Schweiz
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Ursula Wyss, SP, die als Stadtpraesidentin kandidiert, Mitte, spricht im Wahlkampf vor einem Stand der SP, Sektion Kirchenfeld, mit einer Passantin, am Samstag, 12. November 2016, in Bern. Am 27. November waehlen die Stimmberechtigten der Stadt Bern das Parlament, den Stadtrat und die Regierung, den Gemeinderat, sowie die Stadtpraesidentin oder den Stadtpraesidenten. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Kann SP-Tiefbaudirektorin Ursula Wyss Alexander Tschäppät als Berner Stadtpräsidentin beerben? Bild: KEYSTONE

Alec von Graffenried liegt bei Berner Stapi Wahl vorne – zweiter Wahlgang nötig

Bern bestellt heute Gemeinderat, Stadtrat und das Stadtpräsidium neu. Alec von Graffenried von der Freien Grünen Liste ist in Pole Position. 



Um den freiwerdenden Sitz des Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät haben sich neun Kandidatinnen und Kandidaten beworben. Die Prominentesten unter Ihnen: SP-Tiefbaudirektorin Ursula Wyss, der SVP-Nationalrat Erich Hess, Alec von Graffenried von der Freien Grünen Liste und CVP-Gemeinderat Reto Nause. 

Gemäss den ersten Resultaten liegt Alec von Graffenried von der Freien Grünen Liste mit 13'846 Stimmen vorne. Wyss liegt mit 12'368 Stimmen knapp hinter von Graffenried. Weit abgeschlagen ist SVP-Kandidat Erich Hess mit lediglich 1421 Stimmen. 

Da keiner der Kandidierenden das Absolute Mehr von 21'279 Stimmen erreicht hat, kommt es am 15. Januar 2017 zum zweiten Wahlgang. 

Der Wahlkampf gestaltete sich insbesondere zwischen Nause, Hess und Wyss einigermassen gehässig, insbesondere Wyss musste sich die üblichen Vorwürfe gefallen lassen, sie sei eine berechnende Machtpolitikerin. 

Die ersten Resultate waren auf 18.00 Uhr angekündigt, die Auszählung scheint nun aber wegen der hohen Wahlbeteiligung länger zu dauern. 

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