Schweiz
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Zusammenstösse zwischen Polizei und Linksextremen in Basel – zwei Verletzte



Eine bewilligte Kundgebung von Rechtsextremen in Basel hat am Samstag einen unbewilligten grossen Protestanlass ausgelöst. Vereinzelt flogen Gegenstände und Gummischrot. An einem breit abgestützten bewilligten Gegenanlass nahmen noch mehr Leute teil.

Zur Kundgebung auf dem Messeplatz aufgerufen hatten Rechtsextreme Splittergruppen, darunter die Partei National Orientierter Schweizer (PNOS). Sie hatten eine Bewilligung vom Stadtkanton erhalten. Etwa 30 Personen folgten dem Aufruf, doch als sie gegen 14 Uhr aufmarschierten, hatten bereits rund 300 Linke und Linksextreme Stellung bezogen, später waren es einige mehr.

Demonstranten protestieren gegen die von der PNOS (Partei national orientierter Schweizer) organisierte Demonstration gegen den UNO-Migrationspakt in Basel auf dem Messeplatz, am Samstag, 24. November 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Demonstranten protestieren gegen die von der PNOS organisierte Demonstration gegen den UNO-Migrationspakt in Basel auf dem Messeplatz. Bild: KEYSTONE

In Nebenstrassen standen starke Polizeikräfte, mit Verstärkung auch aus anderen Kantonen; ein Polizeihelikopter kreiste über der Stadt. Für die Protest-Gegenversammlung war bei den Behörden kein Gesuch eingegangen; es wäre wegen des Konfliktpotenzials ohnehin nicht bewilligt worden.

Rasch formierten sich auf dem Platz eine rechte Ecke und eine zehnmal grössere linke Front mit rund 30 Metern Asphalt dazwischen. Gegen Faschismus Protestierende - teils vermummt - liessen dann die Distanz schwinden, worauf sich Polizeikräfte in Vollmontur zwischen die Lager stellten, mit Gummischrot und Tränengas zur Hand.

Gegen 16 Uhr spitzte sich die Lage zu: Die Polizei setzte Gummischrot gegen die Gegendemonstranten ein

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Video: srf/SDA SRF

Rechte via Hinterausgang

Als klar wurde, dass gegen diese - schon nur akustische - Übermacht keine Kundgebung stattfinden kann, verzogen sich die Rechtsextremen durch ein enges Gässlein in eine Nebenstrasse. Die Polizei hielt die protestierende linke Menge auf dem Platz, sodass die Rechtsextremen, inzwischen rund 70 Personen, quasi unter sich ihre Kundgebung gegen den Uno-Migrationspakt durchführten.

Die Polizei trennt die Handvoll Demonstranten der Pnos (Partei national orientierter Schweizer) von den hunderterten von Gegendemonstranten in Basel, am Samstag, 24. November 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die Polizei trennt die Handvoll Demonstranten der Pnos von den hunderterten von Gegendemonstranten. Bild: KEYSTONE

Manchen Linksextremen reichte diese deutliche optisch-akustische Machtdemonstration jedoch nicht: Sie versuchten von allen Seiten, um den Block herum bis zu den Rechtsextremen vorzudringen. Die Polizei hinderte sie mit grossem Aufwand daran. Linksextreme warfen mehrmals und an verschiedenen Orten Baumaterial und Bierflaschen; die Polizei antwortete mit Gummischrot.

Gegen 17 Uhr erodierte die Protestaktion, als bekannt wurde, dass die Rechtsextremen ihren Kundgebungsort diskret verlassen hatten. Gut 200 Protestierende zogen danach noch vor eine Polizeiwache an der nahen Clarastrasse, um die Freilassung von Gesinnungsfreunden zu verlangen, die von der Polizei angehalten worden waren.

Gegendemonstranten rennen zum Bahnhof

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Laut einem Polizeisprecher wurden insgesamt knapp 200 Personen im Laufe der Protestaktion kontrolliert. Vorläufig festgenommen wurden zwei. Leicht verletzt wurden zwei Teilnehmende der Protestaktion, polizeiseits niemand. Sachbeschädigungen blieben weitgehend aus.

