Schweiz
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ZUM THEMA FAIR FOOD INITIATIVE AN DER FRUEHLINGSSESSION 2018 AM FREITAG 16. MAERZ 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Markus Joos's employees use a SAMRO reaper to harvest potatoes and sort them manually on the conveyor belt of the reaper, pictured in Kerzers in the Canton of Fribourg, Switzerland, on October 28, 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Mithilfe der Vollernte- Maschine SAMRO werden bei Markus Joos in Kerzers, Schweiz, am 28. Oktober 2013 die Kartoffeln geerntet. Mitarbeiter sortieren in Handarbeit die Kartoffeln auf dem Foerderband der Kartoffelerntemaschine SAMRO aus. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Gleich zwei Initiativen wollen die nachhaltige Nahrungsmittelproduktion stärken. Bild: KEYSTONE

Diese 6 Pro- und Contra-Argumente solltest du im Kampf um die Food-Initiativen kennen

Als «brutal asozial» bezeichnet die Contra-Seite die Initiative für Ernährungssouveränität. Dagegen hält die Pro-Seite: Es sei «endlich Zeit» für eine nachhaltigere Landwirtschaft. Die Diskussion um die Agrar-Initiativen, über die das Schweizer Stimmvolk am 23. September abstimmt, ist eröffnet. 



Die Fair-Food-Initiative

ARCHIV -- ZU DEN EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNGEN VOM SONNTAG, 23. SEPTEMBER 2018, UEBER DIE FAIR FOOD INITITAVE, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Verschiedene Huehner der Rassen British Araucana, Marans, Araucana und Legbar von Ruedi Schaerer verweilen im zuercherischen Huetten, aufgenommen am Dienstag, 27. Maerz 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza)....Various chicken of the breeds British Araucana, Marans, Araucana and Legbar of chicken farmer Ruedi Schaerer walk in the enclosure in Huetten Zurich, Switzerland, on Tuesday, March 27 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Lanciert wurde die Fair-Food-Initiative von den Grünen. Sie will, dass der Bund faires, nachhaltiges und tierfreundlich produziertes Essen fördert. Importierte Lebensmittel sollen grundsätzlich Schweizer Standards erfüllen. Die Initiative will zudem, dass sich der Bund gegen Food-Waste einsetzt und Produkte und dessen Verarbeitungswege besser kennzeichnet.

Stimmen «Ja»: SP, Grüne, EVP
Stimmen «Nein»: SVP, FDP, CVP, BDP
Stimmfreigabe: GLP

Initiative für Ernährungssouveränität

Un marchand de fruits et legumes vend des legumes et des fruits a une personne sur son stand au marche de detail et de produits manufactures de la Plaine de Plainpalais a Geneve, ce dimanche, 26. aout 2018. Le peuple se prononcera le 23 septembre sur les initiatives populaires. Pour la souverainete alimentaire d'Uniterre et pour des aliments equitables (Fair Food) des Verts. L'initiative d'Uniterre exige une agriculture ecologique et diversifiee tournee vers la production locale, ainsi que des conditions de travail equitables. L'initiative des Verts, pour des denrees alimentaires saines et produites dans des conditions equitables et ecologiques et demande que la Confederation renforce l'offre de denrees alimentaires sures et de bonne qualite. Celles-ci devraient etre produites dans le respect de l'environnement, des ressources et des animaux, ainsi que dans des conditions de travail equitables. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bild: KEYSTONE

Lanciert wurde die Initiative für Ernährungssouveränität von einem Bündnis der Linken zusammen mit der Bauerngewerkschaft Uniterre. Wie die Fair-Food-Initiative fordert die Ernährungssouveränität, dass importierte Lebensmittel Schweizer Standards punkto Nachhaltigkeit und Tierwohl erfüllen. Sie geht aber noch einen Schritt weiter und fordert einen radikalen Richtungswechsel in der Agrarpolitik. So soll der Bund kleinbäuerliche Betriebe schützen, den Bauern ein höheres Einkommen sichern und dafür sorgen, dass mehr Menschen in der Landwirtschaft arbeiten. Zudem fordert die Initiative ein absolutes Gentech-Verbot

