Schweiz
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Bundesrat Alain Berset war am Freitag in der SRF-«Arena». screenshot: SRF

Analyse

Papizeit-«Arena» läuft ruhig ab – bis Berset plötzlich richtig wütend wird

In der Abstimmungs-«Arena» zum Vaterschaftsurlaub gingen die Wogen hoch. Die Stimme der Vernunft fand sich schliesslich im Publikum.



Zu Beginn sah alles noch noch nach Friede, Freude, Eierkuchen aus. Moderator Sandro Brotz rollte bedeutungsschwanger mit einem Vintage-Kinderwagen ins Studio und Bundesrat Alain Berset grinste und lachte im Prüfstand, als sei er froh, mal nicht über Infektionszahlen und Hospitalisierungsraten diskutieren zu müssen.

Doch das Lachen sollte dem Bundesrat noch vergehen.

Im Einzelgespräch mit Sandro Brotz erklärte Berset aber erst einmal, wieso zwei Wochen Vaterschaftsurlaub kein Witz und auch nicht «schmürzelig» seien. Obwohl zu bezweifeln ist, dass der Romand Alain Berset den Helvetismus verstanden hat, erklärte er überzeugend, wieso die Schweiz zwei Wochen Vaterschaftsurlaub braucht. Dies, obwohl Berset die Vorlage à contrecœur verteidigte. Noch im vergangenen Jahr argumentierte der Bundesrat gegen einen gesetzlich verankerten Vaterschaftsurlaub.

«Die Geburt eines Kindes ist für jede Familie eine kleine Revolution», sagte Berset, der selbst schon drei kleine Revolutionen erlebt hat. Er habe bei den Geburten seiner Kinder ein paar Tage freigenommen, hauptsächlich mittels kompensierten Überstunden. Dass Angestellte von grosszügigen Unternehmen einen Vaterschaftsurlaub gewährt bekommen und der Rest oftmals in die Röhre schaut, sei nicht fair.

Auch die Unterstellung, der Vaterschaftsurlaub könnte viel mehr kosten als die propagierten 230 Millionen im Jahr, konterte Berset souverän. «Es ist eine sehr einfache Rechnung», belehrte der Bundesrat Sandro Brotz, «wenn man alles multipliziert und mit den Maximalbeträgen rechnet, dann kommt man auf 230 Millionen.»

Der heftigsten Gegenwind zu Bersets Votum kam an diesem Abend von SVP-Nationalrätin und Unternehmerin Diana Gutjahr. Kämpferisch trug sie Sandro Brotz gleich zu Beginn die vier Gegenargumente vor, die das Contra-Lager an diesem Abend mantraartig wiederholen wird, ohne sich je wirklich auf eine Diskussion einzulassen. Diese wären:

  1. Gratis-Ferien für einige, bezahlt von allen
  2. Für einen Vaterschaftsurlaub braucht es keine gesetzliche Grundlage – wenn man will, kann man das seinen Mitarbeitern auch heute schon gewähren
  3. Die Schweiz kann es sich mit seinen sanierungsbedürftigen Sozialwerken einfach nicht leisten
  4. Sozialwerke sind für vulnerable Personen erschafft worden, nicht für frischgebackene Väter

Im Prüfstand zementierte sie ihre Meinung. Kindererziehung sei nicht nur die Sache der Mutter, trotzdem solle sich der Staat nicht in Familienangelegenheiten einmischen. Mehr Eigenverantwortung, weniger Gesetze. «Was soll an einem staatlich verordneten Vaterschaftsurlaub modern sein?», konterte sie die Aussage Brotz', wonach die welsche SVP fortschrittlicher sei als die SVP Schweiz.

Auch der ehemalige FDP-Nationalrat und Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes Hans-Ulrich Bigler blies ins selbe Horn. Die Gegnerschaft, bestehend aus FDP- und vor allem SVP-Vertretern, gab sich an diesem Abend als gutmütiger Samariter. Bigler, der nach eigenen Angaben begeistert mit seinen Kindern im Sandkasten sass und «Legotürme bis an die Zimmerdecke» baute, forderte, anstatt den frischgebackenen Vätern zwei Wochen Urlaub zu gewähren, solle man doch das Netz an Kindertagesstätten ausbauen oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.

Ob diesen Worten verging dem SP-Bundesrat Berset das erste Mal das Lachen. Er warf Bigler vor, im Nationalrat gegen all die von ihm geforderten Alternativmassnahmen gestimmt zu haben. Auch liess er das Argument nicht gelten, wonach zuerst die verschuldeten Sozialwerke saniert werden müssten. «Weil das Parlament es nicht schafft, mehrheitsfähige Lösungen zu finden, muss die Bevölkerung nun den Preis bezahlen?», fragte Berset.

Video: watson

Unterstützung bekam der Bundesrat an diesem Abend von der CVP-Ständerätin Andrea Gmür, die zwar scharf austeilte, aber eine richtige Diskussion vermochte auch sie nicht ins Rollen zu bringen. So erklärte sie, dass der Vaterschaftsurlaub absolut bezahlbar wäre, «es würde die meisten eine halbe Tasse Kaffee im Monat kosten». Weiter monierte sie, dass wenn man die AHV-Reform angenommen hätte, dann müsste man erst gar nicht über die Sozialwerke diskutieren.

Adrian Wüthrich, Präsident der Gewerkschaft Travail Suisse, unterstütze Gmür und Berset in ihrem Kampf gegen die schützende Argumentenwand der Gegenseite, setzte selber aber keine grossen Akzente. Auch er versuchte vergeblich, die Contra-Seite mit dem Kaffeetassenvergleich mundtot zu machen oder darzulegen, dass es gleich lange Spiesse für alle bräuchte.

Es schien, als ob sich die beiden Lager die immergleichen Argumente an den Kopf warfen, ohne zu bemerken, dass die Gegenseite auch mit Argumenten warf.

Dann kam der Auftritt von Susanne Brunner. Die Zürcher SVP-Gemeinderätin sass im Publikum und fungierte als Argumente-Potenzierer von Gutjahr. Auch sie beklagte, dass sich die Schweiz dank Corona in einer noch nie gesehenen Wirtschaftskrise befände und sich einen Vaterschaftsurlaub nicht leisten könne. Viel mehr noch: Der Vaterschaftsurlaub sei ein «Tabubruch und ein Sündenfall», der die sterbenden Sozialwerke endgültig vor die Hunde gehen lassen würde.

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An diesem Punkt schien die anfänglich gute Laune von Alain Berset vorbei. Er wähnte sich ob all den sozialen Reformvorschlägen im falschen Film: «Ich habe noch nie so viel Unterstützung für eine rasche Reform der Altersvorsorge und eine Dämpfung der Gesundheitskosten erhalten.» Brunner sei mit ihrer Argumentation bei Berset «an der falschen Adresse». Seit acht Jahren engagiere er sich für diese Anliegen und werde dabei stets ausgebremst. All diese Argumente hätten jedoch nichts mit dem Vaterschaftsurlaub zu tun. Weder Corona noch die AHV.

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Diese Aussage von Berset schaffte es dann endgültig, eine Lawine der Entrüstung loszutreten. Daniel Borner, Direktor von Gastro Suisse und vierter im Bunde des Contra-Lagers, griff den Bundesrat frontal an: «Herr Bundesrat Berset, bei allem Respekt, ich habe es als Affront empfunden, wenn sie sagen, das alles hat nichts mit der Coronakrise oder anderen Ausgaben der Sozialleistungen zu tun.» Im Gastgewerbe seien in den letzten Monaten 33'000 Stellen verschwunden, «fragen Sie diese Personen mal, ob sie lieber einen Vaterschaftsurlaub oder eine Arbeit wollen.»

Berset liess das nicht auf sich sitzen und erinnerte Borner daran, dass der Bundesrat – schneller als man das vielleicht wollte – dem Gastrogewerbe wieder grünes Licht für eine Wiedereröffnung gab. Das alles hätte aber nichts mit dem Vaterschaftsurlaub zu tun. Und so mahnte er: «Wenn man die Dossiers vermischt, dann muss man aufpassen.»

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Die Stimme der Vernunft war an diesem Abend Katja Schönenberger von der Stiftung Pro Juventute. Als Einzige lenkte sie das Gespräch auf die Mütter und die Kinder. «Vaterschaftsurlaub ist doppelt falsch gesagt. Es geht nicht um die Väter und es geht nicht um Urlaub. Es geht um die Kleinsten.» Bei Beratungsgesprächen stelle sie oft fest, dass Mütter nach der Geburt enorm belastet seien. Die Mütter bräuchten in dieser Zeit eigentlich selbst Fürsorge. «Und genau in diesem Moment sollen sie alleine verantwortlich sein für einen Säugling?»

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Volksabstimmungen vom 27. September 2020
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417Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Des Heiland's Sack 13.09.2020 02:23
    Highlight Highlight Mir fällt auf, dass hier viele betonen, dass nur Frauen vom Urlaub "profitieren". Oder dass es offenbar "Freizeit" oder gar "Ferien" sei.
    Euch, die ihr eine solche Aussage macht, ist schon klar, dass dies nichts mit Profitieren zu tun hat?
    Dass es aber auch gar nichts mit Urlaub zu tun hat, ein Kind vollzeit zu betreuen?
    Nach 9 Monaten oftmals komplett ermattet und ausgelaugt zu sein, regelmässig zu stillen, in der Nacht um jede Stunde Schlaf zu kämpfen, Haushalt & alles andere unter einen Hut zu bringen, während der Mann nur am arbeiten ist?
    Was ist los mit Euch?!
    Gleichberechtigung.

  • landre 13.09.2020 00:59
    Highlight Highlight Falls BR sagen will und versucht dass es ohnehin ein Kompromiss ist, dann hat er/ sie so oder so Recht.
  • Triple A 12.09.2020 18:40
    Highlight Highlight Über die Selbstverständlichkeit von 2 Wochen arbeitsfrei bzw. Familienarbeit streitet man? Echt jetzt?🤣
  • Yogi Bär 12.09.2020 17:33
    Highlight Highlight Nun ich finde es immer wieder komisch wie die SVP argumentiert. Diese spricht von einem neuen Sozialwerk, dass wiederum die Sozial Ärmsten benachteiligt, diese wiederum kürzt genau die Sozialleistung der Ärmsten. Absolut Scheinheilig!
  • Octavius 12.09.2020 17:05
    Highlight Highlight Für mich steht fest, das wir zu einer Gesellschaft von weicheier werden.
    Männer mit Bärten und Skinny Jeans das jeder zweite Satz ist nur noch mimimi ist. Frauen mit Möchtegern aussehen und Lebensstil wie Irgendwelche Pseudo Stars imitieren. Kinder die von solchen Eltern erzogen werden und überzeug sind ,das ihre verzogene Balgen hochbegabt sind. Alle wollen nur noch,ohne irgendwie etwas beizutragen und sie,sind fest überzeugt es steht ihnen zu. Der Respekt ,Mitgefühl und Achtung zu den Mitmenschen,sinkt und sinkt.
    • Firefly 12.09.2020 23:42
      Highlight Highlight Ach Octavius!
    • Wiedergabe 13.09.2020 00:46
      Highlight Highlight Dann bin ich froh, das sie ihren Sohn zu einem "echten Kerl" und ihre Tochter zu einem "hübschen Mädchen" erziehen...
      Btw, danke für die Lektion über Rollenbilder.
  • Peter Schwarz 12.09.2020 15:22
    Highlight Highlight Egal wie man es dreht. Wer Geld ausgibt für eine nicht unbedingt notwendige Leistung, obwohl die Sozialwerke
    kollabieren werden, ist ein Ignorant oder kann nicht rechnen. Auch das gehört zur Wahrheit. Immer mehr Ansprüche bei immer weniger Leistungsbereitschaft ? Mag an meinem Alter liegen, aber ihr glaubt den falschen. Das wird in die Hosen gehen, auch wenn viele meinen, es wegblitzen zu können.
    • bokl 12.09.2020 17:57
      Highlight Highlight Einfach das Kinderabzug-Steuerschlupfloch für Reiche gleichentags ablehnen und die Finanzierung ist gesichert...
    • Hierundjetzt 12.09.2020 18:02
      Highlight Highlight Welches Sozialwerk ist in Schieflage? Die EO ist dermassen voll, dass daraus sogar die Mutterschaft finanziert wird. AHV-Sanierung haben wir ja abgelehnt, IV, ALV ist stabil...
    • Sälüzäme 12.09.2020 18:40
      Highlight Highlight Das einzige "Sozialwerk" in Schieflage ist der Selbstbedienungsladen BVG, dort werden Milliarden jedes Jahr umverteilt. Der Papiurlaub hat damit rein gar nichts zu tun. Vielleicht mal den Pensionskassenausweis studieren und nicht den mathematischen Ergüssen der SVP glauben. Die rechnen immer so, dass es bei ihnen aufgeht auf Kosten der Algemeinheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bravo 12.09.2020 14:42
    Highlight Highlight Wer behauptet, der Vaterschaftsurlaub die ersten Tage nach der Geburt sei Urlaub - umso mehr wenn schon ein oder zwei Kinder da sind - der hat einfach überhaupt keine Ahnung. Was Kinder betrifft. Ganz schlimm der Chef von Gastro Suisse der dann noch die paar Tage gehen Corona ausspielt.
  • Sälüzäme 12.09.2020 14:41
    Highlight Highlight 17 Milliarden/Jahr Umverteilung von den Aktiven zu den Rentner (davon 12 aus dem BVG) ist kein Problem, aber 200 Millionen für den Papi reissen die Sozialwerke in den Abgrund.

