Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

18-Jährigen erschossen: Minderjähriger Täter von Fislisbach AG kassiert Maximalstrafe



Bild

Der Verurteilte beim Verlassen des Gerichts.

Im Tötungsdelikt von Fislisbach AG ist der zur Tatzeit 17-jährige Täter zur Maximalstrafe gemäss Jugendstrafrecht verurteilt worden. Der Schweizer hatte im Juni 2016 im Wald mit einem Schuss einen 18-Jährigen getötet.

Das Jugendgericht Baden befand den mittlerweile gut Zwanzigjährigen am Mittwoch wegen vorsätzlicher Tötung für schuldig, wie die Gerichte Kanton Aargau am Freitag mitteilten. Das Jugendstrafgericht verurteilte ihn zu einem Freiheitsentzug von vier Jahren. Dies stellt die Maximalstrafe im Jugendstrafrecht dar.

Gleichzeitig ordnete das Gericht eine Unterbringung in einer entsprechenden Einrichtung an, verbunden mit einer ambulanten Therapie. Diese jugendstrafrechtlichen Massnahmen (Unterbringung und ambulante Therapie) dauern von Gesetzes wegen maximal bis zum vollendeten 25. Lebensjahr des Verurteilten.

Schliesslich wurde der Beschuldigte verpflichtet, den Angehörigen des Opfers Genugtuungszahlungen zu leisten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Jugendstrafverfahren und damit auch die Verhandlung sind gemäss Jugendstrafrecht nicht öffentlich.

Opfer und Täter kannten sich

Der Verurteilte war noch in der Tatnacht vom 15. Juni 2016 von der Kantonspolizei verhaftet worden. Der Jugendliche gestand, auf den jungen Mann geschossen zu haben. Die beiden Personen kannten sich.

Das Opfer war am Abend in einem Waldstück oberhalb von Fislisbach gefunden worden. Der Notruf ging kurz vor 20 Uhr ein. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war der 18-jährige Schweizer bereits tot. Der Täter hatte Jungschützenkurse in einer Schiessanlage der Region besucht.

Die von der Jugendanwaltschaft in Auftrag gegebene Obduktion durch das Institut für Rechtsmedizin zeigte, dass der 18-Jährige an den Folgen der Verletzungen eines Schusses gestorben war. Die Ermittlungsbehörden stellten die Waffe in der Nähe des Tatorts sicher. (aeg/sda)

Deutscher Krankenpfleger spritzt Patienten in den Tod

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Je drei neue Fälle in Zürich und im Aargau – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Österreich hält Grenze zu Italien geschlossen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Polizei zeigt mehrere «Autoposer» an – mehrere Wagen beschlagnahmt

In den Kantonen St.Gallen, Aargau und Graubünden hat die Polizei Aktionen gegen sogenannte «Autoposer» durchgeführt. Mehrere Fahrer wurden verzeigt und deren Autos stillgelegt.

Indem sie ihre leistungsstarken Autos aufdrehten und die Sportauspuffanlagen bewusst knallen liessen, fielen die mehrheitlich jungen Männer in Innenstädten und Dörfern negativ auf. Die Kantonspolizei St.Gallen kontrollierte an mehrere Orten «Autoposer» und deren nicht vorschriftsgemässe Wagen. 18 Männer wurden bei …

Artikel lesen
Link zum Artikel