Mehrere Tramlinien waren fast den ganzen Nachmittag wegen der Protestaktion unterbrochen. Nach 17 Uhr lösten sich die Ansammlungen im Raum Messe/Clarastrasse auf.

Bürgerliche bei bewilligter Gegenkundgebung

Eine bewilligte Gegenkundgebung auf der Dreirosenanlage - rund einen Kilometer vom Messeplatz entfernt - hat am späteren Nachmittag um die 1000 Personen mobilisiert. Angekündigt worden war diese schon seit langem von den JUSO. Anfang Woche schlossen sich SP, Grüne und Basta! sowie die bürgerlichen Parteien FDP, CVP und LDP an.

Nebst links-grünen Rednerinnen und Rednern sprachen an der Platzkundgebung unter dem Motto «Basel bleibt bunt» daher ebenfalls bürgerliche Politikerinnen und Politiker aus den beiden Basel. In ihren Reden grenzten auch sie sich explizit von rechtsextremen Gedankengut ab. Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus hätten in Basel keinen Platz, hiess es im Aufruf.

Um 17 Uhr wurde in der Innenstadt ausserdem der traditionelle Basler Stadtlauf mit über 8500 Aktiven gestartet. Auf dem Barfüsserplatz und Münsterplatz war zudem der Basler Weihnachtsmarkt geöffnet. (cma/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • VAVAV 25.11.2018 12:47
    Highlight Highlight Ich war da und der einzige Bericht, der die Situation adäquat beschreibt ist dieser:

    https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/PNOS-Demonstration-Basel-ist-nicht-Chemnitz/&g=ad

    99% waren friedlich, das Publikum war durchmischt, es waren auch einige Kinder und Senioren vor Ort. Es wäre einfacher sachlich über das Ereignis zu diskutieren, wenn einerseits die Berichterstattung ausgewogen wäre und zum anderen auch Leute schreiben würden, die die Situation vor Ort mitbekommen haben.
  • Lowend 25.11.2018 11:47
    Highlight Highlight Auch wenn der Naziaufmarsch der PNOS ein voller Flopp war haben sie immerhin eines geschafft; Die Journalisten haben das Nazivokabular voll übernommen und wenn früher noch zwischen Kommunisten, Anarchisten oder Antifaschisten unterschieden wurde, sind heute alle ganz einfach Linksextreme oder gar Linksradikale.