    Was für eine infame Politik der SVP! 🤮

    Deshalb Nein zu den Kinderabzügen (350 Millionen) und Ja zu Papi-Urlaub (200 Millionen), da sparen wird sogar noch, eine Win-Win-Situation. 👏😁
    • Armando 12.09.2020 23:04
      Highlight Highlight Sehe ich genauso. Als 68-jähriger Grossvater sage ich: wer gegen den Vaterschaftsurlaub ist, ist asozial und hat rein gar nichts begriffen von Rollenteilung in der Ehe.
  • einmalquer 12.09.2020 14:32
    Highlight Highlight Ich wäre ja für den "Vaterschaftsurlaub" aber wenn deswegen die Wirtschaft zusammen bricht, weil die Kosten nicht tragbar sind, muss ich mir das nochmals überlegen.

    Ein Wirtschaftszusammenbruch ist wirklich schlimm und trifft jeden.

    Wie die Vorhersagen der Wirtschaft eintreten hat man ja schon mehrfach erlebt.

    Beim zB Verbot der Kinderarbeit, der Einführung des Feriengesetzes, bei der Zustimmung zu den Sozialwerken etc.

    Und die Voraussagen der Wirtschaftsvertreter:Innen werden auch diesmal genau so eintreffen - wie immer.

    Es gibt nur eine einzige Frage: Warum glaubt das noch jemand?
    • Wolk 12.09.2020 16:28
      Highlight Highlight Bisher ist die Wirtschaft in meinem Leben 2x zusammen gebrochen. Durch Banken und durch ein Virus. Alle anderen Zusammenbrüche wurden angedroht, aber traten nie ein.
    • Firefly 12.09.2020 23:46
      Highlight Highlight Naja die Banken und Swiss und Airs und wie sie alle heissen, kann man dann aber jeweils retten und den yupies das Geld in den A schieben!?
  • therationalist 12.09.2020 14:18
    Highlight Highlight Als Mann der keine Kinder möchte und demnach hier "nur bezahlt" gemäss SVP:

    Wir müssen nicht wegen Männern Ja oder wegen AHV Nein stimmen, sondern erkennen dass es für die Gleichberechtigung und die Familien als Gesamtes essentiell ist dass die ersten Schritte gemeinsam gegangen werden. Und daran hat sehr wohl der Staat sein interesse.
    • Des Heiland's Sack 13.09.2020 02:17
      Highlight Highlight Danke!!! Da schau ich mir jenste Kommentare an und kann nicht glauben, dass offenbar fast niemand das eigentliche Thema versteht - Gleichberechtigung.
      Da werden mit Zahlen rumgeschmissen und jede/r Zweite prognostiziert die Total-Apokalypse.
      Ich habe selbst keine Kinder, weiss aber noch gut, wie mein lieber Vater früher oft sehr gelitten hat, weil er in meinen frühen Jahren merkte, dass er von meinen Schritten nicht mal dir Hälfte mitbekommt. Meiner Mutter nicht annähernd genügend zur Seite stehen konnte, und - die magischen & doch auch strengen ersten Wochen gemeinsam erleben konnte.
  • Sparkling Rose 12.09.2020 13:38
    Highlight Highlight Also ich bin Mitglied bei GastroSuisse und dieser Herr Borner widert mich an.
    Man kann verlorene Stellen durch COVID-19 nicht mit dem Bedarf für einen Vaterschaftsurlaub gleichstellen. Gerade in der Gastronomie sehe ich es wie oft Väter wenige Tage nach der Geburt ihres Kindes wieder am Arbeitsplatz stehen und 10+h arbeiten. Aber hier mal ein Vorschlag: Man könnte das Geld, das den Geschäftsführenden als Boni ausgezahlt wird ebenfalls für neue Stellen oder gar den Vaterschaftsurlaub einsetzten. So ein verlogener Mensch. Hauptsache Umsatz und ihm geht es gut.
  • John Henry Eden 12.09.2020 13:30
    Highlight Highlight Gerecht ist, wenn alle profitieren. Sechs Wochen Ferien wären es gewesen. Das BGE auch.

    Ungerecht ist, wenn nur bestimmte Gruppen aufgrund einer freiwilligen Entscheidung.profitieren. Wie jetzt dieser Vaterschaftsurlaub.

    Schimpft euch nicht sozial, wenn ihr euch für eine ungerechtere Welt einsetzt. Die 500 Millionen würden unter diesen Umständen besser für junge Frauen in Entwicklungsländern investiert.

    Nicht ernst nehmen kann man jene, die gegen die sechs Wochen Ferien waren, und jetzt für den Vaterschaftsurlaub sind.

    • Uranos 12.09.2020 15:17
      Highlight Highlight Dass im Moment nur Frauen von einem Mutterschaftsurlaub profitieren ist gerecht? Ausserdem, du weisst schon, dass Kinder kriegen essentiell für eine Gesellschaft ist? Das betrifft also auch dich, ob du willst oder nicht.
    • Hoizämä 12.09.2020 15:28
      Highlight Highlight Sind sie froh, dass es noch Freiwillige gibt, die gesellschaftliche und soziale Verantwortung übernehmen. Kinder sind unsere Zukunft und werden einst wahrscheinlich auch ihre AHV bezahlen. Zudem: Vaterschaftsurlaub ist nicht nur Ferien. Manch einer wird im Job weniger gefordert, als Eltern mit mehreren Kindern.
    • Wolk 12.09.2020 16:26
      Highlight Highlight Vom Mutterschaftsurlaub profitieren auch nur Frauen. Sogar nur Mütter.
      Von der IV profitieren nur Behinderte.
      Von der Krankenkasse nur Kranke.
      Von der Pensionskasse nur Arbeitnehmer.
      Von der AHV nur Alte.
      Sozialversicherungen braucht es gerade für sozial Schwache. Darum sind sie sozial.
      Wenn alle etwas bekommen sollten, bräuchten wir das BGE.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolk 12.09.2020 13:30
    Highlight Highlight Die Wahrheit ist doch: Viele Männer wollen gar keinen Vaterschaftsurlaub. Wozu? In ihren Augen ist das Frauensache. Da gehen sie lieber arbeiten, da fühlen sie sich nützlicher. Und können auch in Ruhe essen und aufs Klo. Die Frau wird das Kind schon schaukeln. Gebt es doch zu.
    • Uranos 12.09.2020 15:17
      Highlight Highlight Ist ja gut, die müssen ihn ja dann nicht beziehen. Ist ja keine Vaterschaftszwang, oder?
    • Wolk 12.09.2020 16:17
      Highlight Highlight Beziehen nicht, aber dafür bezahlen.
    • Der mit dem Velo spricht. 12.09.2020 16:28
      Highlight Highlight Wolk: sicher gibt es diese auch. Bestreitet ja niemand. Workaholic müssen diese Auszeit nicht nehmen, wenn sie nicht wollen. Oft sind es sehr gut Verdienende, die sich für unabkömmlich halten und sich lieber eine Nanni leisten. Sieht man ja auch nach Scheidungen, wie viele sich um ihre Kinder kümmern - bzw. nicht kümmern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThePower 12.09.2020 13:16
    Highlight Highlight Und FDP und SVP so..
    Benutzer Bild
    • rawi 12.09.2020 14:10
      Highlight Highlight 99% der Unternehmen in der Schweiz sind KMUs, Mikrounternehmen beschäftigen fast 1 Mio Arbeitnehmer, genau diese Firmen tragen auch zur Hälfte die Kosten. Jede zusätzliche Belastung auf diese Firmen birgt das Risiko, dass Firmen irgendwann schliessen müssen, was die Arbeitslosigkeit erhöht. Denn die Preise für Produkte/Dienstleistungen können ja auch nicht immer weiter steigen. Ich persönlich,bin dankbar habe ich eine Arbeit und meinen Lohn und versuche auch im Interesse meiner Firma zu handeln. Viele wollen mittlerweile einfach ihren Lohn ohne wirklich etwas zu leisten und denken nur an sich.
    • ThePower 12.09.2020 19:12
      Highlight Highlight Rawi
      Du glaubst auch, was dir die Politiker erzählen, was?😄
    • Wiedergabe 13.09.2020 00:56
      Highlight Highlight Rawi, aber junge Männer jedes Jahr 4 Wochen ins Legoland-Spielparadis WK schicken zu können und junge Frauen 14 Wochen Kinderzeit ist für KMU ohne Probleme zu verkraften aber 2 Wochen für Väter eines ein Neugeborenes sind systemkritisch..?
      What?!
  • ThePower 12.09.2020 13:15
    Highlight Highlight Und SVP und FDP so:
  • NiSpy 12.09.2020 12:37
    Highlight Highlight Wer denkt das der Vatter mit einem Neugeborenen zu Hause "Ferien" macht, der hat eine falsche Vorstellung vom Kinder kriegen. Ich hatte einen Kaiserschnitt, musste nach 4 Tagen nach Hause und habe eine 2-jährige Tochter zu Hause. Ich war froh, die ersten Wochen Hilfe von meinem Mann zu haben und wüsste nicht wie es ohne hätte gehen sollen. Auch Mütter ohne Eingriff müssen sich nach einer Geburt erstmals erholen, da dies körperlich eine Höchstleistung ist. Da ist es einfach wichtig und richtig, dass der Vater seinen Teil dazu beitragen kann und nicht nur einen Tag frei erhält!
    • Peter Schwarz 12.09.2020 15:32
      Highlight Highlight Was sie schildern versteht jeder. Doch ihr Mann hat ja auch 4-5 Wochen Ferien die er verwenden kann. Kinder sind ihre persönliche Entscheidung,
      sollte dann nicht auch die Verantwortung dafür bei ihnen liegen ?
    • Guschti B. 12.09.2020 16:18
      Highlight Highlight Und wiso liegen 1-2 Wochen Urlaub nehmen nicht drin?
    • Sama 12.09.2020 18:30
      Highlight Highlight @Guschti und @Peter: Weil viele Arbeitgeber nicht bereit sind, Urlaub zu bewilligen, der nicht genau planbar ist oder zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommt. Ich kenne genügend Väter, denen der Urlaub zur Geburt eben nicht bewilligt wurde. Unter anderem diese Unflexibilität hat zur Abstimmung jetzt geführt - ein "ja" haben sich die jammernden KMUs ganz allein zuzuschreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thom Mulder 12.09.2020 12:32
    Highlight Highlight Es ist immer wieder erstaunlich festzustellen wie beim wichtigsten Auftrag des Staates, den Sozialleistungen, jedes Milliönchen dreimal umgedreht wird, wohingegen man bei unnötigen Spielereien wie Kampfjets bereitwillig die Milliarden locker aus dem Fenster wirft.
    • blueberry muffin 12.09.2020 13:08
      Highlight Highlight Naja, Kampfjets vor Kindern halt. Die SVP ist ja auch für Streubomben zur Landesverteidigung, haben also Kinder sowieso am liebsten Zerstückelt.
    • 7Gänseblümchen 12.09.2020 13:37
      Highlight Highlight Absolut 6 Milliarden für Kampfjets mit Unterhaltskosten zusammen sogar 24 Milliarden Franken ist kein Problem. Aber 280 Millionen für Vaterschafts-"urlaub"...ähähäh das geht nicht! Vieeel zu teuer!

