Schweiz
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9 (+1) bitterböse Memes, welche die Schweizer Waffenexporte perfekt auf den Punkt bringen



Jetzt ist es also fix: Die Schweiz darf in Zukunft auch Waffen an Bürgerkriegsländer liefern. Schauen wir uns doch mal genauer an, was da in den Kommissionen der Räte genau beschlossen wurde.

Da steht also tatsächlich: 

«[...] Kriegsmaterialausfuhren ausnahmsweise in Länder zu bewilligen, die in einen internen bewaffneten Konflikt verwickelt sind, sofern kein Grund zur Annahme besteht, dass das auszuführende Kriegsmaterial im internen Konflikt eingesetzt wird.»

quelle: parlament.ch

watson-User «no-Name» meinte, dann könnte man diese beiden Neuerungen doch auch gleich einführen:

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Diesen Steilpass mussten wir einfach aufnehmen und haben die Liste weitergeführt.

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Moment, das ist ja irgendwie, wie wenn ...

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Diese Ständeräte stimmten für die neue Verordnung

Diese stimmten dagegen

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Renato zum lustigen Thema: Waffenexporte! Jeeee!

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Video: watson/Renato Kaiser

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68
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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saasi 03.09.2018 12:42
    Highlight Highlight Wer Waffen in Krisenländern mit Bürgerkriegen etc sendet, braucht eine gute Ausrede um eine hausgemachte Asylmisere in Europa wieder gerade zu biegen. Ist gar nicht möglich. Meist kommen Waffen in falsche Hände und schon fängt das Spielchen von vorne an. Man muss ja die Asylmaschinerie aufrecht erhalten, sonst verdient man zu wenig an solchen kriminellen Machenschaften. Die USA mit Obama war ja der Auslöser. Gadaffi musste weg, auch wenn man wusste, wenn er weg ist, fängt das Chaos erst an.Und wenn das noch nicht genug wäre, versucht man es nun beim Assad in Syrien. Ist wie geschrieben gewollt
  • CASSIO 02.09.2018 06:24
    Highlight Highlight na dann sollen die waffenbosse liefern. sie sollen dann aber auch die asylsuchenden bei sich zu hause aufnehmen und betreuen, die aus ländern kommen, die sie beliefert haben.
  • mAJORtOM95 01.09.2018 23:51
    Highlight Highlight Genial 😂
  • Fabian Studer 01.09.2018 21:42
    Highlight Highlight Ja stellt euch mal vor... Waffen in Kriegsgebiete. Für mich ist das wie Hopfen in ne Brauerei. Sonst wird's nirgends gebraucht
  • De Pumuggel 01.09.2018 19:00
    Highlight Highlight Und danach wird wieder frisch und fröhlich die „Neutralität“ der Schweiz gefeiert
    • Phiilofofi 02.09.2018 14:01
      Highlight Highlight Klar doch... solange man beide Seiten beliefert :)
  • weachauimmo 01.09.2018 17:10
    Highlight Highlight Mal wieder einseitiges Bashing. Bei Kriegsmaterialherstellern ist wenigstens klar, wofür ihre Produkte verwendet werden bzw. wie sie wirken.

    Bei Finanzgesellschaften und Rohstoffkonzernen wird es schon sehr viel weniger transparent; da lobe ich mir beinahe die Alkoholhersteller und Tabakhersteller.

