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Demonstranten protestieren wahrend einer Aktion gegen Waffenexporte in Buergerkriegslaender, am Sonntag, 1. Juli 2018,  auf dem Bundesplatz in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Demonstration gegen Waffenexporte in Bügerkriegsländer am 1. Juli 2018 auf dem Bundesplatz in Bern. Bild: KEYSTONE

100'000 Unterschriften in sehr kurzer Zeit: Initiative zu Waffenexporten kommt zustande



Eigentlich läuft die Sammelfrist für die Initiative «Gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer» erst am 11. Juni 2020 ab.  Doch bereits zweieinhalb Monate nach der Lancierung sind laut den Initianten genügend Unterschriften zusammengekommen. Die Initiative verlangt, dass Parlament und Volk bei Waffenexporten mitbestimmen können.

100'000 Personen hätten das Begehren unterschrieben, meldeten die Initianten am Freitag. Eine geplante Lockerung der Kriegsmaterialexport-Regeln – unter anderem die Erlaubnis für Waffenexporte in Bürgerkriegsländer – hat zur Lancierung der sogenannten «Korrektur-Initiative» geführt.

Breite Allianz

Heute liegen zahlreiche Kompetenzen in der Waffenexport-Politik bei der Regierung. Das will eine Allianz aus Parteivertretern der Grünen, SP, EVP, GLP, BDP und CVP ändern. Unterstützung erhält die Initiative auch aus kirchlichen Kreisen, von diversen Hilfswerken, Frauenorganisationen und Organisationen wie Amnesty International Schweiz oder der Gewerkschaft Unia.

Vor der Einreichung würden noch einige tausend weitere Unterschriften gesammelt, schrieb die Allianz gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer. Die Sammelfrist für die Initiative läuft am 11. Juni 2020 ab. (whr/sda)

Liebe Linke, wir müssen über eure Plakate reden.

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Liebe Linke, wir müssen über eure Plakate reden.
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Bundesrat bei den Waffenexporten entmachtet

Video: srf/SDA SRF

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