Stimmen «Ja»: SP, Grüne
Stimmen «Nein»: SVP, FDP, CVP, BDP, GLP, EVP

PRO-Argumente

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CONTRA-Argumente

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Umfrage

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  • 1%Für Fair-Food gibt's ein Nein, für die Ernährungssouveränität ein Ja

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83
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83Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • You will not be able to use your remote control. 04.09.2018 18:51
    Highlight Highlight Behauptet der Herr Schneider-Ammann, dass wir früher Planwirtschaft hatten?
    2 2 Melden
  • rodolofo 04.09.2018 13:08
    Highlight Highlight Oh, wie rührend!
    Christa Markwalder (FDP) ist besorgt, dass sich die einkommensschwachen Leute bei Annahme der Initiativen keine Lebensmittel mehr leisten könnten!
    Dann zahlt denen doch einfach einen anständigen Lohn!
    (Und verteidigt die Flankierenden Massnahmen gegenüber der EU mit aller Entschlossenheit!)
    Dann klappt's auch mit dem Bio-Gemüsehändler.
    Und "Rire den Bon Coeur" sieht nur noch Rot:
    "Planwirtschaft!" ruft er warnend.
    Warum lächeln Sie denn dann immer so freundlich, wenn Sie es mit Vertretern der Chinesischen Regierung zu tun haben?
    DIE sind die Planwirtschafts-Technokraten!
    22 15 Melden
    • Regas 04.09.2018 17:31
      Highlight Highlight Ja und dieser anständige Lohn wird dann durch die immer höheren Steuern gefressene. Kontrollbehörden sind ja bekanntlich nicht gratis zu haben.
      Werden die Milchpreise erhöht wir automatisch wieder mehr Produziert und es entsteht eine Milchschwemme diese muss dann mit staatlichen Subventionen wieder abgebaut werden das ist dann reine Planwirtschaft.
      Vernünftigerweise kann die produzierte Milchmenge nur über den Preis reguliert werden, bei einer Überproduktion müssen dann halt einige Produzenten den Laden schlissen es geht nicht anders.
      5 6 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 21:25
      Highlight Highlight @ Regas
      Der Milchpreis wird eben nur für Biomilch erhöht!
      (Fair Trade für Qualität ohne billiges Soya-Kraftfutter aus Übersee auf abgeholztem Urwald).
      Was heisst das?
      Für die Biomilch wird nur Futter gefüttert, das auch hier wächst, also hauptsächlich Gras und Heu plus etwas Mais und Getreide als Kraftfutter.
      Die konventionelle Milch wird durch Zölle auf umweltschädigendem Import-Kraftfutter verteuert und lohnt sich nicht mehr.
      So kommt die Milchmenge herunter.
      Und wenn das Angebot knapper wird, steigt der Preis.
      Es lohnt sich wieder für Milchbauern!
      Aber nur für nachhaltige Milchbauern.
      6 1 Melden
  • Stigs 04.09.2018 12:30
    Highlight Highlight Gen-Technik ruft bei den meisten gleich Verachtung hervor. Dass ist mir klar
    Diese bezieht sich aber nicht nur auf die Tiere (welche absolut unetisch ist) sonder auch auf die Pflanzen. Mit Hilfe von Gen-Technik ist es möglich den Pflanzen beizubringen wie sie sich selbst gegen Schädlinge wehren können. Damit wären Pestizide und Gifte nicht mehr nötig.
    22 10 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 13:17