      Aber wenns um Kinderabzüge für Leute mit 300K Einkommen geht, sind sie wieder ganz Familienfreundlich und verschenken gerne über 300 Millionen an Leute dies nicht nötig haben.
    • Hierundjetzt 12.09.2020 14:07
      Highlight Highlight Jaaa das mit dem Dossier vermischen... nein. Dein Argument gälte sonst auch für FABI oder Überbrückungsrente Ü55...

      EO Zustupf für Papis ja. Kampfjets: mau luege
    Weitere Antworten anzeigen
  • IO human 12.09.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich gebe meinen Mitarbeitern diese 10Tage nach der Geburt des Kindes. Die Zeiten haben sich geändert. Wer heute als Arbeitgeber dagegen argumentiert ist entweder Gierig, machtbessesen oder kann kein unternehmen führen. Wenn man als arbeitgeber angst vor 10Tage Vaterschaftsurlaub hat, sollte man lieber die geschäftsstratetgie überdenken. Sorry ist so.
    • ginger 12.09.2020 14:18
      Highlight Highlight Stimme dir zu. War auch bei uns möglich. Finanziell wars keine Diskussion. Wir waren damals nur 4 Leute. Alle haben angepackt um es möglich zu machen und wir sind im Team noch enger zusammengewachsen. Win/win auf beiden Seiten. Es geht auch in kleinen Betrieben, wenn man will. Und seine Mitarbeiter als Mensch und nicht als Ressource schätzt.
    • IO human 12.09.2020 17:23
      Highlight Highlight @ginger: Habe ähnliche erfahrung gemacht und planungstechnisch ist es auch machbar. Das kind ist ja nicht gleich am nächsten morgen nach dem akt da...
  • Holunderblütensirup 12.09.2020 12:25
    Highlight Highlight ich bin männlich, homosexuell und werde wahrscheinlich nie Kinder haben, aber alle die hier Argumentieren „Männer die keine Kinder wollen werden benachteiligt, das ist gratis Ferien etc...“, kann ich eins sagen. Es geht nicht immer nur um euch ihr Vollpfosten. Denkt lieber mal an das Kind.
    • Mandarinchen 12.09.2020 13:58
      Highlight Highlight Und an die Mutter. Und dass der Vater schlussendlich auch wieder leistungsfähiger ist, wenn es dem Kind und der Frau gut geht...
    • Sama 12.09.2020 18:34
      Highlight Highlight Ich bin weiblich und kinderlos - aber auch ich war für bezahlte Muttetschaft und bin für Vaterschaftsurlaub. Es gibt einiges, was ich bzgl Familienuntetstützung nicht so gut finde - aber diese beiden Dinge sind ein absolutes Muss.
  • Wolk 12.09.2020 12:25
    Highlight Highlight Berset ist der erste Bundesrat der letzten 40 Jahre den ich tatsächlich gut finde.
  • Lioness 12.09.2020 12:23
    Highlight Highlight Bigler hat also mit seinen Kindern gespielt. Wow, will er dafür eine Medaille? In den ersten 2 Wochen eines Babylebens geht es nicht ums Spielen, die Aufgaben sind schmutzig (Windel), laut (Schreien), langweilig und ermüdend (Nachts um 3 im Kreis rum laufen mit Baby in Fliegerstellung und leise dazu ein Schlaflied singen). Das ist kein Glamourjob. Aber ein Babylächeln ist die ganze Mühe wert..... Babys können bloss in den ersten Wochen gar noch nicht lächeln.
    • Janeway 12.09.2020 13:21
      Highlight Highlight Danke, das habe ich genau auch gedacht! Es geht eben nicht ums Legotürme bauen, sondern um die Unterstützung der Mutter im Wochenbett! Das ist harte Arbeit und kann sicher nicht mit „Ferien“ verglichen werden.
    • Wolk 12.09.2020 13:25
      Highlight Highlight Man müsste seine Frau dazu befragen...
  • S. L. 12.09.2020 12:21
    Highlight Highlight Steht ja im Artikel-Intro - er ist eigentlich gegen Vaterschaftsurlaub aber wenn der Gesamtbundesrat dafür ist muss er auch dafür sein, Kollegialitätsprinzip.
  • Tschowanni 12.09.2020 12:17
    Highlight Highlight Wenn man Vorwürfe höhren muss, für deren Inhalt der Redner mit verantwortlich ist, kann einem schon mal der Hut hochgehen.
  • King Ricky Bobby 12.09.2020 11:43
    Highlight Highlight Was hat der große Berset da wütend zu werden? Die Leute haben fragen - Hallo??
    • Hierundjetzt 12.09.2020 14:08
      Highlight Highlight Niemand muss sich von einem Gastrosuissemitarbeiter ans Bein pinkeln lassen.
  • News ohne blabla 12.09.2020 11:41
    Highlight Highlight Immer schön dagegen sein, bis es da ist und alle es gut finden. Dann natürlich für sich selbst beanspruchen, siehe FDP in 10 Jahren.
    Es ist immer lachhaft, wenn Leute wie Bigler von der "bewährten Sozialpartnerschaft" zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sprechen.
    Das selbe wird mit Vaterschaftsurlaub und Elternzeit ablaufen.
  • Coffeetime ☕ 12.09.2020 11:18
    Highlight Highlight Eines wird oft vergessen: Früher gab es keine finanzielle Hilfe, aber es gab Grossfamilien. Da gab es immer er helfende Händewährend dem Wochenbett. Jetzt ist die Kleinfamilie die Usanz und die Frau soll doch alles alleine stemmen? 🤔
    • Lami23 12.09.2020 11:25
      Highlight Highlight Und was heisst das jetzt als Konsequenz?
    • SirStonealot 12.09.2020 11:49
      Highlight Highlight @Lami23 Heisst, dass das "Damals" absolut nicht mehr dem "Heute" vergleichbar ist. Auch wenn dies die Herren und Damen Wir-waren-schon-immer-da-Eidgenösseli nicht auf die Reihe kriegen.
    • Lioness 12.09.2020 12:52
      Highlight Highlight Frauen konnten nach der Spitalgeburt bis zu 14 Tage im Spital bleiben, bei einer Vaginalgeburt. Heute kann man ab dem Eintritt ins Spital (da ist das Baby noch nicht auf der Welt) 3 Tage bleiben. Bei einem Kaiserschnitt 5 Tage. Logo brauchte es die Männer vor 40 Jahren noch nicht zu Hause, wenn die Frau noch im Spital war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdiB 12.09.2020 11:17
    Highlight Highlight Ich könnte vor wut.....jetzt aber langdam mag ich die svp nicht mehr hören mit ihrer verlogenen politik. Erst torpadieren sie seit jahren die sozialwerke schreien nach kürzungen u.s.w und jetzt argumentieren sie man muss die sozialwerke erst sanieren? Und dan sich volkspartei nennen abrr alles was dem volk zu gute kommen sollte wird wehement abgelehnt. Wenn die svp-wähler nicht merken das ihre gelobte partei einen dreck auf sie gibt, sind sie selbst schuld wenns am schluss versklavt werden.
    • Posersalami 12.09.2020 12:20
      Highlight Highlight SVP Definition von Volk: Die Reichen, die Unternehmer, die Shareholder
    • Hierundjetzt 12.09.2020 14:09
      Highlight Highlight Posersalami: *Schärholder. Bitte korrekt bleiben. Merci.
    • Peter Schwarz 12.09.2020 15:40
      Highlight Highlight Frage, mal grundsätzlich egal ob es die SVP sagt.

      " Man muss die Sozialwerke erst sanieren "

      Was ist an diesem Satz falsch ?
  • demian 12.09.2020 11:13
    Highlight Highlight Glauben Birgler, Gutjahr und Brunner eigentlich selbst was sie da erzählen?
  • Hansueli_4 12.09.2020 11:12
    Highlight Highlight Wenn die Kosten das Problem sind: zwei Wochen weniger Militär - dafür zwei Wochen mehr Vaterzeit.
  • Goldjunge Krater 12.09.2020 11:12
    Highlight Highlight Kinderkriegen ist Privatsache. Wem ein Urlaub so wichtig ist kann Ferien beantragen.
    • 3-blettligs-chleeblatt 12.09.2020 11:54
      Highlight Highlight Dann ist Dein Wohnungsumzug auch Privatsache und Du kannst dafür Deine Ferien opfern. Ahja und falls jemand aus Deinem engsten Familienkreis stirbt (was ich, so doof ich Deine Einstellung finde, nicht hoffe) kannst Du auch Deine Ferien hergeben. Und überhaupt sind auch Deine Ferien am Strand Privatsache, da wäre ich dafür, dass Du unbezahlten Urlaub nimmst. Fazit: Argument "Privatsache" zieht nicht, sorry, nicht sorry.
    • Prometheuspur 12.09.2020 11:59
      Highlight Highlight Das hast du aber ganz schön gesagt Goldi, sorry ;)
    • bbelser 12.09.2020 12:12
      Highlight Highlight Ach nee...
      Aber wenn sie dann anderswo auf dieser Welt zu viele Kinder kriegen, ist es für dich plötzlich keine Privatsache mehr.
      Da muss dann unbedingt was gegen die Überbevölkerung getan werden...
      Ähnlich verlogen wie der ganze SVP-Sermon.
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  • rawi 12.09.2020 11:12
    Highlight Highlight Wenn die Frage nur lauten würde: "Möchten Sie, dass Väter bei der Geburt ihres Kindes Zeit mit ihrer Familie verbringen können und die Mutter in der ersten Zeit unterstützen können?", dann ist das ein sehr schöner Gedanke und würde ich sofort mit ja beantworten. Nur sind hier ganz viele andere Aspekte nicht berücksichtigt. Ich denke es gäbe bessere Umsetzungsmöglichkeiten als strikt 2 Wochen im Gesetz zu verankern. Und auch wenn man wie Bersets sagt, Dossiers trennen soll, kann man nicht einfach zu allen "Mehrkosten" ja sagen, ohne dass man sich das Grosse und Ganze anschaut.
    • Qui-Gon 12.09.2020 13:31
      Highlight Highlight dein Vorschlag?
    • Lami23 12.09.2020 13:42
      Highlight Highlight Bin ich auch gespannt.
  • SJ_California 12.09.2020 11:00
    Highlight Highlight Ich stimme pro Vaterschaftsurlaub und gegen Kampfjets. So wären dann auch die Kosten grad mal etwas ausgeglichen 😉
    • E7#9 12.09.2020 11:27
      Highlight Highlight Zitat Berset: Wenn man anfängt Dossiers zu vermischen wird es gefährlich.
    • Kelev Ra 12.09.2020 11:33
      Highlight Highlight Haha... Dito. :-)
    • Prometheuspur 12.09.2020 11:35
      Highlight Highlight Richtig so SJ_California.

      xD
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  • De-Saint-Ex 12.09.2020 10:57
    Highlight Highlight Das ist von der Contra-Seite mit das jämmerlichste, was ich je gehört habe... wieviel macht das über das GESAMTE Arbeitsleben eines Mannes aus...? Durchschnittlich 3-4 Wochen?! Die Contra-Seite hätte am liebsten 1:1 US-amerikanische Verhältnisse: gar keine Sozialleistungen. Wie machen das die Skandinavier eigentlich? Müssten dort ja alle Firmen seit Jahrzehnten pleite gegangen sein! Und nicht vergessen, die gleiche Seite erwartet vom Stimmvolch, dass es am gleichen Tag einen Blanko-Scheck von 8 Mia ausstellt... jämmerlich UND unverschämt!!!
  • Alnothur 12.09.2020 10:31
    Highlight Highlight Und ich hoffe wirklich, dass das durchkommt. Es ist ein wichtiger erster Schritt. Eine Elternzeit wäre ein grosser Sprung in der Gleichstellung, ganz im Gegensatz zu dem ganzen Quotenblödsinn und anderen solchen Diskussionen, in denen wir stattdessen unsere Energie immer wieder verheizen.
  • Smokey 12.09.2020 10:30
    Highlight Highlight "Viele Männer sagen ich nutze Zuhause eh nichts also gehe ich lieber klettern im Vaterschaftsurlaub."