    Ach wie schön und einfach ist doch die Welt des gemeinen Journalisten, wenn man alle und alles einfach in einen Topf schmeissen kann.
    • Revolutionärer Abbau Zürich 26.11.2018 09:40
      Highlight Highlight Dir wäre wohl "Linke Aktivist*innen" am liebsten...
  • Badummtsss 25.11.2018 10:26
    Highlight Highlight Auch wenn ich die PNOS verabscheue. Schaden zu lasten des Steuerzahler machten wiedereimal die Linksradikalen, die einen Dreck besser sind als die andere Seite.
  • Göschene-Eirolo 25.11.2018 09:33
    Highlight Highlight PNOS hin oder her: die Ansage, was wir in Basel wollen, bzw. nicht wollen, ist klar:
    Benutzer Bild
    • Roterriese 25.11.2018 11:45
      Highlight Highlight Sachbeschädigung?
    • sigma2 25.11.2018 11:55
      Highlight Highlight Was für eine Sauerei, die Rheinansicht so zu verschandeln. Das zeigt, dass die Linken keinerlei Respekt haben. Zum Glück sind sie nur eine Minderheit.
    • weachauimmo 25.11.2018 13:58
      Highlight Highlight Das ist Kern des Problems: Zuviele Linke haben heute weder Respekt vor Andersdenkenden, noch vor öffentlichem und privatem Eigentum. Letzteres lässt sich zwar aus ihrer Grundideologie ableiten und teilweise nachvollziehen; öffentliches Eigentum und Respekt vor Andersdenkenden jedoch sollten eigentlich jedem echten Linken heilig sein.
      Gewalt und Sachbeschädigung ersetzen weder links noch rechts auf der veralteten Denkmusterskala irgendwelche Argumente; sie folgen bloß neidgetriebenem, besserwisserischem, kleingeistigem Trieb von Gruppendynamik und Macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SanZero78 25.11.2018 07:34
    Highlight Highlight Ich bin weder links noch rechts. Ich finde beide extreme Seiten gleich bescheuert. Allerdings frage ich mich warum die rechten es schaffen sich mit einer Bweilligung an das Gesetz zu halten und die linken nicht? Eas denken die sich eigentlich wie Unbeteiligte Bürger irgendwann darüber denken? Sicher nicht mit Sympathie! Wer verursacht hier mehr Kopfschütteln... die rechten oder die linken, die haufen Kosten und Schäden verursachen?
  • sikki_nix 25.11.2018 01:55
    Highlight Highlight Ich bin heute stolz auf basel! es geht hier ja nicht um irgend einen Bratwurst-SVP Event, sondern um eine versammlung von Leuten welche bekennende nazis sind oder sich zumindest in diesem dunstkreis bewegen. und eben diese haben dank dieser gegenkungebung keinen millimeter plattform erhalten um ihr abstruses weltbild präsentieren zu können!
    • Kane88 25.11.2018 12:10
      Highlight Highlight Das Weltbild des Linksextremen Filzes ist keinen Deut besser. Ohne Leistungsgesellschaft und den dazugehörenden Kapitalismus gäbe es hier zulande kein Leben im Wohlstand von dem auch die Linken profitieren. Diesen Leuten geht es einfach zugut. Ansonsten könnten sie ihre Zeit nicht für solch verblodete Gewaltexzesse verwenden.
  • Flow Rian 25.11.2018 00:03
    Highlight Highlight Wie ichs erlebt habe: die Nazis waren in einer Sackgasse hinter der Polizei, von wo aus sie den Rückweg nicht ohne erheblichen Umweg hätten antreten können. Gegenüber war die Gegendemo. Bis hierher: keine Gewalt. In ihrem unermesslichen Einfallsreichtum sah die Polizei dann die einzig sinnvolle Tat darin, aus 5m Entfernung Gummischrot auf Augenhöhe in die Menge zu feuern. Resultat: zahlreiche Verletzte und die Nazis konnten verschwinden. Dass darauf die üblichen Steinwürfe folgten ist nicht verwunderlich. Und über die Polizei als Auslöserin der Gewalt spricht dann auch niemand mehr.
  • Clife 24.11.2018 23:38
    Highlight Highlight Ich frage mich warum Radikalismus, sei es von Links oder von Rechts, nicht mal so langsam verboten wird...da kommt doch nie was Gutes davon (und man kann es ganz einfach mit der Geschichte sowie von neuzeitlichen Gruppen belegen, dass davon NIE was Gutes rauskommt)
    • weachauimmo 25.11.2018 15:35
      Highlight Highlight Weil die Radikalen dadurch noch radikaler würden, da sie sich in ihrem „wir gegen den Rest“-Denken, -Handeln und -Schlagen erst recht bestätigt und bestärkt fühlten?
  • malu 64 24.11.2018 21:14
    Highlight Highlight Danke für das Zeichen! Fremdenfeindlichkeit und Rassenwahn hat bei uns nichts verloren.
    • sambeat 24.11.2018 23:24
      Highlight Highlight Dem stimme ich grundsätzlich zu. Aber es hat einen guten Grund, dass die beiden Dinge existieren! Tagtäglich sind wir damit konfrontiert...
    • redeye70 25.11.2018 07:52
      Highlight Highlight Ich frage mich nur wer da nun etwas gewonnen hat und wer nicht. Dank der Gewalt der Gegenseite kann sich die PNOS nun als Opfer darstellen und bekam obendrein auch noch eine Plattform um sich zu präsentieren. Aber die Antifa ist eben eine verblendete und gewaltbereite Truppe, strikt antidemokratisch. Die lassen sich jedesmal so einfach manipulieren. Schaden tut das vor allem der gemässigten Linken.
    • sigma2 25.11.2018 11:57
      Highlight Highlight Aha malu 64, aber Gewalt gegen Polizisten und primitive Sachbeschädiungen sind bei dir willkommen.

