Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Justiz ermittelt gegen Ex-SVP-Nationalrat Miesch und Lobbyisten Borer 



Die Kasachstan-Affäre dreht weiter: Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den früheren SVP-Nationalrat Christian Miesch sowie gegen den Ex-Botschafter und Lobbyisten Thomas Borer. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger». 

Hintergrund der Ermittlungen ist ein Bericht des «Tages-Anzeigers» vom 1. März, der besagt, dass zwischen dem damaligen SVP-Nationalrat Christian Miesch und dem Lobbyisten Thomas Borer Geld geflossen ist.

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN ZU DEN RUECKTRITTEN VON NATIONAL- UND STAENDERAETEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSEITE

Christian Miesch, Ex-SVP-Nationalrat Baselland. Bild: KEYSTONE

Die Bundesanwaltschaft erklärt gegenüber dem «Tagi», man habe ein anonymes Schreiben mit Informationen zum Fall erhalten. Dieses werde nun «im Rahmen von Vor­abklärungen» geprüft.

Nicht klar ist, um welche möglichen Tatbestände sich die Ermittlungen drehen. Die Staatsanwaltschaft betont weiter, es sei bis dato kein Strafverfahren eröffnet worden. Für alle Beteiligten gelte deshalb im Moment die Unschuldsvermutung.

Ex-Botschafter und Lobbyist Thomas Borer waehrend der Debatte ueber die Revision des

Thomas Borer, Lobbyist und Ex-Botschafter. Bild: KEYSTONE

Die Rechnung und das Geld

Auslöser der Berichterstattung war eine auffällige Rechnung, die der damalige Nationalrat Miesch im April 2015 für seine «Aktivitäten als Sekretär der Gruppe Schweiz – Kasachstan» an Borer schickte. Höhe der Rechnung: 4635 Franken für ein Senioren-1.-Klasse-Generalabo.

Bloss: Als Nationalrat besass Christian Miesch bereits ein Gratis-GA.

Als der «Tages-Anzeiger» im Vorfeld der Berichterstattung bei Miesch und Borer nachfragte, verneinten beide zuerst, dass zwischen ihnen Geld geflossen sei. Erst später wich Miesch davon ab: «Klar ist Geld geflossen. Schliesslich hatte ich Borer eine Rechnung geschickt. Aber später habe ich es zurückbezahlt.»

Auch Borer präzisierte, seine Firma habe Miesch das Geld für die Rechnung zunächst überwiesen. Dies sei aber ein Fehler seiner Buchhaltung gewesen. (mlu)

Familie Tamani verzichtet eine Woche auf das Handy

Play Icon

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Jetzt legt sich Trump auch noch mit dem Militär an – mit unschönen Folgen

Link to Article

So wird Heidi Z'graggen von der Outsiderin zur Bundesrätin

Link to Article

Es ist Winterpause – auf diese 13 Dinge dürfen sich Amateur-Fussballer wieder freuen

Link to Article

Berner Schreiner packt aus: So wurde ich zum SVP-Model

Link to Article

21 lustige Fails gegen die pure Verzweiflung am Arbeitsplatz

Link to Article

So reagiert das Internet auf Trumps «Finnland-machts-besser»-Vergleich

Link to Article

Der Sexgeschichten-König, der mich in der Suite erobert

Link to Article

«Red Dead Redemption 2» – eine riesige, wunderschöne Enttäuschung  

Link to Article

18 Tinder-Profile, die ein BISSCHEN zu ehrlich sind 😳

Link to Article

Jüngste Demokratin kommt im Kongress an – und wird sogleich kritisiert wegen ihres Outfits

Link to Article

11 Momente, in denen das Karma sofort zurückgeschlagen hat

Link to Article

Facebooks schmutziges Geheimnis – Zuckerberg und Co. behaupten, sie wussten von nichts

Link to Article

Trump ist sauer – und zwar so was von!

Link to Article

Was du über die Bauernfängerei «Initiative Q» wissen musst

Link to Article

Wer sind die SVP-Models, die für die Selbstbestimmungs-Initiative den Kopf hinhalten?

Link to Article

Diese 16 Bilder zeigen, wie blöd unsere Gesellschaft doch manchmal ist

Link to Article

Wenn Teenager illegale Nackt-Selfies verschicken – das steckt dahinter

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen

Zwei Tage nach Bundesratswahl hört Leutenegger Oberholzer auf

Die bevorstehenden Bundesratsersatzwahlen lässt sich die Baselbieter SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer nicht entgehen. Danach ist jedoch Schluss: Per 7. Dezember tritt die 70-Jährige Politikerin aus der grossen Kammer zurück.

Ihren konkreten Rücktrittstermin gab Leutenegger Oberholzer am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst bekannt. Dass sie auf «spätestens Ende Jahr» aus dem Nationalrat ausscheiden will, hatte sie schon im März angekündigt. Ein Lebensabschnitt gehe nun …

Artikel lesen
Link to Article