    Eiskalt gelogen!
    • Panna cotta 12.09.2020 11:28
      Highlight Highlight Es würde mich sehr erstaunen, wenn sich unter 1000 neugebackenen Vätern ein einziger solcher Vollpfosten finden liesse. Das ist mit Sicherheit eiskalt gelogen!
    • Smokey 12.09.2020 12:20
      Highlight Highlight Und wenn... Dann wird er auch in der Wirtschaft nicht viel nützen.
    • I_am_Bruno 12.09.2020 12:33
      Highlight Highlight Ich habe gekocht, geputzt, eingekauft, gewickelt, Baby gehalten, damit die Frau schläft,...
      Wobei es beim ersten Kind noch recht entspannt war. Ganz anders sieht es aus, wenn schon ältere Geschwister da sind.
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  • Emil Eugster 12.09.2020 10:29
    Highlight Highlight Bigler und die SVP wollen für nutzlose Kampfjets mindesten 24'000 Millionen ausgeben und behaupten die Schweiz könne sich die 230 Millionen nicht leisten. Das Geld für die Flieger würde für den Vaterschaftsurlaub für über 100 Jahre reichen.
    Allein der Vermögensgewinn der Besitzerfamilie der SVP letztes Jahr würde reichen um den Vaterschaftsurlaub für 16 Jahre zu bezahlen.
    Sagen sie mir wie gierig und wie egoistisch kann man denn überhaupt sein?
  • Gordon Blöd 12.09.2020 10:28
    Highlight Highlight Als frischgebackener Vater ist die Effizienz bei der Arbeit zu vergleichen mit einem Eiswürfel in der Sahara. Was nütz dir ein Arbeitskollege der vielleicht physisch da ist aber nicht psychisch? Ich hab dir Antwort -> Nichts. Leute behaupten auch Sie hätten nichts davon wenn Andere 2 Wochen „Ferien“ hätten - ach ja? Habt ihr keinen Vater? Oder seid ohr aus der Petrisschale?
    • AdiB 12.09.2020 12:33
      Highlight Highlight Ne der storch hat sie gebracht. Weiss doch jedes kind.
  • Alnothur 12.09.2020 10:27
    Highlight Highlight "Es schien, als ob sich die beiden Lager die immergleichen Argumente an den Kopf warfen, ohne zu bemerken, dass die Gegenseite auch mit Argumenten warf. " - Also alles wie immer bei der Arena, und der Grund, warum ich mir das nicht antue... Wobei, Berset so austeilen zu sehen ist verlockend. Er scheint das sehr gut gemacht zu haben.
  • Fretless Guy 12.09.2020 10:22
    Highlight Highlight Ich war bei zwei Geburten meiner Frau, im Unterakkord auf dem Bau (das sind eh die Beschisssenen). Ich musste mir damals erst mal ein Riesegefluche von meinem Auftraggeber anhören, weil ich den Tag unmittelbar danach frei haben wollte um auszuschlafen. Geburten mitzuerleben welche 36 und 30 Stunden gedauert haben, machen aber sehr müde 😁 Ist jedoch lange her. Mein jetziger Arbeitgeber gewährt 3 Wochen. Ich mag es den jungen Vätern gönnen. Ist ev. eh besser wenn die erst mal zwei Wochen zuhause bleiben.

  • Think Deeper 12.09.2020 10:20
    Highlight Highlight Ohne wenn und aber ja und dann später auf 4, 8 oder 16 Wochen aufstocken.
  • Chääschueche 12.09.2020 10:11
    Highlight Highlight Grundsätzlich finde ich den Vaterschaftsurlaub gut und richtig.

    Irgendwie habe ich aber andere Probleme: Wann werden die "richtigen" Probleme wirklich mal angepackt?

    Also das AHV Fiasko? Die KK Prämien die bald nicht mehr bezahlt werden können?

    Schlussendlich steigen die Kosten in der Schweiz seit Jahren. Die Löhne stagnieren in vielen Branchen oder steigen nur minim. (Haben nicht alle an der HSG, ETH usw. studiert und verdienen +6000)



    • AdiB 12.09.2020 12:36
      Highlight Highlight Oder im gutjahrs fall das unternehmen von papi übernohmen/geerbt.
  • Sven Bisig 12.09.2020 10:06
    Highlight Highlight Alle die hier mit Nein Abstimmen. BITTE fragt eure Eltern mal was die dazu sagen...
    Ich bin politisch gesehen "Mitte Rechts"
    Werde für die "Papi Zeit" mit JA Abstimmen
    Für mich ist Familie Gesundheit und Freiheit das wichtigste...
  • Kaspar Floigen 12.09.2020 10:04
    Highlight Highlight Stück für Stück wird von den Kinderlosen an die Familien umgeschichtet. Jedes mal ist es nicht viel. Auch hier nicht. Aber immer ein bisschen.
    • schoscho 12.09.2020 10:44
      Highlight Highlight Quatsch.
    • Der mit dem Velo spricht. 12.09.2020 10:54
      Highlight Highlight Dafür "schichten" diese Kinder ein bisschen Franken ihres Einkommens in die Sozialwerke um, die auch den Kinderlosen in irgend einer Form zu Gute kommen.
    • Lioness 12.09.2020 11:00
      Highlight Highlight Kaspar, ihre Aussage kann ich beim Vaterschaftsurlaub nicht gelten lassen: ich habe eine Familie. Zusätzliche Kinder werden mein Mann und ich aber keine mehr kriegen. Trotzdem werden auch wir für den Vater- und Mutterschaftsurlaub einbezahlen, unser restliches Arbeitsleben lang (was noch mindestens 20 Jahre dauert). Wir haben beide ja gestimmt.
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  • Tamarillo 12.09.2020 09:53
    Highlight Highlight Zwei wochen vaterzeit statt wk in dem jahr, wo man vater wird vielleicht? Wk ist ja doch bei manchen bis vielen eine von der allgemeinheit bezahlte auszeit... ich bin übrigens froh, war mein freund 3 wochen zuhause nach der geburt unserer tochter. So bin ich auch wieder nach 4 monaten mit einem tag pro woche in die arbeitswelt eingestiegen. Weiss nicht, ob ich das nervlich geschafft hätte, wäre ich nach zwei tagen allein mit dem baby gewesen - und frauen in der arbeitswelt kommt den sozialwerken ja auch zugute.
  • ruvos 12.09.2020 09:52
    Highlight Highlight Warum der Kindeswunsch einzelner Personen durch die Allgemeinheit finanziell unterstützt werden soll ist mir ein Rätsel?
    • Panna cotta 12.09.2020 11:35
      Highlight Highlight Dann muss deine Welt voller Rätsel sein.
    • Coffeetime ☕ 12.09.2020 11:36
      Highlight Highlight Weil sie dir deine AHV zahlen?
    • Lami23 12.09.2020 13:44
      Highlight Highlight Warum ich Infrastrukturen mitfinanziere die ich nie Nutze, ist mir auch ein Rätsel. Oder KK obwohl ich nicht krank bin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alpenstrich 12.09.2020 09:37
    Highlight Highlight Mir fehlt immer noch der Grund warum der Vaterschaftsurlaub so zwingend ins Gesetz aufgenommen werden muss.

    Firmen welche sich einen Vaterschaftsurlaub leisten können nutzen diesen bereits als fringe benefit in der Personalbeschaffung.

    Männer welche keine Kinder haben können/ oder keine wünschen werden gezielt benachteiligt und sollen dann auch noch dafür zahlen dass Hunz&Kunz das Gefühl hat Kinder zu kriegen?

    • Hierundjetzt 12.09.2020 09:50
      Highlight Highlight Weil Vater sein nicht 1 Zügeltag ist.

      Aber keine Sorge, irgendwann mal wirst Du auch Papi und dann wirst Du gottenfroh sein.

      Wie AHV, IV, ALV, EO, KK Obligatorium... alles sinnlos und teuer. Weil Aigenveranwordung.

      ....bis man Sie braucht
    • Wiedergabe 12.09.2020 09:52
      Highlight Highlight Ihre Argumentation könnte man 1:1 auf Frauen adaptieren und mit denselben Argumenten entkräften.
      Zum Glück haben wir in der Schweiz wenigstens dieses Thema schon durch.
    • Lustiger Baum 12.09.2020 09:54
      Highlight Highlight Wieso ist denn eine Schulpflichtig im Gesetz?
      Die Liste mit diesem „dummen“ Argument lässt sich beliebig erweitern.
      Weil es schlicht und ergreifend Dinge gibt, wie die Unterstützungszeit von Vätern, welche universal gelten müssen.

      Davon abgesehen. Zwei Wochen als eines der reichsten Länder... Lachhaft!!! Einfach nur lachhaft und eine Tragödie wie Familienfeindlich die Schweiz ist!!! Aber nachher jammern es braucht Ausländer als Fachkräfte, weil die Schweizerische Arbeitskraft mangels Nachwuchs fehlt.

      Die Geister die ich rief der geistig rückständigen Rechtsparteien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 12.09.2020 09:31
    Highlight Highlight Im Gastgewerbe seien in den letzten Monaten 33'000 Stellen verschwunden,
    fragen Sie diese Personen mal, ob sie lieber einen Vaterschaftsurlaub oder eine Arbeit wollen.»


    Genau, Herr Bundesrat.
    • Hierundjetzt 12.09.2020 11:25
      Highlight Highlight Weil
      ...im Gastgewerbe keine Väter arbeiten? ....man als Kellner oder Koch keinen Vaterschaftsurlaub nehmen darf?
      ...2 Wochen WK oder 4 Wochen Ferien kein Problem sind
      ...es keine Personalplanung gibt

      🤔🤔🤔

    • Saerd neute 12.09.2020 11:48
      Highlight Highlight Hierundjetzt
      Gerade gestern kam die erwartete Meldung (SRF 1) dass die Arbeitslosenversicherung corona- bedingt in die roten Zahlen rutscht. Es droht ein Loch von 2 Milliarden(!).
      Ich denke jetzt wird es wieder Zeit von der Ichwünschemir Politik Abschied zu nehmen und zur Vernunft zurückzukehren.
    • Kelev Ra 12.09.2020 11:57
      Highlight Highlight Hmm... Ich habe in der Gastronomiebranche gearbeitet und in der Coronakrise meine Arbeitsstelle verloren. Nichtsdestotrotz werde ich ein "Ja" in die Urne legen.