      Die Linken Chaoten sind keinen Deut besser als die Nazis. Ich verachte beide.
  • DonChaote 24.11.2018 19:55
    Highlight Highlight Meine Fresse... Leute... Niemand behauptet, diejenigen die gegen faschismus anschreien und aufstehen seien linksextreme! Und ich denke (hoffe) gegen diese hat die polizei auch keine gewalt angewendet. Aber die, welche die gegnerischen demonstranten körperlich angreifen versuchen und wenn auch noch gegenstände fliegen, sorry, da muss die polizei einschreiten. Und das nennt man dann die linksextremen bzw. die antifa. Meist noch vermummt.
    Links/rechts ist doch egal, gewalt geht nicht. „Wir“ waren ja schon in der überzahl... und sonst hätte die ja vermutlich niemand beachtet. 30 nasen 😂
    • AntiCapitalism 25.11.2018 09:44
      Highlight Highlight Die antifa ist keine gruppierung. Entweder man ist antifa(schist) oder eben nicht. Aber man kann da nicht beitreten. Anders bei vielen anderen links gerichteten gruppen.
      Aber der begriff antifa wird zu 95% falsch gebraucht und deshalb haben die leute ein problem damit zu sagen sie wären antifaschistisch, was ja eigentlich kein problem darstellen sollte. Weil sein wir ehrlich, faschismus darf keinen platz haben in unserer gesellschaft.
  • stadtzuercher 24.11.2018 19:40
    Highlight Highlight In einem Rechtsstaat vermummt gegen Faschismus demonstrieren - das muss man auch erst mal intellektuell schaffen.
    • AntiCapitalism 25.11.2018 09:39
      Highlight Highlight Was willst du denn machen wenn man sich heute leider vor diesem rechtsstaat verstecken muss weil man demonstrieren geht. Stehst du zu vorderst in der demoreihe landest du in iergendeiner datenbank für systemfeinde.
  • Knäckebrot 24.11.2018 19:30
    Highlight Highlight Und drüben beim Sektenblog heisst der Grundtenor in den Kommentaren immer wieder, dass wir Weltfrieden haben, wenn die Religionen abgeschafft sind.

    So sollte man hier erwarten, dass sich die PNOS und Antifa und die hier Kommentierenden sich die Hand geben und "we are the world, we are the children..." singen
    • Heinz Schmid 24.11.2018 20:03
      Highlight Highlight Auf gut berndeutsch würde man sagen:
      zämehäng wie Vorhäng
  • Billy the Kid 24.11.2018 18:24
    Highlight Highlight Ich finds interessant wie plötzlich von Paris bis Basel die Post abgeht - quasi aus heiterem Himmel. Gleichzeitig hat sich auch der Wind an den weltweiten Börsen mächtig gedreht und die vermeintliche Sicherheit vieler mächtiger Akteure scheint dahin.

    Mir scheinen das die Startschüsse von einem grösseren Umbruch zu sein...
    • Echo der Zeit 24.11.2018 20:16
      Highlight Highlight Und vergessen sie Black Friday nicht !!!
    • Billy the Kid 24.11.2018 20:24
      Highlight Highlight Kann sich noch einer von all den Blitzern konkret äussern? Oder handelt es sich nur um die einfache Handlung die Maus mehr rechts als links zu drücken?
      Irgendwie freut mich dieser armselige "Widerspruch" schon fast...
    • Asho 24.11.2018 23:44
      Highlight Highlight Billy: ich sehe keine Kausalität. Sowohl in CH wie auch F gab es immer wieder Demonstrationen, bei welchen es zu Gewalt kam. Dass es nun in beiden Ländern am selben Tag dazu kam, ist Zufall. Die Demo in Basel richtete sich zudem - verglichen mit F - nicht gegen den Staat sondern gegen die Nazis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nödganz.klar #161 24.11.2018 18:01
    Highlight Highlight Liebe Mitbürger