    Bei Putzmittelherstellern, Kosmetikherstellern, Medikamentenherstellern, Lebensmittelherstellern schließlich fehlt den meisten Kommentierenden wohl die Phantasie für mögliche Erzeugnisse des Schreckens aus ihren Produktionshallen.
    • Baba 02.09.2018 00:09
      Highlight Highlight Whataboutism
    • Nocciolo 02.09.2018 11:40
      Highlight Highlight Du hast recht: Waffen braucht man zum Töten. Das ist sehr transparent. Also alles ok... Weitermachen.
    • weachauimmo 02.09.2018 15:20
      Highlight Highlight @Baba: mit dem Vorwurf des „Whataboutism“ kann man auch einfach jedes kritische Hinterfragen der Themenpriorisierung im Alltag unterbinden und Diskussionen abklemmen, ohne sich mit den abstrakteren Zusammenhängen auseinandersetzen zu müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paul De Meo 01.09.2018 16:50
    Highlight Highlight Neu sollen auch Plugs in den Kommissionen erlaubt sein, sofern kein Grund zur Annahme besteht, dass...
    • Astrogator 01.09.2018 18:25
      Highlight Highlight Wo soll ein Plug noch Platz haben, erst müsste ein Stock entfernt werden der gleichzeitig als Rückgrat dient...
    • Baba 02.09.2018 00:10
      Highlight Highlight Stock als Rückgrat? Wohl eher eine Wäscheleine - oder sonst was seeeehr biegsames.
  • Yogi Bär 01.09.2018 16:28
    Highlight Highlight Waffen können ihrer Gesundheit schaden mehr vernehmen Sie aus ihrer Anleitung oder beim nächsten Waffenhändler.

    Hinweis zur Waffe:

    Bitte nicht in Krieg oder Bürgerkrieg einsetzen, wir wollen nicht noch mehr Flüchtlinge!

    SVP
  • lilie 01.09.2018 15:34
    Highlight Highlight Ich bin auch nicht glücklich über den Entscheid. Ich fand unsere strikte Regelung besser, als die Regelung zu lockern, nur weil es andere neutrale Länder lockerer handhaben.