      Wär's nicht Corona, dann hätte einfach etwas anderes als Argumentarium für die Gegner herhalten müssen. Für mich gehts hier darum, dass die frischgebackene Mutter in den ersten Wochen durch den Vater entlastet werden kann. Ob die frischgebackenen Väter das dann auch tun? Na ich hoffe doch! :-)
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  • Gummibär 12.09.2020 09:25
    Highlight Highlight Ist das Schweizer-Kinderkriegen eine vater/mutter-ländische Pflicht dann soll der Staat auch gleich von Anbeginn zur Sorge und Pflege des Nachwuchses beitragen. Konsequenterweise müsste die Schwiizervolchspartei dies jubelnd unterstützen.
    Ist die Erfüllung des Kinderwunsches eine rein private Entscheidung, dann hält nichts den werdenden Vater davon ab, seine Ferien statt fürs Mountainbike-Fahren für die Mithilfe zuhause einzusetzen. Ob der jungen Familie nicht am besten mit einer kompetenten Haushalthilfe für einen Monat geholfen wäre ?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 12.09.2020 10:15
      Highlight Highlight Man kann auch Nationalist sein, 20 Kinder zeugen und sich nicht um die Kinder kümmern. Das eine schliesst das andere nicht aus.
    • Lami23 12.09.2020 13:47
      Highlight Highlight Gummibär, wenn es nur ums pitzen geht, ja. Nur gehts nicht nur darum.
  • dorfne 12.09.2020 09:24
    Highlight Highlight Ich möchte mich nicht von einem Arzt operieren lassen, der gerade 38 Wochen Papi-Zeit hinter sich hat. Diese Dauer wird ja bereits ins Gespräch gebracht, wenn auch nur im Vergleich mit andern Ländern.
    • HabbyHab 12.09.2020 09:33
      Highlight Highlight Und wieso bitte nicht? Nach so langer Absenz wird der nicht einfach ins kalte Wasser geworfen.
    • Lami23 12.09.2020 09:37
      Highlight Highlight Aha. Und von einer Ärztin, die gerade acht Monate nach der Geburt ihres Kindes zu Hause war? Und bedenken sie, in Zukunft wird es mehr Ärztinen als Ärzte geben.
    • Ruggedman 12.09.2020 09:40
      Highlight Highlight Was für ein haarsträubendes Argument.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lordone 12.09.2020 09:19
    Highlight Highlight Die sogenannte Volkspartei.... Chrigi hat gesagt er will ja gegen das Establishment kämpfen... Ich bin verwirrt...
    • AdiB 12.09.2020 11:20
      Highlight Highlight Wie will er gegen das establishment kämpfen? Er müsste ja sich selbst bekämpfen.
    • Lordone 12.09.2020 11:52
      Highlight Highlight Ja genau das hat er vor ein paar Tagen gesagt 😂
  • rönsger 12.09.2020 09:18
    Highlight Highlight Scheinheilig ist das Gejammer, der Betrieb und die armen Kollegen müssten sich umorganisieren, Ersatz suchen oder die Arbeit liegen lassen, während der gewordene Vater weg ist. Konsequenterweise müsste man dann aber auch die ordentlichen Ferien verbieten, die in der Regel ebenfalls zwei Wochen dauern und mindestens zweimal pro Jahr von allen Mitarbeitenden bezogen werden. Und den Militäreinsatz der Mitarbeitenden sollte man wegen unlösbarer logistischer Probleme entschieden bekämpfen. Leute, wir reden hier von zwei Wochen, die ein Mann vielleicht zweimal in seiner ganzen Karriere beansprucht.
    • Blissfully 12.09.2020 09:29
      Highlight Highlight Genau da stimme ich Ihnen zu, man kann es auch häuchlerisch nennen.
    • AdiB 12.09.2020 12:49
      Highlight Highlight In einem wahren kolliegialen betrieb springen die mitarbeiter gerne für einen frischgebackenen vater ein. Bin froh in so einem betrieb zu arbeiten.
      Bei uns hatte vor kurzen einer spontan frei genohmen, weil er nach jahren das sorgerecht für seinen sohn bekam und zeit mit ihm zu verbringen wollte. Keiner motzte, alle freuten sich für ihn und haben ihm die zeit gegönnt. Wenn leute aber argumentieren dass deswegen die mitarbeiter dan leiden u.s.w. Mit euch will ich nie zusammen arbeiten. Ihr seit keine guten mitarbeiter.
  • Jessesgott! 12.09.2020 09:17
    Highlight Highlight Es ist schlicht eine Zumutung, die Väter aufzufordern, bei der Geburt seines Kindes Ferien zu beziehen. Ferien sind als Erholung gedacht, und das ist richtig so. Einen Säugling zu betreuen ist nun wirklich keine Erholung.
  • Krusty 12.09.2020 09:16
    Highlight Highlight Gratisferien für einige, bezahlt von allen.

    😂

    Ich will sie ja ernst nehmen, aber wie?
    • Der mit dem Velo spricht. 12.09.2020 11:02
      Highlight Highlight Das Gleiche geht mir jeweils auch durch den Kopf, wenn ich die jungen Rekruten sehe.

      Ich will sie ja ernst nehmen, aber wie?
  • dorfne 12.09.2020 09:10
    Highlight Highlight Auch Wenn beide Elternteile arbeiten, ist es meist die Frau die 80% der Hausarbeit macht. Weil Männer keine Frauenarbeit machen wollen. Die Rollenbilder sind noch sehr tief verankert, v.a. auch bei Männern aus anderen Kulturkreisen. Die werden kaum Frauenarbeiten machen, wie Baby wickeln und baden, Abwaschen, Staubsauen usw. nur weil grad Vaterschaftsurlaub ist.
    • Astrogator 12.09.2020 09:29
      Highlight Highlight „ v.a. auch bei Männern aus anderen Kulturkreisen. “

      Ein Arbeitskollege, ich kümmere mich gerne um meine Kinder. Aber Windeln wechsle ich nicht, das ist Frauenarbeit.
      Schweizer, so richtig Eidgenosse, und ob Zürcher jetzt ein „anderer Kulturkreis“ ist.... kommt wohl darauf an wo man in der Schweiz jemanden fragt.

      Auch Arbeitskollege: ich habe es geliebt mich um meine Kinder zu kümmern, habe alles gemacht, Windeln wechseln muss auch der Papa können. Mädchen sind besser als Söhne, Mädchen kommen immer wieder vorbei, Söhne siehst du nur an Familienfeiern. Er ist Albaner...
    • bebby 12.09.2020 09:37
      Highlight Highlight Als Vater fühle ich mich da schon persönlich angegriffen, wenn jemand so Behauptungen aufstellt, die mit der heutigen Realität nichts zu tun haben. Die Generation der Babyboomers vielleicht, aber bereits mein Urgrossvater ist Nachts immer aufgestanden, wenn das Baby geschrien hat, weil er, als Bauarbeiter, der Meinung war, dass Mütter eh schon den ganzen Tag hart arbeiten.
      Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass ein Mann mit dieser Einstellung keine Partnerin findet.
    • Lami23 12.09.2020 09:38
      Highlight Highlight Aha. Und weil andere Männer diese Zeit nicht nutzen (laut ihnen) soll mein Mann, der bereits jetzt die Hälfte des Haushalt macht, einmal keinen Vaterschaftsurlaub bekommen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr.Stepper 12.09.2020 09:03
    Highlight Highlight Für Mütter ist eine Geburt eine körperliche Extrembelastung. Danach ist es wichtig das auch der Vater eine gewisse Zeit zuhause ist und die Mutter unterstützt! Ich selber habe jedes Mal so viel Urlaub usw wie möglich genommen um zu unterstützen. Ein gesetzlich verankerter Vaterschaftsurlaub würde das flächendeckend unterstützen. Hört mir auf mit den Kosten oder dem Arbeit übernehmen... das fällt bei jedem Krankheitsfall oder ordentlichen Ferien auch an. Auch die Chancengleichheit Mann/Frau benötigt auf diesem Gebiet Reformen!
    • dorfne 12.09.2020 09:28
      Highlight Highlight Ich frag mich wie diese idealen Papis, die nach der Geburt des Kinder das Mami entlasten wollen, bisher die Mütter an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien entlastet haben.
    • Lami23 12.09.2020 09:39
      Highlight Highlight @dorfne: Ich weiss nicht, in welchem Kreis du dich bewegst, aber in meinem ist es längst normal, dass sie Frau und Mann die Hausarbeit teilen.
    • Wiedergabe 12.09.2020 09:54
      Highlight Highlight Genau gleich natürlich.
      Und da nach der Geburt der Zustand der Mutter schwächer und die Aufgaben zahlreicher sind als an "normalen" Wochenenden, Feiertagen macht dieses Gesetz ja so viel Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der mit dem Velo spricht. 12.09.2020 09:00
    Highlight Highlight Bei den vier aufgezählten Gegenargumenten von Frau Diana Gutjahr fehlt noch eines, es ging fast unter, ist aber symptomatisch für die Haltung der SVP:

    "Diesen Vaterschaftsurlaub bekommen auch Väter, der Kinder im Ausland wohnen". Also Grenzgänger zum Beispiel. Wieder ein widerliches Ausländer Bashing mehr.
    • sowhat 12.09.2020 10:47
      Highlight Highlight Was für ain himmeltrauriges Argument. Arbeiten dürfen sie in der Schweiz aber sie sollen gefälligst nicht Menschen sein, die Kinder bekommen.
      Da fällt mir Max Frisch ein: "wir haben Arbeitskräfte gerufen und es sind Menschen gekommen"

      Kann diese Frau eigentlich noch in den Spiegel schauen?
    • Lioness 12.09.2020 11:17
      Highlight Highlight Dabei hätte es ein deutscher Grenzgängerpapi in Deutschland ja viel besser. Jetzt greift er einfach so 2 Wochen in der Schweiz ab 🤣 Das Grenzgängerargument ist das doofste bisher.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 12.09.2020 09:00
    Highlight Highlight Die SVP Männer wollen sich nicht mittels 14-tägigem Zwang um ihre Kinder kümmern, sondern arbeiten. Das wissen mittlerweile alle.
    • Prometheuspur 12.09.2020 10:02
      Highlight Highlight Ja @Stefan!. Noch dazu sind sie nach wie vor dem urzeitlichen Denkmuster verfallen und meinen: "Botz Haguhans he, die Frauen gehören imfall an den Herd" 🙂
  • tss 12.09.2020 08:54
    Highlight Highlight Wenn das normale Volk auch etwas bekommen soll, vermögen es die KMU's und die Firmen nicht. Steuersenkungen für Reiche und Grossunternehmen vermag die Bevölkerung immer? Irgend wie einseitig.
    • mbr72 12.09.2020 10:16
      Highlight Highlight Das ist wohl das treffendste Argument, um diese widerliche Schwinheiligkeit von SVP und FDP zu bodigen!!
    • skisandtrail 12.09.2020 10:44
      Highlight Highlight Du sagst es ganz richtig: Die KMU's vermögens nicht.
      Das andere was du ansprichst, sagst du auch ganz richtig: die Grossunternehmen.
      Wie du ja selbst bemerkst: KMU und Grossunternehmen ist nicht dasselbe.
    • demian 12.09.2020 11:19
      Highlight Highlight Die Hilfe vom Staat haben die Unternehmen während Corona auch gerne angenommen. Da schreit dann keiner mehr von Eigenverantwortung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterli90 12.09.2020 08:52
    Highlight Highlight Betreffend indirekte Kosten: Wenn die bei 2 Wochen Vaterschaftsurlaub 750mio sind, für 84000 Väter, dann will ich gar nicht wissen, wie hoch diese bei 21 Wochen RS und 3 Wochen WK sind...

    Aber dort interessierts niemanden bei der SVP!
    • bebby 12.09.2020 09:41
      Highlight Highlight Militär ist eben Ferien für gewisse Männer. Ferien vom Arbeitgeber und von der Familie. Schon etwas traurig.
    • x4253 12.09.2020 09:52
      Highlight Highlight Der alljährliche Kampf gegen das Bier (zumindest wenn man den Stories glauben darf) ist halt schon wichtig. Da darf Mann wieder Mann sein, ohne dass ihn sein Weibsbild tadelt (zb laut furzen).
  • HARPHYIE 12.09.2020 08:47
    Highlight Highlight Dass dies überhaupt noch diskutiert werden muss in einem der angeblich fortschrittlichsten Länder, ist schon mehr als bedenklich. Darum ein klares JA!