    Antifaschismus ist nicht linksextrem. Einfach Nein. Antifaschismus ist Pflicht für jeden aufrechten Demokraten im Land! Egal aus welcher politischen Ecke, jeder würde im Faschismus verlieren, schlussendlich auch die „normalen“ Bürger. Dies zeigt die Geschichte zu genüge. Faschismus bedeutet Willkür, Diktatur, Grausamkeit und Gewalt.
    Und genau deswegen, ist es wichtig, dem Neo-Faschismus bei jeder Gelegenheit geschlossen entgegen zu treten.
    Nicht nur Autonome und Punks - nein, auch du, sofern du an die Demokratie glaubst!

    herzlichst,

    Ein demokratischer Antifaschist
    • a-n-n-a 24.11.2018 19:37
      Highlight Highlight You're so damn right! ❤
    • stadtzuercher 24.11.2018 19:42
      Highlight Highlight nödganzklar, du hast was verkannt: jeder normale bürger ist gegen faschismus. dafür muss man nicht im schwarzen block vermummt randalieren gehen und behaupten, wer nicht mitmacht, sei ein faschistensympathisant.
    • Glücksbringer 24.11.2018 20:16
      Highlight Highlight Genau auf den Punkt gebracht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schlingel 24.11.2018 17:55
    Highlight Highlight Es gab mal eine Zeit, wo die Rechten die Intoleranten waren, welche jegliche Veranstaltungen, welche ihnen nicht passten, versuchten mit Gewalt und Hass niederzuschlagen. Das Blatt hat sich leider gewendet. Wer Gewalt einsetzt, hat aus meiner Sicht verloren. Organisationen wie die Antifa sind bei mir schon lange unten durch, obwohl einige Anliegen theoretisch gar nicht so schlecht wären.
    • Lienat 24.11.2018 20:03
      Highlight Highlight "Der Zweck heiligt die Mittel."
      Eine Denkweise, welche man umso öfter antrift, je weiter links man sich im Spektrum der Ideologien umsieht. Leider.
    • α Virginis 24.11.2018 20:57
      Highlight Highlight Ooch, die armen, armen Neo-Nazis, die Ausländer (und nicht nur) auf der Strasse niederprügeln, Mütter mit Kindern anpöbeln und was weiss ich sonst noch alles. Ist schon eine Schweinerei, dass man gegen sowas sein kann...
    • Baruch de Spinoza 25.11.2018 02:51
      Highlight Highlight @ Virginis: „Eine Schweinerei, dass man gegen sowas sein kann.“ Behaupten Sie demnach, dass jede Person, welche Gewalt gegen Andersdenkende aus Prinzip ablehnt, auch nicht „gegen sowas“ sein kann? Ist Gewalt die (einzige?) Lösung gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit? Oder konkret auf Ihren Vorwurf: Ist man nicht ernsthaft gegen rechte Hetze, wenn man Gewalt auf Rechtsextreme nicht befürwortet?
      Ich persönlich distanziere mich sowohl von Diskriminierung wie auch von Gewalt - und gebe diese Distanz für keines von beidem auf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • franky_fix 24.11.2018 17:48
    Highlight Highlight Was ist denn “linke Gewalt”?
    Linke Gewalt ist, wenn man Steine schmeisst auf Glatzen-Demos, die “Juden raus” rufen und von Polizisten geschützt werden. Das ist linke Gewalt. Linke Gewalt ist, wenn man einen Porsche anzündet am 1.Mai oder dem Juwelier die Scheiben einschmeisst auf der Attac Demo. Aber die Linken schmeissen keine Asylantenkinder aus der S-Bahn, das ist ein qualitativer Unterschied, aber da haben wir ein massives Mentalitätsproblem!
    Weil nämlich Eigentumsdelikte viel härter geahndet werden, als Personendelikte.
    Und da wird “die Linke” immer gegen die Rechte ausgespielt.
    • foreva 24.11.2018 21:00
      Highlight Highlight Linke Gewalt richtet sich vorallem gegen Polizisten, zum Teil Mütter oder Väter welche im Gegensatz zu diesen Idioten ihre Verantwortung gegenüber dem Staat wahrnehmen und sich verprügeln und provozieren lassen müssen um einen Monatslohn zu erhalten.
    • Me, my shelf and I 24.11.2018 23:02
      Highlight Highlight Amen, franky_fix
