weiss jetzt gar nicht mehr, was ich glauben soll...
      Kann mich mal jemand wieder auf den richtigen
      Pfad erleuchten?
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    • salamandre 20.06.2018 22:26
      Highlight @schuldig. der Papst kommt schon bald
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  • midgo 20.06.2018 20:08
    Highlight Kein wunder mit eurem Stamm, der nimmt uns ja alles woran man noch so glauben könnte. 😎
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    • Gollum27 21.06.2018 01:08
      Highlight Wie wahr. Ach. Zum Glück.
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  • Herbert Anneler 20.06.2018 19:48
    Highlight Habt Ihr bei aller methodischen Schindluderei wenigstens nach der Altersstruktur des Watson-Publikums gewichtet!
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  • roebix3 20.06.2018 19:28
    Highlight If there were no god, it would have been necessary to invent him
    - voltaire
    -DeusEx 1
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    • Heilandsack 21.06.2018 00:45
      Highlight Voltaire war Engländer?
      12 0 Melden
  • Pana 20.06.2018 19:22
    Highlight Bei der Umfrage vermisste ich das Fliegende Spaghettimonster :/

    PS: Aber 33% atheistisch ist stark. Schön wie sich die Gesellschaft ändert. In der Primarschule war ich noch krasser Aussenseiter, weil ich als einziger nicht in den Religionsunterricht ging.
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    • Ton 20.06.2018 23:26
      Highlight Im katholischen Bremgarten mussten alle in die Bibelstunde, sogar die Muslime. Religionsunterricht hatten wir ansonsten keinen. Das war um die Jahrtausendwende noch so.
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    • ReziprokparasitischerSymbiont 20.06.2018 23:33
      Highlight Das hat wohl nebst der veränderten Gesellschaft auch mit dem Alter zu tun. In der Primarschule machen sich vermutlich die wenigsten Kinder ernsthafte Gedanken über ihren Glauben.
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Noch 99 Mal schlafen, bis «Bohemian Rhapsody» ins Kino kommt! Bis dahin ...

 ... könnt ihr euch mit diesen 27 Queen-Bildern über die Wartezeit hinwegtrösten.

(rof)

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