      Highlight Highlight Das hat sich leider als Illusion erwiesen.
      Ein gentechnisch erzielter Vorsprung wird von den sich unheimlich schnell vermehrenden Schädlingen und Krankheiten sehr schnell wieder aufgeholt.
      Eine gentechnisch erzielte Resistenz gegen Glyphosat verhindert nicht, dass die Pflanzen wegen der Anwesenheit Glyphosat Mangelkrankheiten erleiden und dann von Bakterien zerfressen werden.
      Oder sie sind so Gift-resistent, dass sie die Gifte aufnehmen und anreichern.
      Nein, dieser Konventionelle Irrweg führt nur weiter hinein in die katastrophale Verwüstung, die wir bereits erleben...
      9 10 Melden
    • Regas 04.09.2018 17:05
      Highlight Highlight @rodolofo: Dann müsste die konventionelle Züchtung auch verboten werden, die machen nämlich genau des gleiche.
      Firmen wie zum Beispiel Samen Mauser währen mit heutigen Methoden durchaus auch in der Lage für ihre Züchtungen Gentechnik einzusetzen. Nur fehlt leider die Akzeptanz bei den Verbrauchern. Schade das eine effiziente Technik nicht eingesetzt werden kann nur weil Monsanto und so vor etwa 25 Jahren echte Schisse gebaut hat.
      6 4 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 17:18
      Highlight Highlight @ Regas
      Es ist doch nicht das Gleiche, wenn Pflanzen, oder Tiere der gleichen Art miteinander gekreuzt werden (so wie bisher), oder wenn zum Beispiel ein Schweine-Gen in eine Kuh eingebaut wird, oder irgendein Vitamin-produzier-Gen aus einem Rübli in die DNA von Reis!
      Obwohl High-Tech, ist das ein kindisches Gebastel, bei dem niemand absehen kann, was für Folgen das hat, wenn sich die Frankenstein-Organismen aus dem Genlabor nach Freisetzung-Versuchen mit den bisherigen Organismen vermischen, was beim Anbau draussen auf Feldern unweigerlich passieren wird!
      ...
      5 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Bollinger (1) 04.09.2018 12:18
    Highlight Highlight Nahrungsmittel sind viel zu ernst, um sie der Landwirtschaft zu überlassen. Moderne Produktionsformen (vertical agriculture, Fleisch aus dem Labor usw.) werden durch die Fairfood Initiative benachteiligt. Fortschrittshemmend.
    12 8 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 13:19
      Highlight Highlight Du bist ein Städter und träumst von "Urban Agriculture" auf Hausdächern und in Keller-Räumen, richtig?
      6 7 Melden
  • E-Smoking 04.09.2018 12:16
    Highlight Highlight Ich vermute, dass die Initiative selbst bei einem Ja nicht umgesetzt werden kann. Die Bilateralen und auch die Marschrichtung des BR sind der Abbau von Handelshemnissen. Mit CETA und co. können in Zukunft ausländische Firmen sogar klagen, wenn sie hier nicht verkaufen dürfen. Deshalb glaube ich so oder so nicht an deren Umsetzung. Ich stimme NEIN, bin aber klar für möglichst gute Lebensmittel und artgerechte Haltung. Die Schweiz ist hier bereits ein gutes vorbild und soll so weitermachen. Verbote und Einschränkungen sind doof.
    7 7 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 13:20
      Highlight Highlight Und parkieren im Parkverbot ist super!
      2 4 Melden
    • E-Smoking 04.09.2018 14:31
      Highlight Highlight Es geht um Überregulierung. Der Bürger ist sehr wohl im Stande oft selbst zu entscheiden was er für gut empfindet und was nicht.