    • weachauimmo 25.11.2018 02:49
      Highlight Highlight @franky_fix
      Wenn Du schon 1:1 von Hagen Rether abschreibst, ohne auch nur einen einzigen Gedanken selber zu artikulieren und hier ins Kommentarfeld zu schreiben, wäre es, aus Respekt vor Deinem Vordenker, dem Kabarettisten, tatsächlich anständig, ihn als Quelle Deiner Weisheit auch entsprechend zu erwähnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DasBier 24.11.2018 17:45
    Highlight Highlight Naja gewaltbereit war vorallem die Polizei🤷🏼‍♂️
    • Fly Boy Tschoko 24.11.2018 19:39
      Highlight Highlight Die Polizei setzte Gummischrott ein, die Demonstrandten antworteten mit Bierdosen wäre die richtige Aussage gewesen.
    • BaDWolF 24.11.2018 20:12
      Highlight Highlight Gewalt - Gegengewalt
      Deeskalation gescheitert.
      Auch die Polizeibeamten sollten vielleicht mal lernen ein bisschen mehr die Ruhe zu bewaren, dafür wären sie ja in erster Linie dort vor Ort, nicht zum mit Gummis rumballern.
    • Pasch 24.11.2018 22:08
      Highlight Highlight Die Polizei hat sich, und ich bin gerne mal kritisch, absolut korrekt verhalten! Gruss ein Anwohner mit bestem Blick.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 24.11.2018 17:12
    Highlight Highlight Interessant. Die Provokationen und das antidemokratische Verhalten gehen wieder einmal von der Linksextremen aus. Sie erweisen ihrer Sache durch ihr kindisches Gebaren einen Bärendienst. Manchmal habe ich das Gefühl, solche Gegendemos seien rechte False-Flag-Operationen. So doof kann man ja fast nicht sein, sich selbst so ins gesellschaftliche Abseits zu stellen. Oder vielleicht auch doch, vielleicht mangelt es unseren linken Hobby-Revolutionären tatsächlich derart an Verstand.
    • Switch_On 24.11.2018 17:35
      Highlight Highlight Witzig wenn Leute jemandem antidemokratisches Handeln vorwerfen die selber diese Demokratie abschaffen wollen
    • Randy Orton 24.11.2018 17:48
      Highlight Highlight Ist es also eine Provokation, wenn man sich gegen Faschistisches und rechtsextremes Gedankengut stellt? Wenn für dich Demokratie Provokation ist, bist du hier im falschen Land.
    • Cédric Wermutstropfen 24.11.2018 18:10
      Highlight Highlight Artikel gelesen, Randy Orton? Linksextreme wollten die Demo der Rechtsextremen verhindern und haben gepöbelt und provoziert. Das ist einfach nur unnötig. Rechtsextremes Gedankengut bekämpft man nicht in dem man sich selbst wie der allergrösste Volltrottel verhält und sich mit unschuldigen Polizisten prügelt. Rechtsextremismus war schon immer die vorgeschobene Entschuldigung für Linksextreme für Gewalttaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 24.11.2018 16:47
    Highlight Highlight Die CVP und FDP demonstrieren gemeinsam mit den Linken für den Migrationspakt. Bürgerlich wtf???
    • simanoo 24.11.2018 22:21
      Highlight Highlight Wer lesen kann ist klar im vorteil.
  • Glenn Quagmire 24.11.2018 16:33
    Highlight Highlight Schade, dass man sich an einer Demo gegen Dumpfbacken selber wie Dumpfbacken aufführen muss.
    • Rabbi Jussuf 25.11.2018 00:20
      Highlight Highlight Wieso "müssen"? Das sind doch genauso Dumpfbacken.
  • Wentin 24.11.2018 16:07
    Highlight Highlight Für mich ist weder Rechts- oder Linksradikal besser. Auf beiden Seiten sind sie vollkommen in ihre Meinung vernarrt und ein Grossteil dazu bereit, dafür gewalttätig zu werden. Sehr schade, dass Politik so hässlich sein kann...
    • Switch_On 24.11.2018 17:37
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • ostpol76 24.11.2018 18:36
      Highlight Highlight @Switch
      Und Linke Regierungen, so wie in Venezuela, lassen 10000 Leute verhungern und Babys sterben.
      Darum stimmt es eben schon.