    Und Berset ist und bleibt der souveränste BR, der letzten Jahre. Das ist staatsmännisches Format!
  • Kurt_Faber 12.09.2020 08:44
    Highlight Highlight Nur ein kleiner sprachlicher Input zum Satzbau, der nicht als Kommentar veröffentlicht werden muss. Man sollte "dass wenn"-Konstruktionen vermeiden, weil sie wie im folgenden Beispiel aus dem Text zu ungrammatischem Satzbau führen. "Weiter monierte sie, dass wenn man die AHV-Reform angenommen hätte, dann müsste man erst gar nicht über die Sozialwerke diskutieren." Besser: "Weiter monierte sie, dass man erst gar nicht über die Sozialwerke diskutieren müsste, wenn man die AHV-Reform angenommen hätte." Die Wörter sind unterordnende Konjunktionen, die jeweils einen eigenen Nebensatz einleiten.
    • FaLa02 12.09.2020 09:52
      Highlight Highlight ..... dass wenn man die AHV-Reform angenommen hätte, man gar nicht etst über die Sozialwerke diskutieren müsste ."
      mag ich aber auch....
    • Kurt_Faber 12.09.2020 17:56
      Highlight Highlight Auch Syntaxfehler haben Liebe verdient! 😊
  • Grohenloh 12.09.2020 08:41
    Highlight Highlight Zum Argument ,alle zahlen für wenige‘:

    Das ist noch bei vielen Themen so. Zum Beispiel zahlen im Gesundheitswesen alle für einige Esoteriker, die sich einbilden, es gäbe eine Aura, eine Bioresonanz, eine pulsierende Flüssigkeit im Rückenmark oder traditionelle Chinesische Medizin sei irgendwie besser als die moderne Medizin.

    Immerhin handelt es sich beim Kinderkriegen um das zentrale Thema der Reproduktion der Gesellschaft.
    • Alpenstrich 12.09.2020 10:24
      Highlight Highlight Und weil an anderen Stellen bereits alle für wenige zahlen, sollen immer alle für wenige zahlen?

      Also nur weil bei der Esoterik in deinem Beispiel ein Fehlentscheid herrscht, ist es ok auch hier einen solchen zu treffen?

      Das Zentrale Thema ist nicht die Reproduktion der Gesellschaft, sondern wie diese auf der Erde lebt. Wir brauchen nicht einen immer enormeren Zuwachs der Bevölkerung, sondern mehr Bildung, mehr Umweltschutz etc. Mehr Menschen alleine bringen nichts.
    • invisible 12.09.2020 10:59
      Highlight Highlight Zu mehr Bildung gehört auch die Erkenntnis, dass ungestresste und freie Wesen produktiver und gesünder sind. Nur so nebenbei, mal davon abgesehen dass Staat auf Dauer ohne Kinder nicht funkioniert. Und wer ernsthaft glaubt, ein bisschen Elternzeit lässt die Geburtszahlen explodieren, sollte vom Bildungsargument evtl einfach ganz die Finger lassen.
    • AdiB 12.09.2020 11:31
      Highlight Highlight @alpenstrich, bist du unsterblich? Weil du argumentierst als wärst du ewigs jung und unsterblich.
  • forevernewbie 12.09.2020 08:41
    Highlight Highlight also wieder mal ne typisch langweilige are a sendung die nichts als wütend macht...sowas muss man sicht nicht antun..
    • Hierundjetzt 12.09.2020 10:05
      Highlight Highlight Doch. Weil andere Meinungen anhören jederzeit wichtig ist.

      Sonst *plopp, steckt man schnurstraks in einer Echokammer
    • forevernewbie 12.09.2020 21:50
      Highlight Highlight aber warum wird nicht auf die themen eingegangen? sondern wie der text sagt parolen rausgehauen ohne zuzuhören...
      eine vernünftige diskussion wo die logik am ende obsiegt...das wünsch ich mir..
  • Töfflifahrer 12.09.2020 08:39
    Highlight Highlight Ich bezweifle, dass diese Familienzeit nach der Geburt Ferien gleichkommt.
    Zudem ist Punkt 4 von Frau Gutjahr gerade für ein Ja, denn Mutter und Kind sind wohl in dieser Zeit vulnerable Personen.
    Auch kann es nicht sein, dass je nach Anstellung und Firma Väter diese Auszeit haben oder nicht.

    Auch war die Reaktion von Berset auf Biglers Aussage herrlich, im Parlament gegen alles stimmen um ihm dann vorzuwerfen erst müsste das andere angegangen werden.

    Ich denke so nebenbei zeigte diese Arena auch wieder auf, dass es Parteien und Politiker im Parlament gibt, die nur auf Blockieren aus sind.
    • AdiB 12.09.2020 11:34
      Highlight Highlight Das fand ich auch herrlich wie es im berset um die ohren schmiess. Man sah bigler an das es ihm sehr unwohl ist, diese transparentz auf einmal.😂
  • nine 12.09.2020 08:38
    Highlight Highlight Die Rechten vermischen wieder Dossiers. Mit der gleichen Argumentarion könnte man aber auch gegen die Kampfjets argumentieren. Dies würden aber dann die Rechten nicht gelten lassen.

    Btw. Wenn wir schon vermischen. Mit dwn Kampfjets bzw. eben ohne, könnte man den Vaterschaftsurlaub 30 Jahre lang finanziere. Nehmen wir die Unterhaltskosten dazu, noch viel länger. 😉
    • Töfflifahrer 12.09.2020 08:55
      Highlight Highlight Man könnte ja auch sagen, dass der Papi, nach der Geburt eh für 14-Tage in die Quarantäne muss 😉
    • Astrogator 12.09.2020 09:01
      Highlight Highlight Das ist so, und mit derselben Begründung (Corona, Krise) lehne ich auch die Jets ab.

      Ich denke das Geld wird jetzt dort gebraucht wo der Bund Menschen um ihr Einkommen bringt.
  • Thomas G. 12.09.2020 08:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Firefly 12.09.2020 08:54
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Ergo Sum 12.09.2020 09:04
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  • Astrogator 12.09.2020 08:32
    Highlight Highlight Wenn mich Corona eines gelernt hat, jeder schaut zuerst für sich.
    Eigentlich ist Vaterschaftsurlaub voll mein Ding und mein „Ja“ wäre sicher gewesen.

    Jetzt muss ich aber FDP und SVP Recht geben, noch kein Politiker ist hingestanden und hat gesagt wieviel uns die Coronakrise in Form von Steuererhöhungen und Leistungsabbau kostet. Die meisten haben anscheinend auch vergessen, dass ab nächstem Jahr die letzte Unternehmenssteuerreform zu wirken beginnt und Einnahmen wegbrechen.

    Ich habe 4 Wochen Vaterschaftsurlaub und will weder Leistungsabbau noch Steuererhöhungen, deshalb klar „Nein“.
    • Firefly 12.09.2020 08:57
      Highlight Highlight "Wenn mich Corona eines gelernt hat, jeder schaut zuerst für sich."

      Das spricht nun aber eher von deiner Sicht als von der Wirklichkeit. In Wirklichkeit ist nämlich gerade das Gegenteil das Fall. Die Solidarität ist im Zuge der Corona-Kriese gestiegen. All die Privaten und Öffentlichen Hilfeleistungen, ob Finanzialler oder anderer Art welche im "normalen" Betrieb nicht da waren/sind, sprechen dafür.
    • ernst.haft 12.09.2020 08:57
      Highlight Highlight Ganz die Linie der FDP und SVP. Bloss keine persönlichen Privilegien für die Solidarität hergeben. Für mich ist das schamloser Egoismus.
    • Astrogator 12.09.2020 09:11
      Highlight Highlight @Firefly: ja, das ist eine Seite.
      Die andere Seite, jeder schreit nach Einschränkungen und Verboten, Party ist ja nur für die Jungen, Ferienreisen ins Ausland kann man doch mal auslassen, etc..

      Keine Sau interessiert sich für die Arbeitslosen die das generiert. Keine Party für die Jungen bedeutet eben auch, kein Catering, keine Security, kein Reinigungspersonal. Mal ein Jahr auf Ferien verzichten killt gerade die Reisebranche.

      Aber von den Bürolisten mit den sicheren Jobs wird Solidarität gefordert und für BLM und anderen Scheiss hat man dann aber noch Zeit, weil man ist ja solidarisch
    Weitere Antworten anzeigen
  • lea1 12.09.2020 08:31
    Highlight Highlight Hört auf mit dem Ausdruck "Papi-Zeit". Auch wenn es
    kürzer geschrieben wird als Vaterschaftsurlaub. "Papi-Zeit" ist despektierlich. Er suggeriert durch die Verniedlichung, dass es etwas Unwichtiges ist und deshalb nichts für richtige Männer sei...
    • Firefly 12.09.2020 09:02
      Highlight Highlight Ja und -Urlaub suggeriert, es sei Ferien.
    • Astrogator 12.09.2020 09:02
      Highlight Highlight Ich nehme mich durchaus als „richtigen Mann“ wahr. Und ich habe meine Papi-Zeit wirklich genossen auch wenn es anstrengend war.
    • dorfne 12.09.2020 09:19
      Highlight Highlight Das von Politikern öffentlich gebraucht Wort Papi weist auch auf einen ungesunden Kult hin. Auf den Kult um das Kind, um das sich Alles zu drehen hat. Auch im öffentlichen Raum hat alles vor dem Kind
      und seinen Eltern zurückzuweichen.
      Ich könnt ein Buch schreiben
      über all die Frechheiten, die ich
      mir im ÖV, im Zoo, in der Badi usw.
      von Familienverbänden gefallen lassen musste, inklusive Schupsereien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Heldner 12.09.2020 08:26
    Highlight Highlight Nun die Firmen welche sich Vaterschaftsurlaub leisten können, machen dies vermutlich heute schon zum grössten Teil. Wenn überhaupt fände ich eine Elternzeit passender, also ein gemeinsames Kontingent auf das beide zugreifen können. Entweder nimmt ein Elternteil alles oder man teilt es sich auf.
    • Garp 12.09.2020 10:50
      Highlight Highlight Ich finde eine gewisse obligatorische Väterzeit wichtig. Den Rest könnte man sich aufteilen.
  • sowhat 12.09.2020 08:17
    Highlight Highlight Jeses Unternehmen könnte sich den Vaterschaftsurlaub leisten. Man muss nur in dem Jahr wo der anfällt den WK auslassen und gut is.
  • Philboe 12.09.2020 08:10
    Highlight Highlight Auch wenn ich die neuen Flugzeuge befürworte aber 6Mrd sind ok dafür 230 Mio nicht? Fangen wir doch an eine Steuer einzuführen. Ab 1 Mrd Umsatz 2 Wochen Urlaub für Väter oder eine Steuer zur Unterstützung der KMU bei diesen Vorhaben. So können wirtschaftlich rentable Unternehmen entscheiden was Sie wollen und die KMU werden entlastet finanziell.
  • Der Rückbauer 12.09.2020 08:04
    Highlight Highlight Die Mutter unserer zwei Revolutionäre hat sie zu aufrechten Staatsbürgern erzogen und ich bin Vater geblieben.
  • Hierundjetzt 12.09.2020 08:04
    Highlight Highlight Der liebe Borner von Gastrosuisse, gekündeter Raiffeisen Personalfachmann spielte den Bonsai-Casimir.

    33‘000 Angestellte möchten Vaterschaft UND eine Stelle. Kann man als Arbeitgeberverbandschef natürlich vergessen

    Zum Fremdschämen wars. Was ist mit Gastrosuisse los, ist das alles an Personal das die haben.

    Gutjahr hat SRF Tagesschau mitgeteilt, dass Sie mit Maske nicht atmen könne (!)