      Regulierungsamnesie: Jede Regulierung und jedes Gesetz verfällt nach 20 Jahren automatisch, sofern es nicht bestätigt wird.
      4 6 Melden
  • Stigs 04.09.2018 11:44
    Highlight Highlight 1 Pro Argument: Viele können sich kein Essen leisten, deshalb erhöht man die Qualität. WTF!
    Den Denkfehler muss man nicht erklären ansonsten ist man echt dumm.
    22 10 Melden
  • Jan. 04.09.2018 11:27
    Highlight Highlight Wenn ein Viertel der Leute plant, eine Initiative anzunehmen und die andere abzulehnen, sollte man Pro und Kontra Argumente wohl getrennt ausführen...
    32 1 Melden
  • loemi 04.09.2018 11:25
    Highlight Highlight Bei Rodolf Strahm stehe ich auf dem Schlauch: Protektionismus gäbe es ja nur gegenüber "unfair" produzierten Lebensmitteln. Entwicklungsländer können sich differenzieren und deren Export steigern durch Fair-Food - und ganz nebenbei soziale und ökologische Fortschritte machen. Klar ist das kein Selbstläufer, aber es ist auch nie falsch das Richtige zu tun.
    10 5 Melden
  • inmi 04.09.2018 10:43
    Highlight Highlight Die Initiativen wurden von reichen Rich-Kids-Städtern lanciert, die aus irgendwelchen Gründen zurück zur Ballenberg Schweiz wollen.