      Und noch eine Frage. Wann wurde das letzte mal in der Schweiz ein Ausländer angezündet?
    • E7#9 24.11.2018 19:11
      Highlight Highlight Swich_On: „Zitat Ende“ sagt nichts wenn du die Quelle nicht nennst 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 24.11.2018 15:49
    Highlight Highlight Bis jetzt wars eigentlich noch eine friedliche Hetzrede 😂 aber von links kommt jetzt Krawall... Grosses Kino vor der Haustür!
  • Albi Gabriel 24.11.2018 15:31
    Highlight Highlight Das Banner gegen die „Nazipest“ zeigt mal wieder, wie dumm leider einige an diesen Demos sind. Da wird zu Recht gegen ein paar beschränkte Trottel demonstriert, die nichts aus der Geschichte gelernt haben und man selber trägt ein Transparent mit dem Signet der anderen mörderischen Diktatur des zwanzigsten Jahrhunderts durch die Gegend.
    • TheDude10 24.11.2018 16:40
      Highlight Highlight Wenn du die Soviet Diktatur meinst gebe ich dir recht. Ich will trotzdem anmerken, dass der Komunistdche Gedanke (wie utopisch er auch ist) nicht Diktatur sondern Freiheit im Sinne hat.
    • AlteSchachtel 24.11.2018 16:43
      Highlight Highlight Man muss nicht alles der "mörderischen Diktatur" gleichsetzen. Aber die Pnos fiel ca. 2004 immerhin auf, weil ihr 20-Punkte Parteiprogramm von der NSDAP abgekupfert war...

    • Normi 24.11.2018 19:12
      Highlight Highlight @AlteSchachtel

      Und du nsdap hatte ihre Rassengesetze von den gleich aber nicht gleich gesetzten von den Amis abgekupfert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rolf Meyer 24.11.2018 15:30
    Highlight Highlight Ganz schön viel los in Basel.
  • Olmabrotwurst 24.11.2018 15:26
    Highlight Highlight Sowas sieht man bei uns in der Ostschweiz nie? Sind wir zufriedener oder geben wir uns einfach nicht ab mit solchen Themen?
    • c-bra 24.11.2018 15:42
      Highlight Highlight Also wenn die Hornkuh Initiative durchkommt, dann drehe ich durch und zünde den Traktor meines Nachbars an.

      Genug ist genug.

