Schweiz
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epa08298438 (L-R) Swiss Federal councillors Alain Berset, Karin Keller-Sutter, Swiss Federal president Simonetta Sommaruga, Swiss Federal councillor Viola Amherd arrive to brief the media about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, in Bern, Switzerland, 16 March 2020.  EPA/ANTHONY ANEX

Alain Berset, Karin Keller-Sutter, Simonetta Sommaruga und Viola Amherd unterwegs zur Ausrufung der «ausserordentlichen Lage» am 16. März. Bild: EPA

Analyse

Durchhalteparolen statt Exit-Strategie: Der Druck auf den Bundesrat nimmt zu

Die Rufe nach einem baldigen Ende des Corona-Lockdowns werden immer lauter. Das bringt den Bundesrat in die Zwickmühle. Statt zu agieren, kann er fast nur noch reagieren.



Ein Land, eine Regierung: Auf diesen etwas simplen Nenner könnte man das Verhältnis zwischen Bevölkerung und Bundesrat in der Corona-Krise eindampfen. Sicher, es gab Ärger im Tessin und in der Westschweiz. Im Grossen und Ganzen aber stützen die Menschen in der Schweiz die Politik der Landesregierung im Kampf gegen das heimtückische Virus.

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Nun aber beginnt der Wind zu drehen. Zwei Wochen nach Beginn des Lockdowns häufen sich die Rufe nach einer baldigen Rückkehr zur Normalität. Die Sonntagsblätter waren voll davon. Der Antrieb in fast allen Fällen war die Angst vor einem womöglich irreparablen Schaden für die Wirtschaft durch einen wochen- oder gar monatelangen Stillstand.

So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

Das Spektrum reichte von den Gewerkschaften, die Massenarbeitslosigkeit befürchten und einen «Corona-Kündigungsschutz» fordern, über Kleingewerbler und Freelancer, die um ihre Existenz bangen, bis zu Ökonomen und den grossen Verbänden. Der Bundesrat müsse die Wirtschaft wieder in Gang bringen, wenn möglich schon ab dem 19. April, heisst es.

Das Schlimmste abgewendet

Damit steigt der Druck auf den Bundesrat. Er hatte versucht, die Ausbreitung des Coronavirus mit schrittweisen, teilweise widersprüchlichen Massnahmen einzudämmen. Weil die Bevölkerung kaum darauf reagierte, zog er am 16. März die Notbremse. Er verhängte die «ausserordentliche Lage» und legte das öffentliche Leben weitgehend still.

Womöglich ist es dem Bundesrat gerade noch gelungen, italienische Verhältnisse in unseren Spitälern zu verhindern. «Die schlimmsten Prognosen, die wir vor ein paar Wochen gemacht haben, sind nicht eingetreten», sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) am letzten Samstag. Für eine Entwarnung aber ist es definitiv zu früh.

Die Bevölkerung hält sich jedenfalls weitgehend an die Aufforderung, Abstand zu halten und zu Hause zu bleiben. Höhepunkt des bundesrätlichen Krisenmanagements war die Verabschiedung eines Hilfspakets von 42 Milliarden Franken zur Stützung der Wirtschaft, durch Ausdehnung der Kurzarbeitsentschädigung und Bankkredite zum «Nulltarif».

Der Bundesrat erklärt die «ausserordentliche Lage»

Video: watson/nico franzoni

Nun aber vermittelt der Bundesrat den Eindruck, dass er nur noch reagiert, statt zu agieren. Gesundheitsminister Alain Berset fällt mit Durchhalteparolen auf. «Wir laufen derzeit als Gesellschaft einen Marathon, aber wir sind sicher noch nicht in der Hälfte», sagte er am letzten Freitag. In einem Interview mit der Zeitung «La Liberté» erklärte er, die Krise werde «nicht vor Mitte Mai» zu Ende sein.

Heisse Luft aus dem Kessel lassen

Die am Freitag von Berset und Wirtschaftsminister Guy Parmelin angekündigten Massnahmen wirken wie Versuche, ein wenig heisse Luft aus einem unter hohem Druck stehenden Dampfkessel abzulassen. Das betrifft die faktische Legalisierung der Betriebsschliessungen im Tessin, die das Bundesamt für Justiz zuvor noch für unzulässig erklärt hatte.

Ein Zügelverbot am «offiziellen» Termin Ende März/Anfang April hätte zu einer Kaskade von Problemen geführt, also verzichtete der Bundesrat darauf, obwohl sich das Social Distancing kaum einhalten lässt. Auch die verordnete Fristerstreckung für Mieter von Geschäftsliegenschaften löst keine Probleme, sie verschiebt sie bloss in die Zukunft.

Weitere «Notfallübungen» sind in Sicht, für Taxifahrer und andere Selbständige, die mangels Kunden nichts mehr verdienen. Ihnen droht der Gang aufs Sozialamt. Zu einer eigentlichen Zeitbombe könnten die «Ueli-Kredite» werden. Viele Beizer oder Ladenbesitzer werden sie nie zurückzahlen können. Es drohen hohe Ausfälle zu Lasten der Steuerzahler.

Tische, Stuehle und Baenke eines Restaurants sind zusammengestellt und mit Absperrband markiert, waehrend der Coronavirus (COVID-19)-Pandemie, am Donnerstag, 26. Maerz 2020, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Ein langer Lockdown wird viele Betriebe in existenzielle Nöte bringen. Bild: KEYSTONE

Mit zunehmender Dauer des Lockdowns werden sich die Probleme summieren. Damit wird die Forderung Auftrieb erhalten, die berüchtigte «Herdenimmunität» zu erzeugen, indem man «die weniger Gefährdeten wieder in die Schulen und in die Betriebe zurückkehren» lässt, wie SVP-Nationalrat Roger Köppel in der «Weltwoche» fordert.

Junge sterben, Alte überleben

«Es geht nicht ohne die Bereitschaft, eine gewisse Zahl von Toten in Kauf zu nehmen», folgert Köppel. Man kann das als zynisch bezeichnen, aber eigentlich spricht er nur aus, wovor sich andere herumdrücken, die ähnliche Ideen propagieren. Junge und gesunde Menschen haben ein wesentlich geringeres Risiko als alte und kranke, an Covid-19 zu sterben.

In stark betroffenen Ländern wie Italien und Spanien aber gibt es immer mehr solche Fälle. In Belgien ist ein zwölfjähriges Mädchen gestorben, in Paris eine 16-Jährige. Gleichzeitig haben in Italien eine 102-jährige Frau in Genua und ein 101-jähriger Mann in Rimini überlebt. Viren und der menschliche Organismus verhalten sich unberechenbar.

Ähnlich heikel ist die Kehrseite des Konzepts. Gefährdete Menschen müssten weiterhin abgeschirmt und isoliert werden. Laut einer Studie des Bundes aber hat ein Drittel der Bevölkerung ein erhöhtes Corona-Risiko. Sie alle wegzusperren ist kaum möglich. Von den psychischen Folgen eines vielleicht monatelangen «Hausarrests» ganz zu schweigen.

Covid-Verordnung des Bundesrats

Dennoch wird der Druck auf den Bundesrat zunehmen, genau solche Massnahmen zu ergreifen. Nötig wäre deshalb eine durchdachte Exit-Strategie, ohne konkretes Datum – das wäre unseriös –, aber mit schrittweisen, nachvollziehbaren Massnahmen, damit die Bevölkerung zumindest das Gefühl bekommt, dass ein Ende des Marathons absehbar ist.

Schöne und warme Ostern?

Denn auch bei den «gewöhnlichen» Menschen wird die Nervosität zunehmen. Was passiert zum Beispiel, wenn es ein schönes und warmes Osterwochenende geben sollte, worauf die aktuellen Langzeit-Prognosen hindeuten? Nach vier Wochen Lockdown werden Unzählige einfach hinauswollen, weil ihnen in ihren vier Wänden die Decke auf den Kopf fällt.

Eine weitere Verschärfung aber wird sich kaum durchsetzen lassen. «Ich will keine Ausgangssperre», sagte Justizministerin Karin Keller-Sutter dem Fernsehsender TVO. Denn auch im Bundesrat wächst die Unruhe. «Die Wirtschaft muss möglichst schnell wieder in den Normalzustand kommen», forderte Finanzminister Ueli Maurer im «Sonntagsblick».

Der Bundesrat hat die Krise bislang im Griff gehabt. Nun muss er aufpassen, dass sie nicht ihn in den Griff bekommt.

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278Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • yey 02.04.2020 09:42
    Highlight Highlight Ich bin Schreibtischtäter und bisher zum Glück noch wenig betroffen. In meinem Umfeld kommt es aber durchaus zu Entlassungen. Und zwar nicht nur bei Freelancern und Kleinstfirmen, sondern auch bei Unternehen mit mehreren hundert oder tausend Mitarbeitern.

    Machen wir uns keine Illusionen: Mehr als drei Monate Totalausfall können bzw. wollen die wenigsten Firmen verkraften. Sich mit zusätzlichen Krediten zu verschulden ist wenig attraktiv. Treffen wird ein rigoroser und lang anhaltender Lockdown die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, bzw. die Existenzgrundlage der breiten Bevölkerung.
  • Karkuma 02.04.2020 09:04
    Highlight Highlight Für Alle Schweizer die so unendlich darunter leiden im Moment nicht raus zu gehen..bzw. nicht unter Leute zu gehen.
    Schaut mal nach Indien!
    Bretterbuden mit Wellbechdach keine sanitären Anlagen, kein fliessend Wasser..ach ja Külschrank giebts auch nicht, auch kein Geld um Mehl Nudeln und Klohpapier zu hamstern!
    Es ist für uns alle nicht einfach...aber Leute im Ernst, wie währs mal mit etwas Demut und Dankbarkeit wie wir hier alle leben?
  • MaskedGaijin 01.04.2020 18:55
    Highlight Highlight Ich habe am anfang den BR und das BAG auch kritisiert. Da lag ich aber falsch. Ich muss zugeben die machen einen guten Job. Egal ob bürgerlich oder sozialdemokratisch.
  • Beasty 01.04.2020 18:43
    Highlight Highlight Ich finde halt, was aktuell läuft, ist ein Symptom des kommunikativen Stillstands. Natürlich gibt es jeden Tag eine Pressekonferenz, aber seit Tagen wird nichts mehr gesagt zum Verlauf, Prognosen, zur Einschätzung, ob die Massnahmen wirken, zu Statistiken oder eine Motivationsrede der Bundespräsidentin. Man fühlt sich als Volk etwas alleine gelassen. Koch scheinen die Fragen nach Prognosen zu ärgern, dabei wäre es jetzt wichtig, den Leuten aufzuzeigen, dass unsere Massnahmen helfen, ohne gleich alles wieder lockern zu wollen. Logisch, werden die Menschen langsam unruhig.
  • Majoras Maske 01.04.2020 17:39
    Highlight Highlight Es stellt sich schon die Frage, wie die Massnahmen gelockert werden können, aber noch ist es viel zu früh. In Wuhan wurde die Ausgangssperre erst kürzlich gelockert und wir müssen sicher mit einer ähnlichen Dauer rechnen. Und werden die Massnahmen zu früh gelockert, dann feiert nur das Virus ein Comeback und wir gehen zurück auf Feld 0. Daher bin ich schon gespannt wie der Bundesrat dies angehen will, wenn es dann mal soweit ist.
  • Octavius 01.04.2020 17:11
    Highlight Highlight Mir ,geht das Gejammer auf die Nerven.Wir müssen drinnen bleiben wir werden vom Staat eingesperrt. Liebe nörgler,ihr seid nicht eingesperrt fragt mal einen Gefängnisinsasse was es heisst eingesperrt zu sein. Ihr könnt Filme streamen,ihr könnt kochen was und wann ihr wollt, ihr könnt ins Internet und telefonieren,ihr könnt den ganzen Tag auf den Balkon sitzen ihr könnt von zu Hause aus arbeiten.Die meisten können Zeit mit ihrer Familie verbringen. Es gibt auch die andern,. In spitäler, an den Kassen usw. sich für euch /uns ihr leben aufs Spiel setzen und ihr jammert ihr seid eingesperrt?
  • Mirio007 01.04.2020 16:03
    Highlight Highlight In anbetracht des hoch ansteckenden Virus, finde ich die Strategie als "Exit" zu bezeichnen makaber.

    Es gibt eine eine Sterbehilfe organisation die Exit heisst.
  • bbelser 01.04.2020 15:55
    Highlight Highlight Mit der Aussage, man müsse halt Tote in Kauf nehmen, öffnet Köppel die ekelhafte Phrasen-Giftbüchse der Pandora. Seine so deutlich geäusserte Haltung führt ohne Umweg zurück in eine Zeit, in der Menschen in wertes und unwertes Leben eingeteilt wurden, ohne Verantwortung übernehmen zu müssen für diese Haltung.
    Nein, ich bin nicht bereit, Tote in Kauf zu nehmen, um das gleiche Hamsterrad möglichst schnell und ohne jegliches Nachdenken über die Sinnhaftigkeit unseres bisherigen Wirtschaftens wieder anzuwerfen. Es reicht vollauf, dass Ärzt*innen diese Entscheidung treffen MÜSSEN aus Verantwortung.
  • johnnygonewild 01.04.2020 13:49
    Highlight Highlight "Der Bundesrat hat die Krise bislang im Griff gehabt. Nun muss er aufpassen, dass sie nicht ihn in den Griff bekommt."
    Gut auf den Punkt gebracht.
    Es braucht unbedingt eine Exit-Strategie und ein undogmatisches Angehen einer Normalisierung - step-by-step. Und entsprechende motivierende Signale an die Bevölkerung. Das ist verdammt wichtig.
    Und Stimmen in Politik und Medien, welche den teils herumgereichten Virologen und Meinungsmacher (nicht alle) entgegenhalten, welche zu einseitig nur eine Sicht der Dinge sehen (wollen). Mehr Vernunft! Um der Wohlfahrt und Gesundheit von uns allen willen.
  • Lowend 01.04.2020 13:43
    Highlight Highlight Die Kakophonie der vielen unbeschäftigten Sofaexperten, Hobbyepidemiologen und selbstbestimmten Alleswisser ist langsam ohrenbetäubend und Journalisten nehmen diesen Lärm dankbar auf, um ihn zusätzlich zu verstärken.

    Das ist genau die Mischung, um aus der Krise eine perfekte Katastrophe zu basteln.
  • Mijasma 01.04.2020 13:26
    Highlight Highlight Das man den Plan für den Ausstieg vor dem Ausstieg machen muss wissen auch die Fachleute beim Bund. Ich bin mir sicher die haben damit schon angefangen. Aber es ist noch zu früh dazu, also wird noch nichts dazu kommentiert. Einfach mal die Füsse still halten.
  • Der Bosnier 01.04.2020 13:19
    Highlight Highlight Um eine repräsentative Übersicht über die Dunkelziffer zu erhalten, sollten in verschiedenen Regionen der Schweiz getestet werden. Dafür könnten pro Region (zB. Mittelland) oder auch einer grösseren Stadt, je 1000 Tests an rein zufällig ausgewählten Personen jeden Alters durchgeführt werden. Ich denke, daraus könnte ungefähr abgeleitet werden, mit welcher Ausbreitung wir zu rechnen haben.
  • Jekyll & Hyde 01.04.2020 13:18
    Highlight Highlight Hat diesen "Stürmern" niemand vorgerechnet, was es die Wirtschaft kosten würde wenn man alles laufen gelassen hätte ? Ich bin mir sicher nicht viel weniger. So kriegt ihr immerhin ein Teil ersetzt (Für die Solo-Selbständigen und allen anderen die durchs Raster fallen soll es demnächst ebenfalls eine Lösung geben.)



  • Urs29 01.04.2020 13:15
    Highlight Highlight Hört auf, Druck auf den Bundesrat auszuüben! Keiner von euch SVPler übernimmt danach die Verantwortung, wenn wegen einem zu früher Lockerung der Maßnahmen eine weitere Coronawelle durch die Schweiz zieht!

  • Häsli 01.04.2020 13:13
    Highlight Highlight "Es geht nicht ohne die Bereitschaft, eine gewisse Zahl von Toten in Kauf zu nehmen, folgert Köppel."

    "Gefährdete Menschen müssten weiterhin abgeschirmt und isoliert werden. "

    Habe watson schon so lange als App, abr nur für diesen Kommentar habe ich mir jetzt einen Account zugelegt.

    Ich bin 25 Jahre jung, schwanger, immunsupprimiert und gefährdet! Habe trotz Krankheit immer gearbeitet und meinen Teil zu dieser "Wirtschaft" beigetragen!

    Danke ist unser Leben einfach weniger Wert als die der Anderen! Einfach nur eine Frechheit!
    • Zat 01.04.2020 23:50
      Highlight Highlight Ich fühle mit Dir. Bin auch betroffen, mir geht es ähnlich. Danke für Deinen Kommentar, der zeigt, dass wir nicht allein sind.
  • Barracuda 01.04.2020 13:09
    Highlight Highlight Es ist absolut krank, jetzt solche Forderungen und Vorschläge über einen Exit publik zu machen! Die rücksichtslosen vom Geld gesteuerten SVP-Milliardäre können von mir aus im stillen Kämmerlein an ihren unmenschlichen Kamikaze-Plänen arbeiten und dann in drei Wochen (je nach Lage) ihre geistigen Ergüsse präsentieren. Aber schon nach zwei (!) Wochen vom Exit zu reden, verleitet nur zu unverantwortlichem Handeln. Ausserdem ist die Lage noch genau gleich wie vor zwei Wochen und zum heutigen Zeitpunkt kann man sowieso nicht wissen, wie es am 19. April aussieht. Hoffe der BR bleibt vernünftig.
  • Sarkasmusdetektor 01.04.2020 13:06
    Highlight Highlight Am 19. April kommt eh niemand zur Arbeit, weil wir jetzt alle das GA für einen Monat deaktiviert haben. 😝
    • Name_nicht_relevant 01.04.2020 14:35
      Highlight Highlight kann man jederzeit wieder aktivieren.
  • Goldjunge Krater 01.04.2020 12:44
    Highlight Highlight Toller ausgewogener Artikel! 👍

    Wir müssen so rasch als möglich zurück zur Normalität. Tröpfchenweise wieder hochfahren.
  • Rethinking 01.04.2020 12:31
    Highlight Highlight Ein Ende des Corona-Lockdowns wäre meines Erachtens viel zu früh...

    Ende Mai sehe ich, als absoluter Laie, als realistischer...
  • Burkis 01.04.2020 11:57
    Highlight Highlight Wer macht den genau Druck auf den Bundesrat ausser ein paar Millionären aus der SVP und sonstigen Wirtschaft Lobbyisten? Ach ja die Medien, respektive Journalisten, welche dem Bundesrat vor ein paar Tagen/ Wochen zögerliches Handeln vorgeworfen haben und konsequentere Massnahmen gefordert haben. Haben sie euch den Geldhahn abgedreht?
    • sägsäuber 01.04.2020 17:08
      Highlight Highlight Volltreffer!
  • Igor Santrac 01.04.2020 11:47
    Highlight Highlight Wir haben nun festgestellt, dass es Leute gibt, die Tote in Kauf nehmen, damit das Geschäft läuft. Es bleibt noch die Frage: Wieviel?
  • Meyer Andrej 01.04.2020 11:31
    Highlight Highlight An diesem Artikel sieht man eindrücklich, wie die Kräfte verteilt sind, die Wirtschaft und ihre Bonzen bestimmen, der Bundesrat hechelt hinterher.
    • Panic4Clicks 01.04.2020 12:32
      Highlight Highlight Ein Bonz ist ein sozialistischer Parteifunktionär, bitte mal Googeln.
  • Peer 01.04.2020 11:08
    Highlight Highlight Wieso hinterfrägt niemand die Statistiken und Medienberichterstattung ? Im Spiegel hat ein anerkannter Statistiker unmissverständlich klargestellt, dass die Statistiken, die veröffentlicht werden, weitgehend wertlos sind, was auch jedem einleuchten müsste aber kaum jemand stellt sie in Frage. Was die Medienberichterstattung betrifft ist jedes winzige Corona-Detail eine Headline wert. Das steht in keinem Verhältnis zur Bedeutung. Leider gehört es zum Alltag, dass auch junge und gesunde Menschen an Krankheiten sterben, aber mit Corona hat man den Eindruck als würden wir sonst ewig leben.
  • Vecchia 01.04.2020 11:04
    Highlight Highlight Kein Wunder kämpft Martullo an vorderster Front gegen bundesrätliche Massnahmen.

    Die Karenztage bei Ems Chemie sind sicher nicht mehr gültig. (https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/lohnabzug-oder-krankenbesuch-vom-chef-so-wollen-firmen-die-grippe-absenzen-reduzieren-132257830)

    Und dass sie 2009 Millionen Kurzarbeitsentschädigung kassiert hatte um sich, der Familie und noch ein paar anderen Aktionären trotz Finanzkrise 117 Millionen Dividenden auszuschütten, kam damals nicht gut an, als es rauskam...
  • Meyer Andrej 01.04.2020 10:43
    Highlight Highlight Interessant, die Leute die morgen wieder die Mitmenschen in die Coronaschlacht schicken wollen, sind dijenigen, die sich zuhause im Homeoffice gemütlich durch die Tage schummeln.
  • Michael Scott 01.04.2020 10:42
    Highlight Highlight Ganz einfach, alle die draussen sind am Joggen, im Wald, am Sünnele sollen wieder arbeiten gehen.
    • 34RS90 02.04.2020 09:17
      Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
  • derlange 01.04.2020 10:37
    Highlight Highlight Sehr spannend wie wir alle manipuliert werden.

    Vor ca. 10 Tagen noch - Lockdown, komplette Schliessung aller nicht systemrelevanten Einrichtungen, heute bereits wieder Forderungen nach Lockerung...

    Was wollt Ihr jetzt?!
    Aber bitte keine Wirtschaftsliberalen-Hassparolen...

    Und ja, dank dem wir eine eigene Schweizer Produktion haben (Lebensmittel und andere Güter) sind wir in der Lage zumindest ein bisschen Eigenständig zu handeln.
    Weil ein Europa gibt es ja nicht mehr - jetzt gibt's wieder Länder - die so hoch angepriesene Solidarität ist in Krisenzeiten nicht vorhanden.


  • Robsi60 01.04.2020 10:33
    Highlight Highlight Ich will euch sagen wie es mir ergeht beim Lesen der Gedanken einiger. Manchmal wünsche ich mir ich wäre tot - qualvoll erstickt. Wenn man Geld gegen Leben aufwertet, dann hat man kein Gewissen. Wenn die Nächstenliebe auf der Strecke bleibt, dann will ich nicht unter solchen Menschen leben. Manche denken jetzt, dann bring dich doch um. Lieber qualvoll ersticken.
    • derlange 01.04.2020 16:29
      Highlight Highlight Geld gegen Leben? Sehr kurzfristige Denkweise.

      Wirtschaft runterfahren, Rezession, Arbeitslosigkeit, Wohlstandsverlust, ...
      Ich glaub hier gibt es unzählige Studien zu Wohlstand und Alterserwartung... Mögliche Folgeschäden blenden Sie komplett aus?!

      Sorry, ich möchte auch nicht das mein Mami oder Papi stirbt, aber wenn man die Todesfälle der Schweiz anschaut ist der jüngste Tote 65 Jahre alt gewesen... Ja, das ist traurig, aber wann darf man sterben?
    • Zat 01.04.2020 23:55
      Highlight Highlight Die jüngste Tote war 32 J.
      Bisher.
  • Blümerant 01.04.2020 10:28
    Highlight Highlight Sorry,so einen Artikel brauchen all die Leute mit FOMO nicht auch noch.Wir sind minimal eingeschränkt&haben die Lage dafür einigermassen im Griff.Es wird Lösungen out-of-the box benötigen,damit die heutigen Verlierer der Situation wieder auf den gewohnten Lebensstandard kommen können. Wir sprechen von Menschen, was ist die Wirtschaft?! Ein Konstrukt in unserem Kopf....Ich hoffe einigen Leuten wird es die Augen öffnen, in Bezug auf das Grundeinkommen. Man kann manchmal einfach nicht Geld verdienen, auch wenn man will. Hat nichts mit Faulheit zu tun.
    • karl_e 01.04.2020 11:12
      Highlight Highlight FOMO? WTF!
    • Panic4Clicks 01.04.2020 12:33
      Highlight Highlight Bezahlen muss die grosszügig verteilten Milliarden dann aber wieder die Wirtschaft, nicht vergessen bitte.
    • karl_e 01.04.2020 16:06
      Highlight Highlight Die Wirtschaft? Du meinst wohl die Arbeitnehmer?
  • M.Ensch 01.04.2020 10:26
    Highlight Highlight Wir sind letztlich alle irgendwie abhängig von der Wirtschaft, auch jene, dies nicht wahrhaben wollen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist vom Tisch. Wer bei den gewährten Sofortkrediten des Bundes über die Banken das Kleingedruckte nicht richtig gelesen hat, könnte später noch auf die Welt kommen. Die Ausbreitung des Virus muss wegen der knappen Notfallressourcen im Auge behalten werden und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit für Risikogruppen ist leider unumgänglich. Auch das schrittweise Ingangsetzen der Wirtschaft ist unumgänglich.
    • Neruda 01.04.2020 11:30
      Highlight Highlight Die Wirtschaft soll aber nicht für sich selber existieren. Die Wirtschaft wurde von uns Menschen erschaffen und hat sich von ihrem ursprünglichen Sinn leider weit entfernt. Sie war dazu gedacht, uns allen zu nützen, nur wurde sie von ein paar wenigen gekapert und nützt nun die Menschen aus. Wir müssen wieder zurück auf Feld 1. Die Wirtschaft hat dem Menschen zu nützen! Unnütze Wirtschaftszweige können ruhig eingestellt werde.
    • sägsäuber 01.04.2020 17:13
      Highlight Highlight Wir Menschen SIND die Wirtschaft. Oder wer sonst?
  • CogitoErgoSum 01.04.2020 10:18
    Highlight Highlight Teilinteressen nun bitte zurückstellen. Nur der Bundesrat hat alle notwendigen Informationen für vernünftige Entscheide. Er soll die richtigen Massnahmen treffen. Punkt.
    • makla 01.04.2020 12:32
      Highlight Highlight > Nur der Bundesrat hat alle notwendigen Informationen für vernünftige Entscheide.

      Das ist auch ein Teil des Problems. Dass die unterliegenden Entscheidungsgrundlagen und Szenarien nicht kommuniziert werden und somit die demokratische Diskussion nicht seriös geführt werden kann.
  • De-Saint-Ex 01.04.2020 10:12
    Highlight Highlight Mag ja sein, dass es einem Köppel egal ist, wieviele bei einer Herdenimmunisierung Hopps gehen... es sollen ja hauptsächlich Alte und Kranke, also „unproduktive“ sein... mich erinnert dies nun mal an sehr dunkle Zeiten, als von „unwertem Leben“ die Rede war... ich bin schon der Meinung, dass man dies erwähnen dürfen sollte. Und es sollte an der Gesellschaft als ganze sein, zu beschliessen, inwiefern die Wirtschaft die neue „Religion“ ist, dem sich all jene zu opfern haben, die ihr sonst im Wege stehen... und ich dachte bis anhin, Krisen seien auch Chancen. Wohl nicht zu besserem...
    • DocJay 01.04.2020 10:40
      Highlight Highlight sehr wahr. Die Corona-Virus Krise legt recht schonungslos offen, welche Probleme moderne Gesellschaften mit aktuellen wirtschaftlichen Paradigmen schon länger plagen. Es zeigt auch recht eindrücklich, welche Ideologien sich dahinter verstecken und wie unvereinbar sie eigentlich sind mit unserer humanitären Wertehaltung.
    • Neruda 01.04.2020 11:35
      Highlight Highlight Köppels Gleichgültigkeit erinnert mich an das Nazi Euthanasieprogramm. Der sollte mal unsere Bundesverfassung lesen. Was steht da zu Beginn? Richtig!

      gewiss [...] dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen

      Verfassungshasser Köppel
    • Igor Santrac 01.04.2020 11:50
      Highlight Highlight Und nun wird uns nahegelegt, unsere humanitäre Wertehaltung doch nicht so eng zu sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aufeinwort 01.04.2020 10:09
    Highlight Highlight Dass man Todesfälle vermeiden will, ist nachvollziehbar. Aber: Was ist mit den Tausenden von Kindern, die in der 3. Welt täglich an Hunger und Krankheiten sterben. Über die spricht im Moment niemand. Sind Schweizer BürgerInnen "wertvoller" als jene Menschen? Vielleicht erleben wir gerade das, was jene Leute dort täglich mitmachen. Und man könnte jetzt die ketzerische Frage stellen, ob es sich lohnt, die Weltwirtschaft an die Wand zu fahren wegen ein paar Tausend zusätzlichen Todesfällen in der westlichen Welt. Würden wir das tun, wenn die Corona-Krise nur in der 3. Welt stattfinden würde?
    • lilie 01.04.2020 11:24
      Highlight Highlight @Aufeinwort: Einerseits: Äpfel und Birnen.

      Andererseits: Wir reden nicht von ein paar Tausend Toten. Ohne Massnahmen rechnet man mit 10 Millionen Toten allein in den USA. Und da sind jene, welche wegen was anderem sterben, weil die Spitäler überquellen, noch nicht mal mitgerechnet.

      Den Schaden für die Wirtschaft, wenn so viele Leute draufgehen, hat wohl noch gar niemand beziffert.

      Also, zuhause bleiben, Hände waschen und Tee trinken!
    • salvii33 01.04.2020 12:22
      Highlight Highlight wenn du sowieso zeit hast zu komentieren. youtube suchen: kaleb erdmann - wie viel mal bus verpassen sind ein mal ebola.
      zynisch aber gut. denkanstoss
    • Eldroid 01.04.2020 12:42
      Highlight Highlight Der Schaden für die Wirtschaft wird sehr klein sein, weil die Sterblichkeit der unter 65 Jährigen tiefer als 1% ist.

      Der Schaden durch den Lock-Down wird für die Wirdschaft viel grösser als 1% sein.

      Es könnten in diesem Jahr zwei oder drei mal so viele Menschen sterben, wie sonst, aber rechtfertigt dies die Massnahmen?

      So hart dies klingt, man sollte sich wirklich fragen, ob der Lock-Down Sinn macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • *sharky* 01.04.2020 10:08
    Highlight Highlight Die letzen paar Wochen waren mMn definitiv kein Ruhmesblatt für watson, wie auch dieser polemische Artikel... leider.
    Ich rede nicht von News-Tickern oder informativen Beiträgen, sondern von redaktionellen Artikeln, Analysen wie diesen oder die von Chefredakteur Thiriet.
    Nicht alle waren so, aber zu viele... leider.
    Vielleicht etwas mehr über Panna Cotta (Baroni?) berichten... völlig klar! ;)
    • Neruda 01.04.2020 11:42
      Highlight Highlight Generell erweist sich die Schweizer Journalistenzunft als ziemlich einfältig in diesen Zeiten, siehe Fragerunden nach den Point de Press.
    • Panic4Clicks 01.04.2020 12:35
      Highlight Highlight Büsi und Blabla lassen wir Watson, Busen und Blut dem Blick, für den Rest nehmen wir eine echte Zeitung.
  • Sälüzäme 01.04.2020 10:04
    Highlight Highlight So schlimm es ist, die paar Jungen welche gestorben sind und die Paar Alten genesenen sind statistische Ausreisser. Einen Entscheid daran fest zu machen ist Grobfahrlässig. Es darf nicht 1/3 der Bevölkerung (Angabe des Bundes) dieser Gefahr ausgesetzt werden. Für alle Selbsständigen und Kleinfirmen, ich gehöre auch dazu, wird es hart bis sehr hart werden. Es gibt zur Zeit keine Alternative oder die bedeutet viele Tote. Solch Forderungen nach 2 Wochen sind menschenverachtend, egoistisch und unsozial.
    • lilie 01.04.2020 11:27
      Highlight Highlight @Salüzäme: Bin natürlich mit dir einig, aber doch noch eine Korrektur am Rande: Dass Hochrisikopatienten überleben sind KEINE statistischen Ausreisser, sondern die Regel.

      In China hat man festgestellt, dass selbst über 80-jährige im Schnitt (!) zu 86% überleben.

      Aber natürlich nur, wenn die Spitäler den Ansturm bewältigen können.

      Deshalb bleiben wir zuhause. 🙂
    • Saerd neute 01.04.2020 13:55
      Highlight Highlight Sälüzäme
      Das mit den vielen Toten ist Angstmacherei und Panikmache.
      Was machen wir denn ab jetzt wenn nächsten Winter die nächste Grippewelle anrollt?
      Den Coronahype können wir ja fast nicht mehr toppen.
    • Sälüzäme 01.04.2020 14:08
      Highlight Highlight @lilie: natürlich sind mir diese Zahlen auch bekannt, ich bezog mich auf die im Artikel erwähnten Beispiele. Da sieht man, wie die Medien einfluss nehmen können, im Guten wie Schlechten und es ist wichtig, so wie Sie darauf zu reagieren. Holzauge bleib wachsam! 😀
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  • dorfne 01.04.2020 10:03
    Highlight Highlight Wir sollten die drastischen Massnahmenn für das Ebola-Virus aufsparen. Das flammte erst kürzlich wieder auf in Afrika. Oder wie wär's mit dem Dengue- Fieber! Dagegen ist Covid-19 ein harmloses Chügeli.
    • DocJay 01.04.2020 10:42
      Highlight Highlight Drastische Massnahmen sind keine Uno-Karten, die man nur einmal auf der Hand hat. Hier muss man nix sparen, nur angemessen reagieren...
    • Neruda 01.04.2020 11:45
      Highlight Highlight Gegen Ebola gibt es eine Impfung. Da kann der Westen für einmal nicht viel dafür, dass ziemlich viele Afrikaner so abergläubisch sind und meinen, man wolle sie damit vergiften oder ähnliches.
    • Panic4Clicks 01.04.2020 12:36
      Highlight Highlight Ebola ist vile weniger Ansteckend als das Coronavirus.

      Bezüglich Mortalität ist Corona ein Mückenschiss.
  • O ¯\_(ツ)_/¯ O 01.04.2020 09:58
    Highlight Highlight Alle so (╯°□°)╯︵ ┻━┻) --> "Ich will usääää"

    Ich so (ノ_-。)
    • karl_e 01.04.2020 11:15
      Highlight Highlight ich so: ???
    • Panic4Clicks 01.04.2020 12:37
      Highlight Highlight Ich so: rausgeh, weil immunisiert.
  • dorfne 01.04.2020 09:48
    Highlight Highlight 4'000 positiv Getestete und 400 Tote. Sterberate 10%. Nehmen wir eine 10-fache Dunkelziffer an = 40'000 Infizierte, Sterberate 1%. Durchschnittsalter 83 mit Vorerkrankungen. Wurden die postiv getestet, bevor sie starben, heisst es, sie seien an Corona gestorben. Spitäler schlagen Alarm: zuwenig Beatmungsgeräte, IPS-Betten und Schutzmaterial. Und hat nicht China alle 10-Mio-Städte abgeriegelt? Ja dann müssen wir nat. auch. Und die Wirtschaft wird gleich per Handstreich abgestellt. Zur Erinnerung: jedes Jahr 1'500 Tote in der CH wegen der saisonalen Grippe.



    • DocJay 01.04.2020 10:00
      Highlight Highlight Man sollte solchen verharmlosenden Kommentatoren eine Packungsbeilage mitgeben: Bei Risiken und zu viel alternativen Medien sprechen sie mit einem Arzt oder Virologen.
    • Schönbächler 01.04.2020 10:20
      Highlight Highlight Nach dem Motto "Die Sicherheit des Kollektivs geht vor der Freiheit des Individualisten" muss ich dir mitteilen dass es dieses mal nicht um euch Freigester geht wie sonst immer. Es geht um uns alle. Somit ist der Fall klar und unserere Landesregierung tut das richtige.
    • bbelser 01.04.2020 12:19
      Highlight Highlight @dorfne:
      Warum kommt das bei dir partout nicht an?
      Europa hat in einer ganzen (!) Grippesaison 15000 - 70000 grippebedingte Todesfälle. Dank Medikamenten und Impfungen so verteilt, dass die Gesundheitssysteme standhalten.
      Europa hat jetzt bereits zu Beginn der Corona-Krise 37000 coronabedingte Todesfälle. In etlichen Ländern ist jetzt schon das Gesundheitssystem überlastet.
      Auf was sollen wir deiner Meinung nach hoffen? Eine wundersame Auferstehung?
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  • bbelser 01.04.2020 09:47
    Highlight Highlight Ich würde einem Bundesrat zutiefst Misstrauen, wenn er auf einmal anfinge, irgendwelche Trump-Märchen zu verbreiten, um "der Bevölkerung irgendein diffuses Gefühl über irgendein eventuelles Ende der Krise zu geben". Besonders, wenn dies nur geschieht, weil einige bei warmem Wetter nicht stillhalten können und die anderen mit dem Faktum nicht klarkommen, dass jetzt gerade noch nichts entschieden werden kann. Lernt man Aufschub der Triebbefriedigung nicht so mit 4-5 Jahren? Wieso gebärden sich dann viele vermeintlich Erwachsene wie im Kindergarten?
  • MeinSenfHierUndJetzt 01.04.2020 09:46
    Highlight Highlight Ich glaube, der BR kommuniziert Durchhalteparolen anstelle einer Exitstrategie weil es derzeit durchzuhalten gilt, und keine akzeptable Exitstrategie existiert.
    Und eigentlich ist es ja gut gelöst: Wir haben Massnahmen, die gut genug wirken, die aber gleichzeitig lax genug sind, als dass man sie auch eine Weile durchhalten kann.
    Für all diejenigen, welche mit der "Durchseuchungsalternative" liebäugeln: https://www.corriere.it/politica/20_marzo_26/the-real-death-toll-for-covid-19-is-at-least-4-times-the-official-numbers-b5af0edc-6eeb-11ea-925b-a0c3cdbe1130.shtml
  • Skeptischer Optimist 01.04.2020 09:34
    Highlight Highlight Köppel sollte lernen dem Mund zu halten. Da er dies nicht kann und darf, sollte er gar nicht zitiert werden.
    • Saerd neute 01.04.2020 13:48
      Highlight Highlight Warum soll Köppel schweigen? Dprfen nur die reden die deiner Meinung sind?
      Ich finde Köppel hat recht. Und vielleicht werden bald noch viele Köppel recht geben.
  • Realitäter 01.04.2020 09:32
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass Firmeninhaber und Geschäftsführer realisieren, dass nur gesunde Mitarbeiter Umsatz erwirtschaften können.
    Was nützt es, wenn ein von Profis begleiteter Lockdown frühzeitig aufgehoben wird und dann die halbe Mannschaft fehlt?
    • phreko 01.04.2020 10:04
      Highlight Highlight Keinen Konkurs.

      Was bringt dir ein Arbeitsvertrag ohne Arbeitgeber?
    • Hoci 01.04.2020 10:13
      Highlight Highlight Du vergisst die Chefs die fehlen und das knowhow der älteren Mitarbeiter. Wenn 20 kmu chefs hop gehen triffts 100 Angestellte, ists ein wichtiger guter ceo geht ne grossfirma hopps. Die sind meist im kritischen Alter mit Gesundheitsproblemen.
    • derlange 01.04.2020 10:30
      Highlight Highlight Zuhause bleiben (ohne Lohn)? Gut für die Wirtschaft.
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  • Kruk 01.04.2020 09:31
    Highlight Highlight Einige so:
    Es ist nur eine Grippe....

    Es wird übertrieben....

    Ah.. Ooh....

    AUSGANGSSPERRE!!!!, alles zu, alles zu.......

    die Wirtschaft, die Wirtschaft nimmt schaden, alles auf, alles auf!
    • dorfne 01.04.2020 10:22
      Highlight Highlight Ich bin überzeugt: Covid-19 ist rel. harmlos. Wir sind immer wieder mit neuen Virenstämmen und schweren Krankheitsverläufen konfrontiert. Wie gesagt: gem. Bundesamt für Statistik sterben jähr. 1'500 Menschen an der saisonalen Grippe. In der Schweiz. Auf's halbe Jahr gerechnet wird Corona diese Zahlen höchstens knapp übertreffen. Darauf wette ich. Und der Bundesrat hätte ev. die Wirtschaft nicht lahmgelegt, wenn China das nicht vorgemacht und die Spitäler nicht so heftig die Alarmglocke geläutet hätten.


    • Panic4Clicks 01.04.2020 12:41
      Highlight Highlight Bitte keine Fakten hier, wir wollen Panik
    • Mijasma 01.04.2020 13:10
      Highlight Highlight Stimmt so halt nicht. Covid-19 ist ein vollkommen neuer Virus beim Menschen. Bei der Saisonalen Grippe ist immer ein Teil der Menschen immun. Es kommt darum nie zu einer explosiven Verbreitung. Das Gesundheitswesen kann die Grippewelle gut bewältigen. Bei einer explosiven Verbreitung wie bei covid-19 möglich wäre bricht das Gesundheitswesen zusammen und viele müssen sterben die sonst mit der nötigen Versorgung problemlos überlebenden würden.
      Darum sind Vergleiche jeder Art mit der Saisonalen Grippe Blödsinn. Es geht nicht um die Sterberate sondern um das Tempo der Ausbreitung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 01.04.2020 09:07
    Highlight Highlight Wenn jetzt alles wieder gelockert wird, ist die Chance für eine zweite Welle gross. Wer will den Sommer zuhause in den vier Wänden verbringen? Ich denke dann wird es schwieriger sein, die Leute zuhause zu behalten.
    • n3rd 01.04.2020 09:48
      Highlight Highlight Wird eine zweite, eine dritte und vielleicht eine vierte Welle nicht so oder so, unabhängig davon was wir jetzt tun, kommen?

      Nach aktuellen Schätzungen dauert es mind. 12 Monate bis ein Impfstoff da. Wenn man davon ausgeht, dass eine Welle 3 Monate dauert, haben wir also noch genügend Zeit frei für 3 weitere Wellen.

      Ich kann die Forderungen insofern verstehen, da aus meiner Sicht jede der möglichen Vorgehen eigentlich gleich schlecht sind und wir so oder so nicht um verschiedenste Formen von Schaden herumkommen, egal was wir tun.
    • dorfne 01.04.2020 10:32
      Highlight Highlight Was mich irritiert: Einerseits heisst es, Ansteckungen vermeiden und andererseits will man jetzt möglichst viele Geheilte, die man auf Antikörper testen kann. Je weniger Immune, wegen der strengen Massnahmen des Bundes, umso heftiger wird die zweite Welle bei fehlendem Impfstoff ausfallen.



    • Hoci 01.04.2020 10:34
      Highlight Highlight Die zweite und dritte Welle wird nicht mehr so schlimm, weil die Spitäler leerer und vorbereitet sind, mehr Personal und Menschen immun. Und vor allem wieder Schutzmaterial da ist, die Aerzte und Pflegepersonal geschützt, immuner und ausgeruht.
      Besser wird es erst, wenn das schlimmste in den Usa vorbei ist, solange gibts kein Schutzmaterial, aber bei offenen Grenzen viele Ansteckungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocJay 01.04.2020 09:06
    Highlight Highlight Also ich verstehe ja, dass man gerne Fortschritte / ein Ende / die Lösung am Horizont sehen möchte, aber besonders tief geht diese "Analyse" jetzt auch nicht. Wir sind gerade mal 2 Wochen im Notstand. Da finde ich Anmerkungen wie "der Bundesrat reagiert nur noch" etwas übertrieben.
    Lasst ihn doch seine Arbeit machen und stellt euch darauf ein, dass es jetzt nicht jede Woche eine bahnbrechende, sensationelle Ankündigung geben wird...
  • PlayaGua 01.04.2020 09:04
    Highlight Highlight "Nach vier Wochen Lockdown werden Unzählige einfach hinauswollen, weil ihnen in ihren vier Wänden die Decke auf den Kopf fällt."

    Es kann jede und jeder jederzeit raus. Niemand ist eingesperrt, ausser Quarantänefälle.
  • PlayaGua 01.04.2020 09:01
    Highlight Highlight Vor allem Watson macht seit Tagen Druck und bietet solch unverantwortlichen Szenarien eine Plattform.
  • landre 01.04.2020 08:55
    Highlight Highlight Für einen nie dagewesenen (Krise-) Kontext ist die Leistung unseres Bundesrats soweit durchaus haltbar bis lobenswert.

    Trotz aber des legalen und legitimen Inkrafttreten der "ausserordentlichen Lage" ist es fahrlässig wenn nun nur noch die Bevölkerung bzw der Souverän mit den Medienhäuser und Medienschaffenden die Aufsichts- und Kontrollfunktionen übernehmen.

    So wie Bundesrätin Keller-Sutter sagt: "(...) dass der Rechtsstaat weiterhin funktionieren müsse."

    Daher braucht es begleitend unbedingt eine ausserordentliche und exklusive Corona-Session des Parlament...
  • Rellik 01.04.2020 08:54
    Highlight Highlight Blunschi vor 10 Tagen so: Wir brauchen sofort eine Ausgangssperre! Sperrt alle ein!

    Blunschi heute: Also jetzt müssen die Massnahmen endlich gelockert werden.
  • Yankee25 01.04.2020 08:48
    Highlight Highlight Der einzige Druck den ich sehe, den sehe ich bei der Bevölkerung, diese Massnahmen umzusetzen. Waren auf dem besten Weg Italien 2.0 zu werden, doch wir sehen, dass unsere Massnahmen sitzen. Es liegt an uns, zu Hause zu bleiben und Tee zu trinken. Der Bundesrat hat meiner Meinung nach geliefert - nicht nur zuletzt mit dem Hilfspaket, sondern auch mit der Strategie diesem Virus die Stirn zu bieten. Je mehr wir uns zusammenreissen, je schneller kehrt der Alltag zurück.
  • maylander 01.04.2020 08:46
    Highlight Highlight Die Datenlage ist sehr ungenügend und deshalb können auch keine guten Entscheide getroffen werden. Es ist so als die Generäle nur die Zahlen der eigenen Verletzten und Gefallenen wüssten.
    Es werden nur Leute mit Symptomen getestet. die meisten befallenen Menschen zeigen aber gar keine Symptome. Niemand weiss ob die tatsächliche Zahl nur 10 mal die offizielle Zahl ist oder doch eher 20 oder sogar 50 mal so gross.
    Also müsste man zehntausend Personen, die die Bevölkerungsstruktur repräsentieren auswählen und testet. Dann weiss man ungefähr wo man steht.
    • Saerd neute 01.04.2020 09:34
      Highlight Highlight Genau. Und je mehr wir testen umso kleiner wird die Mortalitätsrate und umso ungefährlicher wird der "Virus".
      Ich denke auch dass die Dunkelziffer viel, viel höher ist als angenommen.
    • CaptainObvious 01.04.2020 10:27
      Highlight Highlight Gleichzeitig sind aber auch nur rund 10% der getesteten Personen tatsächlich Corona-infiziert.
      Wenn man bedenkt, dass die die Getesteten dringende Verdachtsfälle sind und trotzdem zu ~90% nicht Corona haben, dann ist das Virus vielleicht doch nicht derart verbreitet wie suggeriert. Faktor 10 hab ich schon von verschiedenen Seiten gehört, Faktor 50 erscheint mir jedoch als unnötige Dramatisierung (oder haben Sie Wissen welches den Epidemiologen und Virologen fehlt?)
    • maylander 01.04.2020 11:49
      Highlight Highlight @CaptainOblivious

      Man weiss es schlicht nicht. Darum muss man ja unbedingt aussagekräftige Daten beschaffen.

      Für die unter 40 Jährigen wäre der Faktor 50 zwar hoch aber durchaus plausibel, da nur wenige schwere Symptome zeigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 01.04.2020 08:44
    Highlight Highlight Was in der dieser Coronavirus-Krise immer wieder zu kurz kommt, sind Überlegungen zu den URSACHEN, die die dann vielleicht sogar zu Verhaltensänderungen führen könnten.
    Da das Coronavirus bekanntlich die Atemwege befällt und zu Lungenentzündungen führt, haben Raucher schon mal sehr schlechte Karten, wenn sie gegen das Virus gewinnen wollen.
    Belastungen durch Luftverschmutzung vergrössern die "Risikogruppe" weiter:
    https://www.arte.tv/de/videos/090639-003-A/re-allein-gegen-das-stahlwerk/
    Fazit: Würden wir mehr in unsere Gesundheit investieren, mussten wir weniger gegen Krankheiten kämpfen...
  • nafets 01.04.2020 08:35
    Highlight Highlight interessant ist ja, dass es die einzelnen Politiker nicht wirklich interessiert, was aus all den KMU's etc. passiert, wenn ein Lockdown erfolgt, aber wenn es denn am Betriebs- oder Erfolgs-Ergebnis der einen Firma Veränderungen gibt, dann muss der Bund sofort reagieren. Grenzen bleiben zu, aber Ihre eigenen Firmen müssen wieder hochfahren dürfen....
    so ein egoistischen Denken ist wirklich wieder typisch und widerspiegelt die einen Interessen.
    ich bin wirklich froh, haben wir den Bund mit all den Experten, inkl. Daniel Koch und deren Entscheidung akzeptiere ich mit allen Konsequenzen.
  • Barthummel 01.04.2020 08:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 01.04.2020 08:29
    Highlight Highlight Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Ich verstehe, wenn Kleinstunternehmer (Coiffeure, Physiotherapeuten etc.) in Existenzängste geraten. Mein Vater verlor als Automech im 2. Weltkrieg seinen Job. Da gab es kein RAF, kein Arbeitslosengeld, kein Bundesrat, der mit der Giesskanne Milliarden verteilte. Alle mussten den Gürtel enger schnallen. Und erst mal Erspartes aufbrauchen. Ist sparen nicht mehr "in"? Oder ist es Jammern auf höchstem Niveau? Ich kann dieses Geschrei nach wirtschaftlicher Normalität nicht mehr hören. Haltet mal für ein paar Wochen die Füsse still, verdammt noch mal!
    • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 01.04.2020 10:44
      Highlight Highlight Ich meine natürlich RAV, Regionale Arbeitsvermittlung. Der 2. Weltkrieg dauerte keine 2-3 Monate, er dauerte 6 Jahre! Mein Vater, damals 42, ging nochmals an die Gewerbeschule und erlernte einen neuen Beruf. Ehrlich: ich kann dieses libertäre Geschwätz einiger Wirtschaftslobbyisten und Politiker nicht mehr hören. Ich hoffe, das sich der Bundesrat nicht beirren lässt und alles tut, um Menschenleben zu retten. Es ist schon klar: wer viel hat, hat viel zu verlieren! Pfründe müssen um jeden Preis gesichert werden!
    • Real John Doe 01.04.2020 11:23
      Highlight Highlight Nicht alle können es sich heute leisten Geld zu sparen um mehrere Monate ohne Einkommen über die Runden zu kommen.
  • Ohniznachtisbett 01.04.2020 08:29
    Highlight Highlight Dass es Italien und Spanien so hart trifft, hat 1000 Gründe, aber nicht, dass dieses Virus so "heimtückisch" ist. In Italien überfordert regelmässig die Grippesaison die Spitäler. Da schaut niemand hin, weil Business as usual. In Italien sterben jedes Jahr 12k Menschen am Spitalkäfer (in DE sinds etwas über 2000). Italien ist überaltert, mehr als andere Länder. Zudem, wird untersucht, ob diese Jungen nicht doch unentdeckte Vorerkrankungen hatten? Und ja auf 100k nimmts auch mal jemand junges und es überlebt auch mal ein 100-jähriger.
    • Vintage 01.04.2020 08:46
      Highlight Highlight Quellen bitte, dass die Spitäler jedes Jahr in Italien überfordert sind.
    • Raembe 01.04.2020 09:14
      Highlight Highlight Können wir endlich aufhören das Virus mit einer Grippe zu vergleichen? Danke
    • Kruk 01.04.2020 09:18
      Highlight Highlight Meinst Du in der Schweiz könnte man es einfach laufen lassen?

      Ich glaube nicht.
      Und doch das Virus ist ziemlich heimtückisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arneis 01.04.2020 08:28
    Highlight Highlight Hört endlich auf egoistisch zu denken!
    Denkt Ihr wirklich dem BR macht es Spass Euch einzusperren? Wieso?
    Seid vernünftig, haltet Abstand, Hygiene first.
  • FrancoL 01.04.2020 08:25
    Highlight Highlight Man kann die Ungeduld, wie die Panik, auch schüren und das ist zur Zeit nicht nötig.
    Der Artikel ist überflüssig, Herr Blunschi.
    • Ohniznachtisbett 01.04.2020 08:42
      Highlight Highlight Aber bei der Panik hast du doch auch immer gern mitgemacht und jeden der gesagt hat "bitte keine Panik" hast du verunglimpft. Ah stimmt habe ich vergessen. Franco kennt nur eine Wahrheit und das ist seine eigene. Wenn zwei dasselbe tun...
    • Jay888 01.04.2020 09:02
      Highlight Highlight Ich finde den Artikel auch völlig daneben. Es ist einfach nur Kontraproduktiv, die Leser jetzt so gegen den Bundedrat aufzuhetzen.
      Wie sollen sie jetzt einen Exitplan machen? Und was sollen sie mehr sagen? Im Moment muss man einfach abwarten...

      Und wenn man die Kommentare so liest, habe ich das Gefühl, das Volk kann ziemlich gut mit den Massnahmen umgehen.
      Klar braucht es noch Lösungen für den Taxifahrer, usw.
    • Hierundjetzt 01.04.2020 09:33
      Highlight Highlight Uuuh das gibt jetzt einen Punkt für ohni. Sorry Franco 😕

      Ich find den Artikel gut einordnend. Das ich nur streckenweise damit einverstanden bin, tut den getätigten Überlegungen absolut keinen Abbruch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 01.04.2020 08:25
    Highlight Highlight Woher soll der BR wissen, bis wann die Welle abgeklungen ist? Vorher bringt es ja nichts, Massnahmen zurück zu nehmen.

    Ein schönes Osterwochenende mit vielen Leuten die sich nicht mehr an dir Regeln halten zB. dürfte die Schweiz um Wochen zurückwerfen.

    Füsse still halten und abwarten. Vom Nörgeln und Jammern geht das nicht vorbei!
  • Thomas G. 01.04.2020 08:25
    Highlight Highlight Was heisst da zwei Wochen Lockdown? Es sind jetzt exakt 7 Tage. Bleibt locker, es dauert nochmal 49 Tage.
    • dorfne 01.04.2020 10:43
      Highlight Highlight Es ist mittlerweile der 15.Tag Lockdown.
    • Real John Doe 01.04.2020 11:27
      Highlight Highlight Sofern ich mich nicht total irre, hat man den Lockdown am 16.3. (bis vorerst 19.4.) verhängt. sind meines Erachtens bereits 2,5 Wochen und dauert, Stand heute, nochmal exakt diese Zeit. Vermutlich aber noch etwas länger.
  • M'Jaay 01.04.2020 08:23
    Highlight Highlight Wirtschaft vor Menschenleben.. euer scheiss ernst?
  • Moudi 01.04.2020 08:20
    Highlight Highlight An alle die sich ja soo freuen das sie zu hause bleiben müssen, (juhu zusatzferien😡)....überlegt euch mal die gesellschaftlichen und Wirtschaftlichen Folgen! Nicht absehbar! Sehr gut geschrieben Herr Blunschi
    Es wird Zeit exit zu diskutieren!
    • CalibriLight 01.04.2020 12:36
      Highlight Highlight "Exit" - ja, wenn wir zu früh alles lockern, trifft's das sehr gut....
  • Rundlauf 01.04.2020 08:20
    Highlight Highlight Es stimmt, dass man aktuell eher Durchhalteparolen anstatt was Neues hört - aber was kann man denn noch sagen? Es wurde mit dem fast grösstmöglichen Geschütz aufgefahren, Hilfspakete wurden lanciert - aber zaubern kann die Regierung auch nicht. Das muss man jetzt halt durchstehen. Lieber das, als Dinge schwafeln, die nichts bringen und nicht stimmen.

    Und: Es gibt ein Problem mit dem Abschnitt "Junge sterben, Alte überleben": Das ist nicht unberechenbar, sondern einfach Statistik. Ich traue Ihnen universitäre und somit statistische Grundbildung zu, Herr Blunschi! Bitte keine Panikmache.
  • äti 01.04.2020 08:20
    Highlight Highlight Ich finde es immer toll, wenn bei einer äusserst komplexen Sache, die aus hunderten Faktoren besteht, man sich auf einen einzelnen Faktor einschiesst und behauptet, eine geniale Lösung zu haben.
    Ich habe nichts gegen eine "Strategie danach". zur Zeit sind diese reine Forderungen an den BR ohne selber Verantwortung zu übernehmen oder detailliert geplant zu sein, nicht mal ein Plan-B wird präsentiert und schon gar keine Risiko-Analyse.
    Viel warme Luft, Wunsch-Szenarien aber keine Knochenarbeit. Und letztere ist das wichtigste.
  • Vecchia 01.04.2020 08:18
    Highlight Highlight Es seien nicht die politischen Parteien, sondern die Gesundheits-Behörden die entscheiden müssen.
    Levrat hat das gestern in der Tagesschau sehr klar und richtig formuliert.

    https://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/coronavirus-svp-fordert-rueckkehr-zur-normalitaet?id=2bca2b7e-3403-4525-9389-85a7ac4b8d3f
    (ab 3.00)


  • Ogden 01.04.2020 08:08
    Highlight Highlight Tatsache ist, dass je besser wir alle es hinbekommen, dass die Kurve abflacht, desto länger geht es.
    So gesehen bin ich für alle, die irgendwann auf ein Spitalbett angewiesen sein sollten, sehr bemüht, die Kurve flach zu halten. Denn vielleicht sind es meine Liebsten, die das Bett nötig haben?
    Wer auf Lockerung pocht, sät nur Unzufriedenheit.
    Da bleibe ich lieber zu Hause und singe
    Play Icon

  • Mia_san_mia 01.04.2020 08:07
    Highlight Highlight Ich nehme mal an, dass die sicher schon Pläne haben, je nachdem wies dann am 19. April aussieht. Aber momentan ist es besser, noch vorsichtig damit zu sein. Sonst rennen jetz nämlich noch mehr Leute nach draussen, weil sie meinen es sei ja nicht mehr so schlimm.
  • Alju 01.04.2020 08:07
    Highlight Highlight Ich habe nicht das Gefühl, dass der Druck auf den Bundesrat erhöht wäre. Eine Exit-Strategie zu kommunizieren wäre, auch ohne Datum, verfrüht und kontraproduktiv und daher höchst unprofessionell.

    Durchhalteparolen sind momentan nicht so schlecht wie sie hier dargestellt werden.
  • Faktenchecker 01.04.2020 08:06
    Highlight Highlight Ein guter Artikel. Spricht aus was viele hier nicht wahrhaben wollen weil es nicht in ihr ideologisches Gärtchen passt.
    • äti 01.04.2020 11:18
      Highlight Highlight Genau. Passt hundertprozentig zu dir. Je kleiner das Gärtchen desto krasser das Gebrüll.
  • Sir Konterbier 01.04.2020 08:01
    Highlight Highlight Leute ich bin schon seit 23 Tagen in Quarantäne und ich darf nicht mal zum Spazieren raus, der Supermarkt ist 50 Meter entfernt und in der Stadt gibt es überall Polizeikontrollen. Ich kann den Artikel so jetzt nicht ganz ernst nehmen denn selbst unter diesen Bedingungen werde ich vermutlich noch einmal 3 Wochen schaffen. Gruss aus Italien...
    • äti 01.04.2020 11:20
      Highlight Highlight ... und warum wendest du dich nicht an die zuständigen oder freiwilligen Stellen dort?
  • sheshe 01.04.2020 08:00
    Highlight Highlight Es gibt nur eine Option:

    Die Zahl der gleichzeitig Infizierten knapp unter der Grenze der verfügbaren Spitalbetten zu halten, mit welchen Massnahmen auch immer. Dazu müsste das Personal austauschbar sein, damit diese nicht in ein Burnout fallen.

    Wir haben 880 Intensivbetten (11/100k), etwa 5% Fälle brauchen Intensivstation, sprich 17'600 dürfen gleichzeitig infiziert sein.

    Wenn wir die Massnahmen so lockern, dass wir nicht über 17'600 gleichzeitige infizierte kommen, bin ich dabei. Wenn wir diese übertreffen, stellen wir Wirtschaft über Menschenleben.
  • DerSchöneVomLande 01.04.2020 07:59
    Highlight Highlight Für seine eigene freiheit geht der mensch über leichen. Egoisten noch nöcher. Hauptsache man kann am samstag schön am see flanieren, verhaltensregeln hin oder her, die gelten eh nur für andere. Lebt damit dass ein lockdown opfer bringen wird, aber wohl weit weniger als wenn man einfach ein bisschen larifari machen würde.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 01.04.2020 07:57
    Highlight Highlight Die Wirtschaft versucht dem Bundesrat über die Medien mitzuteilen, wie der Hase zu laufen hat.

    Und wenn das nicht geht, gibt's den telefonischen Anruf und wenn noch immer nicht gespurt wird, bald keine Parteispenden mehr.

    Die SVP lenkt ein und fordert mit dem Wort 'tröpfchenweise' die alten Zeiten zurück.

    Die Risikogruppe, welche ja zu den SVP Stammwählern zählt, wird sich etwas zusammenreimen, wenn im Umfeld immer mehr an Corona sterben. Geld oder Leben.

    Dem Virus ist das egal, es will sich ausbreiten.
    • FrancoL 01.04.2020 08:27
      Highlight Highlight Ja der Druck der Wirtschaft schein auch ein Virus zu sein, den man "tröpfchenweise" Umsetzung will.
    • dorfne 01.04.2020 10:34
      Highlight Highlight Ich gehöre auch zur Risikogruppe und bin in der Partei ohne V.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 01.04.2020 11:08
      Highlight Highlight Verzeihung. Ich habe Sie glatt vergessen. Danke für den Hinweis.
  • teXI 01.04.2020 07:54
    Highlight Highlight Scheissegal um die Wirtschaft solange Leben in Gefahr sind! Aber das scheint nicht bei allen die Devise zu sein... Typisches Banker Land. Man müsste noch viel mehr Lockdown betreiben. Bis jetzt war das sehr harmlos... und die Zahlen zeigen es uns. In diesen Zeiten sollte man denen die über die Wirtschaft jammern nicht soviele Plattformen bieten.
  • easy skanking 01.04.2020 07:52
    Highlight Highlight "Zu einer eigentlichen Zeitbombe könnten die «Ueli-Kredite» werden. Viele Beizer oder Ladenbesitzer werden sie nie zurückzahlen können. Es drohen hohe Ausfälle zu Lasten der Steuerzahler."
    wtf???
    aber die steuermilliarden für die banken nach dem letzten crash ( welchen die banken ja erst verursacht hatten), sind dann ok, oder wie?
    komisches wertesystem...
  • Willy Tanner 01.04.2020 07:51
    Highlight Highlight Was ist denn Blunschi für ein Komiker? Richtigerweise müsste nun diese Woche die totale Ausgangssperre verhängt werden! Die Leute werden nachlässig, das Thema ist vorbei bei vielen. Die Senioren tummeln sich schon wieder auf der Post, Bank und der Migros.... das schöne Wetter kommt und am 5. wird die Ahv ausbezahlt! Das gibt ein Desaster!! Es sei denn man will bis am 19. April soviele Ansteckungen wie möglich!
    • dorfne 01.04.2020 10:52
      Highlight Highlight Letzten Sonntag Autoverkehr auf der nahen Hauptstrasse wie an einem Werktag während des Berufsverkehrs. Es ging eine heftige Bise. Die meist jüngeren Leute in den Autos sind bei diesem Wetter bestimmt nicht zum Picknick gefahren. Die haben Leute besucht, mit denen sie nicht im gleichen Haushalt leben. Und bitte denken Sie daran: Die meisten AHV-Bezüger haben 50 Jahre gearbeitet und kriegen jetzt eine Rente, die zusammen mit der 2. Säule noch ca. 55 bis max. 60% des früheren Einkommens ausmacht.



    • Willy Tanner 01.04.2020 11:11
      Highlight Highlight Das geht die Jungen genauso an. Nur leider sind es vorallem Risikopatienten die an der Front bedient werden. Und diese halten sich auch viel weniger an die Regeln. Sind persönliche Erfahrungen. Vielleicht nehme ich die ganzen Anweisungen auch einfach zu ernst....
  • tagomago 01.04.2020 07:49
    Highlight Highlight Zum Glück habe wir nicht Leute wie Köppel im Bundesrat.
  • Eron Thiersen 01.04.2020 07:48
    Highlight Highlight Masken- und Handschuhpflicht einführen. Versammlungsverbot weiter einhalten, Mindesabstand einhalten und alle Geschäfte aufsperren die keinen direkten Körperkontakt erfordern. Weiterhin soll gelten, zu Hause zu bleiben wenn nicht irgendwelche Besorgungen getätigt werden müssen, so kann man die Wirtschaft langsam wieder hochfahren. Wer irgendwelche Krankheitssymptome hat, soll unkompliziert vom Arbeitgeber krank geschrieben werden und zu Hause bleiben. ÖV weiterhin meiden. Aber bitte öffnet den Fachhandel unter denselben Bedingungen wie bei Detailshändlern praktiziert.
    • dorfne 01.04.2020 10:53
      Highlight Highlight Und zur Ergänzung: Bargeldlos zahlen.
  • Domimar 01.04.2020 07:47
    Highlight Highlight "Rufe nach einer baldigen Rückkehr zur Normalität", seltsam, wenn man fast keine Zeit mehr hat, die Medien zu konsumieren, bekommt man davon nichts mit. In meinem Umfeld ist das Verständnis da und die Leute stehen hinter den Entscheidungen des Bundesrates. Jeder hat sich darauf eingestellt, dass nicht bald schon wieder alles anläuft. Nur mal so ein Gedanke, wie wäre es, wenn sämtliche Medien auch mal etwas Verantwortung übernehmen würden und in dieser Zeit nicht nur die Wirtschaftsleute medial vertreten würden? (Watson macht es schon ganz oke, aber ich meine es gesamthaft)
    • dorfne 01.04.2020 10:37
      Highlight Highlight Der Bund sollte sich wirklich schon jetzt über die schrittweisen Lockerungen nach dem 19.4. Gedanken machen.
    • äti 01.04.2020 11:31
      Highlight Highlight Dorfne. Das tut er sicher. Bloss nicht mit Geschrei sondern mit Vernunft und Weitsicht. Ich kann mir das immense Geschrei vorstellen, falld bei einer Lockerung die Kurve aufwärts geht. Weil dann sind Massnahmen noch viel schwieriger und alle motzen von Zickzack-Kurs.
  • Bort? 01.04.2020 07:47
    Highlight Highlight Wieso sollte man JETZT wo die Faktenlage noch vage ist und die Neuansteckungen taeglich noch 3-stellig sind ueber eine Exit-Strategie oeffentlich kommunizieren?

    Dies kann man auch in 1, 2 Wochen machen, wenn das Bild klarer ist. Ich nehme an, dass diese Plaene schon ausgearbeitet sind/werden.

    Ich denke, wenn sich die Lage bessern sollte, werden wohl Geschaefte aufgehen mit Einschraenkungen betreffend Anzahl Leuten im Laden wie jetzt im Supermarkt.

    Persoenlich bin ich ja auch eher wirtschaftspolitisch eingestellt, aber jetzt so Druck zu machen, find ich falsch / zu frueh.
  • CalibriLight 01.04.2020 07:45
    Highlight Highlight Was soll dieser Artikel?
    Wasser auf die Mühlen der Ungeduldigen, die meinen, sie seien im Big Brother Haus eingesperrt?
    Wirtschaftlich gesehen ist es wirklich fatal, was passiert, aber für alle die die Marktwirtschaft über das Wohl der Menschen stellen und von Herdenimmunität brabbeln (ohne zu realisieren was das bedeutet), hier ein Zitat von John Cohen:
    "Market worship threatens to become a f**ing deathcult".


  • -thomi- 01.04.2020 07:44
    Highlight Highlight Finde es gut, dass Herr Blunschi das ausspricht, was im Moment niemand aussprechen will. Letztlich werden wir ohnehin mit den Todesfällen leben müssen, egal, welche Massnahmen wir ergreifen. Aber das tun wir ja auch bei der Grippe (und nein, ich stimme hier nicht in den Verharmloserkanon ein von wegen "ist ja fast wie die Grippe". Ich nehme das ernst und halte mich an die Aufforderungen - weil ich kann). Der Punkt ist der, dass das nicht der Bundesrat zu entscheiden hat. Der macht nur seinen Job und das ziemlich gut. Wie die Wirtschaft aufersteht, hat jetzt das Parlament zu definieren.
    • N. Y. P. 01.04.2020 08:02
      Highlight Highlight Wie die Wirtschaft aufersteht, hat jetzt das Parlament zu definieren.

      Nein, mit Verlaub, der Bundesrat regiert. Das Parlament ist die Legislative.

      Und, wie du sagst, macht der BR ja einen guten Job.
    • -thomi- 01.04.2020 08:48
      Highlight Highlight Bundesrat ist Exekutive. Die führen aus. Parlament ist Legislative, die sagen, was auszuführen ist. Dann gibt es noch die Judikative. Die sagen, ob das was da ausgeführt wird, rechtens ist. Eigentlich simpel. Daher denke ich, dass es Sache des Parlaments ist, in die Zukunft zu schauen, und Sache des BR sofort zu handeln, ohne dabei zwangsläufig grossen Weitblick haben zu müssen. Das finde ich gut, aber eine Gesamtsicht fehlt halt in so einem Fall.
    • N. Y. P. 01.04.2020 10:25
      Highlight Highlight Falsch, @-thomi-, der Bundesrat führt nicht aus. Der Bundesrat regiert. Laut Bundesverfassung hat der BR sogar (zur Zeit) das Recht, bestehende Verfassungsartikel ausser Kraft zu setzen, um Schaden abzuwenden.

      Die Legislative gibt den gesetzlichen Rahmen vor, worin sich der BR bewegen darf. Dieser Rahmen wurde schon weit, weit vor der Krise abgesteckt.

      Also, alles im grünen Bereich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • soulpower 01.04.2020 07:44
    Highlight Highlight Bin mir eigentlich ziemlich sicher dass unser BR/BAG eine Exitstrategie haben. Ihnen etwas anderes zu unterstellen ist reine Polemik und Druckmacherei. Finde es auch intelligent, solche Pläne nicht frühzeitig zu kommunizieren, denn sonst hören viele schon den Startschuss und rennen gleich los...
    • lilie 01.04.2020 08:02
      Highlight Highlight @soulpower: Schön gesagt! 😃👍

      Unser Bundesrat hat bewiesen, dass er alles andere als ständig nur reagiert hat, wie Blunschli behauptet.

      Sie hatten immer schon einen Plan, was sie als nächstes tun wollen, aber eben gestützt auf die aktuelle Situation und nicht kopflos.

      Auch die Existrategie wird bereits ausgeknobbelt, während man abwartet, wie es sich entwickelt.

      Die Zahlen stimmen zuversichtlich. Aber eben: Vorschnell handeln wäre falsch.

      Man hat dem BR zögerliches Handeln vorgeworfen. Jetzt heisst es, es gehe zu wenig schnell. Schweiz, ein einig Land von Meckerern. 🙄
    • Raembe 01.04.2020 09:21
      Highlight Highlight Mir persönlich scheint das Watson sich während der Corona Krise strategisch darauf ausgerichtet hat, die Schritte des BR/BAG eher zu kritisieren als zu loben. Die meisten Artikel seit der ersten BR PK gehen in diese Richtung.
    • lilie 01.04.2020 10:27
      Highlight Highlight @Raembe: Ist mir auch aufgefallen. Ist natürlich "spannender", als ein Loblied zu singen.

      Ich persönlich fände ein Loblied angebrachter.

      Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es sowohl für Kritik wie auch für Lob eigentlich zu früh ist. Was das Vorgehen taugt, wird sich erst zeigen, wenn wir aus dem Schlamassel raus sind.

      Aber das gilt eben auch für den BR, die operieren auch ein Stück weit im Dunkeln, versuchen, das Schlimmste zu verhindern (auf alle Seiten) und ansonsten das Beste zu hoffen...

      Und ganz ehrlich: Ich glaube, wir alle sind froh, wenns vorbei ist.
  • Faceoff 01.04.2020 07:44
    Highlight Highlight Der Wind hat vor allem in den Zeitungen und Newsportalen gedreht, weil besonnene Aufrufe zur Geduld keine Klicks generieren. Für alle anderen Fälle findet der Bundesrat aus meiner Sicht laufend Lösungen.

    Ja, das ist reagieren. Bei sowas kann man auch unmöglich alles antizipieren. Der Verfasser des Kommentars offenbar schon, er weiss ja auch, wie an Ostern das Wetter wird.
  • Walter Sahli 01.04.2020 07:43
    Highlight Highlight Wie lange darf denn die Liste des toten Spitalpersonals sein, Herr Köppel? Und wie kommt man darauf, dass es nur die Anderen mit einem schweren Verlauf trifft, der einem für 2-3 Wochen auf die IPS zwingt? (Zur Erinnerung: auf den IPS liegen va. Männer jeglichen Alters mit unterschiedlichsten körperlichen Verfassungen, also nichts von wegen, es trifft nur Alte und Kranke).
    Und wie reagiert ein Köppel so, wenn er mit einem verletzten Kind gar nicht mehr in den Notfall reinkommt, weil sich die COVID-Patienten schon vor dem Eingang stapeln?
    Herdenimmunität ist nicht gratis zu haben!
  • Triumvir 01.04.2020 07:43
    Highlight Highlight Ach du meine Güte. Nach gerade mal 2 Wochen bereits herumzujammern finde ich echt der Hammer. Es ist ja nicht so, dass wir geradezu eingesperrt wären. Ein paar Wochen auf Shoppen, Ferien und Party zu verzichten, werden wohl noch alle ohne grösseren psychischen und wirtschaftlichen Schaden überstehen können. Ist ja fast schon peinlich dieses herumgejammere!
    • n3rd 01.04.2020 10:01
      Highlight Highlight Sie können nicht von sich auf andere schliessen. Es gibt div. Erkrankungen (Platzangst, Depression) wo sie bereits nach zwei bis drei Wochen entweder beginnen regelmässig Beruhigungsmittel zu nehmen oder alkoholkrank werden, zumal ja ihr Arzt für eine Therapiesitzung nicht verfügbar ist. Das jetzt zu verharmlosen ist nicht gerade solidarisch.
  • elco 01.04.2020 07:41
    Highlight Highlight Wir werden mit dem Virus leben müssen. Leben bedeutet auch, Einkommen erwirtschaften. Es bringt uns nicht weiter, wenn wir 2 Monate auf Teufel komm raus die Kurve nach unten drücken, irgendwann MÜSSEN wir damit leben lernen. Je früher um so besser und um so weniger Schaden (Arbeitslose, zerstörte Existenzen) wird dadurch angerichtet. Schützen wir die Risikogruppen!
    • caro90 01.04.2020 09:41
      Highlight Highlight Das ist absolut falsch. Medikamente und Impfungen werden bereits getestet - es ist eine Frage der Zeit. Wenn wir die Kurve jetzt weiter so konsequent drücken, können wir vielleicht den weiteren unvermeidlichen Opfern mit ganz anderen medizinischen Möglichkeiten helfen und müssen sie nicht 'an Glasscherben ersticken' lassen (so fühlt es sich gem. Berichten an). DANN können wir über die kontrollierte Durchseuchung reden. Aber da gehen wir jetzt durch - alle zusammen.
    • Hoci 01.04.2020 10:49
      Highlight Highlight Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht um 1000 oder wie in den Usa wegen nichtstun 200000 Tote (auf Schweiz umgemünzt). Je länger es dauert desto mehr Spitalpersonal ist immun, sie sind ausgeruhter, werden psychisch nicht durch unnötige Tote und miese Entscheidungen traumatisiert, und es gibt dann hoffentlich endlichgenug Schutzkleidung und vor allem endlich Masken für alle, desinfektionsmittel usw.
      Immerhin trifft es auch ceo, wichtige knowhow Träger und die vielen vielen wertvollen jungen Menschen mit Vorerkrankung.
      Ohne Abflachung schnellt die Todesrate in die Höhe.
  • malu 64 01.04.2020 07:40
    Highlight Highlight Es ist nicht einfach eine solche Situation perfekt zu meistern. Aber unsere Regierung macht es gut. Nach Corona wird manches anders sein und viele Firmen werden schließen müssen.
    • Hoci 01.04.2020 11:01
      Highlight Highlight Und genausoviele wieder aufgehen. Wo eine Nachfrage ist ist umgehend ein Angebot. Wenn die Patdons nicht gestorben sind wegen Corona, bauen sie umgehend was neues auf. Auf dem alten vorhandenen.
      Lasst euch doch nicht von den verknorzten Typen die bequem an ihren Pfrpnden festhalten einschüchtern. Das ist Unternehmerrisiko. Die besten Unternehmer werden umgehend durchstarten und von der Krise profitieren. Es wird neue Player geben. Aber die alten Firmeninhaber haben einen Riesenknowhow Vorsprung. Die unflexiblen verrosteten werden untergehen.
      Aktuell macht ein Grundeinkommen für alle Sinn.
    • malu 64 02.04.2020 01:10
      Highlight Highlight Schön, wenn es so einfach wäre Hoci. Zudem @

  • Anam.Cara 01.04.2020 07:37
    Highlight Highlight Denkt ihr (also der Autor und die SVP) tatsächlich, dass der Bundesrat im Notrecht nur rumsitzt, sich über die Macht freut und Däumschen dreht?

    Es gibt bestimmt Pläne und Strategien zum Lockdown-Exit. Vermutlich sogar solche, die etwas ausgewogener und abgklärter sind, als einfach mal Forderungen in die Welt zu posaunen.
    Ich meine mich zu erinnern, dass man zuerst einen stabilen Abwärtstrend bei den Neuansteckungen sehen wollte (über mehrere Tage), bevor man Massnahmen lockert.

    Warum können wir nicht ein bisschen darauf vertrauen, dass der Bundesrat witerhin einen guten Job macht?
  • Bravo 01.04.2020 07:36
    Highlight Highlight Gut schweizerische Entscheide... Setzen auf Vernunft der Bevölkerung... Blabla... Die Wahrheit ist: Sie drücken sich wieder vor wirklich einschneidenden Entscheidungen. Wie sie vor Ostern nötig wären.

    Mir scheint, so wie jetzt kann man noch monatelang weitermachen. Die Alten gehen nach wie vor einkaufen wie wenn nix wäre. Fragt mal das Personal der Altersheime! Die hätten gerne ein Ü65-Ausgangsverbot...

    Lieber kurze Zeit alles runterfahren und dafür gibt's nachher wieder das öffentliche Leben mit Restaurants, Läden etc., natürlich unter Einschränkungen und mit Maskenpflicht.
    • dorfne 01.04.2020 11:08
      Highlight Highlight Sie scheinen eine selektive Wahrnehmung zu haben. Wer war noch vor gut zwei Wochen auf den Skipisten? Trotz Verbot des Bundesrates. Wer erging sich dichtgedrängt an den Seepromaden? Trotz Verbot. Wer? Vor allem junge bis sehr junge Leute. Sie verletzen all die Senioren, die wie ich seit 2 Wochen nur noch für einen Spaziergang raus gehen. Und denken Sie an all die Freiwilligen, die für uns einkaufen gehen.
  • paulm 01.04.2020 07:36
    Highlight Highlight Lieber Herr Blunschy, es gibt wahrscheinlich Alternativen zu der zynischen Herdenimmunität. Watson selbst beschreibt immer wieder solche, z.B. die Aktivitäten von Softwareentwicklern zum Tracing. Warum nicht verlangen, dass eine angepasste südkoreanische Lösung gefunden wird? Immer noch geht es auch darum, das Gesundheitswesen zu schützen. Unterstützen wir darum eher die Expertengruppe der Virologen und verknüpfen sie mit den Informatikern.
  • Wandervogel 01.04.2020 07:35
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist reine Schlaumeierei. Als ob der Bundesrat dem Virus vorgibt, wann es zu verschwinden hat oder nicht. Ich glaube das Szenario mit dem es nun nach dem 19. April weitergehen wird, wurde vom BR relativ klar gezeichnet. Zudem ist es fahrlässig obendrauf. Bei der Lockerung wird es für viele nicht-Risikopatienten an Ressourcen im Spital fehlen, oder die eh schon geringe Anzahl an Pflegenden/Ärzten stirbt uns weg oder erleidet ein Burnout. Bis jetzt konnte die Menscheit noch nie eine Krise abwenden, indem sie lediglich Zuhause bleibt. Wir Verhätscheleten können nichtmal das!!
    • lilie 01.04.2020 08:05
      Highlight Highlight @Wandervogel: Sehe ich genau so!

      Was ich mir noch vorstellen könnte und was ich auch psychologisvh schlau fände, wäre, wenn man in Kantonen, wo die Fallzahlen niedrig und die Spitäler im Däumchendrehmodus sind, vorsichtig wieder öffnet.

      Da könnte man schauen, wies läuft, während schwer betroffene Kantone natürlich bei strengeren Auflagen bleiben, was die Leute aber sicher besser akzeptieren werden.

      Bin aber sicher, dass unser BR alle Optionen prüft und eine gute Exitlösung bringt (wenns dann Zeit ist). 😃👍
    • MasterPain 01.04.2020 08:52
      Highlight Highlight Dann gehen die Leute aus Kanton A einfach in den Kanton B zum Lädele und dann ist bald fertig mit Däumchendrehen.
    • Hoci 01.04.2020 11:10
      Highlight Highlight Nein kein öffnen. Die Fallzahlen sind sehr hoch und Leute fahren im ganzen Land herum. Die Toten kommen erst in 2 bis 4 Wochen nicht vergessen.
      Es sind schon 400 Tote und es werden mehr.
      Selbst wenn wir weiter machen, die erste schlimme Welle kommt vermutlich erst im Mai/ juni , DAS ist ja das Ziel. Und es gibt genug nötige Operationen, die im Tessin nicht durchgeführt werden können, Menschen, die sich nicht zum Arzt getrauen bzw abgewiesen werden. Nicht zu vergessen Vorbereitung und Schulung des Hilfspersonals.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 01.04.2020 07:31
    Highlight Highlight Die Wirtschaft läuft ja momentan nach wie vor grösstenteils. Besser so für eine Weile weiterfahren, als jetzt völlig verfrüht von den notwendigen Massnahmen abzukehren und das erhebliche Risiko in Kauf zu nehmen, dass dann ein totaler Lockdown nötig wird, weil die Zahlen explodieren.
  • lilie 01.04.2020 07:30
    Highlight Highlight Was man sich bewusst bleiben muss: Solange es keine Impfung und keine neuen Medikamente gibt, werden alle an Covid-19 sterben, die die Krankheit nicht mit Hilfe der zur Vefügung stehenden Mittel überwinden können.

    Der Lockdown, egal wie lasch oder rigoros, hält den Virus ja nicht auf.

    Die Frage ist also nicht, wieviele sterben werden, sondern wann. Je geordneter das abläuft, desto weniger Kollateralschaden (Stichwort überlastetes Gesundheitssystem).

    Die Rückkehr in die Normalität wird also ein langer Weg, um die Zahl der Neuinfizierungen im Rahmen zu halten.
    • dorfne 01.04.2020 11:10
      Highlight Highlight "Alle werden sterben".
      Die meisten Infizierten haben keinerlei oder sehr milde Symptome!
    • lilie 01.04.2020 11:19
      Highlight Highlight @dorfne: Nicht den Satz mitten drin einfach nicht mehr weiterlesen, sonst entstehen Missverständnisse. 😉
    • Gummibär 01.04.2020 11:38
      Highlight Highlight Danke für die Stimme der Vernunft. Zudem:
      Je flacher wir die Kurve halten können, desto grösser die Möglichkeit, Früherkennung und bessere Behandlung zu entwickeln.
      Was "die Angst vor einem womöglich irreparablen Schaden für die Wirtschaft durch einen wochen- oder gar monatelangen Stillstand." betrifft: Es ist noch keine Wirtschaft ganz gestorben. Sie haben sich immer, ausnahmslos erholt. Nicht so die Opfer einer Epidemie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brobdingnagisch 01.04.2020 07:29
    Highlight Highlight Ich habe Watson liebgewonnen, auch wenn ich nicht mit allem einverstanden war. Gerade aber solche Artikel veranschaulichen meine Mühe mit Euch: Es ist gut und richtig, dass Ihr Fakten bringt, sachlich berichtet und warnt. Nur habe ich zuweilen den Eindruck, dass sich hier makaber sensationslüstern ergötzt wird. Was menschlich ist. Auch Angst ist sehr menschlich. Nur sollte sie nicht die Kontrolle übernehmen. Und manchem würde ein Mehr an erbaulichen Artikeln gut tun. Dass auch Ihr Perspektiven aufzeigt. Aufmuntert. Ich denke, dass Empathie nie fehl am Platz ist. Besser als Panik zu schüren.
    • Brobdingnagisch 01.04.2020 08:39
      Highlight Highlight Die ganze Situation stimmt auch mich nachdenklich. Und ich bin gewiss auch verunsichert. Ich bin Kinderarzt, ich habe zwei Kinder zuhause, meine Frau schwanger, wobei sie mit Komplikationen in diesen Zeiten ins Spital musste. Auch ich suche Antworten und Gewissheiten. Etwas das einem etwas Zuversicht und Ruhe gibt. Man hält das Ungewisse nicht gerne aus. Gerade auch deshalb braucht es - auch hier - Erbauliches, etwas, das auch so manche Last leichter (er-) tragen lässt. If you walk through hell keep walking. Und warum nicht in erbaulicher Gesellschaft. Natürlich mit dem gebotenen Abstand :)
  • luegeLose 01.04.2020 07:27
    Highlight Highlight Ich vertraue eher dem Duo Berset/Koch als den SVP-Exponenten. Der SP-Präsident sagte richtig, die Gesundheit ist wichtiger als Frau Martullo-Blochers Dividende.
    • Ohniznachtisbett 01.04.2020 08:39
      Highlight Highlight Gesundheit ist halt auch immer eine langfristige Sache. Die langfristige Gesundheit ist auch stark an die wirtschaftliche Lage gekoppelt. Jetzt eine Rezesseion geradezu zu züchten, ist m.E. völlig unangebracht und man sollte für Ende April, Anfang Mai beginnen langsam hochzufahren, so dass wir Mitte Juni wieder im Normalzustand sind. Alles andere wäre eine Katastrophe, die derart tiefe Risse hinterlassen würde, dass die Langzeitfolgen desaströs wären.
    • rodolofo 01.04.2020 09:11
      Highlight Highlight SVP'ler wollen in der Regel den "Starken Mann" markieren und benutzen jede sich bietende Gelegenheit dazu, das zu tun:
      "Coronaviren? Pha!!! Die sollen nur kommen! Denen werde ich schon zeigen, wo der Bartli den Moschd holt!"
      Und die Coronaviren gehen daraufhin zusammen dem Bartli (nämlich in seinem Rachen und seinen Lungen) in den Keller und befallen ihn dort weiter...
    • Faceoff 01.04.2020 09:29
      Highlight Highlight Niemand will das «Hochfahren» unnötig verzögern. Es ist aber reine Kaffeesatzleserei, jetzt von Mai oder Mitte Mai oder Ende April zu sprechen. Es ist vorbei, wenn die Datenlage das belegt – dann fahren wir wieder hoch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 01.04.2020 07:25
    Highlight Highlight Bis zum 19. April schaffen wir es schon. Da muss man jetzt auch nicht jeden Tag fragen, ob denn schon der 19. ist.
    Kein Wunder, kommen da Durchhalteparolen von Berset :)
    • Maedhros Niemer 01.04.2020 08:56
      Highlight Highlight Sind wir schon da? 😉😀
      Bald, nur noch fünf Minuten...
  • Error 404 01.04.2020 07:25
    Highlight Highlight Und genau deshalb war es richtig, die Massnahmen nur schrittweise zu verschärfen und von einer Ausgangssperre abzusehen.
    • Fairness 01.04.2020 07:49
      Highlight Highlight 2-3 Wochen strikte Ausgehsperre direkt zu Beginn (wie2-3 Wochen allgemeine Betriebsferien mit Ausnahme Spitäler und Arztpraxen, Lebensmittelläden und Apotheken) und das Virus wäre grösstenteils ausgehungert worden. Massiv weniger Infizierte einfacher zu überwachen. Leider wurde das verpasst, u.a. wegen zu langer Anhörung der Kantone, etc. Dabei hatte man Beispiele in Asien vor Augen, SingapurzB.
    • Aglaya 01.04.2020 09:23
      Highlight Highlight @Fairness
      2-3 Wochen allgemeine Betriebsferien klingt im ersten Moment leicht machbar. Aber was wäre in dieser Zeit beispielsweise mit der Müllabfuhr, dem ÖV, Polizei, Feuerwehr? Was passiert bei einem Wasserrohrbruch, einer defekten Heizung, einem kaputten Kühlschrank? Wie wird in den Läden bezahlt und wie kommt die Ware dorthin? Es gibt so viele Branchen (an die man vielleicht gar nicht denkt), die nicht einfach stillgelegt werden können, ohne dass nach kürzester Zeit Chaos ausbricht.
    • Faceoff 01.04.2020 09:31
      Highlight Highlight Ich bin sehr gespannt, wie das in diesen Ländern weitergeht. Immun ist dort ja durch die rigorosen Massnahmen niemand. Man sperrt das Virus so gut es geht aus, bis es einen Impfstoff gibt. Es ist gut möglich, dass sich diese Länder auf immer neue Wellen erneut rüsten müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tama 01.04.2020 07:25
    Highlight Highlight Gehörte Herr Roger Köppel zu einer Risikogruppe, würde er wohl um 180-Grad verkehrt argumentieren.
    • lilie 01.04.2020 07:52
      Highlight Highlight @tama: Er ist in der Risikogruppe "Gefährdete Gewinnabschöpfung". 😜
  • renko 01.04.2020 07:22
    Highlight Highlight Unser BR hat von Anfang an leider nur zögerlich reagiert statt rigoros zu agieren (für diese Aussage hatte ich vor Wochen ziemlich viele “Blitze” kassiert).
    Nur jetzt tut der BR gut daran, dem Druck von Rechts (noch) nicht nachzugeben; schaut man sich die Zeitachse von China, Süd Korea etc an, stellt man fest, dass es rund zwei Monate bis zum “Stillstand” dauert - was bei uns, wenn wir uns an das halten, was wir im Moment tun, ca Mitte Mai der Fall wäre. Das Risiko einer zweiten Welle bei einer verfrühten Lockerung ist riesig... und ehrlich; nach zwei Wochen jammern wir schon - im Ernst?
  • c_meier 01.04.2020 07:20
    Highlight Highlight Herr Blunschi, fragen Sie mal bei Ihrem Chefredaktor nach, da hiess es vor 2 Tagen (!) noch "auf Ihre Verantwortung Herr Aeschi..."
    und "Wir müssen uns nach dem Virus richten, nicht umgekehrt. Wenn Sie nun öffentlich auf den Courant normal drängen, dann bestärken Sie all jene in ihrem diffusen Frust, die das alles übertrieben finden und lieber wieder die Grossmutter besuchen, Freunde einladen und den Jassabend wiederaufleben lassen würden."
    ein" rausgehen" ist ja erlaubt, einfach ein Ausflug in die Berge sollte unterlassen werden
    • Peter 01.04.2020 09:58
      Highlight Highlight Ich dränge überhaupt nicht auf den Courant normal. Es sind Leute mit nicht wenig Einfluss, die das fordern. Selbst Ueli Maurer spricht von einer baldigen Rückkehr zum Normalzustand. Das kann und darf man nicht ignorieren. Und ich fürchte, dass gerade an Ostern viele in die Berge "flüchten" werden. Längst nicht alle Menschen sind so geduldig wie die Mehrheit unserer Kommentarschreiber.
  • Filzstift 01.04.2020 07:20
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich den Eindruck, das Thema wird von der SVP und in Reaktion darauf von den Medien (wie gerade hier) aufgebauscht. Zumal wir nicht mal wissen wann der Peak erreicht ist bzw. er erreicht worden ist. Eine Herdenimmunität bewusst zulassen ist ethisch undenkbar, von daher eh keine Option.
    • skisandtrail 01.04.2020 07:47
      Highlight Highlight Und wer bestimmt die Ethik? Ist die nicht individuell?
    • MarGo 01.04.2020 08:00
      Highlight Highlight nein, Ethik ist nicht individuell! Es ist eine definierte philosophische Lehre, auch Sittenlehre genannt...
    • skisandtrail 01.04.2020 09:01
      Highlight Highlight Und diese philosophische Lehre ändert sich laufend und im Laufe der Zeit. Was vor 50 Jahren als ethisch und moralisch vertretbar galt, ist heute verwerflich, so wird es auch in 20 Jahren wieder anders sein.
  • Homo ludens 01.04.2020 07:19
    Highlight Highlight Die Einschränkungen jetzt schon zu lockern, würde den Erfolg der Massnahmen gefährden. So hätten wir den wirtschaftlichen Schaden ohne dass das Virus wirklich eingedämmt würde. Der Höhepunkt steht uns ausserdem immer noch bevor.

    Hat die SVP übrigens nicht Angst, ihre Wähler zu opfern? Wahrscheinlich nicht; denn vor die Wahl zwischen Geld oder Menschen gestellt, scheint die Entscheidung für diese Partie einfach zu sein.
    • dorfne 01.04.2020 11:14
      Highlight Highlight Aber es soll ja auch keine Denkverbote geben bis zum 19.4. Oder?
    • Homo ludens 01.04.2020 12:13
      Highlight Highlight @dorfne: Denken ja, aber keine populistischen Forderungen stellen. Die Vertreter der SVP waren am Anfang ja sehr schnell mit Forderungen für Einschränkungen ...
      Zum Denken sollte zB ein Vergleich mit Schweden gehören. Es wäre interessant zu wissen, wie sich die Situation dort entwickelt.
  • drjayvargas 01.04.2020 07:18
    Highlight Highlight Hä? Wir haben noch nicht einmal einen Monat hinter uns und schon wird gejammert man soll doch gefälligst wieder lockern. Bleibt mal entspannt!
    Mitte/Ende April wird man eine verwendbare Datenbasis haben für eine fundierte(re) Entscheidung. Alles Andere ist hochgradiger Blödsinn.
  • demian 01.04.2020 07:07
    Highlight Highlight Wir sind ja ein Exportland. Wohin wollen wir denn Exportieren, wenn alle unsere Kunden dasselbe Problem haben?

    Die Herdenimmunität zu erreichen bedeutet, dass wir das Gesundheitssystem bewusst überlasten. Mein Mitgefühl hat das Spitalpersonal, welches dann einem besonders hohen Risiko ausgesetzt ist.

    Wer dann Pech hat und bei einer Infektion keinen Platz mehr im Spital erhält könnte sterben.
    Da stellt sich mir die Frage, wer von uns ist denn bereit wegen ein paar Tausend Franken Lohn das Risiko einzugehen zu sterben?

    Es hat ja schliesslich etwas von russischem Roulette.
  • reactor 01.04.2020 07:07
    Highlight Highlight Vor allem müssen wir darauf achten, uns nicht einerseit von technisch machbaren sozialen Kontrollmechanismen, völlig freiwillig, einlullen zu lassen. Und andererseits von menschenverachtenden Protagonisten einer reaktionäten Kultur, bzw. Lobbyisten der Wirtschaft, a la Köppel und Konsorten vereinnamen zu lassen. Klar kommt der BR unter Druck. Der Schaden ist enorm, aber jetzt ist Geduld gefragt. Etwas was in der gegenwärtigen kapitalistischen Entwicklung unmöglich erscheint.
    Figuren wie Köppel sind dabei brandgefährlich. Leute wie er finden immer etwas womit sie ihre dreckige Suppe kochen.
  • 54er 01.04.2020 07:06
    Highlight Highlight Die Wirtschaft vor Menschenleben und Sätze wie man muss halt ein paar Menschenleben opfer... ich dachte ich bin hier bei Watson 🤨

    für die die es noch immer nicht verstehen. Klar wäre es besser die Wirtschaft wieder hochzufahren aber solange sich keine klare Besserung abzeichnet ist das keine gute Idee. Denn wenn man sie zu früh hochfährt und die Massnahmen lockert werden die Zahlen wieder steigen und dann verliert man die Kontrolle wie in Italien und vorallem dann dauert das ganze noch länger.
    • Barthummel 01.04.2020 08:04
      Highlight Highlight Italen hat mit Ausgangssperre die Kontrolle verloren. Allerdings nicht über die Ausbreitung, sondern über die Menschen.

      Ich freue mich schon jetzt über die Dokumentationen der Zukunft, die die gesellschaftliche Dynamik beleuchten, welche durch Medien und politischen Aktionismus in Gang gesetzt wurde und bis zum Kollaps ausser Kontrolle geraten ist.

  • chrisdea 01.04.2020 07:01
    Highlight Highlight Dann sind die Medien ausnahmsweise in der beneidenswerten Position, mit ihrem Verhalten dazu beizutragen, dass die Wirtschaft sich dem Allgemeinwohl unterordnet. Solang kein Impfstoff vorhanden ist, würde eine Lockerung der Massnahmen nämlich bedeuten, dass die letzten Wochen komplett "für'd Katz" gewesen wären, weil dann die Infektionen einfach wieder steigen würden (exponentiell, wir erinnern uns vielleicht noch...)
  • Beggride 01.04.2020 06:59
    Highlight Highlight Wir als ach so reiche Schweiz dürfte wohl doch ein bisschen mehr als 2 Wochen in nicht mal halb so strengen Quarantänemassnahmen wie anderswo aushalten, ohne dass gleich alle rumjammern, wie arme Tropfen sie sind oder? Ich verstehe die Beizer und Slebständigen und den wirtschaftlichen Schaden, doch würde man lieber beispielsweise seine Eltern dagegen eintauschen wollen? Ich denke kaum. Doch jeder denkt halt immer noch "mich betrifft es ja nicht".
    • -thomi- 01.04.2020 07:37
      Highlight Highlight Haben sie ein Geschäft, dem das Einkommen fehlt und dem grad die Existenzgrundlage abhandengekommen ist? Nein? Dachte ich mir. Meine Mutter schon. Ich will sie definitiv nicht gegen den wirtschaftlichen Schaden eintauschen, aber ich kann Ihnen versichern: Schlafen tun wir beide nicht mehr so gut. Merken Sie etwas?
    • Burkis 01.04.2020 08:22
      Highlight Highlight Was schlägst du den vor Thomi?
    • -thomi- 01.04.2020 09:04
      Highlight Highlight @Burkis. Ganz ehrlich, ich bin Naturwissenschafter und bilde mir nicht ein, für alles eine Lösung zu haben. Was mich nervt ist der Absolutismus, mit dem alles gefordert wird. Masken für alle. Sofort! Lockdown bis ende Sommer. Alle wissen alles besser. Also: Eine etwas umsichtigere Berichterstattung (Statistiken, die den Namen auch verdienen. keine Zahlen ohne Kontext). Perspektive, wie man wann den Betrieb wieder aufnehmen kann. Entsprechende finanzielle Unterstützung. Schluss mit der Vernunftpanik (siehe Spiegel Online). Nicht viel. Aber viel habe ich auch noch nicht gesehen.
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  • öpfeli 01.04.2020 06:56
    Highlight Highlight "Der Bundesrat muss die Wirtschaft in Gang bringen".. Der Bundesrat muss aber auch die Bevölkerung schützen.
    Hier im Artikel steht, dass die schlimmsten Prognosen nicht eingetreten sind. Vor ein paar Tagen hiess es, der Peak kommt im Mai .. keine gute Grundlage für Entscheidungen.
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 01.04.2020 07:10
      Highlight Highlight Quelle?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.04.2020 07:19
      Highlight Highlight Normalerweise müssen die, die den Schaden anrichten, auch dafür aufkommen. Man sollte also mal die Virusimporteure, unsere lieben Globetrotter, zur Kasse bitten. Die sollen nun für den Schaden aufkommen. Und in Zukunft ist das gleich so festzuhalten. Wer auf Reisen geht und ein Virus oder eine andere Seuche als Souvenir mitbringt, hat für sämtliche finanziellen Folgen aufzukommen.

      Ich bin mir sicher: Das Umweltproblem wäre umgehend gelöst.
    • Sándor 01.04.2020 07:30
      Highlight Highlight Die Aussage, dass es im Mai nochmals ein Peak geben wird, kommt aus der Erfahrung aus der Spanischen Grippe.

      Philadelphia ohne Social Distance
      St. Louis mit SD
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  • Scaros_2 01.04.2020 06:54
    Highlight Highlight Mein Gott - Ich will echt nur hoffen das wir nie in eine wirklich ernsthafte Kriese kommen mit einem Virus oder was auch immer das uns wahrlich zwingt für Monate in der Wohnung zu bleiben.

    Wir tun echt so als wäre dies derzeit ein Gefängnis und man könne es kaum erwarten dem zu entkommen und jeder noch so kleine Hoffnungsschimmer am Horizont wird als Punkt der Veränderung interpretiert.

    Als ob man zwingend Wandern gehen müsste etc. Wie gesagt. hoffen wir das wir echt nie in eine bedrohliche Lage kommen.
    • sowhat 01.04.2020 07:24
      Highlight Highlight Wandern wäre ja kein Problem. Da kann man ohne Weiteres 2Meter Abstand halten. Ein Problem sind die Abstände in Städten, wo zuviele zu dicht bleiben.
      Bin aber deiner Meinung, was die Wohnung betrifft. Dadrin sollte man es schon eine Weile aushalten. Und 14Tage sind bei Weitem noch nicht das Maximum. Ob es wohl die auf den Plan gerufenen Psychoanalytiker*innen sind, die hier Gegenpanik verbreiten?

      Ps: ich spreche nicht von häuslicher Gewalt. Da bricht nur auf, was vorher schon geschwelt hat. Hier braucht es tatsächlich langfristige Lösungen.
    • soulpower 01.04.2020 07:33
      Highlight Highlight Sie hoffen, dass wir in Zukunft nie eine "ernsthafte Krise" erleben werden, dabei blenden Sie aus, dass wir uns in der ernsthaftesten Krise befinden, welche die meisten von uns in unserem bisherigen Leben gerade erwischt hat. Und "zwingend Wandern" zu gehen wäre eigentlich das kleinste Uebel, wenn man dazu die Massen vermeidet, denn es gibt viele Orte wo kein Mensch hingeht. Einkaufen im Supermarkt ist meiner Meinung nach um vieles gefährlicher. Das sollte wahrscheinlich noch ein wenig besser kommuniziert werden, "Wandern mit Abstand", denn man kann die Leute echt nicht wochenlang einsperren.
    • Likos 01.04.2020 07:41
      Highlight Highlight Nunja viele Wohnungen in der Schweiz haben schon eher den Charme einer Gefängniszelle. Dazu leben viele Familen augfund knappen Budgets auch in zu kleinen Wohnungen.
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