    Bigler hat wieder mal Trudi Gerster mit der Arena verwechselt, seine Frau war ja 100% Hausfrau und er kam nur am Wochenende von Bern heim

    Insgesamt ware die rechte Ratshälfte sehr sehr schwach unterwegs
  • RockmeAm... 12.09.2020 08:03
    Highlight Highlight mit 48 eine Glatze... so sexy... nur Gorbatschow war noch heisser mit dem Klaks. Trotzdem hat Alian was von einem Dirigenten. Bach oder Beethoven?
  • -thomi- 12.09.2020 07:54
    Highlight Highlight Ich bin nicht Vater, kenne aber welche, die wohl gerne mehr Zeit nach der Geburt mit dem Kind verbracht hätten. Es ist unfair, alles der Mutter zu überlassen. Andererseits hatten bei meiner Geburt weder Vater noch Mutter irgendeinen Urlaub, und es geht mir soweit gut. Insofern ist die Frage für mich ein 1st World Problem. Ein Nein gibts von mir nicht. Aber Ich wäre für sowas wie ein Rumänisches Modell: 1.5 Jahre Urlaub, Vater und Mutter können sich das so aufteilen, wie sie wollen.
    • lilas 12.09.2020 08:20
      Highlight Highlight Mir geht es auch gut, auch wenn das hier genauso irrelevant ist wie Ihre Aussage, dass es ihnen gut geht obwohl weder Vater noch Mutter irgendeinen Urlaub hatten, ich glaube kaum, dass dies einen Einfluss auf Ihr heutiges Wohlergehen hat.
      Wir könnten ja auch wieder die 6 Tagewoche einführen und das Frauenstimmrecht abschaffen, die Wäsche im Kupferkessel über dem Holzfeuer kochen und einmal die Woche baden, alle im selben Wasser, versteht sich. Ach, die guten alten Zeiten..
    • Thomas G. 12.09.2020 08:28
      Highlight Highlight Kann ja jeder Ferien nehmen!
    • sowhat 12.09.2020 08:42
      Highlight Highlight Und wer genau hat Ihre Windeln gewechselt und Ihnen zu Essen gegeben, wenn beide sofort wieder gearbeitet haben, thomi?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eyeore 12.09.2020 07:54
    Highlight Highlight Gratis-Ferien für einige, bezahlt von allen

    Wenn wird es von der Wirtschaft und Superreichen finanziert. Die Steuern jedes einzelnen, reichen normalerweise nicht um die eigenen Kosten zu decken.

    Aber klingt natürlich gut, diese hey ihr zahlt für ein paar wenige Argumentation.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 12.09.2020 08:15
      Highlight Highlight Wer Erziehungsarbeit als Ferien bezeichnet hat nichts verstanden und wertet die harte Arbeit jeder Mutter ab.
    • Hierundjetzt 12.09.2020 08:42
      Highlight Highlight Bis Du selber mal Vater wirst

      Diese Argumente kennen wir schon aus den 1930gern betreffend der AHV Gründung. Dann wieder bei der EO (für AdA im WW2 gabs keine, weil Sozi-Züg), dann wieder beim BVG, der KK

      🥱🥱🥱

      2 Wochen sind ein guter Kompromis.
    • Varanasi 12.09.2020 08:47
      Highlight Highlight Es sind keine Ferien!
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  • Antichrist 12.09.2020 07:49
    Highlight Highlight Unfair, dass einige Unternehmen das anbieten? Es gibt Firmen, die schenken ihren Angestellten das GA oder einen Parkplatz. Das ist Wettbewerb.
    • Firefly 12.09.2020 09:07
      Highlight Highlight Genau und erst mal aber müssen wir die Menschen fit machen für einen totalen Wettbewerb. Das kostet Zeit und Geld.

      Der Wettbewerb in allen Lebensbereichen wie ihn meist Ökonomen vorschwebt hat etwas fundamentalistisches an sich und führt zu einer Klassengesellschaft. Die welche es sich leisten können und die welche es sich nicht leisten können. Diese Dynamik vertärkt sich dann von Generation zu Generation, Weltweit. Das ist was, wir momentan erleben. http://ö
  • Wiedergabe 12.09.2020 07:47
    Highlight Highlight Mimimi, die Kosten, mimimi...
    Jedem AdA die Dienstzeit 2 Wochen kürzen, das sind wir etwa kostenneutral!
    • Francis Begbie 12.09.2020 08:21
      Highlight Highlight Was?
    • Seb97 12.09.2020 08:22
      Highlight Highlight Falsch, während der RS, sprich dem Grossteil der Militärlaufbahn, erhält man rund 60.- EO-Ersatz pro Tag. Väter haben jedoch einen Anspruch auf bis zu 196.- Franken. Wir währen also nicht ,,etwa“ sondern nicht annähernd kostennneutral.
    • Wiedergabe 12.09.2020 10:26
      Highlight Highlight Seb97, es gibt in meiner Meinung nach für Arbeitnehmer in beiden Fällen 80% vom Lohn an den Arbeitgeber. Sprechen sie von Arbeitslosen oder Selbstständigen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 12.09.2020 07:43
    Highlight Highlight Die Unternehmen jammern ja wegen des Vaterschafturlaubes...

    Wirklich „leiden“ darunter, werden jedoch die Arbeitskollegen...

    Jedes Mal wenn jemand in den Vaterschaftsurlaub geht, dürfen die Kollegen dessen Arbeit machen...

    Dies obwohl sie jetzt schon 120% arbeiten...

    Am härtesten trifft es hier, wie so oft, die Kinderlosen. Sie sind es, die immer einspringen (müssen) wenn Eltern wegen ihren Kindern zu hause bleiben oder krank sind...
    • manhunt 12.09.2020 08:05
      Highlight Highlight und wenn der arbeitskollege in die ferien geht? oder in den wk? muss dann seine arbeit nicht auch erledigt werden?
    • Ribosom 12.09.2020 08:10
      Highlight Highlight Bei uns müssen die Eltern bei Krankheit der Kinder dies mit Überzeit oder Ferien bezahlen. Da ich auch Ferien nehmen oder Kompensieren kann, sehe ich kein Problem.

      Ach, aber was mach ich hier. Deine Meinung ist so festgefahren, dass meine Argumente auch nichts nützen werden.
    • fidget 12.09.2020 08:16
      Highlight Highlight Klar müssen die Kollegen die Arbeit des ausfallenden Vaters dann mitmachen. Aber mal ehrlich, wie oft wird das der Fall sein? In kleinen Betrieben mit wenigen Mitarbeitern kommt das all Schaltjahr einmal vor, wenn man das so flapsig sagen möchte. Wäre die Mehrbelastung der Kollegen ein Problem, dann wären die ordentlichen Ferientage, die jedem zustehen, das weitaus grössere Übel. Denn davon hat jeder jedes Jahr an die 25 Tage zu Gute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eron Thiersen 12.09.2020 07:41
    Highlight Highlight Interessant waren ja die Aussagen der FDP und CVP ler zu Kosten und Gesetzen. Immer mehr Gesetze machen der Wirtschaft Sorgen und verursachen immer mehr Kosten ... mal darüber nachgedacht was das im Verhältnis zur EU und zu einem möglichen Rahmenabkommen macht? Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wenn schon die Papizeit solche erheblichen Aufwände für die FDP und CVP für die Wirtschaft bedeuten, dass automatische Rechtsübernahmen aus der EU den Tod der Wirtschaft bedeuten, dann müsste die Logik sein Begrenzungsinititative annehmen! Der Wirtschaft kann man nicht trauen. Der FDP noch weniger.
    • Francis Begbie 12.09.2020 08:25
      Highlight Highlight Deinen komischen Gedankemgängen möchte ich auch gerne folgen können.
    • Pit Ralon 12.09.2020 12:32
      Highlight Highlight @Begbie: Ist doch logisch? Daran ist nicht komisches zu entdecken. Da reklamieren Gegner die vielen, vielen Gesetze der CH und merken gar nicht wie sie sich selber ins Abseits stellen. Die EU fabriziert viel mehr Gesetze, das ist ja immer ein Kritikpunkt und wenn die CH tatsächlich ein Rahmenabkommen abschliessen sollte, dann wird die Wirtschaft die das nicht mag, mit Gesetzen bombardiert, da schiesst sich die Wirtschaft also selber ins Knie.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 12.09.2020 07:40
    Highlight Highlight Vatershaftsurlaub ist umweltschädlich. Zwei Wochen unbezahlter Urlaub schmälern das Budget, das wiederum ist umweltschonend. NIcht gross, aber immerhin.
    • Ritiker K. 12.09.2020 08:30
      Highlight Highlight Du bist also für eine höhere Arbeitslosigkeit und mehr Sozialhilfefälle - aus Umweltschutzgründen.

      Corona ist demnach ein Segen.

      Ich überreiche dir hiermit feierlich das grüne Feigenblatt als Ehrenbanner der dümmlichsten Argumentation des Monats.
    • ernst.haft 12.09.2020 09:07
      Highlight Highlight Kinder sind allgemein umweltschädlich. Die ganzen Windeln, das Plastikspielzeug, der erhöhte Cashflow, die Tatsache, dass es dann noch mehr Menschen gibt.
      Ja, wir sollten wohl aussterben – fang doch schon mal an damit.
    • Lami23 12.09.2020 09:42
      Highlight Highlight Antinatalist: Ich weiss, die Umwelt ist wichtig für dich. Die Gleichstellung nicht? Denkst du wirklich, mit einer Welt ohne Gleichstellung lässt sich je etwas erreichen im Umweltschutz?
  • Mosehunter 12.09.2020 07:38
    Highlight Highlight 6 Milliarden für Kampfjets können wir uns trotz Corona leisten, aber 230 Millionen für den Vaterschaftsurlab sind zu viel. Das will mir nicht in den Kopf!
    • nukular 12.09.2020 08:08
      Highlight Highlight Auch wenn ich die flügerli nicht gutheisse, die 230millionen sind pro Jahr...
      Von mir aus könnte man einfach einen WK streichen und schwups hätte man 4 Wochen für den Papa und das Kind...
    • murrayB 12.09.2020 08:18
      Highlight Highlight 1 Woche kürzerer Lockdown und wir könnten uns beides locker leisten... Will mir auch nicht in den Kopf...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 12.09.2020 08:28
      Highlight Highlight Beides ist Unsinn. Aber die 6 Milliarden sind eine Einmalinvestition. Die 230 Millionen gelten pro Jahr. Dazu kommt die Tendenz, dass solche Spässe immer teurer werden, also ist wohl bald mit 300 Millionen pro Jahr zu rechnen. Dann ist man in 20 Jahren auch bei 6 Milliarden angelangt.

      Es ist also klüger, die 12 Milliarden gar nicht erst zu generieren und so direkt die arg malträtierte Umwelt zu schonen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adrian Schmid (1) 12.09.2020 07:34
    Highlight Highlight Wieso sol ein Vater nach der Geburt nicht ordentlich Ferien machen können. Wieso müssen ihm dann das die anderen finanzieren. Herrn Berset selber waren das offenbar zwei bis drei Tage Überstunden wert....
    • D. Saat 12.09.2020 08:19
      Highlight Highlight Ich erkläre es dir mal. Herr Berset konnte selbst entscheiden, wieviel er an „Freizeit“ für die Geburt seiner Kinder investieren wollte ( „Wenn wir seine Frau fragen würden, denke ich, hätte sie einige Tage mehr auch ganz geil gefunden) viele können das aber nicht. Einiger meiner Freunde vom Bau wurden die Ferien verweigert (Grossbaustelle). Anspruch auf Ferien wann immer du willst hat man eben auch nicht. Deswegen braucht es einen gesetzlich verankerten Vaterschafts“urlaub“. Für Väter, welche weniger privilegiert sind wie Herr Berset.
    • Vecchia 12.09.2020 08:26
      Highlight Highlight Weil es nicht wenige Arbeitgeber gibt, die Vätern keine Ferien gewähren, wenn sie terminlich nicht den Interessen der Firma dienen.
    • Posersalami 12.09.2020 08:36
      Highlight Highlight Weil Ferien den Zweck haben, dem Arbeitnehmer ERHOLUNG zu ermöglichen. Mit einem Neugeborenen Zuhause ist das kaum gegeben. Dazu kommt, das wir eh viel zu wenig Ferien haben im internationalem Vergleich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Panna cotta 12.09.2020 07:26
    Highlight Highlight "Es schien, als ob sich die beiden Lager die immergleichen Argumente an den Kopf warfen, ohne zu bemerken, dass die Gegenseite auch mit Argumenten warf."

