Schweiz
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Zahlreiche Personen protestieren gegen Rentenabbau, die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre und fuer eine starke AHV, am Samstag, 10. September 2016, in Bern. Organisatorin der bewilligten Kundgebung ist die ''Allianz für eine starke AHV''. Das ist ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Arbeitnehmerorganisationen des oeffentlichen Dienstes, von links-gruenen Parteien und anderen Organisationen. Sie steht hinter der AHVplus-Initiative, welche am 25. September an die Urne kommt. (KEYSTONE/Anthony Anex)

20'000 Personen sollen bei der Demo dabei gewesen sein. Bild: KEYSTONE

In Bern gehen mehrere Tausend Menschen auf die Strasse – für eine starke AHV



In Bern haben mehrere Tausend Personen gegen Rentenabbau und für eine starke AHV demonstriert. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die Unia schätzten die Zahl der Protestierenden in ihren Medienmitteilungen auf 20'000.

Gemäss dem SGB folgten am Samstag Rentnerinnen und Rentner, Erwerbstätige, Junge und Alte aus allen Regionen der Schweiz dem Aufruf der «Allianz für eine starke AHV», welche die Kundgebung organisiert hat.

Zahlreiche Personen protestieren gegen Rentenabbau, die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre und fuer eine starke AHV, am Samstag, 10. September 2016, in Bern. Organisatorin der bewilligten Kundgebung ist die ''Allianz fuer eine starke AHV''. Das ist ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Arbeitnehmerorganisationen des oeffentlichen Dienstes, von links-gruenen Parteien und anderen Organisationen. Sie steht hinter der AHVplus-Initiative, welche am 25. September an die Urne kommt. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Die Allianz ist ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Arbeitnehmerorganisationen des öffentlichen Dienstes, von links-grünen Parteien und anderen Organisationen. Sie steht hinter der AHVplus-Initiative, welche am 25. September an die Urne kommt.

Mit dem «mächtigen, friedlichen und bunten Demonstrationszug» von der Schützenmatte durch die Berner Innenstadt sei das Parlament gewarnt, schreibt der SGB. Mit der Demonstration will die Allianz «ein klares Zeichen» setzen gegen Vorschläge der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats.

Zahlreiche Personen protestieren gegen Rentenabbau, die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre und fuer eine starke AHV, am Samstag, 10. September 2016, in Bern. Organisatorin der bewilligten Kundgebung ist die ''Allianz für eine starke AHV''. Das ist ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Arbeitnehmerorganisationen des oeffentlichen Dienstes, von links-gruenen Parteien und anderen Organisationen. Sie steht hinter der AHVplus-Initiative, welche am 25. September an die Urne kommt. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Diese schlug Mitte August vor, bei der Reform der Altersvorsorge eine automatische Erhöhung des Rentenalters einzubauen, falls die AHV in finanzielle Schieflage geraten sollte. Um bis zu zwei Jahre auf 67 könnte gemäss diesem Vorschlag das AHV-Alter erhöht werden. Die Altersreform 2020 kommt im Herbst in die eidgenössischen Räte.

Die Kundgebung begann mit ersten Reden am Versammlungsort Berner Schützenmatte. Sie führte anschliessend via Innenstadt zum Aargauerstalden in der Nähe des Bärenparks. Dort sagte der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds, Paul Rechsteiner, nicht die AHV sei das Problem, sondern das seien die Pensionskassen.

Bei den Pensionskassen zahle man immer mehr, bekomme aber trotzdem schlechtere Renten. Wer auch in Zukunft anständige Renten wolle, der müsse die AHV stärken, so Rechsteiner in seiner Rede. Eine stärkere AHV komme insbesondere Frauen zugute, betonten mehrere Rednerinnen. (viw/sda)

Wegen dieser Bilder fliegt Frührentner Jürgen aus dem Altersheim

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kookaburra 10.09.2016 18:24
    Highlight Highlight Wozu noch Abstimmen? Oder zustimmen? Eine Umsetzung ist ja gar nicht mehr gewährleistet.
    Die Auslegung der Regierenden könnte uns auch eine Erhöhung auf 72 oder eine Kürzung der Renten einbringen.
    Das Umfeld ist zu Unsicher. Die Meinung der Bürger ist nicht mehr massgebend. Die älteren Generationen haben durch ihren kapitalistischen Wohlstands-pseudo-Sozialismus das Land schon genug verkauft und in Schieflage gebracht. Wieso sollte man diesen unsolidarischen Egoismus der Alten noch belohnen?
    • Maracuja 10.09.2016 20:45
      Highlight Highlight Balanoptera: Wozu noch Abstimmen? Die Auslegung der Regierenden könnte uns auch eine Erhöhung auf 72 ...

      So ein Schwachsinn! Diese Initiative ist klar und eindeutig formuliert und steht in keinem Konflikt mit bereits gültigen internationalen Verträgen. Einer Umsetzungen steht nichts entgegen. Wenn die Rechten zu feige sind eine Initiave gegen die Bilateralen Verträge einzurechen und stattdessen die MEI vorlegten, die mit diesen Verträgen kollidiert, dann müssen sie nachher nicht jammern, dass dieser schwammig formulierte Schrott nicht wortgetreu umgesetzt werden kann.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 10.09.2016 21:13
      Highlight Highlight Cheers, Maracuja! Geh mit dir einig!
      Los Leute, geht alle wählen!
  • Basswow 10.09.2016 18:18
    Highlight Highlight Legalize it. AHV damit auf die Sprünge helfen.
  • Roaming212 10.09.2016 17:56
    Highlight Highlight Hört doch mal auf mit diesen lächerlichen Demos. Das einzige was Demos auslösen sind unnötige Unterbrüche für die ÖV's. Man kann sich auch für eine Sache einsetzten ohne den Alltag seiner Mitmenschen zu stören.
    • RETO1 10.09.2016 18:12
      Highlight Highlight für eine starke AHV muss ich nicht an einem Umzug in Bern teilnehmen, zum Glück hab ich schönere Hobby's am Samstag
      ich stimme am 25. NEIN und hab mich damit für eine gesunde AHV eingesetzt
    • greenhorn69 10.09.2016 18:57
      Highlight Highlight Wenn Dummheit weh tun würde, würde das rechte Gesindel nur noch schreien!
    • Hoppla! 10.09.2016 23:37
      Highlight Highlight Ne, nicht täglich für die AHV. Aber regelmässig braucht eine Gruppe (egal ob rechts oder links) in Bern etwas Publicity, inklusive Einschränkung der Bewegungsfreiheit für alle anderen Mitbürger. Ist wohl einfacher als mit Argumenten zu operieren.

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