    Trotzdem finde ich es wichtig zu bedenken, dass auch der Bundesrat nicht komplett auf den Kopf gefallen ist und nicht einfach naiv darauf vertraut, dass geliefertes Material nicht in einem Bürgerkrieg eingesetzt werden. So sollen z.B. Flugabwehrsysteme geliefert werden dürfen - sie dienen ohnehin nur der Verteidigung und können also einen internen Konflikt nicht verschärfen.
    • loquito 01.09.2018 16:29
      Highlight Highlight Nö, denn flugabwehrraketen explodieren bekanntlich nicht und können ganz sicher nicht zum abschiessen von Medizinflugis oder Linienflugzeugen verwendet werden.... Hahaha, sonweit entfernt vom Krieg, dass man solches denkt und glaubt...
    • Keeloo 01.09.2018 16:46
      Highlight Highlight Ausser man verwechselt dummerweise Militärmaschinen mit Pasagierflugzeugen...
    • Yogi Bär 01.09.2018 17:07
      Highlight Highlight Man kann auch entsprechende Flab Kanonen für Direktbeschuss auf Fahrzeug Kolonen verwenden. Sollten es Flüchtlinge sein gäbe es dadurch Schaschlik. Schon dieser Gedanke ist für mich unerträglich! Für mich sind solche die diese Entscheide durchsetzen einfach nur widerliche und Charakterlose Trauergestalten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 01.09.2018 14:33
    Highlight Highlight Treffende Beispiele, auch in den Kommentaren.
    Die drei Affen sind allgegenwärtig in unserer Gesellschaft und ein Lob an Watson, dass so ein brisantes Thema thematisiert wird.
    Ich staunte heute auch nicht schlecht als ich im Tagi einen fast einseitigen Bericht über das Cochrane Institut las, wo sogar die mangelnde Seriosität von medizinischen Fachjournalen thematisiert wurde und die Pharmaindustrie kritisiert wurde solche Hefte quasi als Werbemittel verwenden. Hat seltenheitswert.
  • Jason84 01.09.2018 14:08
    Highlight Highlight Ja, und nachher ist man ab den Ursachen für Flüchtlingsströme wieder ratlos.
  • Rock'n'Rohrbi 01.09.2018 13:55
    Highlight Highlight Bei diesem Entscheid spielte nur eine (Un-)Vernunft Regie... Habgier! Beschämend und doppelte Moral, wenn sogar christliche Politikvertreter dafür stimmen.
    Was in der westlichen Welt ja eh schon lange getrennt ist ...Religion und Politik ...Ironie off und Neutralität on! 🤯😤
  • Schnymi 01.09.2018 13:53
    Highlight Highlight Zum lach-brüele...
  • niklausb 01.09.2018 13:51
    Highlight Highlight Man stelle sich mal die Konversation beim Vertragsabschluss vor:
    Händler so: oh beinahe hätte ich es vergessen aber ich muss sie noch darüber informieren dass ich ihnen die 300'000 Kindersoldatenzerfetzenden-Mantelgeschosse nur verkauffen darf, wenn sie sie gegen ihre eigenen Soldaten einsetzen bzw. zu Übungszwecken oder grgen einen unliebsamen Nachbar nicht aber gegen ihre Rebellen....
    Antwort von seiten des Käugfers:
    Benutzer Bild
  • swisskiss 01.09.2018 13:44
    Highlight Highlight Neu sollen auch wirtschafthörige Politiker als Volksverteter ins Parlament gewählt werden dürfen, sofern kein Grund zur Annahme besteht, dass diese nur für ihre Klientel Politik machen.
    • weachauimmo 01.09.2018 16:58
      Highlight Highlight Macht denn nicht jede Partei, Politikerin bzw. jeder Poltiker Politik für ihre bzw. seine Klientel?
    • swisskiss 01.09.2018 18:58
      Highlight Highlight weachauimmo: wirtschaftshörig und Volksvertreter sind doch eher Gegensätze. Es soll auch Parteien geben, die ihre Klientel benennen und nicht mit falscher Etikette Stimmen sammeln. Volk in Volkspartei, Christlich in CVP sind so charkteristisch, wie Zitrone in Zitronenfalter.
  • The M 01.09.2018 13:31
    Highlight Highlight Diese Waffenexportgesetz könnte man mit Emojis auf rekordverdächtigte drei Zeichen reduzieren: 🙈🙉🙊
    • Sophon 01.09.2018 13:54
      Highlight Highlight Oder auf 🤮😭🤬
    • blablabla666 01.09.2018 23:04
      Highlight Highlight oder auf eins 🤑
    • JasCar 02.09.2018 02:23
      Highlight Highlight Ich glaube es toppen zu können:
      💰
    Weitere Antworten anzeigen
  • The M 01.09.2018 13:29
    Highlight Highlight Neu sollen auch Pyros und Sprengsätze in Fussballstadien erlaubt sein, sofern kein Grund zur Annahme besteht, dass sie angezündet werden.
    • chreischeib8052 01.09.2018 13:38
      Highlight Highlight +1
  • hockeyplayer 01.09.2018 13:18
    Highlight Highlight Wir öffnen die Ehe endlich für alle, sofern kein Grund zur Annahme besteht, dass Homosexuelle danach heiraten. 🤦🏽‍♂️
  • Zerschmetterling 01.09.2018 13:15
    Highlight Highlight Es ist wie eh und je... Die Schweiz gibt sich neutral, und sahnt ordentlich ab. Wirtschaft über alles, olé...
  • Nocciolo 01.09.2018 13:11
    Highlight Highlight 100% auf den Punkt gebracht. 😂
  • Blister 01.09.2018 13:02
    Highlight Highlight Schnaps an bereits betrunkene Kinder zu verteilen ist schon noch ein bisschen evil.