    Hoffentlich lehnen wor diesen Müll ab, die Armen werden am meisten Probleme mit dem teureren Essen haben, aber wir alle werden leiden, sollte diese Initiative angenommen werden.
    16 18 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 13:28
      Highlight Highlight Die modere Bio-Landwirtschaft ist nicht mehr so, wie die Ballenberg-Landwirtschaft einmal war!
      Alle modernen Möglichkeiten, wie Maschinen, Hochertrags-Sorten, Wissenschaftliche Erkenntnisse, Wetterprognosen, Vermarktungs-Ketten, Computer, Virus-Spritzmitteln, gezüchtete Nützlinge, usw. stehen auch der Bio-Landwirtschaft zur Verfügung!
      Darum haben Bio-Produkte nicht nur qualitativ die Nase vorn, sondern auch in Sachen Aussehen und Ertrag gegenüber den Konventionellen Produkten gewaltig aufgeholt!
      Eigentlich habe ich gedacht, dass man das nur Rich-Kids-Städtern erklären muss...
      8 6 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 14:44
      Highlight Highlight ...
      Wenn wir in der Biolandwirtschaft auf Pestizide, Kunstdünger und die Gentechnologie verzichten, dann tun wir das nicht, weil einer Ballenberg-Idylle huldigen, sondern weil wir gesehen haben, was für Kollateralschäden diese Dinge bei Mensch und Natur anrichten!
      Ein Landbau-System sollte möglichst nah bei der Natürlichen Vielfalt sein und diese sollte ergänzt sein mit Naturschutz-Zonen, wie Mischwäldern, renaturierten Flüssen und Bächen, Teichen, Hecken oder Buntbrachen.
      Eine Agro-Industrielle Monokultur hingegen ist widernatürlich und schreit förmlich nach Schädlingen und Krankheiten.
      10 2 Melden
  • Theor 04.09.2018 10:39
    Highlight Highlight Beide Initiativen werden wieder übelst versenkt. Nicht weil sie nicht gut wären, sondern weil das Schweizer Stimmvolk einmal mehr beweisen wird, dass es sich zwar ach so gerne als neutral, offen und ach so freundlich inszeniert, in Wahrheit aber eines der assozialsten und egomanischten Nationen der Welt ist. Alles was dem eigenen Portemonnaie schadet, wird abgelehnt.
    39 39 Melden
    • Waldorf 04.09.2018 10:50
      Highlight Highlight So kommt es mir leider auch vor!
      6 6 Melden
    • Thomas Bollinger (1) 04.09.2018 13:26
      Highlight Highlight Man kann gerade aus sozialen Gründen gegen die Initiative sein. Nicht nur wegen des Binnenmarktes, sondern auch wegen des Aussenhandels (Schwellenländer können schlechter in die Schweiz exportieren).
      10 2 Melden
    • Eh Doch 04.09.2018 14:22
      Highlight Highlight Genau man hat schlussendlich immer eine heiden Angst um sein liebes Geld. Aber welche Chance wir verpassen den anderen Ländern ein Vorbild sein zu können, das übersieht man gerne. Und darum geht es doch meistens bei umstrittenen eher radikalen Inititativen, wer nicht wagt der nicht gewinnt
      3 1 Melden
  • Freddy Gügger 04.09.2018 10:37
    Highlight Highlight Es steht ausser Frage, dass die Schweizer Landwirtschaft nachhaltiger und innovativer werden muss. Insbesondere der absurd hohe Wasserverbrauch und gezielte Einsatz von Antibitiotikas in den Mästereien. Zu lange konnten sich viele Landwirte auf Subventionen und Sonderstatus ausruhen. Weiter ist auch Food Waste ein großes Problem, wir haben Tonnen von Fleisch und anderen Erzeugnissen in Überproduktion, während in anderen Ländern Menschen immer noch verhungern. Das kann so nicht weiter gehen.
    12 2 Melden
  • Tarzipan 04.09.2018 10:22
    Highlight Highlight Auch wenn ich die beiden Initiativen grundsätzlich unterstütze, sind es schlechte Argumente wie von Herrn Molina, welche den Gegnern weitere Argumente liefern.
    Denkt er denn, dass wenn Nahrungsmittel fairer und ökologischer produziert resp. unter Einhaltung dieser Standards importiert werden, die Preise sinken werden? Das Gegenteil wird der Fall sein, ergo können sich die Personen, welche sich solche Nahrungsmittel bereits heute nicht leisten können auch in Zukunft keine solche Nahrungsmittel leisten. Oder mach ich hier einen Denkfehler?