    Das trifft auf nahezu alle Arena-Sendungen zu, die jemals ausgestrahlt wurden und noch ausgestrahlt werden.
  • banda69 12.09.2020 07:18
    Highlight Highlight ...und die SVP kauft lieber Kriegsspielzeug.

    Was für eine himmeltraurige Partei.
    • du_bist_du 12.09.2020 07:52
      Highlight Highlight Naja, man kann auch für das Kriegsspielzeug und für den Vaterschsftsurlsub sein. Geht auch beides....
    • DonDude 12.09.2020 08:17
      Highlight Highlight Die Armee kauft, nicht die SVP!
      Tüpisch linkes Gelaber.
    • banda69 12.09.2020 09:38
      Highlight Highlight @dude

      Die SVP befürwortet den Kauf von Kriegswaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 12.09.2020 07:13
    Highlight Highlight Es ist essentiell dass Mann und Frau gleichgestellt werden und das gilt halt auch für die Geburt. Eine Frau unter 35 hat es verdammt schwer einen Job zu finden da immer angenommen wird dass sie ja eh irgend wann dann 14 Wochen fehlen wird. Das ist Realität! Was wenn davon ausgegangen werden muss dass auch jeder Mann plötzlich 14 Wochen fehlen kann? Chancengleichheit!
    2 Wochen sind ein Anfang!
    • just sayin' (haters will be ignored) 12.09.2020 07:27
      Highlight Highlight @ p4trick

      word!
    • DonDude 12.09.2020 08:19
      Highlight Highlight Schwaches Argument.
      Oft wiederholt, nie bewahrheitet.
    • Thomas G. 12.09.2020 08:30
      Highlight Highlight Ja und Männer müssen jetzt endlich auch Kinder kriegen, die Brust geben und eine Taille entwickeln! Diese bösen Männer wollen immer alles der Frau abgeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brockoli 12.09.2020 07:07
    Highlight Highlight Gut zu wissen, dass für die SVP der Vaterschaftsurlaub zu teuer ist, obwohl er einen direkten Mehrwert für den "Büezer" hat, man aber gerne zig Milliarden in neue Kampfjets stecken will.
  • BigDaddy 12.09.2020 06:57
    Highlight Highlight Dieses "nicht finanzierbar" 🙄
    Schaut doch mal in euer rotes Heft zur Abstimmung, Seite 60.
    "... Erhöhung der Abgaben von heute 0.45 auf 0.50 Lohnprozente. Das ist eine Erhöhung um 50 Rappen auf 1000 Franken Lohn. Diese 50 Rappen teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber."
    • Thomas G. 12.09.2020 16:34
      Highlight Highlight 1000 Fr / 100 = 10 Fr. Davon die Hälfte. Sind 5 Fr.
      Du liegst um den Faktor 10 daneben. Ausserdem sind es dann pro Jahr 60 Fr./1000 Fr. Monatslohn. Macht bei den meisten mehr als 300 Fr. pro Jahr.

      Das sind dann schnell eine Woche Ferien am Strand!
    • BigDaddy 12.09.2020 19:17
      Highlight Highlight Verstehe deine Rechnung nicht.
      Jetzt 0.45, nachher 0.5 = Erhöhung um 0.05%.
      Das sind für mich 50 Rappen.
      Warum 1000 / 100? Ist doch keine 1% Erhöhung.

      Wo machst du denn Ferien? 300 Stutz die Woche?
  • Pafeld 12.09.2020 06:47
    Highlight Highlight "Es schien, als ob sich die beiden Lager die immergleichen Argumente an den Kopf warfen, ohne zu bemerken, dass die Gegenseite auch mit Argumenten warf."

    Fakten waren, sind und werden in der Politik immer bloss Deko sein, Solange Politiker für bewusstes Lügen oder absichtlichem handeln gegen Tatsachen nicht zur Verantwortung gezogen werden. Zur Verantwortung ziehen heisst übrigens auch mal, Namen von den Listen zu streichen, auch wenn sie der Partei prominent drauf gesetzt werden.
  • PeteZahad 12.09.2020 06:42
    Highlight Highlight Ich bin für eine generelle Erhöhung des Mindestferienanspruchs von 4 auf 6 Wochen und nicht für situationsbezogene freie Tage.
    • Hierundjetzt 12.09.2020 08:05
      Highlight Highlight Wurde in einer Volksabstimmung abgelehnt.
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 12.09.2020 08:49
      Highlight Highlight Beides.
  • Turtlenigma 12.09.2020 06:31
    Highlight Highlight Mash'Allah Berset, Bravo 👏👏👏
  • Wiedergabe 12.09.2020 06:15
    Highlight Highlight Die ersten 2 Wochen nach Geburt sollen Ferien sein..?!
    • BigDaddy 12.09.2020 06:44
      Highlight Highlight Haha
      Stimmt, ist irgendwie anders Bro 😄
    • Brockoli 12.09.2020 07:09
      Highlight Highlight Gutjahr kennt jemanden, der nach der Geburt seines Kindes auf Kletterurlaub ging. Klettern müsste ich wohl auch lernen, wenn ich nach der Geburt meines Kindes meine Frau mit dem Baby zu Hause sitzen lasse...
    • murrayB 12.09.2020 08:02
      Highlight Highlight Ja com'on, das Baby benötigt 16h Schlaf am Tag und du sagst das ist kein Urlaub?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rene Tinner 12.09.2020 05:59
    Highlight Highlight Jahrtausende haben sich Mütter um ihre Neugeborenen gekümmert und der Mann war für Verdienst besorgt. Die Coronakrise hat den Beweis erbracht. Die Frauen sind nicht mehr belastbar und riefen sofort nach dem Staat, als ihre Sprösslinge den ganzen Tag zu Hause waren. Was waren die Mütter mit 5 und mehr Kindern zu Hause? Übermenschen? Verlangt mal von einer Mutter, sie soll 5 Kinder eine Woche versorgen. Sie gehen lieber arbeiten und überlassen die Kinder der Kita, wundern sich aber, dass diese keinen Familiensinn erlernen.
    • Hillman 12.09.2020 07:11
      Highlight Highlight Ist so weil ist so / Bleibt so weil war immer so? Solche Aussagen kann ich weder verstehen noch ernst nehmen. In den letzzen 200 Jahren hat sich die generelle Lebensqualität doch stark erhöht. Ich denke nicht dass sich jemand diese Umstände ernsthaft zurückwünscht.
    • KKcool 12.09.2020 07:18
      Highlight Highlight Zurück in den Geschichtsunterricht bitte. Das Konstrukt "Papi arbeitet, Mami bleibt zu Hause" gibts noch nicht so lange.
    • barbablabla 12.09.2020 07:35
      Highlight Highlight @René Tinner
      Früher duschten wir mit kaltem Wasser, mussten von Hand waschen mussten wir mit der Kutsche reisen.
      Wo haben sie den Wandel nicht mitbekommen. Was würde ihrer Meinung pasdieren, wenn die Frauen zuhause bleiben müsszen um dich um die Familie zu kümmern? Erklären sie mir bitte wie die Wirtschaft aufrecht erhalten werden würde. Ftauen arbeiten mehrheitlich in allen systemrelevanten Berufe. Es ist einfach für jede Familie traurig, so Meinungen wie ihre zu hören. Zum mitschreiben wir leben im 2020. Die Welt hat sich entwickelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hofer Ernst 12.09.2020 04:37
    Highlight Highlight Der Vaterschaftsurlaub existiert ja bereits. Dies muss nicht speziell noch vom Staat geregelt werden.
    • Hirngespinst 12.09.2020 06:49
      Highlight Highlight Wo denn?
      Davon hat mein Mann nichts gemerkt, als er jeweils nach den Geburten unserer Kinder auf eigene Kosten 2 Wochen zu Hause blieb... 😏
    • Lucy Pendelbury 12.09.2020 07:08
      Highlight Highlight Und für diejenigen, welche den Vaterschaftsurlaub nicht gewährt bekommen vom Unternehmen oder Personen, die sich zwei Wochen unbezahlt nicht leisten können?

      Ach ja stimmt, die erhalten ja auch einen Tag frei, falls sie bei der Geburt anwesend sein möchten sollten. Was ja super praktisch ist, da die meisten Geburten maximal 1-2 Stunden dauern, dann hat man den Rest vom Tag tatsächlich noch Urlaub :-)
    • ströfzgi 12.09.2020 07:25
      Highlight Highlight @Hirngespinst
      Ja auf wessen Kosten dann sonst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der_Andere 12.09.2020 04:23
    Highlight Highlight "Für einen Vaterschaftsurlaub braucht es keine gesetzliche Grundlage, wenn man will, kann man das seinen Mitarbeitern auch heute schon gewähren."

    Frau Gutjahr.
    In der Bundesverfassung steht in Art. 8 Abs. 3, dass Mann und Frau gleichgestellt sind und insbesondere Anspruch auf den selben Lohn für die gleiche Arbeit haben. Dieser Absatz steht dort seit 1981. 39 Jahre wohlgemerkt. Wie kann es also sein, dass Frauen im Jahre 2016 im Schnitt trotzdem 18% weniger verdient haben als Männer?

    Weil man Unternehmen zu Fairness zwingen muss. "Können" führt zu "Jeder kann. Keiner muss. Niemand tuts."
    • sharkbait 12.09.2020 10:49
      Highlight Highlight Danke. Könnte sonst ja auch jede Firma selbst entscheiden ob sie Ferien, Krankheitstage, Kündigungsfrist etc geben will 🙄
    • bruuslii 12.09.2020 12:55
      Highlight Highlight sharkbait: das wären dann so was wie us-amerikanische verhältnisse 🤔

      aber ja, die svp (die sich sarkastischerweise "volkspartei" nennt) strebt das ja an...
    • sharkbait 12.09.2020 15:13
      Highlight Highlight @bruuslii: stimmt leider. Und wie gut das funktioniert sehen wir gerade...
  • versy 12.09.2020 02:49
    Highlight Highlight Ich finde es immer wieder beeindruckend wie Berset auf Deutsch (einer Fremdsprache für ihn) so grossartig argumentieren und sprechen kann.
    Ist einfach grossartig! 👍
    • Thomas G. 12.09.2020 08:26
      Highlight Highlight Mä Mösiö, er habe gelernt in die Schule!
    • Thomas Oetjen 12.09.2020 10:12
      Highlight Highlight Stimmt. Es at so schöön gebrickelt in meine Bauchnabbel.
    • Lami23 12.09.2020 11:28
      Highlight Highlight Finde ich auch, läuft bei ihm.
  • DARTH OLAF 12.09.2020 02:45
    Highlight Highlight kurz gesagt: es können sich heutzutage längst nicht alle KMU und familienväter 10 (10!) Tage vaterschaftsurlaub leisten. Deshalb ist der appell von frau gutjahr an die wirtschaft nur augenwischerei.
    Nachdem frau gutjahr brav und offensichtlich entlarvend den 4-punkteplan aus herrliberg rezitiert hat, steht sie für die unternehmen ein, die sich den vaterschaftsurlaub leisten könn(t)en und einmal mehr NICHT für die kleinen KMU und die jungen familien. Aber sich volkspartei nennen, ja klar.
    • Thomas G. 12.09.2020 08:27
      Highlight Highlight Und wieso braucht es den Vaterschaftsurlaub? Ging bisher ohne!
    • sowhat 12.09.2020 08:40
      Highlight Highlight Sie könnten schon, wenn der WK in diesem Jahr wegfallen würde.
    • DARTH OLAF 12.09.2020 09:34
      Highlight Highlight Thomas G, es ging auch mal ohne AHV, Frauenstimmrecht, IV, Kühlschrank, Waschmaschine... ja keinen Fortschritt wollen, wie? Geh zurück ins mittelalter ablassbriefe kaufen.
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