    Ganz ihm Ernst:
    Das Hauptproblem der Schweizer Rüstungsindustrie ist, dass sie leider wenig in NATO Länder exportieren kann und daher auf diese instabilen Länder angewiesen ist. Weiter sind das von A bis Z in der Schweiz hergestellte Produkte, also sehr teuer. Die Wertschöpfung jedoch dürfte sehr hoch sein, vor allem im Vergleich zur Binnenwirtschaft.
    • qolume 01.09.2018 14:05
      Highlight Highlight Nein, das Problem ist, dass wir überhaupt Waffen exportieren! Wir sollten die ganzen Munitionskisten leeren und mit Teddybären füllen bevor sie versendet werden! #mehliebi
    • swisskiss 01.09.2018 14:10
      Highlight Highlight Blister: Es wäre sehr hilfreich, wenn Du Dich mal etwas näher mit der Materie befassen würdest, statt solchen Quatsch zu schreiben. Fang doch mal an mit RUAG zu googlen, dann Waffenexporte Schweiz nach Ländern und Produkte und schlussendlich die volkswirtschaftliche Bedeutung der Schweizer Rüstungsindustrie nach Umsatz und Arbeitsplätzen.
    • Phipsli 01.09.2018 14:16
      Highlight Highlight Neu sollen Waffenexportbefürworter in Kriegsgebiete gehen und Dort vom Krieg verstümmelte Kinder besuchen und ihnen erklären, dass wenn wir unsere Waffen nicht verkaufen dürfen Geld und Arbeitsplätze verloren gehen, ohne davon auszugehen, dass sie verstanden werden..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dogbone 01.09.2018 13:01
    Highlight Highlight 9 Ständeräte waren dafür, 4 dagegen. Die anderen 33 Ständeräte hatten keine Meinung zu diesem Thema?
    • corsin.manser 01.09.2018 14:08
      Highlight Highlight Das Geschäft wurde in der sicherheitspolitischen Kommission des Ständerats behandelt. Dort sitzen nur 13 Mitglieder des Ständerats.
    • swisskiss 01.09.2018 14:16
      Highlight Highlight Die Vernehmlassung des Vorschlags des Bundesrats geht in National- und Ständerat zuerst in die sicherheitspolitische Kommision. Diese Kommisionen, sind wie die anderen Sachkommisionen aus den Parteien gewählte Parlamentarier, die nach Parteienstärke in NR und SR die Kommisionen besetzen dürfen.

      Nähere Erläuterung und Zusammensetzung auf:

      https://www.parlament.ch/de

      Organe /Kommisionen
  • Bufzgi 01.09.2018 13:00
    Highlight Highlight Es wär so lustig, wenns nicht wahr wäre :'(
    Realsatire vom feinsten...
  • Brothamster 01.09.2018 12:54
    Highlight Highlight Die memes wären zu gut, wäre das Thema nicht ein so ernstes, hätte ich längst laut losgelacht.
  • LeChef 01.09.2018 12:52
    Highlight Highlight Warum gibts eigentlich kein Referendum? Wo doch gerade alle hyperventilieren?

    Ich würds auch unterschreiben.
    • Patsia 01.09.2018 14:31
      Highlight Highlight Soweit ich es verstanden habe, spielt sich das ganze auf der Verordnungs-Ebene ab, und da gibt es (leider) keine Möglichkeit des Referendums. Aber himmeltraurig was da entschieden wurde.
    • Lienat 01.09.2018 15:16
      Highlight Highlight Es gibt aber die Möglichkeit, die Ja-Stimmer bei den nächsten Wahlen abzuwählen.
    • HabbyHab 01.09.2018 15:17
      Highlight Highlight @patsia man könnte eine Initiative starten
  • TheClansman 01.09.2018 12:51
    Highlight Highlight Die Bezeichnung "Skyguides" ist falsch, es heisst Air Traffic Controller.
    • Hierundjetzt 01.09.2018 15:45
      Highlight Highlight Danke Capt. Obvious. Am besten fasst Watson Artikel nur noch in Fachsprache ab, damit es in Zukunft nur die 5% verstehen, die in exakt in dieser Branche arbeiten. Macht ja auch unglaublich Sinn für ein nationales Medium...
    • flying kid 01.09.2018 15:46
      Highlight Highlight Oder Fluglotse oder Flugverkehrsleiter auf Deutsch.

      Mein Kommentar dazu wurde nicht mal aufgeschaltet 🤷🏼‍♂️
    • TheClansman 01.09.2018 16:51
      Highlight Highlight Lieber Deutsch als falsch...
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