      Antifa(rmer) Ostschweiz!
    • Benizzel 24.11.2018 15:55
      Highlight Highlight Ich schmeiss mich weg. Zu gut der Kommentar!
    • Magnum44 24.11.2018 16:01
      Highlight Highlight Sei doch froh! Bei uns auf dem Land wurde einmal ein Heuballen, auf dem "Nein zur Fusion" stand, mit "Ja zur Fusion" verunstaltet. Das willst du nicht erleben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oiproll 24.11.2018 15:21
    Highlight Highlight 30 Pnosler😂😂😂Waren nicht 500 geplant?
    • Froggr 24.11.2018 15:57
      Highlight Highlight Und die anderen lassen sich gleich wie Kinder provozieren😂😂
    • Oiproll 24.11.2018 20:55
      Highlight Highlight Solche Typen muss man in seiner Stadt oder sonstwo nicht widerstandslos dulden. Demobewilligung hin oder her....
    • Froggr 25.11.2018 10:56
      Highlight Highlight Oiproll: Du sagts also, dass man gegen das Gesetz verstossen soll? Anstiftung zur Gewalttat? Höchst illegal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 24.11.2018 15:15
    Highlight Highlight Ich dachte, PNOS sei gegen Migration. Und jetzt das. Haben die den Pakt tatsächlich nicht gelesen oder kann man diese Gruppe mieten und aufbieten?
    • Eric Lang 24.11.2018 19:55
      Highlight Highlight Ich vermute eher, dass Du den Migrationspakt weder gelesen und erst recht nicht verstanden hast!
    • Froggr 25.11.2018 10:57
      Highlight Highlight Der Pakt gehört versenkt. Die Sesselpupser in Brüssel hatten wiedermal eine brillante Idee..
    • äti 25.11.2018 11:21
      Highlight Highlight Kann es nicht vergleichen, weil die Gegner seit über 5 Jahren weder Lösung noch Vorschlag haben. Nichtstun und Dauermeckern ist viel einfacher und lockt auch Personen an. Geld auch.
  • Revolutionärer Abbau Zürich 24.11.2018 15:10
    Highlight Highlight Die Demonstrationsfreiheit und Versammlungsfreiheit gilt auch für die PNOS, da haben die Linksradikalen nicht zu stören.
    • Froggr 24.11.2018 15:56
      Highlight Highlight Warum blitzen? Ist gesetzlich so greegelt. Fakt.
    • Roman h 24.11.2018 16:13
      Highlight Highlight Nach der Aktion in Uster wo linke einen Saal stürmen wollten wegen Blocher sagten viele "es gibt eine Demonstrationsfreiheit" einen Saal stürmen ist zwar keine demo.
      Jetzt blitzen viele den Kommentare von Revolutionär.
      Wieso
      Wenn 2 das gleiche machen ist es wohl nicht mehr das gleiche.
      Die Demo der rechten war bewilligt, es sind also ohne frage die linken die gegen das Gesetz verstossen.
      Es sind nun mal einfach die linksextremen die unser Gesetz brechen.
      Es sind nun mal die rechtsextremen die sich an unser Gesetz halten.
    • Caturix 24.11.2018 16:16
      Highlight Highlight Ja beiden sollte man die Demos verbieten.
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  • jimknopf 24.11.2018 15:00
    Highlight Highlight Danke Basel <3
  • Roterriese 24.11.2018 15:00
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Froggr 24.11.2018 15:58
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    • Lew Bronstein 24.11.2018 15:59
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    • Nicholas Fliess 24.11.2018 16:14
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«Menschenverachtend und ein absolutes No-Go» – 300 Mieter in Basel vor die Tür gestellt

Am Schorenweg in Basel müssen die Mieter der Hochhaus-Überbauung ihre Wohnungen räumen – und sie sind damit nicht allein.

Am vergangenen Samstag mussten die Pöstler bei den beiden Hochhäusern am Schorenweg Höchstarbeit leisten. 230 Kündigungen erreichten die Mieter der Liegenschaften 20/22 und 30/32 mit der Post. Wie das Nachrichtenportal «Online Reports» am Montag mitteilte, sollen die Wohnungen für eine umfassende Sanierung geräumt werden.

«Den Leuten geht es schlecht», sagt Beat Leuthardt, Co-Geschäftsleiter des Basler Mieterverbandes gegenüber der bz. Man müsse jetzt so schnell wie möglich handeln. Morgen …

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