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Aargau

Kein Warmwasser mehr: Aargauer Amtsstuben werden (fast) trockengelegt 

Wasser halt! Warmwasser ist zu teuer – deshalb soll es dieses auf Toiletten der Verwaltung nur noch in Ausnahmefällen geben.
Wasser halt! Warmwasser ist zu teuer – deshalb soll es dieses auf Toiletten der Verwaltung nur noch in Ausnahmefällen geben.bild: shutterstock

Kein Warmwasser mehr: Aargauer Amtsstuben werden (fast) trockengelegt 

Die Aufbereitung von Warmwasser kostet zu viel Energie, findet die Aargauer Regierung. Künftig wird es auf den Toiletten keinen Warmwasserhahn mehr geben. Sie folgt damit einem Vorstoss der Grünen.
02.09.2016, 13:3902.09.2016, 13:52

Der Regierungsrat erinnert an das eigene Konzept «Nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften», das er 2010 beschlossen hat und das den Energieverbrauch einschränken soll. Das Anliegen der Grünen-Fraktion im Grossen Rat will er deshalb unterstützen. 

Bei Renovationen und Neuinstallationen werden keine Anschlüsse für Warmwasser fürs Händewaschen mehr installiert. Die formale Ergänzung der kantonalen Immobilien-Standards wird bei der nächsten redaktionellen Überarbeitung vorgenommen, wie die Regierung am Freitag bekannt gab.

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Es sind allerdings Ausnahmen von der Regel erlaubt: zum Beispiel bei Spitälern, Küchen oder auch Werkstätten. Auf jeden Fall bei allen Einrichtungen, die höhere Anforderungen an die Hygiene haben.

Die Grünen hatten diese Lösung im Postulat vom Juni 2016 für alle kantonalen und vom Kanton finanzierten Gebäuden vorgeschlagen. (jk) (aargauerzeitung.ch)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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atomschlaf
02.09.2016 14:29registriert Juli 2015
Ausser bei sehr warmen Umgebungstemperaturen (>25°C) empfinden die meisten Menschen Händewaschen mit kaltem Wasser als eher unangenehm.
Wenn die Hände nur noch kalt gewaschen werden können, führt dies dazu, dass sie nach dem Toilettengang vermehrt gar nicht gewaschen werden.

En Guete!
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Denk nach
02.09.2016 14:45registriert Juli 2016
Ein solcher Sparvorschlag zeugt nur von eins:

Himmelschreiende Inkompetenz!

Unfähigkeit und Inkompetenz wichtige Themen wie Gesundheitspolitik zu bearbeiten (wo es um die Millionen geht).
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