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Basler Polizist pöbelt in Bar nun wird er wegen Amtsmissbrauchs und Nötigung angeklagt



Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat einen Basler Polizisten wegen einfacher Körperverletzung, Nötigung, Hausfriedensbruchs und mehrfachem Amtsmissbrauchs angeklagt. Der Mann soll sich in einer Bar unflätig benommen und im Dienst einen bereits gefesselten Mann mit Pfefferspray besprüht haben.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte nach einem Bericht der «Basler Zeitung» vom Mittwoch auf Anfrage die Anklage gegen den Polizisten. Die Akten seien bereits beim Strafgericht, wo sich der Mann zu verantworten hat. Zum Inhalt der Anklage äusserte sich der Sprecher nicht. Es gelte die Unschuldsvermutung.

Laut dem Zeitungsbericht war der Mann im August 2014 nach unflätigem Auftreten von Türstehern aus der Bar Rouge im Messeturm geworfen worden. Kameras in der Bar und im Foyer hätten den Vorfall aufgezeichnet. Der Mann habe danach Privatanzeige eingereicht, da er beim Rausschmiss heftig gewürgt worden sei. Dazu soll er eine Adresskartei der Polizei für seine Zwecke benutzt haben.

Mit Pfefferspray ins Gesicht gesprüht

Bei einem weiteren Vorfall, der laut BAZ zur Anklage kam, habe der Polizist einem Festgenommenen im Polizeiauto Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Der Mann war im Juni 2012 im Umfeld einer nicht bewilligten Party angehalten worden und sei bereits an beiden Händen gefesselt gewesen. Zuvor habe er sich heftig gegen die Festnahme gewehrt und den Polizisten beleidigt.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt habe Kenntnis der Anklage gegen einen ihrer Mitarbeiter. Auswirkungen auf seine Arbeit hat dies indes zur Zeit nicht, wie es beim Justiz- und Sicherheitsdepartement auf Anfrage hiess. In einer Gesamtbeurteilung komme die Polizeileitung zum Schluss, dass sie derzeit vor Abschluss des Verfahrens keinen Handlungsbedarf sehe. (whr/sda)

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