Schweiz
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«Flüchtlinge willkommen» – 2500 demonstrieren in Lausanne für die Rechte von Asylsuchenden



Rund 2500 Personen sind am Samstag in Lausanne für die Rechte von Asylsuchenden auf die Strasse gegangen. «Stoppt die Rückschaffungen», «Flüchtlinge willkommen» oder «Kein Platz für Rassisten» stand auf Transparenten geschrieben. Die Demo verlief ohne Zwischenfälle.

Der verregnete Umzug in der Lausanner Innenstadt begann um 15 Uhr und führte von Montbeton auf den Place de la Riponne. Während die Polizei die Teilnehmerzahl mit 2500 bis 3000 angab, sprachen die Organisatoren von «3000 teilnehmenden Personen aus der ganzen Schweiz».

Kritisiert wurden insbesondere Rückschaffungen im Rahmen des Dublin-Abkommens. Die Protestierenden appellierten an Justizministerin Simonetta Sommaruga, die Schweizer Asylpraxis zu überdenken. Heute gebe es zu viele Flüchtlinge, deren Rechte eingeschränkt seien oder sogar mit Füssen getreten würden. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Maria B. 02.10.2016 10:51
    Highlight Highlight 2500 Unbelehrbare, gängigen Rechts Unkundige, oder nur in Mathematik einen Fensterplatz gehabt?

    Nun ja, immerhin gerade mal soviele bzw. sowenige Teilnehmer wie beim jährlichen Treff des Schweizerischen Kleintierzüchterverbandes :-)!
    • Fabio74 02.10.2016 11:54
      Highlight Highlight Warum hast du nur dämliche Beleidigungen und keine Argumente?
      Es gibt in diesem Land Demonstrationsfreiheit und Meinungsäusserungsfreiheit. Diese Leute nutzen dies um ihre Meinung kundzutun.
      Es gilt den Rechtsnationalen die Themenherrschaft zu entreissen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.10.2016 11:59
      Highlight Highlight Mit Beleidungen zu argumentieren zeugt auch nicht wirklich von viel Sachverstand.

      Und apropos rechtsunkundig, wär'es vielleicht angebracht, dich selber mal etwas schlau zu machen:

      http://www.nzz.ch/schweiz/europaeischer-gerichtshof-fuer-menschenrechte-strassburg-ruegt-die-schweiz-1.18417986
    • Sunking_Randy_XIV. 02.10.2016 12:33
      Highlight Highlight 2500 die nicht resigniert haben; die sich nicht mit tausenden Ertrunkenen, Stacheldraht, Flüchtlingshetze und brennenden Asylheimen abgefunden haben. Wer diese Leute so wie du auch noch diffamiert, den muss man auch nicht weiter nach seiner politischen Gesinnung fragen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maett 01.10.2016 21:43
    Highlight Highlight Was soll das heissen, "Stoppt die Rückschaffungen"? Damit wäre das Asylrecht ja quasi obsolet, weil jeder kommen könnte, dem es in seiner Heimat schlechter geht, als uns hier (und das ca. 7 Mia. Menschen).

    Solche Gedankengänge kann ich absolut nicht nachvollziehen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.10.2016 09:33
      Highlight Highlight Das Asylrecht wird "quasi obsolet", weil es die CH-Behörden systematisch verletzen.

      Viele Rückschaffungen entsprechen nicht dem Recht; weder dem schweizerischen, noch dem europäischen (Dublin) Recht, noch den humanitären Verpflichtungen der Flüchtlingskonvention. Viele Rückschaffungen sind rechtswidrig. Die Betroffenen erhalten oft nicht einmal rechtliches Gehör. Das verletzt Menschenrecht.

      Das Asylrecht, welches du meinst, ist Unrecht.

      Um den Gedankengang nachzuvollziehen, empfehle ich dir die folgende Lektüre:

      http://iusgentium.ch/wp-content/uploads/2013/11/Evelyne_Schmid_Tarakhel.pdf
  • dmark 01.10.2016 20:19
    Highlight Highlight Moll. In Deutschland würde man sagen, dass sich alle Grünen trafen, um gemeinsam zu demonstrieren.

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