Schweiz
Abstimmungen 2026

Die SRG-Halbierungsinitiative kurz erklärt

Video: watson/hanna hubacher, michael shepherd

Tiefere Gebühr, weniger Sendungen – die SRG-Initiative kurz erklärt

Gefahr für die Demokratie oder Entlastung für die Haushalte und Unternehmen? Am 8. März stimmt die Schweiz über die umstrittene SRG-Initiative ab. Wir erklären dir im Video, worum es dabei geht.
06.02.2026, 18:1606.02.2026, 22:41

Alle Jahre wieder kommt die Rechnung der Serafe – mit der die Bevölkerung das öffentlich-rechtliche Schweizer Radio und Fernsehen zum grössten Teil finanziert.

Das Stimmvolk lehnte 2018 die No-Billag-Initiative deutlich ab. Sie wollte die SRG-Abgabe ganz abschaffen. Am 8. März geht es erneut um die Abgabe, wenn die Schweiz über die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)», auch bekannt als Halbierungsinitiative, abstimmt.

Im Video erfährst du, wer hinter der Initiative steckt und was sich ändern würde.

Darum geht es bei der SRG-Initiative

Video: watson/hanna hubacher, michael shepherd
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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

Bundesbeschluss über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
Abgestimmt am: 06.12.1992
Ergebnis: abgelehnt
Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
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Darum geht es bei der Individualbesteuerung
Video: watson
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206 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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himmelrot
06.02.2026 19:14registriert Januar 2014
Was mich an dieser Initiative so nervt, und was nirgends besprochen wird, ist das man der SRG die Hälfte des Geldes wegnimmt, aber der Auftrag genau der gleiche bleibt. Nämlich die Konzession erfüllen. Diese läuft noch bis Ende 2028 und verlangt von der SRG ein Vollprogramm mit News, Unterhaltung, Sport, Kultur, Sendungen für Hörbehinderte usw.
Und das für 4 Sprachregionen. Also die SRG erhält nur noch die Hälfte Geldes MUSS aber genau das gleiche dafür bieten. Das ist doch einfach Schwachsinn. Deshalb ein klares NEIN.
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Geröllhaldenprofi
06.02.2026 20:05registriert September 2020
Bei einem Ja verlieren die Welschen, die italienischen Sprachregionen und die Raetoromanen schauen dann ganz in den Mond. Nein, zur Initiative, Ja zur Vielfalt.
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Jack Bones (1)
07.02.2026 01:33registriert Juli 2022
Es gibt da so einen netten Begriff den man gegenüber Leistungsnehmer gerne benutzt: „Zweckmässig“.

Alle extra Sendungen, Serien, Brainrot Trash TV könnt ihr bitte schön selbst bezahlen. Nachrichten und Dokus ok der rest soll wie bei allen andern der Konsument selber per Abo bezahlen. 200 x 3.7 mio sollte ausreichen wenn nicht dann Rotstift ansetzen.
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Ralph Friedländer: Der leichte Rückgang in der realen Welt sieht zwar nach einer Beruhigung aus, gleichzeitig haben die Vorfälle im Online-Bereich um 37 Prozent zugenommen. Leider verharrt der Antisemitismus in der Schweiz auf einem sehr hohen Niveau, deutlich höher als alles, was wir vor dem Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 auf Israel gesehen haben. Insofern kann ich keine Entwarnung geben. Es braucht weiterhin Massnahmen, damit das nicht zu einer neuen Normalität wird.
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