    User Image
    13 0 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 13:30
      Highlight Highlight Nein, aber Du zäumst das Pferd vom Schwanz her auf.
      1 4 Melden
    • Eh Doch 04.09.2018 14:24
      Highlight Highlight Man sollte allgemein mal nicht nur den Preis als Hauptargument sehen, das ist eher angstmache und niemand sagt genau wie die Preise denn steigen wenn sie es denn tun, also reden wir von rappen oder gleich 10.-? Wenn das nicht geklärt ist ist es als Argument auch nicht haltbar.
      4 2 Melden
  • Regas 04.09.2018 10:21
    Highlight Highlight Ei absolutes Gentechnik verbot bei Annahme der Ernährungssouveränität ist zuviel!
    Wollen wir uns da wirklich für alle Zukunft festlegen?
    Nein danke!
    45 7 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 13:34
      Highlight Highlight Eine Initiative entscheidet also für die Ewigkeit?
      Das wäre mir neu.
      In der Regel lancieren die Privatisierungs-Fanatiker rund um Mr. Burns..., äh nein, um Herrn Bigler, bereits ein Jahr nach einer Abstimmungs-Niederlage einen neuen Versuch, zur Zerschlagung der SRG...
      Gegen die hilft also offensichtlich auch keine Gentechnik.
      1 5 Melden
    • Eh Doch 04.09.2018 14:26
      Highlight Highlight Nein nicht alle Zukunft, keine Angst, der Bund ist flexibel und jetzt kräftig in den Genmais beissen
      1 1 Melden
    • Regas 04.09.2018 14:32
      Highlight Highlight In der Bundesverfassung steht nach Annahme ein absolutes Gentechverbot. Es wird schwierig so einen Paragrafen wieder zu Löschen. Das hat jetzt absolut nichts mit der Abschaffung der SRG zu tun.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 04.09.2018 10:05
    Highlight Highlight Eine Preiserhöhung bei Lebensmitteln zieht einen ganzen Rattenschwanz mit sich(Angebit, Nachfrage). Finanz schwache Personen werden klar benachteiligt zumal man diesen helfen und nicht Steine in den Weg legen sollte. Schliesslich definiert sich die Stärke des Volkes am Wohl der Schwachen. Zumal mit der Fairfood Initiative noch eine riesige Bürokratie entsteht, da die schweizer Bauern nicht in der Lage sind genügend zu produzieren. Man sollte eher zuerst den Foodwaste angehen, denn dann würden die Preise noch mal günstiger, da man nicht mehr den Waste mitbezahlen muss, danach Bio fördern.
    2 0 Melden
  • Der Tom 04.09.2018 09:46
    Highlight Highlight Absolutes Gentech Verbot. Die Initiative für Ernährungssouveränität muss unbedingt abgelehnt werden! Technologie darf man nicht verbieten. Man muss das regulieren, sinnvolle Projekte fördern und mit den Patenten aufpassen. Kann nicht sein, dass wir eine ganze Technologie verbieten nur weil einige Firmen Mist gebaut haben.
    70 16 Melden
    • xlt 04.09.2018 09:54
      Highlight Highlight Exakt mein Gedanke. Es wäre dumm, Gentech grundsätzlich zu verbieten. Regulieren und untersuchen wären hier der bessere Weg, auch in Anbetracht einer Ernährungssouveränität.
      10 2 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 13:36
      Highlight Highlight Und eine Atombombe sollten wir auch gleich noch bauen. Schliesslich sollte man jede Technologie anwenden und ausprobieren, damit man den Anschluss an Nordkorea nicht verpasst!
      ...
      1 8 Melden
    • Der Tom 04.09.2018 15:29
      Highlight Highlight @rodolfo Das ist Physik. Ein totales Gentechnik Verbot wäre ca so wie ein totales Physik Verbot um Atombomben verhindern zu können.
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Uslandschwiizer 04.09.2018 09:38
    Highlight Highlight Toent stark nach "Bauern wie zu Gotthelfszeiten" kombiniert mit Beamtenstatus und Banker-Loehnen:
    "So soll der Bund kleinbäuerliche Betriebe schützen, den Bauern ein höheres Einkommen sichern und dafür sorgen, dass mehr Menschen in der Landwirtschaft arbeiten. Zudem fordert die Initiative ein absolutes Gentech-Verbot."

    Statt effizientere, zusammenarbeitende und wirtschaftliche Betriebe zu foerdern, erschaffen wir vom Staatstropf abhaengige Bauern ohne Innovationskraft, die im Vergleich mit ihren auslaendischen Kollegen noch weiter zurueckfallen.
    53 12 Melden
    • flying kid 04.09.2018 10:29
      Highlight Highlight Sehr schön gesagt.
      Und dann wird die Initiative ja noch von links, welche sonst bei jeder Gelegenheit gegen die Subventionen für die Landwirtschaft jammern, unterstützt.
      Nun ja, wundert euch nicht, wenn nach Annahme der Initiative die Subventionen noch mehr und die Lebensmittel teurer werden.
      5 2 Melden
    • äti 04.09.2018 10:36
      Highlight Highlight Usland, von Staatstropf ist nicht die Rede. Big ist nicht immer gut, sondern ein grosses Risiko. Mir sind 1'000 echte Landwirtschaftsbetriebe lieber als 5 riesige Gutsbetriebe, die der Rendite wegen nur noch 10 gewaltige Massenprodukte herstellen. Zudem werden diese Massenprodukte (heute zB Milch) zu Schleuderpreisen nach Afrika gekarrt und machen dort Milchlandwirtschaft kaputt. Mit Folgen.
      5 3 Melden
    • Eh Doch 04.09.2018 14:28
      Highlight Highlight UND: es sind ja nicht nur "die Linken" die das unterstützen, nein auch die Bauern selber. Soll doch etwas heissen
      3 2 Melden
  • Herr Gabi 04.09.2018 09:25
    Highlight Highlight Seit wann macht die FDP politik für Einkommens schwache Menschen?...chopf schütteln..
    6 1 Melden
  • Matrixx 04.09.2018 09:13
    Highlight Highlight Früher oder später wird eh alles Lebensmittel teurer, wenn wir weiterhin unsere fruchtbaren Böden kaputt wirtschaften. All die eingesetzte Chemie und die einseitige Saat schadet dem Boden. Sowohl bei einheimischem, wie auch bei ausländischem Gemüse.
    56 11 Melden
    • Eh Doch 04.09.2018 14:30
      Highlight Highlight darum ist es doch mal an der Zeit etwas radikaleres zu initieren als immer die gleiche Leier. Preise Preise Preise, Geld kann man nicht fressen
      3 0 Melden
    • Matrixx 04.09.2018 17:03
      Highlight Highlight Aber man kann mit fairer, nachhaltiger Produktion dafür sorgen, dass auch zukünftig genug Nahrungsmittel hergestellt werden kann und fruchtbarer Boden weltweit keine Rarität wird.
      3 0 Melden
  • Waldorf 04.09.2018 09:10
    Highlight Highlight Ich finde die Contraargumente schwach und oberflächlich. Planwirtschaft, Lebensmittepreise, beschränktes Angebot...my ass! Wir brauchen radikales Umdenken. Auch wenn wir damit ganz allein auf weiter Flur stehen. Betrifft natürlich auch andere Bereiche der Politik und Wirtschaft. Aber hier könnte man mal anfangen. Dabei halte ich mich mehr an das Zitat von Kathrin Hartmann und weniger an die der Politiker. Ich mag euer links-rechts Denken nicht!
    7 1 Melden
  • AnnaBanana 04.09.2018 09:00
    Highlight Highlight An die "zweimal nein"-Wähler: warum?
    27 26 Melden
    • bebby 04.09.2018 09:24
      Highlight Highlight Wegen dem Zwang und noch mehr Zöllen. Lebensmittel sind eh schon viel zu teuer in der Schweiz.
      33 61 Melden
    • Uslandschwiizer 04.09.2018 09:26
      Highlight Highlight Gibt viele Gruende - hier ein paar:
      - Protektionismus war noch nie Wohlstandsfoerdernd weder im In- noch im Ausland (Anschauungsunterricht gibts bei Trump)
      - Planwirtschaft setzt falsche Anreize an die Bauern
      - Die Initiativen liefern ausgezeichnete 'Ausreden/Gruende' fuer Preiserhoehungen auf alles. Wenige (grosse) werden profitieren, die Bevoelkerung wird verlieren, die schwaechsten triffts am staerksten.
      - Wir brauchen nicht mehr geschuetzte 'Kleinbauerliche Werkstaetten' - die Bauern sollen Zusammenarbeiten und Anschaffungen zusammen stemmen - ist oekologischer und wirtschaftlicher
      66 15 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 04.09.2018 09:31
      Highlight Highlight Wegen den Zöllen und potentiellen Einfuhrverboten.
      25 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sonico 04.09.2018 09:00
    Highlight Highlight Das Thema Sozial- und Umweltschutz in der (Nahrungsmittel-)Produktion betroffen fft uns alle. Hier auf die Wahlfreiheit und das existierende Angebot zu verweisen ist etwa gleich sinnvoll, wie wenn man Dieselpartikelfilterund Katalysatoren als freiwilliges Autozubehör deklarieren würde.
    5 0 Melden
  • Uf em Berg 04.09.2018 08:58
    Highlight Highlight Man kann nicht beide Initiativen in einen Topf werfen und gleich argumentieren. Kenne viele Personen , die nicht bei beiden Intitiativen gleich abstimmen. Ich zum Beispiel auch nicht. Bitte etwas differenzierter Berichten.
    76 1 Melden
  • Bert der Geologe 04.09.2018 08:55
    Highlight Highlight Blöd ist, beide Initiativen zusammen zu bringen. Man sieht es auch beim Artikel. Wer nimmt nun zu welcher Initiative Stellung? Offenbar sind die statements zur Ernährungssicherheit gemeint, oder doch zur fair food oder zu beidem?
    2 0 Melden
  • rychro 04.09.2018 08:54
    Highlight Highlight Ich bin nicht gegen die Anliegen der Initiativen, aber ich bin mir nicht sicher ob diese wirklich funktionieren.

    Jemand der jeden Rappen drehen muss, wird immer die günstigsten Lebensmittel kaufen. Erhöhen wir nun den Standard für diese Lebensmittel, wird auch dessen Preis steigen. Höhere Qualität = Höhere Preise.

    Drosseln wir die Produktivität sinkt das Angebot. Wie wir wissen, bei kleinerem Angebot steigt der Preis.
    Ob diese Preiserhöhung beim Bauern ankommt, ist auch fragwürdig.

    Ich weiss noch nicht was ich stimmen soll.

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  • Snowy 04.09.2018 08:50
    Highlight Highlight Nein Frau Flückiger. Die Schweizer tappen bezüglich genauer Herkunft (Tierfabrik?), Produktionsstandards, faire Arbeitsbedingungen, Nachhaltigkeit, Antibiotika-Einsatz etc meist komplett im dunkeln (außer man leistet für jedes Produkt aufwendige Detektivarbeit).

    Und nein: Der Einkauf beim Dorfmetzger ist in Zeiten wo kaum mehr ein Metzger selber schlachtet, auch kein Garant für gemindertes Tierleid. Viele Metzger beziehen ihr Fleisch mittlerweile aus denselben Fabrikschlachtereien wie die Grossverteiler.

    Ohne riesigen Aufwand ist es eben genau nicht möglich „fair“ und preiswert einzukaufen.
    187 15 Melden
    • Snowy 04.09.2018 09:14
      Highlight Highlight Besonders enttäuscht bin ich von der Position von R. Strahm.

      Hat er den Text von Fairfood überhaupt gelesen? Es geht genau auch um bessere Arbeitsbedingungen von Bauern im Ausland.
      Schade, dass er in dieser wichtigen Abstimmung die Gegenseite unterstützt.
      28 17 Melden
    • @cyclingsimon 04.09.2018 09:51
      Highlight Highlight Ich habe regelmässig Produkte in der Hand, bei welchen es nicht klar ist, aus welchem Land das Fleisch kommt. Dies passiert mit querbeet in der Migros, Coop, Tankstelle...
      3 0 Melden
    • Nilda84 04.09.2018 10:53
      Highlight Highlight @Snowy ich hab das selbe gedacht. Ausgerechnet Herr Strahm?!
      2 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 04.09.2018 08:44
    Highlight Highlight Es tönt ja so glaubwürdig, wenn ausgerechnet die FDP von "(a)sozial" redet ...
    176 34 Melden
    • maendel 04.09.2018 10:06
      Highlight Highlight habe genau dasselbe gedacht
      1 0 Melden
    • rodolofo 04.09.2018 13:11
      Highlight Highlight "Asozial" wäre es für die auch, wenn die Angestellten mehr Lohn von ihren Chef verlangen würden, unter anderem damit sie sich eine bessere Lebensmittelqualität leisten könnten, so wie die Chefs...
      2 0 Melden
  • urwald 04.09.2018 08:40
    Highlight Highlight Krass wie sich das Bild seit der letsten Umfrage von euch geändert hat. Wenn ich mich recht erinnere, waren rund 80% pro Fair-Food. Auch die erste GfS Umfrage hat ähnlich ausgesehen, woran könnte das wohl liegen?
    1 0 Melden
    • Eh Doch 04.09.2018 14:38
      Highlight Highlight Ich denke es liegt an dem Bewusstsein für unsere Umwelt. Der Hitzesommer und die übrigens immer noch andauernde Wasserknappheit hat vielen mal gezeigt, dass wir in der Schweiz nicht verschont werden. Dies hat zu einem Effekt geführt richtung pro Klima und Umwelt. Aber wie wir aus der Geschichte wissen halten solche Effekte leider nicht lange an :/
      1 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.09.2018 08:37
    Highlight Highlight Auf die Personen abziehlend: Zwei Anliegen, die sowohl von Ritter als auch Funiciello unterstütz werden, selten konnte ich nur schon beim Blick auf die Namen mit mehr Gewissheit Nein stimmen.
    Die Uniterre will zurück zur heimischen Scholle, ein in meinen Augen völlig illusorisches Anliegen und die Grünen wissen ja schon vor der Abstimmung nicht mehr, was sie genau in den Initiativtext geschrieben haben und wie man es verstehen soll. Nach SVP und den Libertären trifft dieses Virus nun auch die Grünen.
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Schimpftiraden und Buh-Rufe – Fragerunde mit Sommaruga läuft aus dem Ruder

Die Podiumsdiskussion mit prominenter Besetzung um die Selbstbestimmungsinitiative wurde zum Forum für wütende Beleidigungen und Gelächter über Sommaruga.

Die Diskussion dauert noch nicht einmal fünf Minuten, als Bundesrätin Simonetta Sommaruga trotz Mikrofon von lauten Buh-Rufen aus dem Publikum übertönt wird. Rund 400 interessierte Zuhörer haben sich im Zentrum Bärenmatte in Suhr eingefunden, als Notlösung haben die Veranstalter spontan zusätzliche Stühle im Foyer aufgestellt.

Die Besucher sind überwiegend männlich und weisslichen Hauptes. Die Arme verschränkt, die Mundwinkel unzufrieden nach unten geformt. Die Stimmung im Saal ist bereits …

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