Kennst du schon dieses Natur-Juwel direkt am Stadtrand Zürichs?
Im letzten Jahr wurde das Jubiläum «25 Jahre wilder Sihlwald» gezielt genutzt, um hervorzuheben, wie aussergewöhnlich dieser Naturraum ist, sagt Barbara Felix, Mediensprecherin des Wildnisparks: Denn Sihlwald, direkt an der Stadtgrenze von Zürich gelegen, ist heute ein wahres Juwel für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten – ein Ort, an dem Natur wirklich wild sein darf.
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Für Felix ist jeder Tag anders, es gibt immer Neues zu entdecken. Die Arbeit innerhalb einer Naturschutzorganisation bringt definitiv auch viele positive Seiten mit sich. «Wir sind alle Menschen mit begrenzten Ressourcen», erklärt sie.
Zu entscheiden, was Priorität hat, den Überblick zu behalten und herauszufinden, welche Projekte miteinander verknüpft werden können – das beschreibt sehr gut den Arbeitsalltag in einer NGO (Non-Governmental-Organisation). Dazu gehört auch, Einblicke hinter die Kulissen des Parks zu erhalten. Ein Beispiel ist die richtige Tierpflege im Winter. Viele Tiere halten dann Winterschlaf.
Tiere artgerecht zu halten, bedeutet, ihnen zu ermöglichen, sich so zu verhalten, wie sie es in freier Wildbahn tun würden. Sie sollen den Jahreszeiten folgen und ihren natürlichen Bedürfnissen nachgehen können. Im Winter kämpfen Tierpfleger mit Eis und Kälte, im Sommer hingegen wird die Hitze zur grossen Herausforderung.
Der Zürcher Wildnispark verfolgt klare Ziele. Zum einen möchte die Stiftung aktiv zum Natur- und Artenschutz beitragen – sowohl im Wildnispark Zürich Langenberg als auch im Naturerlebnispark Sihlwald. Zum anderen richten sich diese Orte vor allem an Menschen, die eine tiefe Verbundenheit zur Natur verspüren.
Man hat auch die Möglichkeit, eines der Tiere in Form einer «Tierpatenschaft» zu sponsern. Dabei zahlt man einen Betrag zwischen 100 und 2000 Franken im Jahr, je nachdem welches Tier man unterstützen will. Man erhält ein Bild, eine Urkunde und wird einmal pro Jahr in den Park eingeladen, um näheres aus dem Leben des Tiers zu erfahren.
«Wir wollen, erstens - einen konkreten Beitrag zum Artenschutz und zur Förderung der Biodiversität leisten, zweitens – den Menschen die Natur und ihre Schutzwürdigkeit wieder näherbringen», betont sie. Dabei gehe es um mehr als nur einen Ausflug: erleben, geniessen, verstehen und die Natur schützen. Mehr dazu im Video:
